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  • Münchener Verein setzt Erfolgsserie fort: Tarif „ZahnGesund 100“ bereits zum 6. Mal Testsieger bei Stiftung Warentest

    Münchener Verein setzt Erfolgsserie fort: Tarif „ZahnGesund 100“ bereits zum 6. Mal Testsieger bei Stiftung Warentest

    München (ots) –

    Die Erfolgsserie der Münchener Verein Versicherungsgruppe setzt sich fort: In einer aktuellen Analyse von Stiftung Warentest (Finanztest, Ausgabe 9/2026) wurden insgesamt 278 Zahnzusatzversicherungen umfassend analysiert und bewertet.

    Der Top-Tarif ZahnGesund 100 des Münchener Verein wurde dabei erneut zum Testsieger mit der Bestnote SEHR GUT (0,5) ernannt und darf sich so bereits zum sechsten Mal über die herausragende Bewertung freuen.

    Ausgezeichnete Qualität im gesamten ZahnGesund-Portfolio

    Neben dem Testsiegertarif überzeugen auch die weiteren Tarife der ZahnGesund-Reihe mit erstklassigen Gesamtergebnissen bei Stiftung Warentest:

    – ZahnGesund 85+ (Tarif 578): SEHR GUT (1,3)
    – ZahnGesund 75+ (Tarif 577): GUT (1,8)

    Qualität, Leistung und Innovation, die überzeugen

    Diese Auszeichnungen zeigen: Als einer der leistungsstärksten Anbieter am Markt punktet der Münchener Verein mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, dem Verzicht auf Wartezeiten sowie einem einfachen Online-Abschluss. Der Wechsel zum Münchener Verein gestaltet sich dabei durch Anrechnung der Vorversicherungszeit als besonders unkompliziert.

    Auch die weitreichenden Leistungsmerkmale der Tarife zahlen auf das Top-Ergebnis mit Bestnote von Stiftung Warentest ein. Das umfassende Leistungsspektrum beinhaltet moderne Zahnbehandlungen und Hightech-Leistungen wie Dental Laser, CEREC, Digitale Volumentomographie, OP-Mikroskop, DROS-Schienen (bei ZahnGesund 100) sowie die INVISALIGN-Therapie. Weitere Kundenvorteile sind ein 5 % Upgrade bei gepflegtem Bonusheft sowie eine modernste Versorgung mit integrierter Innovations-Garantie.

    „Dass unser Tarif ZahnGesund 100 nun bereits zum sechsten Mal als Testsieger von Stiftung Warentest ausgezeichnet wurde, erfüllt uns mit großem Stolz“, betont Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Das hervorragende Abschneiden unserer ZahnGesund-Reihe ist ein deutlicher Beleg dafür, dass wir unseren Kundinnen und Kunden beim Münchener Verein mit erstklassigen Leistungen und innovativen Versorgungskonzepten genau den Schutz bieten, den sie sich wünschen.“

    Alle Informationen rund um die ZahnGesund-Tarife des Münchener Verein finden Sie hier. (https://www.muenchener-verein.de/privatkunden/gesundheit/zahnzusatzversicherung/?wq=001&gad_source=1&gad_campaignid=1497794627&gclid=Cj0KCQjw4orUBhCjARIsAIbF3qy8GApQzfezittQy_qBW_nZl-lx43zl7kPldhgRjcL5VJ-izaU8MpsaAvv9EALw_wcB)

    Der Münchener Verein bedankt sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitenden und Beteiligten, die solche Erfolge erst möglich machen.

    Pressekontakt:

    Münchener Verein Versicherungsgruppe
    Maximilian Ziegler
    Pressereferent
    Zentrale Unternehmenskoordination und Presse
    Pettenkoferstr. 19
    80336 München
    Tel.: 089/51 52 1338
    Ziegler.Maximilian@muenchener-verein.de
    www.muenchener-verein.de

    Quelle: Münchener Verein setzt Erfolgsserie fort: Tarif "ZahnGesund 100" bereits zum 6. Mal Testsieger bei Stiftung Warentest

  • Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung

    Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung

    Münster (ots) –

    Mit dem Start ins Berufsleben ist der Gedanke an eine Berufsunfähigkeit meist fern. Warum sich ein früher Blick auf die eigene Absicherung definitiv schon früh lohnt, zeigen diese fünf Fakten.

    Mit dem Start der Ausbildung oder des Studiums beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Doch unabhängig davon, ob der Berufseinstieg gerade bevorsteht oder bereits Berufserfahrung vorhanden ist: Die eigene Arbeitskraft zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für finanzielle Sicherheit. Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausüben kann, muss häufig auch mit Einkommenseinbußen rechnen.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) federt eben dieses Risiko

    20260817_BU-Fakten16zu9.jpg ab. Sie greift in Form einer monatlichen Rente, wenn die berufliche Tätigkeit dauerhaft eingeschränkt oder nicht mehr möglich ist. Worauf es bei dieser Absicherung ankommt, erklären diese fünf wichtigen Fakten.

    Fakt 1: Wer früh abschließt, zahlt oft weniger

    Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen sich viele Menschen erst, wenn sie ins Berufsleben starten. Dabei kann ein Abschluss bereits in der Schulzeit, während der Ausbildung oder eines Studiums sinnvoll sein. Denn die Höhe des Beitrags richtet sich unter anderem nach dem Eintrittsalter und dem Berufsrisiko der versicherten Person.

    Je jünger eine Person beim Vertragsabschluss ist, desto günstiger fallen die Beiträge häufig aus. Diese Konditionen gelten in der Regel für die gesamte Laufzeit des Vertrags. Wer sich früh um seine Absicherung kümmert, kann daher oft langfristig von niedrigeren Beiträgen profitieren.

    Fakt 2: Wer früh abschließt, hat bessere Chancen auf umfassenden Schutz

    Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Rolle. Versicherer prüfen vor Vertragsabschluss verschiedene Gesundheitsangaben, um das individuelle Risiko einzuschätzen.

    „Je früher sich Menschen mit dem Thema beschäftigen, desto besser sind häufig die Voraussetzungen für einen umfassenden Schutz“, empfiehlt LVM-Versicherungsexpertin Ulla Echelmeyer. Mit zunehmendem Alter steigt dagegen die Wahrscheinlichkeit, dass bereits gesundheitliche Beschwerden oder Vorerkrankungen vorliegen, die sich auf die Versicherbarkeit oder die Vertragsbedingungen auswirken können.

    Fakt 3: Ehrliche Gesundheitsangaben zahlen sich aus

    Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte Gesundheitsfragen sorgfältig und vollständig beantworten. Denn unvollständige oder fehlerhafte Angaben können später zu Problemen bei der Leistungsprüfung führen.

    Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erhalten rund 80 Prozent der Antragstellenden eine Berufsunfähigkeitsrente. Ablehnungen erfolgen häufig, weil die Voraussetzungen für eine Berufsunfähigkeit nicht erfüllt sind oder wichtige Angaben fehlen.

    Fakt 4: Psychische Erkrankungen an erster Stelle

    Viele Menschen verbinden Berufsunfähigkeit vor allem mit schweren Unfällen. Tatsächlich sind jedoch psychische Erkrankungen die häufigste Ursache. Nach Angaben von „Morgen & Morgen“ (unabhängiger Fachdienstleister für Versicherungsanalysen) gingen im Jahr 2026 rund 32 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit auf psychische Leiden und Erkrankungen des Nervensystems zurück. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Burn-out oder Angststörungen.

    Mit 18 Prozent der Leistungsfälle waren Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Rückenleiden, Arthrose oder Gelenkprobleme die zweithäufigste Ursache. Krebserkrankungen folgten mit 16 Prozent. Schwere Unfälle hingegen führten nur in acht Prozent der Fälle zu einer Berufsunfähigkeit.

    Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass Berufsunfähigkeit oft nicht die Folge eines einzelnen Ereignisses ist, sondern durch Erkrankungen entsteht, die sich über einen längeren Zeitraum entwickeln. Deshalb betrifft das Risiko grundsätzlich Menschen in allen Berufen – unabhängig davon, ob sie körperlich oder überwiegend am Schreibtisch arbeiten.

    Fakt 5: Ein guter Vertrag schützt den ausgeübten Beruf

    Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht nur auf die Höhe der versicherten Rente an. Ebenso wichtig sind die Vertragsbedingungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten insbesondere auf den sogenannten „abstrakten Verweisungsverzicht“ achten: Dieser stellt sicher, dass die Versicherung die versicherte Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann, den sie theoretisch noch ausüben könnte. Kann jemand seinen zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nur noch zu höchstens 50 Prozent ausüben, sollte die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente gezahlt werden – unabhängig davon, ob eine andere Tätigkeitgrundsätzlich denkbar wäre.

    Für weitere Informationen:

    Carmen Molitor

    LVM Versicherung
    Abteilung Kommunikation
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Kolde-Ring 21
    48126 Münster
    Telefon: 0251 702-2991

    c.molitor@lvm.de
    www.lvm.de

    Quelle: Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung

  • Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

    Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

    Coburg (ots) –

    Experte der HUK-COBURG betont: Eine Wespe im Auto ist unangenehm, aber die Situation sollte erst geklärt werden, wenn das Fahrzeug steht – Sicherheit im Straßenverkehr geht vor.

    Aktuell sind Wespen wieder besonders aktiv. Laut Umweltbundesamt gibt es in Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei davon sind echte Plagegeister. Und trotzdem reicht das schon, wenn diese auf der Suche nach Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig halt – auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe im Innenraum reicht aus, um viele Fahrer aus der Ruhe zu bringen. Vorsichtiger Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind keine

    Wespe_im_Auto_2026.jpg Seltenheit.

    Was auf der Terrasse oder in der Eisdiele meist glimpflich endet, kann im Auto gefährlich werden. Wer erschrickt, wild nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und bremst, riskiert schnell einen Unfall. Die HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen bleibt – und was im Schadenfall gilt.

    Wespe im Auto: Was tun?

    – Ruhe bewahren: Auch wenn das schwerfällt – hektische Bewegungen machen die Situation meist schlimmer.
    – Nicht anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal und kann sie eher zum Angriff reizen.
    – Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst kontrolliert langsamer werden, Abstand halten und nicht plötzlich bremsen.
    – Warnblinker einschalten: So wird signalisiert, dass das Fahrzeug langsamer wird oder stehenbleibt.
    – Sicheren Platz zum Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt fahren.
    – Fenster oder Türen öffnen: Erst anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast einen Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich zu reizen.

    Wer zahlt bei „Wespen-Unfällen“?

    Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter.

    Für den Schaden am eigenen Auto kommt in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung auf.

    Wichtig ist: „Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine Wespe im Auto ist unangenehm, bewahren Sie dennoch Ruhe und klären Sie die Situation erst, wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl Kräußlich, Experte für Kfz-Versicherungen bei der HUK-COBURG.

    So muss selbst eine überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im Chaos enden.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Wespe im Auto: Was passiert bei einem Unfall? (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/wespe-auto.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Weitere Informationen und Kontakt:

    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Grit Renning
    Tel. 09561/96-22611
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

  • Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

    Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

    Wiesbaden (ots) –

    Nach der Hitze kommen die Unwetter – oft verbunden mit starken Regenfällen. Dadurch steigt das Aquaplaning-Risiko, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Um die Unfallgefahr zu senken, lohnt sich die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks.

    Aquaplaning wird nicht umsonst oft „Wasserglätte“ genannt. „Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen ‚aufschwimmen‘ – sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis“, erklärt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. Ein Risiko besteht überall dort, wo der Regen nicht richtig ablaufen kann. „Vor allem in Senken, in Unterführungen und unter Brücken sowie bei Spurrillen ist Vorsicht geboten“, so Richter weiter.

    Bei Wetterwarnungen mit Starkregen sollten Autofahrer jederzeit auf Aquaplaning eingestellt sein. „Wer auf nasser Fahrbahn unterwegs ist, behält am besten die vorausfahrenden Fahrzeuge im Auge: Erzeugen sie Wasserfontänen, ist das ein Hinweis auf die Gefahr von Aquaplaning“, sagt R+V-Experte Richter.

    Risiko schon vor der Fahrt verringern

    Zusätzlich lässt sich das Unfallrisiko im Vorfeld senken: Der Zustand der Reifen ist ein wichtiger Faktor. „Je geringer die Profiltiefe, desto eher verlieren die Reifen bei Regen den Kontakt zur Fahrbahn“, sagt Richter. Grund dafür: Die Rillen können das Wasser dann nicht mehr so gut ableiten. Am sichersten sind Profiltiefen von mehr als vier Millimetern. Auch der Reifendruck spielt eine Rolle. Ist er zu gering, erhöht sich die Angriffsfläche und das Wasser läuft ebenfalls schlechter ab. Kritisch ist vor allem die Fahrt mit älteren Reifen, bei denen der Druck längere Zeit nicht überprüft wurde.

    Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

    – Setzt plötzlich starker Regen ein, heißt das: runter vom Gas und möglichst nicht bremsen. Denn Bremsen kann bei Aquaplaning nur sehr schwer dosiert werden – und blockierende Räder verstärken den Aquaplaning-Effekt. Zudem kann das Auto ins Schleudern geraten, wenn es wieder Bodenkontakt bekommt.
    – Nicht Gegenlenken: Bei heftigen Lenkbewegungen wirken starke Kräfte auf das Fahrzeug, wenn es wieder Haftung hat.
    – Wenn die Räder die Bodenhaftung verlieren, können Autofahrer zusätzlich die Kupplung treten oder auskuppeln.

    Pressekontakt:

    R+V-Infocenter
    06172/9022-131
    ruv-infocenter@arts-others.de
    http://infocenter.ruv.de

    Quelle: Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

  • Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Köln (ots) –

    – Atradius-Analyse: Wetterextreme belasten nicht nur Lieferketten und Rohstoffpreise, sondern zunehmend auch Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle
    – Deutsche Industrie, Handel und Logistik geraten dadurch über Kosten, Zahlungsziele und Betriebskapital unter Druck

    Für deutsche Unternehmen wird El Niño neben klimabedingten Wetterextremen zunehmend vom Lieferketten- zum Finanzrisiko. El Niño ist ein Klimaphänomen, das in unregelmäßigen Abständen zu extremen Wetterveränderungen auf der Südhalbkugel führt. Laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) könnte es diesmal bis ins Jahr 2027 anhalten. Dadurch steigen nicht nur die Risiken für globale Lieferketten und Rohstoffpreise noch einmal mehr, sondern auch für Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle. Die direkten Auswirkungen sind zwar noch überschaubar, aber in Deutschland bereits spürbar: Industrie, Handel und Logistik geraten über höhere Kosten, verzögerte Lieferungen und angespannteres Betriebskapital unter Druck. „Zunehmende Wetterextreme sind ein vielschichtiges Risiko für die Wirtschaft. Sie verändern Wachstum, stören Handelsströme, können aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und das Zahlungsverhalten von Unternehmen beeinflussen“, erklärt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius.

    Als Exportnation und rohstoffarmes Industrieland ist Deutschland besonders anfällig für wetterbedingte Verwerfungen auf den Weltmärkten. Deutschland bezieht zum Beispiel Agrarprodukte wie Kaffee, Kakao, Reis, Palmöl, Soja, Zucker, tropische Früchte und Futtermittel aus besonders El-Niño-sensiblen Regionen. Ernteausfälle in diesen Regionen erhöhen die Weltmarktpreise und haben, teilweise mit Verzögerung, Auswirkungen auf Erzeuger- und Verbraucherpreise in Deutschland.

    Niedrigwasser erhöht Druck auf Lieferketten, Liquidität und Zahlungsfähigkeit

    Neben steigenden Rohstoffpreisen bergen Wetterphänomene auch unmittelbare Risiken für Industrieproduktion, Logistik und Liquidität. Niedrigwasser wie derzeit im Rhein trifft insbesondere die Chemie-, Stahl- und Mineralölindustrie, weil Transporte nur eingeschränkt möglich sind, Lieferungen sich verzögern und Frachtzuschläge die Kosten zeitweise vervielfachen können. Für betroffene Unternehmen entsteht daraus schnell ein finanzieller Engpass: Waren kommen später an, Umsätze verschieben sich, Lager- und Ersatztransportkosten steigen und gebundenes Betriebskapital nimmt zu. Je länger diese Störungen andauern, desto stärker geraten Zahlungsziele, Lieferantenbeziehungen und die eigene Zahlungsfähigkeit unter Druck. Unternehmen können gezwungen sein, Zahlungen zu strecken, zusätzliche Finanzierung aufzunehmen oder höhere Risiken an ihre Kunden und Lieferanten weiterzugeben. Verschlechtert El Niño zusätzlich die makroökonomische Lage wichtiger Schwellenländer, dämpft dies zudem die Nachfrage nach deutschen Investitionsgütern und Exporten – und erhöht damit auch das Risiko verzögerter Zahlungen und Forderungsausfälle. „Für deutsche Unternehmen ist es entscheidend, Risiken, Gegenmaßnahmen und Chancen zu verstehen, um sich in einem volatileren Klima- und Geschäftsumfeld zu behaupten – während El Niño und darüber hinaus“, betont Frank Liebold.

    Lieferketten, Transport und Logistik tragen das größte unmittelbare Risiko

    Die Auswirkungen eines starken El Niño-Phänomens treffen 2026 auf ein bereits angespanntes globales Umfeld. Neben weltweiten klimabedingten Hitzewellen, belastet zum Beispiel auch der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Unsicherheiten um die Straße von Hormus die weltweite Düngemittelversorgung. „Ein starker El Niño allein kann den weltweiten Agrarhandel stören, indem er die Ernteerträge schmälert und das Nahrungsmittelangebot verknappt. Gekoppelt mit den heutigen geopolitischen Unsicherheiten verschärfen sich die Risiken erheblich – mit steigender Preisvolatilität und höheren Lebensmittelpreisen weltweit“, erklärt Frank Liebold.

    Aus Wetterextremen werden Liquiditäts- und Ausfallrisiken

    Hitzewellen, wie sie in diesem Sommer in ganz Europa auftreten, beeinträchtigen die Produktivität, verzögern Lieferungen, lassen Investitions- und Versicherungskosten steigen und schaffen Unsicherheit in Bezug auf die Nachfrage. Geraten Einnahmen unter Druck, während die Kosten steigen, drohen Engpässe beim Betriebskapital: Betroffene Unternehmen fordern längere Zahlungsziele, verzögern Zahlungen an Lieferanten oder greifen verstärkt auf externe Finanzierung zurück. In schwereren Fällen erhöhen anhaltende Störungen das Risiko von Insolvenzen und Forderungsausfällen. „Unternehmen sollten die potenziellen Auswirkungen von Klimaextremen frühzeitig in ihr Risiko- und Liquiditätsmanagement einbeziehen. Wer Lieferketten diversifiziert, kritische Rohstoffe absichert und Zahlungsrisiken aktiv überwacht, kann die Folgen extremer Wetterereignisse besser abfedern und daraus vielleicht sogar einen Wettbewerbsvorteil entwickeln“, so Frank Liebold.

    Pressekontakt:

    Atradius Kreditversicherung
    Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y
    Reaseguros

    Astrid Goldberg
    Pressesprecherin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 – 2210
    E-Mail: astrid.goldberg@atradius.com

    Stefanie Heilken
    Pressereferentin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 -1034
    E-Mail: stefanie.heilken@atradius.com

    Quelle: Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

  • Ausbildungsstart / Welche Versicherungen jetzt wichtig werden

    Ausbildungsstart / Welche Versicherungen jetzt wichtig werden

    Frankfurt (ots) –

    – Mit dem Ausbildungsstart beginnt die Sozialversicherungspflicht für Azubis.
    – Die Familienversicherung endet häufig – jetzt den eigenen Versicherungsschutz prüfen.
    – Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und Co.: Versicherungslücken zum Ausbildungsbeginn vermeiden.

    Mit dem Start ins Berufsleben ändern sich für viele Auszubildende auch die Regeln beim Versicherungsschutz. Welche Absicherungen weiterhin über die Eltern bestehen und welche künftig selbst geregelt werden müssen, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Eine frühzeitige Überprüfung der eigenen Situation kann helfen, Versicherungslücken zu vermeiden und den Versicherungsschutz an die neue Lebensphase anzupassen. Die Finanzcoaches der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) zeigen, worauf Auszubildende jetzt achten sollten, und

    2026_08_Ausbildung_Quelle.jpg unterstützen dabei, den Versicherungsschutz bedarfsgerecht aufzustellen.

    Häufige Fehler zum Ausbildungsbeginn

    Gerade in der Übergangsphase passieren immer wieder typische Fehler: Versicherungsunterlagen werden nicht geprüft, bestehende Absicherungen aus dem Elternhaus als ausreichend eingeschätzt oder Verträge nicht an die neue Lebenssituation angepasst. Auch die Annahme, dass mit dem Ausbildungsvertrag automatisch alle Risiken abgesichert sind, führt häufig dazu, dass Lücken erst spät auffallen.

    Auch bei der Krankenversicherung ergeben sich mit dem Ausbildungsstart häufig Veränderungen. Mit Beginn der Ausbildung greift in der Regel die Sozialversicherungspflicht. Viele Auszubildende sind dann nicht mehr über die Familienversicherung abgesichert und sollten deshalb prüfen, wie ihre Absicherung künftig geregelt ist.

    Während die gesetzliche Unfallversicherung in der Regel über den Ausbildungsbetrieb greift, ist ihr Schutz auf die berufliche Tätigkeit sowie den direkten Weg zur Arbeit und zurück begrenzt. Für Unfälle in der Freizeit besteht dieser gesetzliche Schutz nicht. Hier kann eine private Unfallversicherung eine zusätzliche Absicherung bieten – insbesondere, weil die Freizeit einen erheblichen Teil des Alltags ausmacht.

    Auch der private Haftpflichtschutz sollte überprüft werden. Eine private Haftpflichtversicherung muss aktiv abgeschlossen werden und besteht nicht automatisch. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die man anderen Personen oder deren Eigentum zufügt. Eigene Schäden sind dagegen grundsätzlich nicht über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

    Auch das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung wird häufig aufgeschoben, obwohl gerade junge Menschen oft von günstigen Beiträgen und einem frühzeitigen Versicherungsschutz profitieren können.

    Überblick behalten statt später nachbessern

    „Der Ausbildungsstart ist für viele der erste echte Kontakt mit eigenständigen Versicherungsentscheidungen – und genau hier entstehen häufig erste Lücken“, erklären die Finanzcoaches der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

    Die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater unterstützen dabei, die individuelle Situation strukturiert zu prüfen und bestehenden Versicherungsschutz zu analysieren. Ziel ist es, einen passenden Schutz für die neue Lebensphase aufzubauen und Doppelversicherungen zu vermeiden. Ihr Rat: „Wichtig ist, bestehende Verträge aus der Kindheit und den Schutz über die Familie aktiv zu überprüfen und mit der neuen Situation abzugleichen.“ Für viele Auszubildende ist der Berufseinstieg auch mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung verbunden. Damit verändern sich häufig nicht nur die Lebensumstände, sondern auch der Versicherungsbedarf. Je nach persönlicher Situation können beispielsweise eine Hausratversicherung oder Anpassungen bei bestehenden Versicherungsverträgen sinnvoll sein.

    Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe

    Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit 50 Jahren eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung.

    Pressekontakt:

    Deutsche Vermögensberatung AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 24, 60329
    Frankfurt am Main
    Sarah Neumann, Tel.: 069 2384-7115; E-Mail: Sarah. Neumann@dvag.com
    Svenja Heibel, Tel.: 069 2384-7391; E-Mail: Svenja.Heibel@dvag.com

    Quelle: Ausbildungsstart / Welche Versicherungen jetzt wichtig werden

  • Vegetationsbrände: Hitze und lange Einsätze belasten Feuerwehrleute

    Vegetationsbrände: Hitze und lange Einsätze belasten Feuerwehrleute

    Berlin (ots) –

    Hitzewellen, Trockenheit, Starkregen und Vegetationsbrände verändern die Arbeit der Feuerwehren in Deutschland spürbar. Fast jede zweite Einsatzkraft berichtet bereits heute von zusätzlichen Belastungen durch Einsätze aufgrund von Extremwetterlagen. 85 Prozent der Feuerwehrangehörigen erwarten, dass klimabedingte Extremwettereinsätze künftig weiter zunehmen. Das zeigt eine bundesweite Befragung der DGUV Akademie im Auftrag der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK) Nord unter mehr als 1.700 Feuerwehrangehörigen.

    Angesichts von Hitze und Vegetationsbränden liefern die Ergebnisse wichtige Hinweise darauf, worauf es bei der Vorbereitung der Einsatzkräfte besonders ankommt. Die Befragten berichten von einem deutlich steigenden Ressourcenbedarf bei extremwetterbedingten Schadenslagen. So stellen rund 75 Prozent der Befragten einen höheren Zeitaufwand und höheren Personalbedarf fest, knapp 73 Prozent nehmen einen steigenden Bedarf an technischer Ausstattung wahr.

    Gesundheitliche Belastungen nehmen zu

    Langanhaltende Hitze wird von den Befragten als größtes klimabedingtes Gesundheitsrisiko eingeschätzt. Den höchsten Handlungsbedarf, um Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten, sehen die Feuerwehrkräfte bei Vegetationsbränden. Typisch für diese Einsatzszenarien sind Rauch- und Gefahrstoffexpositionen, Belastungen durch körperlich schwere Arbeit bei hohen Temperaturen sowie lange Einsatzzeiten mit eingeschränkten Erholungsmöglichkeiten.

    „Vegetationsbrände und langanhaltende Hitzeperioden stellen Einsatzkräfte vor besondere körperliche und organisatorische Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen“, sagt Christian Heinz, Geschäftsführer der Hanseatischen Feuerwehr Unfallkasse (HFUK) Nord.

    „Dabei sind verlässliche Trinkwasserversorgung, angemessene Pausen- und Regenerationszeiten sowie hitze- und witterungsangepasste Einsatz- und Pausenplanung von Bedeutung. Auch eine Anpassung der PSA unter Berücksichtigung der Hitzebelastung, etwa durch leichtere, besser belüftete Materialien und der Ausbau zielgerichteter Aus- und Fortbildungsangebote gehören dazu“, ergänzt Jens-Oliver Mohr, Referent für gesundheitliche Prävention bei der HFUK Nord.

    Prävention und Vorbereitung werden wichtiger

    Die Feuerwehr-Unfallkassen unterstützen zu allen Fragen der Sicherheit und Gesundheit im Feuerwehrdienst. Dazu gehören unter anderem eine an die Einsatzbedingungen angepasste persönliche Schutzausrüstung, spezielle Aus- und Fortbildungsangebote sowie Sensibilisierung der Führungs- und Einsatzkräfte.

    Weitere Informationen

    Mit der Handlungshilfe FBFHB-035 „Sicherheit und Gesundheit bei der Vegetationsbrandbekämpfung (https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/4605)“ unterstützt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen bei der sicheren Vorbereitung und Durchführung entsprechender Einsätze. Die HFUK Nord bietet zudem eine neu entwickelte Fortbildung in Form des Projektes „FireToolBox“ (https://www.firetoolbox.de/challenge-page/01254270-ad06-4c3d-a7d1-0f23547aa2f2?programId=01254270-ad06-4c3d-a7d1-0f23547aa2f2).

    Über die Befragung

    Die DGUV Akademie führte gemeinsam mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord eine bundesweite Onlinebefragung unter 1.735 Feuerwehrangehörigen durch. Die Teilnehmenden waren überwiegend Führungskräfte freiwilliger Feuerwehren. Die anonyme Befragung wurde zwischen März und Juni 2025 im Rahmen einer explorativen Studie durchgeführt.

    Mehr zur Studie: Einsatzrealität im Klimawandel: Belastungen, Risiken und Handlungsbedarfe der Feuerwehren in Deutschland (https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/5258)

    Pressekontakt:

    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
    Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
    und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
    Glinkastraße 40, 10117 Berlin

    Pressesprecher Stefan Boltz
    Tel.: +49 30 13001-1414
    E-Mail: presse@dguv.de
    https://www.dguv.de
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    Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

    Quelle: Vegetationsbrände: Hitze und lange Einsätze belasten Feuerwehrleute

  • Stuttgarter Versicherung warnt vor staatlicher Standardlösung im Altersvorsorgedepot

    Stuttgarter Versicherung warnt vor staatlicher Standardlösung im Altersvorsorgedepot

    Mannheim (ots) –

    – Staat als Produktanbieter ungeeignet
    – Finanzverwaltung auf Start des Altersvorsorgedepots nicht vorbereitet
    – Neobroker kein Ersatz für klassische Versicherer

    In die Kritik um das staatlich organisierte Altersvorsorgedepot (https://alters-vorsorge-depot-vergleich.de/) hat sich nun auch die Stuttgarter Versicherung eingeschaltet: „Grundsätzlich ist ein Staat dafür da, Gesetze zu machen und deren Einhaltung sicherzustellen und Verordnungen dazu zu machen. Er ist nicht dafür da, auf einem freien Markt zu agieren“, so Dr. Guido Bader, CEO der Stuttgarter Versicherung im Gespräch mit Juri Galkin, Gründer und Geschäftsführer des Versicherungsmaklers Finanzklar. Im sogenannten „Podcast zum Altersvorsorgedepot“ debattiert Gründer Galkin mit namhaften Versicherern über die

    Foto_Stuttgarter.jpg aktuellen Herausforderungen.

    Grund für Baders Kritik ist die Reform der Altersvorsorge, bei der der Staat neben privaten Banken, Brokern und Versicherungen eine staatlich organisierte Vorsorgelösung als Standardoption anbieten will. Diese soll als Referenz im Markt dienen und idealerweise günstiger sein als die maximal mögliche 1 Prozent Kostenquote pro Jahr. Damit tritt der Staat jedoch in Konkurrenz zu den bestehenden privaten Anbietern. Die Industrie befürchtet nun einen unfairen Wettbewerb. „Wenn das Standardprodukt staatlich subventioniert wird, dann fände ich das einen Skandal“, so Bader im Podcast.

    Erschwerend komme hinzu, dass die Regierung die Komplexität eines solchen Produktes und den Aufwand für die Verwaltung unterschätze. Der Starttermin für das Altersvorsorgedepot Anfang 2027 sei kaum mehr zu halten. Baders Auffassung nach seien weder die Bundesbank noch die Deutsche Rentenversicherung in der Lage, auf Knopfdruck ab 2027 die einzelnen Verträge und kapitalgedeckten Konten der Bürger zu verwalten. „Der Gesetzgeber springt momentan sehr kurz und glaubt, dass die Verwaltung dann alles ganz schnell umsetzen kann. Aber sie können es noch nicht. Und es wird auch noch dauern, bis sie es können“, so Bader.

    Ein weiterer Punkt sei die Langlebigkeit. Anders als bei der bisherigen Riester-Rente ist im Altersvorsorgedepot keine verpflichtende lebenslange Verrentung mehr vorgesehen. Die Bürger können einen Auszahlplan wählen. Damit laufen jedoch vor allem wohlhabendere Bevölkerungsschichten angesichts der immer längeren Lebenszeit Gefahr, dass ihr Altersvorsorgekapital zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgebraucht ist. „Wenn ich als Staat ein Produkt bezuschusse, warum möchte ich dann, dass es beispielsweise mit Alter 85 ausläuft und dann mitunter jemand wieder in den Sozialleistungen gefangen ist?“ Baders Rat an die Politik: „Gebt es auf, als Staat Produktanbieter sein zu wollen.“

    Neobroker betrachtet der Unternehmenslenker im Geschäft um das Altersvorsorgedepot nicht als starke Konkurrenz. Neobroker können das Produkt künftig zwar zu deutlich geringeren Kosten anbieten als klassische Versicherer. Für Bader ist jedoch die Beratungsleistung, die ein Versicherer den Bürgern im Gegensatz zu einem Neobroker anbieten könne, ein klarer Wettbewerbsvorteil, insbesondere bei Veränderungen der Lebenssituation wie Scheidung, Berufswechsel oder Umzug ins Ausland.

    Bader führt weiter an, dass Neobroker – anders als Versicherer – keine Produkte mit 80 oder 100 Prozent Garantie anbieten könnten, ebenso wenig wie eine lebenslange Rente. „Der Neobroker darf sogar formal nur den Auszahlplan anbieten, weil er keine Versicherungslizenz hat“, so Bader. Das bedeute, dass alle, die bei einem Neobroker ein Altersvorsorgedepot abschließen würden, aber eine lebenslange Rente ausgezahlt haben möchten, während der Laufzeit zu einem Lebensversicherer wechseln müssten. Ein Aufwand, den man sich von vornherein sparen könne.

    Im Interview geht Bader außerdem darauf ein, wann es sich aus seiner Sicht lohnt, von einem Riester-Vertrag auf das Altersvorsorgedepot zu wechseln, was eine gute Beratung wert ist und wie er die Kostenquote in Höhe von einem Prozent einschätzt. Hier geht es zum „Podcast zum Altersvorsorgedepot“ https://alters-vorsorge-depot-vergleich.de/

    Über die Finanzklar GmbH

    Finanzklar ist ein digitaler, unabhängiger Versicherungsmakler mit Sitz in Mannheim und Maklerzulassung nach § 34d GewO. Das Unternehmen hat sich auf die private Altersvorsorge spezialisiert und mit einer eigenen Vergleichsplattform und eigenen Rechnern eine zentrale Anlaufstelle für den Umstieg von der Riester-Rente auf das neue Altersvorsorgedepot geschaffen.

    Gegründet wurde Finanzklar von Juri Galkin. Galkin ist Mitgründer des Zukunftstags, eines Crashkurstags für Schulen, mit dem er und sein Team bereits an Tausenden Schulen in Deutschland Projekttage zur finanziellen Bildung durchgeführt haben. Bundes- und Landesminister sind Schirmherren des Formats. Er ist SPIEGEL-Bestsellerautor und war Gast in mehreren Formaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

    Pressekontakt:

    Gigi Ng
    Pressesprecherin
    presse@finanzklar.com
    +49 1512 9851324

    Quelle: Stuttgarter Versicherung warnt vor staatlicher Standardlösung im Altersvorsorgedepot

  • Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis

    Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis

    Kornwestheim – (ots) –

    – IFRS-Konzernergebnis steigt auf 105 Millionen Euro.
    – Sachversicherung mit Combined Ratio von 86,7 Prozent brutto.
    – Schritte zur Ertragssteigerung im Bausparen eingeleitet.
    – S&P bestätigt Ratings mit stabilem Ausblick.
    – Konzern sieht sich für Gesamtjahr gut aufgestellt.

    Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im ersten Halbjahr 2026 in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld ihr Ergebnis gesteigert. Das IFRS-Konzernergebnis erhöhte sich auf 105 Millionen Euro nach 91 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum und liegt damit im Rahmen der Erwartungen.

    Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Die W&W-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 ihre nachhaltige Stärke erneut unter Beweis gestellt. Unsere klare strategische Ausrichtung und unsere operative Qualität sorgen gerade in herausfordernden Zeiten für Stabilität und Verlässlichkeit. Wir haben erneut Kundinnen und Kunden gewonnen, Marktanteile gesteigert und neue, innovative Produkte mit Erfolg einführen können. Gleichzeitig setzen wir KI verantwortungsbewusst dort ein, wo sie für Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner und die ganze Gruppe echten Mehrwert bringt. Mit unserem Programm ‚Bestform 2030‘ steigern wir gleichzeitig unsere Effizienz, Agilität und Schnelligkeit konsequent weiter. Wir schaffen Handlungsräume für Zukunftsinvestitionen – und für noch mehr Service für unsere Kundinnen und Kunden, indem wir nachhaltig profitables Wachstum in den Versicherungsgesellschaften forcieren und deren Resilienz nochmals erhöhen. Gleichzeitig haben wir die Herausforderungen im Bauspargeschäft im Auge, wo bereits notwendige Schritte zur Ertragssteigerung identifiziert und eingeleitet wurden. Die W&W-Gruppe ist sich bewusst, dass sie aus den Märkten keinen Rückenwind erwarten kann, aber sie ist gut darauf vorbereitet und verfügt über die Stärke, um sich nochmals besser weiterzuentwickeln. Damit haben wir begonnen.“

    Junker fügte hinzu: „KI wird in kurzer Zeit in unserer Branche und bei der W&W-Gruppe eine Art Querschnittsfunktion sein und alle Bereiche durchdringen. Wir begrüßen den Einsatz von KI, da wir die Chance sehen, große Vorteile für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu realisieren. Vieles wird sich verändern. Wir haben früh deutlich gemacht, dass wir dabei unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen wollen und dazu unter anderem umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen hinsichtlich des Umgangs mit KI anbieten. Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin KI-fähig sein sollte, wenn er oder sie es will. Wir verstehen das als Verantwortung des Unternehmens, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Führungskräfte.“

    Wachstum in mehreren Geschäftsfeldern

    Das Neugeschäft der W&W-Gruppe entwickelte sich insgesamt stabil.

    Die Schaden- und Unfallversicherung der Württembergischen zeigte sich resilient gegenüber Belastungen durch Wetter- und Schadenereignisse. Das Neu- und Ersatzgeschäft belief sich zum 30. Juni 2026 auf 281 Millionen Euro (1. Halbjahr des Vorjahrs: 291 Millionen Euro). Der Kraftfahrt- und der Privatkundenbereich legten um rund 3 bzw. knapp 4 Prozent zu. Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) nach IFRS 17 lag bei 86,7 Prozent brutto (Vorjahreszeitraum: 83,8 Prozent).

    Die Personenversicherungen trugen positiv zur Geschäftsentwicklung bei. Die Württembergische Lebensversicherung steigerte ihre Beitragssumme des Neugeschäfts auf 1.857 (Vorjahreszeitraum: 1.766) Millionen Euro. Auch in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) lag die Beitragssumme mit 644 Millionen Euro über dem Vorjahreszeitraum mit 569 Millionen Euro. Der Jahresneubeitrag der Württembergischen Krankenversicherung betrug 5,4 (1. Hj. Vorjahr 5,9) Millionen Euro.

    Im Geschäftsfeld Wohnen belief sich das Neugeschäftsvolumen für wohnwirtschaftliche Zwecke wie Sofortfinanzierungen, Modernisierungen und Eigenkapitalaufbau (Summe aus Brutto-Neugeschäft sowie dem Kreditneugeschäftsvolumen inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch) auf 7.553 (Vorjahreszeitraum: 8.479) Millionen Euro. Das Kreditneugeschäftsvolumen betrug 2.446 nach 2.762 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2025. Mit einem Anstieg um 3,3 Prozent auf 4.336

    (1. Halbjahr 2025: 4.197) Millionen Euro lag das Netto-Neugeschäft nach Bausparsumme über dem Marktniveau. Den Bestand an Baudarlehen konnte Wüstenrot um 2,5 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro ausbauen.

    Solide Kapitalausstattung und Ratings

    Die finanzielle Stärke der W&W-Gruppe blieb hoch. Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 5.008 Millionen Euro nach 4.936 Millionen Euro zum Jahresende 2025.

    Die Bilanzsumme stieg auf 75,0 Milliarden Euro nach 72,5 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2025. Die Aktivseite besteht im Wesentlichen aus Baudarlehen und Kapitalanlagen.

    Auch die Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigte im Berichtsjahr erneut die Ratings mit stabilem Ausblick. Die Kerngesellschaften des W&W-Konzerns verfügen weiterhin über ein „A-“ Rating, die W&W AG über ein „BBB+“ Rating.

    Ausblick bestätigt

    Die W&W-Gruppe intensiviert 2026 ihre gezielten Effizienzsteigerungen insbesondere im Geschäftsfeld Wohnen und in der IT weiter, um unter anderem auf die anhaltende Schwäche an den Immobilienmärkten und die Herausforderungen an den Zinsmärkten sowie den allgemeinen Kostendruck zu reagieren. Mit Blick auf das Ergebnis hält die W&W-Gruppe an ihrer Prognose fest. Erwartet wird 2026 weiterhin ein IFRS-Konzernergebnis nach Steuern von 120 bis 150 Millionen Euro.

    Die Prognose steht unter dem Vorbehalt der weiteren Konjunktur-, Inflations- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Schadenentwicklung, insbesondere infolge von Naturereignissen.

    Pressekontakt:

    Wüstenrot & Württembergische AG
    Dr. Immo Dehnert
    Leiter Kommunikation // Pressesprecher
    Tel.: +49 7141 16 75-1470
    Mobil: 0172 7000857
    Mail: kommunikation@ww-ag.com
    W&W-Platz 1
    70806 Kornwestheim

    Quelle: Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis

  • Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit

    Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit

    Coburg (ots) –

    – Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg
    – Haftungsprivileg für Kinder
    – Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas

    Die Sommerferien sind in einigen Bundesländern schon vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der Verkehr erfordert volle Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wider: Kinder verunglücken besonders häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist. Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder

    Schulweg_ Internet.jpg Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicherer machen.

    Doch welches ist der sicherste Weg? Eltern können eigene Erfahrung auf der Seite https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch einmal gegenchecken: Hier lässt sich eine möglichst sichere Route auf Basis bekannter gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil der Daten zur Erkennung der Gefahrenstellen liefert die HUK-COBURG an die „Initiative für sichere Straßen“, Betreiber des Schulweg-Portals. Basis ist der Telematik-Tarif des Versicherers, den über 800.000 Kundinnen und Kunden nutzen. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Weitere Daten, die in die Berechnung einfließen, sind u.a. die polizeilichen Unfalldaten sowie Meldungen von Verkehrsteilnehmern.

    Eltern von ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass ein Kind mit ausreichendem Abstand zum fließenden Verkehr am Bordstein stehen bleibt. Und vor der Straßenüberquerung sollten Kinder immer den Blickkontakt zum Autofahrer suchen. Richtig üben lässt sich nur unter realen Bedingungen: Also morgens, wenn die Schule beginnt und mittags, wenn sie endet.

    Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für Autofahrer weitreichende Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften sie unabhängig von der Schuldfrage.

    Autofahrer müssen also stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

    Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend ist, ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen richtig einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.

    Lautet die Antwort ja, müssen aber auch Kinder für sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet in beiden Fällen eine private Haftpflichtversicherung.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Sicherer Schulweg (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/schulweg.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Pressekontakt:

    Weitere Informationen und Kontakt:
    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
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    Grit Renning
    Tel. 09561/96-22611
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit