Schlagwort: Verkehr

  • Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise im Westen / Bundesländer am Rhein besonders teuer / Unterschiedliche Versorgungswege beeinflussen die Preise

    Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise im Westen / Bundesländer am Rhein besonders teuer / Unterschiedliche Versorgungswege beeinflussen die Preise

    München (ots) –

    Das Niedrigwasser am Rhein sorgt in den angrenzenden Bundesländern für hohe Spritpreise. Das zeigen Daten des ADAC aus dem aktuellen Bundesländervergleich der Kraftstoffpreise. Besonders teuer sind Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Während Nordrhein-Westfalen insbesondere beim Diesel vorn liegt (2,254 Euro je Liter), steht Hessen bei Super E10 an der Spitze (2,164 Euro).

    Welche Rolle das aktuelle Niedrigwasser spielt, zeigt ein Blick auf die günstigsten Bundesländer im ADAC Vergleich. Bei Super E10 liegen Mecklenburg-Vorpommern (2,078 Euro), Berlin (2,081 Euro) und Bayern (2,087 Euro) am unteren Ende der Preisskala. Ähnlich ist das Bild beim Diesel: Hier liegen Mecklenburg-Vorpommern bei 2,172 Euro

    regionalvergleich_18082026.jpg sowie Berlin und Bayern bei jeweils 2,175 Euro. Die Raffinerien und Tanklager in diesen Regionen sind deutlich weniger von Transporten über den Rhein abhängig. Dadurch wirken sich die Folgen des Niedrigwassers dort weniger stark auf die Kraftstoffversorgung und die Preise aus. Für Bayern spielt dabei die Versorgung über die Transalpine Ölleitung aus dem Süden eine wichtige Rolle. In Berlin wirken sich zudem die hohe Tankstellendichte und der damit verbundene intensive Wettbewerb preisdämpfend aus. Die aktuellen Preisunterschiede zwischen den Bundesländern fallen deutlich stärker aus als dies üblicherweise der Fall ist.

    Der Vergleich der Bundesländer macht insgesamt deutlich, dass die logistischen Herausforderungen durch das Niedrigwasser Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise haben. Dieser Sonderfaktor dürfte neben einem steigenden Ölpreis dazu beitragen, dass die Spritpreise bundesweit um einige Cent höher liegen.

    Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
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    aktuell@adac.de

    Quelle: Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise im Westen / Bundesländer am Rhein besonders teuer / Unterschiedliche Versorgungswege beeinflussen die Preise

  • Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Köln (ots) –

    – Atradius-Analyse: Wetterextreme belasten nicht nur Lieferketten und Rohstoffpreise, sondern zunehmend auch Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle
    – Deutsche Industrie, Handel und Logistik geraten dadurch über Kosten, Zahlungsziele und Betriebskapital unter Druck

    Für deutsche Unternehmen wird El Niño neben klimabedingten Wetterextremen zunehmend vom Lieferketten- zum Finanzrisiko. El Niño ist ein Klimaphänomen, das in unregelmäßigen Abständen zu extremen Wetterveränderungen auf der Südhalbkugel führt. Laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) könnte es diesmal bis ins Jahr 2027 anhalten. Dadurch steigen nicht nur die Risiken für globale Lieferketten und Rohstoffpreise noch einmal mehr, sondern auch für Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle. Die direkten Auswirkungen sind zwar noch überschaubar, aber in Deutschland bereits spürbar: Industrie, Handel und Logistik geraten über höhere Kosten, verzögerte Lieferungen und angespannteres Betriebskapital unter Druck. „Zunehmende Wetterextreme sind ein vielschichtiges Risiko für die Wirtschaft. Sie verändern Wachstum, stören Handelsströme, können aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und das Zahlungsverhalten von Unternehmen beeinflussen“, erklärt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius.

    Als Exportnation und rohstoffarmes Industrieland ist Deutschland besonders anfällig für wetterbedingte Verwerfungen auf den Weltmärkten. Deutschland bezieht zum Beispiel Agrarprodukte wie Kaffee, Kakao, Reis, Palmöl, Soja, Zucker, tropische Früchte und Futtermittel aus besonders El-Niño-sensiblen Regionen. Ernteausfälle in diesen Regionen erhöhen die Weltmarktpreise und haben, teilweise mit Verzögerung, Auswirkungen auf Erzeuger- und Verbraucherpreise in Deutschland.

    Niedrigwasser erhöht Druck auf Lieferketten, Liquidität und Zahlungsfähigkeit

    Neben steigenden Rohstoffpreisen bergen Wetterphänomene auch unmittelbare Risiken für Industrieproduktion, Logistik und Liquidität. Niedrigwasser wie derzeit im Rhein trifft insbesondere die Chemie-, Stahl- und Mineralölindustrie, weil Transporte nur eingeschränkt möglich sind, Lieferungen sich verzögern und Frachtzuschläge die Kosten zeitweise vervielfachen können. Für betroffene Unternehmen entsteht daraus schnell ein finanzieller Engpass: Waren kommen später an, Umsätze verschieben sich, Lager- und Ersatztransportkosten steigen und gebundenes Betriebskapital nimmt zu. Je länger diese Störungen andauern, desto stärker geraten Zahlungsziele, Lieferantenbeziehungen und die eigene Zahlungsfähigkeit unter Druck. Unternehmen können gezwungen sein, Zahlungen zu strecken, zusätzliche Finanzierung aufzunehmen oder höhere Risiken an ihre Kunden und Lieferanten weiterzugeben. Verschlechtert El Niño zusätzlich die makroökonomische Lage wichtiger Schwellenländer, dämpft dies zudem die Nachfrage nach deutschen Investitionsgütern und Exporten – und erhöht damit auch das Risiko verzögerter Zahlungen und Forderungsausfälle. „Für deutsche Unternehmen ist es entscheidend, Risiken, Gegenmaßnahmen und Chancen zu verstehen, um sich in einem volatileren Klima- und Geschäftsumfeld zu behaupten – während El Niño und darüber hinaus“, betont Frank Liebold.

    Lieferketten, Transport und Logistik tragen das größte unmittelbare Risiko

    Die Auswirkungen eines starken El Niño-Phänomens treffen 2026 auf ein bereits angespanntes globales Umfeld. Neben weltweiten klimabedingten Hitzewellen, belastet zum Beispiel auch der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Unsicherheiten um die Straße von Hormus die weltweite Düngemittelversorgung. „Ein starker El Niño allein kann den weltweiten Agrarhandel stören, indem er die Ernteerträge schmälert und das Nahrungsmittelangebot verknappt. Gekoppelt mit den heutigen geopolitischen Unsicherheiten verschärfen sich die Risiken erheblich – mit steigender Preisvolatilität und höheren Lebensmittelpreisen weltweit“, erklärt Frank Liebold.

    Aus Wetterextremen werden Liquiditäts- und Ausfallrisiken

    Hitzewellen, wie sie in diesem Sommer in ganz Europa auftreten, beeinträchtigen die Produktivität, verzögern Lieferungen, lassen Investitions- und Versicherungskosten steigen und schaffen Unsicherheit in Bezug auf die Nachfrage. Geraten Einnahmen unter Druck, während die Kosten steigen, drohen Engpässe beim Betriebskapital: Betroffene Unternehmen fordern längere Zahlungsziele, verzögern Zahlungen an Lieferanten oder greifen verstärkt auf externe Finanzierung zurück. In schwereren Fällen erhöhen anhaltende Störungen das Risiko von Insolvenzen und Forderungsausfällen. „Unternehmen sollten die potenziellen Auswirkungen von Klimaextremen frühzeitig in ihr Risiko- und Liquiditätsmanagement einbeziehen. Wer Lieferketten diversifiziert, kritische Rohstoffe absichert und Zahlungsrisiken aktiv überwacht, kann die Folgen extremer Wetterereignisse besser abfedern und daraus vielleicht sogar einen Wettbewerbsvorteil entwickeln“, so Frank Liebold.

    Pressekontakt:

    Atradius Kreditversicherung
    Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y
    Reaseguros

    Astrid Goldberg
    Pressesprecherin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 – 2210
    E-Mail: astrid.goldberg@atradius.com

    Stefanie Heilken
    Pressereferentin
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    Quelle: Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

  • Back-to-School: Mit dem OG200 macht UTO Radfahren einfacher und entspannter

    Back-to-School: Mit dem OG200 macht UTO Radfahren einfacher und entspannter

    Lyon, Frankreich (ots) –

    Zum Start nach den Sommerferien präsentiert der französische Hersteller UTO mit dem neuen OG200 sowie den Modellen PRO16 und PRO20 NE drei Fahrradkonzepte für unterschiedliche Anforderungen des modernen, urbanen Alltags.

    Nach den Sommerferien beginnt für Millionen Menschen wieder der Alltag: Der Weg zur Arbeit, zur Schule oder in die Kita muss organisiert werden. Gleichzeitig füllen sich Straßen und öffentliche Verkehrsmittel, Staus und überfüllte Bahnen zerren an den Nerven. Für UTO (ehemals Eovolt) ist das ein guter Zeitpunkt, um eine einfache Frage zu stellen: Muss Fahrradfahren in der Stadt eigentlich kompliziert sein?

    UTO ist überzeugt: Das muss es

    UTO OG 200 Back to School.jpg nicht. Denn es geht nicht allein um die Infrastruktur. Ebenso entscheidend ist, ob Fahrräder den Anforderungen des modernen Stadtlebens tatsächlich gerecht werden. Seit seiner Gründung entwickelt UTO deshalb Fahrräder, die die Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt stellen.

    „Wir glauben, dass Fahrradfahren im Alltag vieler Menschen noch immer unnötig kompliziert ist. Deshalb entwickeln wir Fahrräder, die sich möglichst einfach in das tägliche Leben integrieren lassen – für Familien, für Paare und für alle, die sich einfacher durch die Stadt bewegen möchten“, sagen die UTO-Gründer Luca Chevalier und Baptiste Fullen.

    Gemeinsam unterwegs: Das OG200 macht den Familienalltag leichter

    Im Mittelpunkt steht das OG200, das erste zweisitzige Cargo-E-Bike von UTO. Es bietet Platz für zwei Erwachsene auf einer gemeinsamen Sitzbank und kann zusätzlich mit einem Kindersitz ausgestattet werden. Damit eignet sich das OG200 gleichermaßen für den Weg zur Kita oder Schule, den Einkauf oder gemeinsame Freizeitaktivitäten.

    Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, während die lange Sitzbank, der stabile Mittelständer und eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern das Fahrrad zu einer attraktiven Alternative zum Zweitwagen machen. Mit einer Zuladung von bis zu 200 Kilogramm lässt sich das OG200 flexibel an unterschiedliche Alltagssituationen anpassen – vom Wocheneinkauf bis zum Familienausflug.

    Auch beim Thema Sicherheit setzt UTO bewusst auf europäische Standards. Das OG200 erfüllt die Normen EN15194 für Pedelecs sowie EN17860 für Cargo-Bikes. Die Motorunterstützung endet entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bei 25 km/h. Dank des modularen MIK-Systems lassen sich Körbe, Taschen, Front- und Heckgepäckträger oder ein Kindersitz in wenigen Sekunden montieren oder austauschen.

    Das OG200 im Überblick:

    – Reichweite bis zu 80 km
    – Zuladung bis 200 kg
    – Gewicht: 34 kg
    – Erhältlich in drei Farbvarianten, zwei Sattelhöhen verfügbar
    – Unverbindliche Preisempfehlung: 2.499 Euro

    Zwei weitere Konzepte für unterschiedliche Anforderungen

    Nicht jeder bewegt sich auf dieselbe Weise durch die Stadt. Deshalb verfolgt UTO bewusst nicht den Ansatz eines Fahrrads für alle, sondern entwickelt unterschiedliche Konzepte für verschiedene Lebenssituationen.

    Das PRO16 richtet sich an Berufspendler, die regelmäßig Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel miteinander kombinieren. Mit seinen 16-Zoll-Rädern ist es das kompakteste E-Bike der UTO-Modellpalette und lässt sich dank seines geringen Faltmaßes problemlos in Bus und Bahn oder im Büro verstauen. Gates-Riemenantrieb, automatische Schaltung und eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern machen das Modell zu einer praktischen Lösung für den täglichen Arbeitsweg.

    PRO16 im Überblick:

    – Gewicht: 18,5 kg
    – Reichweite bis zu 50 km
    – Erhältlich in drei Farbvarianten
    – Unverbindliche Preisempfehlung: 2.799 Euro

    Wer bewusst auf elektrische Unterstützung verzichten möchte, findet im PRO20 NE eine leichte und wartungsarme Alternative. Das nur 14,8 Kilogramm leichte Faltrad kombiniert eine Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung, Gates-Riemenantrieb und hydraulische Shimano-Scheibenbremsen mit dem direkten Fahrgefühl eines klassischen Fahrrads.

    PRO20 NE im Überblick:

    – Gewicht: 14,8 kg
    – Erhältlich in zwei Farbvarianten
    – Unverbindliche Preisempfehlung: 1.699 Euro

    Fahrräder, die sich dem Leben anpassen

    Mit der Umbenennung von Eovolt in UTO hat das Unternehmen seine Markenstrategie konsequent weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Fahrradkategorien, sondern Lösungen für unterschiedliche Anforderungen des urbanen Alltags. Ob Pendeln, Familienleben oder Freizeit – UTO entwickelt Fahrräder, die sich dem Leben ihrer Nutzer anpassen und nicht umgekehrt.

    Über UTO

    UTO wurde 2018 von Luca Chevalier und Baptiste Fullen gegründet und entwickelt kompakte, faltbare und alltagstaugliche Fahrräder für moderne urbane Lebensstile. Das Unternehmen mit Sitz in Genas bei Lyon fertigt seine Fahrräder in Frankreich und arbeitet mit rund 1.000 Fachhandelspartnern in Europa zusammen. Seit der Gründung wurden mehr als 50.000 Fahrräder verkauft.

    https://utobikes.com/de-de

    LinkedIn: @utobikes

    Pressekontakt:

    Christoph Seeger
    +49 (0)40 207 6969 81
    christoph.seeger@corpnewsmedia.de

    Arne Stuhr
    +49 (0)40 207 6969 83
    arne.stuhr@corpnewsmedia.de

    Quelle: Back-to-School: Mit dem OG200 macht UTO Radfahren einfacher und entspannter

  • ADAC Stauprognose für das Wochenende 21. bis 23. August 2026

    ADAC Stauprognose für das Wochenende 21. bis 23. August 2026

    München (ots) –

    Am Wochenende vom 21. bis 23. August 2026 werden erneut zahlreiche Reisende auf den deutschen Autobahnen unterwegs sein. Urlauber aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen aufgrund des Ferienendes die Rückreise antreten, während Reisende aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg teilweise erst in die Ferien aufbrechen bzw. noch unterwegs sind.

    Besonders betroffen sind weiterhin die Fernstraßen Richtung Norden sowie Routen von den Küsten und aus den Alpen.

    Die größte Belastung erwartet der ADAC am Freitagnachmittag sowie am Sonntagnachmittag und -abend. Bei gutem Wetter ist zusätzlich mit starkem Ausflugsverkehr zu rechnen – vor allem in Richtung Alpen, Seen, Mittelgebirgen und Küsten.

    Reisende müssen sich auf bestimmten Strecken zusätzlich darauf einstellen, dass die Lockerung des Lkw-Sonntagsfahrverbots das Staurisiko erhöht. Etliche Bundesländer haben das Sonntagsfahrverbot vor dem Hintergrund des Niedrigwassers gelockert.

    Ein Stauchaos dürfte nach Einschätzung des ADAC jedoch ausbleiben, weil die Ausnahme in etlichen Bundesländern nur für Transporte gilt, die mit der Bewältigung der Folgen des Niedrigwassers in Zusammenhang stehen. Für alle anderen Lkw-Transporte bleibt das Fahrverbot bestehen. Zusätzliche Probleme könnte es deshalb womöglich an bestehenden Eng- und Baustellen geben. Aktuell zählt der ADAC rund 1.000 Baustellen allein auf den Autobahnen.

    Besonders belastete Strecken

    Besonders belastet dürften nach Einschätzung des ADAC folgende Strecken sein:

    – A1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg

    – A2 Dortmund – Hannover – Magdeburg

    – A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau

    – A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel

    – A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

    – A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte

    – A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

    – A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München

    – A10 Berliner Ring

    – A24 Hamburg – Schwerin

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
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    aktuell@adac.de

    Quelle: ADAC Stauprognose für das Wochenende 21. bis 23. August 2026

  • ACV Mitgliederbefragung: Hohe Zufriedenheit und großes Interesse an digitalen Angeboten

    ACV Mitgliederbefragung: Hohe Zufriedenheit und großes Interesse an digitalen Angeboten

    Köln (ots) –

    Knapp 7.000 ACV Mitglieder nahmen an der Online-Befragung teil

    Die Teilnehmer der ACV Mitgliederbefragung 2026 stellen dem ACV Automobil-Club Verkehr ein positives Zeugnis aus: Rund 80 Prozent zeigten sich mit den Leistungen des Automobilclubs zufrieden. Lediglich 3 Prozent gaben an, unzufrieden zu sein. Insgesamt beteiligten sich knapp 7.000 ACV Mitglieder an der Online-Befragung.

    Die Ergebnisse geben dem ACV zugleich Aufschluss darüber, welche Angebote im Alltag seiner Mitglieder besonders gefragt sind und wie sich ihre Mobilität verändert. Dabei wird unter anderem deutlich: Digitale Services sind inzwischen fest etabliert, während neben dem Auto auch das Fahrrad eine zunehmend wichtige Rolle spielt.

    ACV App für viele Mitglieder selbstverständlicher Begleiter

    65 Prozent der Befragten haben die ACV App auf ihrem Smartphone installiert. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, im Pannenfall direkt über die App Hilfe anzufordern.

    Auch der unkomplizierte Zugriff auf weitere Clubleistungen kommt gut an. Dazu gehört beispielsweise die Tourenberatung, die ACV Mitglieder bei der Planung ihrer Reise unterstützt.

    Trotz des großen Interesses an den digitalen Angeboten bleibt der persönliche Kontakt für viele Mitglieder wichtig. Mehr als 50 Prozent bevorzugen bei Fragen an das ACV Serviceteam weiterhin das Telefon. Auch darin sieht sich der ACV bestätigt: Der direkte Austausch mit den Mitgliedern ist ein fester Bestandteil des Serviceverständnisses des Clubs.

    Bestätigung und Ansporn für den ACV

    Die Befragung liefert dem ACV damit nicht nur ein positives Stimmungsbild, sondern auch wertvolle Hinweise für die weitere Ausrichtung seiner Leistungen.

    „Die Ergebnisse sind für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Der ACV versteht sich als verlässlicher Mobilitätspartner, der seine Mitglieder im Alltag, auf Reisen und in Notfallsituationen umfassend unterstützt. Dass unsere Leistungen auf eine so hohe Zufriedenheit stoßen, freut uns sehr. Gleichzeitig nehmen wir die Rückmeldungen zum Anlass, unsere Angebote konsequent an den Bedürfnissen unserer Mitglieder weiterzuentwickeln“, sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.

    Fahrrad rückt stärker in den Fokus

    Bei der Frage nach den hauptsächlich genutzten Verkehrsmitteln steht das Auto mit mehr als 70 Prozent unangefochten an erster Stelle. Da Mehrfachantworten möglich waren, zeigt sich zugleich, dass viele Mitglieder unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander kombinieren.

    Auf dem zweiten Platz folgt das Fahrrad einschließlich E-Bike mit mehr als 20 Prozent. Damit gewinnt das Zweirad auch im Mobilitätsalltag der Clubmitglieder weiter an Bedeutung. Diese Entwicklung zeigt sich ebenfalls in der Pannenhilfe: Die Zahl der vom ACV betreuten Pannenfälle mit Fahrrädern und E-Bikes steigt kontinuierlich. Bereits 2016 erweiterte der Club als erster deutscher Automobilclub seinen Schutzbrief auf Fahrräder.

    Pressekontakt:

    Philipp Mathey
    Pressesprecher
    An der Wachsfabrik 5
    50996 Köln
    Telefon: +49 2236 94 98 104
    E-Mail: mathey@acv.de
    www.acv.de

    Quelle: ACV Mitgliederbefragung: Hohe Zufriedenheit und großes Interesse an digitalen Angeboten

  • Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter / Private Unfallversicherung schließt wichtige Lücke

    Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter / Private Unfallversicherung schließt wichtige Lücke

    Coburg (ots) –

    Auf Landstraßen kommt es immer häufiger vor: Ein kleines, meist knallig lackiertes Gefährt zuckelt mit maximal 45 Kilometern pro Stunde über die Straße, während sich dahinter eine Schlange bildet. Microcars, auch Mopedautos oder Leichtkraftfahrzeuge genannt, sind längst keine Seltenheit mehr. Doch was steckt eigentlich hinter den kleinen Flitzern, und worauf sollten Fahrerinnen und Fahrer beim Versicherungsschutz achten?

    Microcars verbinden Eigenschaften von Pkw und Moped: Sie haben vier Räder, einen großen Geschwindigkeitsaufkleber auf dem Heck, maximal zwei Sitzplätze, ein Dach und bieten Schutz vor Wind und Wetter, sind aber deutlich kleiner und leichter als klassische Autos. Sie dürfen maximal

    260811_HUK_Tipp_Microcars.jpg 45 km/h fahren und lassen sich bereits mit der Führerscheinklasse AM bewegen – in Deutschland ab 15 Jahren.

    Beliebte Alternative zum Moped

    Gerade für Jugendliche auf dem Land können Microcars eine praktische Lösung sein. Wo der öffentliche Nahverkehr nur eingeschränkt verfügbar ist, schaffen sie zusätzliche Flexibilität auf dem Weg zur Schule oder zum Ausbildungsplatz. Gleichzeitig punkten sie mit niedrigen Betriebskosten, geringem Verbrauch und ihrer kompakten Bauweise. Kein Wunder also, dass sich immer mehr junge Menschen für ein Microcar statt für ein klassisches Moped entscheiden.

    Dieser Trend zeigt sich auch in den Vertragszahlen der HUK-COBURG: „Microcars haben sich von einer Nischenlösung zu einem festen Bestandteil im Straßenbild entwickelt. Das spiegelt sich klar in unseren Zahlen wider: Allein im letzten Jahr ist unser Bestand in diesem Segment um fast ein Drittel gestiegen“, sagt Michael Müller, Leiter der Abteilung Kraftfahrtversicherung bei der HUK-COBURG.

    Wo die Risiken liegen

    Mit der zunehmenden Nutzung auf Überlandstrecken rückt die Verkehrssicherheit stärker in den Fokus. Da Microcars maximal 45 km/h schnell sind, werden sie von anderen Verkehrsteilnehmern häufig unterschätzt. Die kompakte Bauweise und die Ähnlichkeit zu einem Pkw können dazu führen, dass nachfolgende Fahrzeuge die Geschwindigkeit falsch einschätzen. Riskante Überholmanöver oder zu geringer Abstand können die Folge sein.

    Hinzu kommt: Ein Microcar verfügt nicht über dieselben Sicherheitsreserven wie ein Pkw. Unter anderem fehlt die bei größeren Fahrzeugen übliche Knautschzone, wodurch sich Unfälle für die Insassen gravierender auswirken können als in einem klassischen Auto. Wer ein Microcar fährt, sollte deshalb vorausschauend unterwegs sein.

    Wie wird ein Microcar versichert?

    Bei der Versicherung orientieren sich Microcars am Moped: Statt eines klassischen Kfz-Kennzeichens erhalten die Fahrzeuge ein Versicherungskennzeichen, das direkt bei der Versicherung erhältlich ist und jährlich, jeweils zum 1. März, erneuert werden muss. Damit ist die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflicht abgedeckt, also Schäden, die man mit dem Microcar bei anderen verursacht. Optional kann eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden, die zusätzlich Schäden am eigenen Microcar abdeckt. Hier werden beispielsweise Schäden durch Diebstahl, Brand oder Hagel übernommen.

    Private Unfallversicherung mitdenken

    Ein wichtiger Punkt wird beim Blick auf den reinen Pflichtschutz oft übersehen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Fahrerinnen und Fahrer anderen Personen zufügen, nicht aber eigene Verletzungen. Eine private Unfallversicherung schließt genau diese Lücke.

    Unterm Strich gilt: Wer sich für ein Microcar entscheidet, profitiert von einem flexiblen und günstigen Fortbewegungsmittel, sollte aber sowohl im Straßenverkehr als auch beim Versicherungsschutz vorausschauend unterwegs sein.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/microcars.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung.

    Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Pressekontakt:

    Weitere Informationen und Kontakt:
    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Melanie Richter
    Telefon: 09561-9622614
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter / Private Unfallversicherung schließt wichtige Lücke

  • ADAC Stauprognose für das Wochenende 14. bis 16. August 2026 / Rückreisewelle nimmt weiter Fahrt auf / Ferragosto sorgt für volle Straßen in Italien

    ADAC Stauprognose für das Wochenende 14. bis 16. August 2026 / Rückreisewelle nimmt weiter Fahrt auf / Ferragosto sorgt für volle Straßen in Italien

    München (ots) –

    Auch am kommenden Wochenende bleibt der Reiseverkehr auf hohem Niveau. Mit dem Ende der Ferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen nimmt der Rückreiseverkehr deutlich zu. Gleichzeitig haben sieben Bundesländer sowie zahlreiche Nachbarstaaten noch Sommerferien. Der Feiertag Mariä Himmelfahrt am Samstag, dem 15. August, und das italienische Ferragosto verschärfen die Verkehrslage zusätzlich.

    Vor allem am Freitagnachmittag und -abend sind die Autobahnen in Richtung Süden und an die Küsten stark belastet. Der ADAC erwartet die größten Staus im Rückreiseverkehr am Sonntagnachmittag und -abend, insbesondere aus dem Süden in Richtung Norden sowie von der Nord- und Ostsee. Ausflügler, zahlreiche Volksfeste und Veranstaltungen wie die DTM auf dem Nürburgring sowie rund 1.000 Autobahnbaustellen sorgen zusätzlich für Verzögerungen.

    Für Lkw über 7,5 Tonnen gilt bis zum 31. August zusätzlich das Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20 Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen.

    Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland

    – A1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
    – A2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
    – A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
    – A4 Aachen/Köln – Dresden – Görlitz
    – A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
    – A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen
    – A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
    – A9 Leipzig/Halle – Nürnberg – München
    – A10 Berliner Ring
    – A13 Berlin – Dresden
    – A20 Lübeck – Rostock
    – A24 Hamburg – Schwerin
    – A61 Mönchengladbach – Koblenz
    – A81 Singen – Stuttgart
    – A95/A96 München – Alpenraum
    – A99 Autobahnring München

    Auch in den Nachbarländern bleibt die Verkehrslage angespannt. Auf der West Autobahn (A1), der Tauern Autobahn (A10), der Karawanken Autobahn (A11), der Inntal Autobahn (A12) und der Brenner Autobahn (A13) in Österreich muss mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke bremsen den Verkehr auf der Brennerautobahn zusätzlich aus. Auch auf der Fernpassstraße (B179) und der Arlbergstraße (B197) müssen Autofahrer mit längeren Staus rechnen.

    In der Schweiz muss vor allem auf den Nord-Süd-Verbindungen, insbesondere auf der Gotthard-Route (A2) und der San-Bernardino-Route (A13) sowie auf den Autobahnen A1 und A3, mit dichtem Reiseverkehr und längeren Wartezeiten gerechnet werden.

    In Italien erreicht der Reiseverkehr rund um Ferragosto seinen Höhepunkt. Vor allem auf der Brennerroute (A22) sowie auf der Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) müssen Autofahrer mit langen Staus rechnen. Während viele Italiener an die Küsten und in die Naherholungsgebiete reisen, bleiben in den Innenstädten zahlreiche Geschäfte geschlossen.

    Bei der Einreise nach Deutschland können aufgrund der Grenzkontrollen zusätzlich Wartezeiten entstehen.

    Um Ausweichverkehr zu verhindern, werden bei Staus Abfahrtssperren auf mehreren besonders belasteten Strecken in Bayern sowie auf ausgewählten Straßen in Tirol eingerichtet.

    Der ADAC empfiehlt, die Stoßzeiten möglichst zu meiden, ausreichend Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
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    aktuell@adac.de

    Quelle: ADAC Stauprognose für das Wochenende 14. bis 16. August 2026 / Rückreisewelle nimmt weiter Fahrt auf / Ferragosto sorgt für volle Straßen in Italien

  • Schaut die Politik einfach weg? Nur 1,6 % aller Unfälle stehen mit Alkohol oder Drogen in Verbindung

    Schaut die Politik einfach weg? Nur 1,6 % aller Unfälle stehen mit Alkohol oder Drogen in Verbindung

    Düsseldorf (ots) –

    Alkohol und Drogen am Steuer sind ohne Frage ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Dennoch zeigen die Unfallstatistiken, dass der überwiegende Teil aller Verkehrsunfälle auf andere Ursachen zurückzuführen ist. Welche Konsequenzen sollte das für die Verkehrssicherheitspolitik haben?

    Wenn in Deutschland über Verkehrssicherheit gesprochen wird, stehen Alkohol und Drogen am Steuer fast immer im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Entsprechend intensiv sind Kontrollen, politische Maßnahmen und die mediale Berichterstattung. Ein Blick auf die offiziellen Unfallzahlen wirft jedoch eine unbequeme Frage auf: Konzentriert sich die öffentliche Debatte wirklich auf die größten Gefahren im Straßenverkehr?

    Die Statistik spricht eine deutliche Sprache

    Nach Angaben des Statistischen

    WhatsApp Image 2026-06-05 at 14.39.50.jpeg Bundesamtes wurden im Jahr 2021 insgesamt 2.314.938 Verkehrsunfälle polizeilich erfasst. Davon standen

    – 32.453 Unfälle unter Alkoholeinfluss sowie
    – 4.429 Unfälle unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel.

    Insgesamt waren somit 36.882 Verkehrsunfälle auf Alkohol oder Drogen zurückzuführen – das entspricht rund 1,6 Prozent aller polizeilich erfassten Verkehrsunfälle. Mehr als 98 Prozent aller Unfälle hatten andere Ursachen.

    Auch bei den Verkehrstoten ergibt sich ein ähnliches Bild. Im Jahr 2021 kamen insgesamt über 2.500 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Davon standen 165 Todesfälle im Zusammenhang mit Alkohol und weitere 53 Todesfälle mit anderen berauschenden Mitteln.

    Jeder einzelne Todesfall ist einer zu viel. Dennoch zeigt die Statistik deutlich, dass die Mehrheit der tödlichen Verkehrsunfälle auf andere Ursachen zurückzuführen ist.

    Die eigentliche Frage lautet: Worüber sprechen wir zu wenig?

    Niemand bestreitet, dass Alkohol und Drogen am Steuer gefährlich sind. Wer berauscht fährt, gefährdet sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Doch wenn mehr als 98 Prozent aller Verkehrsunfälle andere Ursachen haben, stellt sich die Frage, ob sich Politik, Medien und Behörden möglicherweise zu stark auf einen vergleichsweise kleinen Teil des Gesamtproblems konzentrieren.

    So liegen die häufigsten Unfallursachen oftmals ganz woanders:

    – Ablenkung durch Smartphones
    – Unaufmerksamkeit
    – Vorfahrtsverstöße
    – Fehler beim Spurwechsel
    – unangepasste Geschwindigkeit
    – mangelnde Fahrpraxis
    – Fehleinschätzungen von Gefahrensituationen

    Handy am Steuer: Ein riesiges Problem mit geringer Entdeckungsquote?

    Als MPU-Beratungsunternehmen hat die SEDURA Consulting GmbH bereits knapp 10.000 Menschen auf ihrem Weg zurück zur Fahrerlaubnis begleitet und beobachtet täglich die Praxis hinter den Statistiken. Besonders auffällig ist dabei die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Von den knapp 10.000 betreuten Personen mussten lediglich vier Betroffene aufgrund wiederholter Handyverstöße und einer entsprechenden Punktekonstellation eine MPU absolvieren.

    Dabei dürfte jeder Verkehrsteilnehmer regelmäßig beobachten, wie Autofahrer während der Fahrt Nachrichten lesen, telefonieren oder soziale Medien nutzen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wird das Problem tatsächlich so selten begangen oder wird es schlicht nur selten entdeckt?

    Mittlerweile existieren erste Pilotprojekte mit sogenannten Handy-Blitzern, unter anderem in Rheinland-Pfalz. Diese Systeme sollen automatisiert erkennen, ob Fahrer während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzen. Sollten sich solche Systeme künftig flächendeckend durchsetzen, könnte sich zeigen, dass Ablenkung am Steuer ein deutlich größeres Sicherheitsrisiko darstellt, als die bisherigen Statistiken vermuten lassen.

    Verkehrsbehinderung und Mittelspurfahrer – ein unterschätztes Risiko?

    Auch andere Verhaltensweisen werden aus Sicht vieler Verkehrsteilnehmer kaum kontrolliert. Dazu gehören beispielsweise dauerhaftes Fahren auf der mittleren Spur ohne sachlichen Grund, unnötige Behinderungen des Verkehrsflusses oder Verhaltensweisen, die andere Verkehrsteilnehmer zu riskanten Überholmanövern verleiten können.

    Solche Situationen gehören für viele Autofahrer zum Alltag. Dennoch spielen sie in der öffentlichen Debatte über Verkehrssicherheit praktisch keine Rolle. Dabei können auch diese Verhaltensweisen gefährliche Situationen provozieren und Unfallrisiken erhöhen.

    Der unterschätzte Risikofaktor: Fahrerlaubnisrelevante Erkrankungen

    Ein weiterer Bereich, der in der öffentlichen Diskussion kaum Beachtung findet, sind medizinische Erkrankungen mit möglicher Auswirkung auf die Fahreignung. Immer wieder kommt es zu schweren Verkehrsunfällen, bei denen nicht Alkohol, Drogen oder überhöhte Geschwindigkeit die Ursache sind, sondern gesundheitliche Notfälle.

    Tatsächlich existieren in Deutschland zahlreiche Erkrankungen, die Auswirkungen auf die Fahreignung haben können. Dazu zählen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, Bewusstseinsstörungen oder andere medizinische Einschränkungen, die dazu führen können, dass Menschen plötzlich nicht mehr in der Lage sind, ein Fahrzeug sicher zu führen. Besonders tragisch sind Fälle, bei denen ein gesundheitlicher Notfall während der Fahrt zu schweren Personenschäden führt.

    Dennoch erfolgt eine Überprüfung der Fahreignung häufig erst dann, wenn bereits konkrete Hinweise vorliegen oder die Fahrerlaubnisbehörde Kenntnis von entsprechenden Umständen erhält. Anders als Alkohol- und Drogendelikte, die regelmäßig kontrolliert werden und bei Auffälligkeiten häufig automatisch Verfahren auslösen, bleiben gesundheitliche Risiken im Straßenverkehr daher oft unentdeckt – nicht weil sie ungefährlich wären, sondern weil sie deutlich schwieriger zu erkennen und zu erfassen sind.

    Deshalb erscheint die Diskussion berechtigt, ob bei bestimmten schwerwiegenden fahrerlaubnisrelevanten Erkrankungen künftig häufiger eine Überprüfung der Fahreignung stattfinden sollte. In diesem Fall könnten entsprechende Diagnosen automatisch an die Fahrerlaubnisbehörde übermittelt werden, damit ein medizinisches Gutachten klärt, ob die Fahreignung weiterhin gegeben ist.

    Sollten ältere Fahrer regelmäßiger überprüft werden?

    Auch das Lebensalter wird regelmäßig als möglicher Einflussfaktor auf die Fahreignung diskutiert. Während junge Fahrer umfangreiche Prüfungen absolvieren müssen, existieren in Deutschland bislang keine verpflichtenden regelmäßigen Reaktions- oder Gesundheitstests für ältere Verkehrsteilnehmer – obwohl altersbedingte Einschränkungen die Fahreignung beeinflussen können.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich zunehmend die Frage, ob regelmäßige Eignungsüberprüfungen künftig stärker in den Fokus rücken sollten. Konkrete gesetzliche Regelungen stehen bislang jedoch nicht zur Debatte.

    Führerschein vereinfachen oder Ausbildung verbessern?

    Besonders kritisch erscheint vor diesem Hintergrund die aktuelle Diskussion über Vereinfachungen beim Führerscheinerwerb. Immer wieder werden Vorschläge diskutiert, Ausbildungsinhalte zu reduzieren oder Pflichtanteile anzupassen, um den Führerschein günstiger zu machen.

    Dabei stellt sich die Frage: Kann weniger Ausbildung tatsächlich zu mehr Verkehrssicherheit führen?

    Sinnvoller könnte es sein, die finanziellen Belastungen für Fahrschüler zu reduzieren, ohne die Qualität der Ausbildung anzutasten. Eine steuerliche Entlastung durch den Wegfall der Umsatzsteuer oder andere finanzielle Fördermaßnahmen könnten den Zugang zum Führerschein erleichtern, ohne Wissen, Fahrpraxis und Verkehrserziehung zu reduzieren.

    Technische Lösungen allein werden das Problem nicht lösen

    Gleichzeitig werden neue technische Lösungen entwickelt, um Alkohol am Steuer weiter einzudämmen. Auf europäischer Ebene wird bereits an Systemen gearbeitet, die künftig eine Vorbereitung für Alkohol-Wegfahrsperren in Neufahrzeugen vorsehen.

    Solche Ansätze können grundsätzlich einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Allerdings bleibt die Frage, ob einzelne technische Maßnahmen allein ausreichen werden oder ob die tatsächlichen Hauptursachen von Verkehrsunfällen stärker in den Fokus rücken sollten.

    Die Debatte muss breiter werden

    Alkohol und Drogen im Straßenverkehr bleiben ein ernstes Problem und müssen konsequent bekämpft werden. Die offiziellen Zahlen zeigen jedoch ebenso deutlich, dass sie nicht die Unfallursache Nummer eins in Deutschland sind.

    Wer die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten nachhaltig senken möchte, sollte deshalb den Blick auf alle relevanten Risikofaktoren richten. Ablenkung durch Smartphones, mangelnde Fahrpraxis, gesundheitliche Einschränkungen, altersbedingte Leistungsdefizite, Fehlverhalten im Verkehrsfluss und viele weitere Faktoren spielen im Alltag eine deutlich größere Rolle, als die öffentliche Debatte oftmals vermuten lässt.

    Vielleicht ist es an der Zeit, die Diskussion über Verkehrssicherheit neu zu führen – nicht nur über die sichtbarsten Probleme, sondern vor allem über die häufigsten.

    Mehr Informationen rund um Führerschein, MPU und Polizeikontrollen

    Wer sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen im Führerscheinrecht, Rechte und Pflichten bei Polizeikontrollen, neue gesetzliche Änderungen, Verkehrsrecht oder Möglichkeiten zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis informieren möchte, kann Dustin Senebald sowie die SEDURA Consulting GmbH auf den sozialen Medien verfolgen. Regelmäßige Informationen, Videos und Praxisbeispiele finden Interessierte unter anderem auf Instagram (https://www.instagram.com/seduraconsulting/), Facebook (https://www.facebook.com/seduraconsulting), YouTube (https://www.youtube.com/@SEDURA-Consulting) und TikTok (https://www.tiktok.com/@sedurampu).

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    SEDURA Consulting GmbH
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    Website: https://sedura-mpu.de/

    Quelle: Schaut die Politik einfach weg? Nur 1,6 % aller Unfälle stehen mit Alkohol oder Drogen in Verbindung

  • Kasachstan baut seine Rolle als Logistikdrehscheibe zwischen Europa und Asien aus

    Kasachstan baut seine Rolle als Logistikdrehscheibe zwischen Europa und Asien aus

    Berlin/Astana (ots) –

    Kasachstan treibt den Ausbau seiner Verkehrsinfrastruktur mit Hochdruck voran. Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat jüngst mehrere Großprojekte angestoßen, mit denen das Land seine Rolle als zentrale Logistikdrehscheibe zwischen Europa und Asien ausbauen will. Ziel ist es, den Warenverkehr entlang des sogenannten Mittleren Korridors schneller, effizienter und leistungsfähiger zu machen.

    Im Mittelpunkt steht der Bau der rund 800 Kilometer langen Fernstraße Beineu-Saksaulsk. Sie soll die Transitstrecke zwischen China und Europa nach Angaben der Regierung um rund 1.000 Kilometer verkürzen und die Transportzeiten deutlich reduzieren. Ergänzt wird das Vorhaben durch Investitionen in das Schienennetz, moderne Grenzübergänge sowie neue Logistik- und Umschlagzentren.

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    „Unser Ziel ist es, Kasachstan zu einem der führenden Logistikzentren Eurasiens zu machen“, sagte Präsident Tokajew. Die geografische Lage des Landes zwischen Europa und Asien solle künftig noch stärker als wirtschaftlicher Standortvorteil genutzt werden.

    Die Bedeutung des Mittleren Korridors reicht dabei weit über Zentralasien hinaus. Die Route verbindet Europa über Kasachstan, das Kaspische Meer, den Südkaukasus und die Türkei mit Asien und entwickelt sich zunehmend zu einer wichtigen Ergänzung bestehender Handelswege. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und der Suche nach widerstandsfähigeren Lieferketten gewinnt sie auch für europäische Unternehmen an Bedeutung.

    Für Deutschland eröffnet dies neue Perspektiven. Industrie, Maschinenbau, Automobilhersteller, Chemieunternehmen, Logistikdienstleister und der Handel könnten von schnelleren und resilienteren Transportwegen zwischen Europa und Asien profitieren. Auch für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen, etwa für die Batterie-, Halbleiter- und die Energiewirtschaft, gewinnt der Korridor an strategischer Bedeutung. Die Bundesregierung und die Europäische Union verfolgen den Ausbau der Verbindung deshalb mit wachsendem Interesse.

    Mit den jüngsten Infrastrukturinvestitionen verfolgt Kasachstan das Ziel, seine Position als verlässlicher Wirtschafts- und Transitpartner zwischen Europa und Asien weiter auszubauen. Für deutsche Unternehmen könnte das Land damit künftig nicht nur als Rohstofflieferant, sondern zunehmend auch als logistischer Knotenpunkt für den Handel mit Zentralasien und darüber hinaus an Bedeutung gewinnen.

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    Quelle: Kasachstan baut seine Rolle als Logistikdrehscheibe zwischen Europa und Asien aus

  • Erfolg für Saubere Luft in München: Tempo 30 an der Landshuter Allee bleibt

    Erfolg für Saubere Luft in München: Tempo 30 an der Landshuter Allee bleibt

    München (ots) –

    – Münchner Oberbürgermeister Krause hat Anordnung von Tempo 50 an der Landshuter Allee zurückgenommen
    – Deutsche Umwelthilfe wird Klageverfahren für erledigt erklären
    – Durch DUH unterstützte Anwohner hatten zuvor Eilverfahren gewonnen und so Tempo 30 vorläufig gesichert

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt die Entscheidung des neuen Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause, die rechtswidrige Aufhebung von Tempo 30 auf der Landshuter Allee rückgängig zu machen. Ein entsprechendes Schreiben erreichte die DUH am Donnerstag. Damit ist der Erhalt von Tempo 30 gesichert. Die DUH wird das laufende Klageverfahren gegen die Aufhebung für erledigt erklären. Gleiches gilt für die von der DUH unterstützten Anwohner, die im Eilverfahren erfolgreich waren.

    Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Heute ist ein guter Tag für die Saubere Luft und die Menschen in München. Anders als sein Vorgänger hat Oberbürgermeister Krause verstanden, dass die Einhaltung eines wirksamen Luftreinhalteplans keine Lappalie, sondern Grundvoraussetzung für ein rechtsstaatliches Vorgehen ist. Nach den beiden gewonnenen Eilverfahren für mehr Tempo 30 in Berlin ist dies ein weiterer großer Erfolg für Saubere Luft, mehr Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität in deutschen Städten. Wir werden unseren Einsatz für mehr Tempo 30 fortsetzen.“

    Hintergrund:

    Im Februar waren zwei von der DUH unterstützte Anwohner im Eilverfahren erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht gegen die Abschaffung von Tempo 30 auf der Landshuter Allee vorgegangen. Die Abschaffung ging auf die Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Reiter zurück. Die gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts gerichtete Beschwerde der Stadt hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen. Die Stadt musste daher zu Tempo 30 zurückkehren. Über den Eilantrag der DUH musste daher nicht mehr entschieden werden. Gleichwohl blieb die Anordnung zur Abschaffung von Tempo 30 formell bestehen, sie war durch die Eilentscheidungen aber nicht mehr vollziehbar. Dies hat der jetzige Oberbürgermeister nun rückgängig gemacht. Die gegen die Anordnung anhängigen Hauptsacheklageverfahren können daher für erledigt erklärt werden. Die Einführung von Tempo 30 war ursprünglich durch eine erfolgreiche Luftreinhalteklage der DUH über mehrere Instanzen hinweg erstritten worden.

    Pressekontakt:

    Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
    0171 3649170, resch@duh.de

    DUH-Newsroom:
    030 2400867-20, presse@duh.de

    www.duh.de

    Quelle: Erfolg für Saubere Luft in München: Tempo 30 an der Landshuter Allee bleibt