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  • Medieneinladung: Pflege geht auf die Straße: Demonstration am 24.8. in Erfurt / Demonstration vor der Erfurter Staatskanzlei gegen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)

    Medieneinladung: Pflege geht auf die Straße: Demonstration am 24.8. in Erfurt / Demonstration vor der Erfurter Staatskanzlei gegen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)

    Erfurt (ots) –

    Die Pflege macht mobil: Am 24. August 2026 gehen in Erfurt Pflegeeinrichtungen, Beschäftigte, pflegende Angehörige und Unterstützer gemeinsam auf die Straße.

    Start: Erfurt, Bahnhofsvorplatz, Ziel: Staatskanzlei im Hirschgarten

    Montag, 24. August 2026, 11:00 – 13:00 Uhr

    Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) in Thüringen ruft gemeinsam mit weiteren Sozialverbänden zu einer zentralen Demonstration gegen die geplante Pflegereform auf. Unter dem Motto „Die Pflegereform darf kein PNOGchio-Gesetz werden“ fordert der bpa deutliche Nachbesserungen. Der Protestzug startet am Bahnhofsvorplatz und zieht zur Abschlusskundgebung an der Staatskanzlei im Hirschgarten.

    Margit Benkenstein, Landesvorsitzende des bpa Thüringen, macht deutlich:

    „Wenn Einrichtungen wirtschaftlich unter Druck geraten, Angebote eingeschränkt werden und gleichzeitig das Personalproblem ungelöst bleibt, ist niemandem geholfen. Noch ist Zeit für Anpassungen. Deshalb gehen wir am 24. August in Erfurt auf die Straße und erwarten, dass der Gesetzentwurf grundlegend nachgebessert wird.“

    Vier Gründe, warum die Pflege protestiert

    1. Ungleichbehandlung bei der Refinanzierung von Gehältern

    Die Politik hat gesetzlich dafür gesorgt, dass alle Pflegekräfte auf Tarifniveau bezahlt werden. Jetzt zeigt sie der Hälfte der Branche eine lange Nase und führt im GKV-Bereich eine Ungleichbehandlung tarifungebundener bzw. privater Einrichtungen im Bereich der ambulanten häuslichen Krankenpflege, Haushaltshilfe und außerklinischen Intensivpflege gegenüber tarifgebundenen Einrichtungen bei der Refinanzierung von Gehältern ein.

    2. Drohende Zerschlagung der Beratungsstrukturen

    Ambulante Pflegedienste beraten Pflegebedürftige und Angehörige seit Jahren direkt in deren Zuhause. Diese Strukturen sollen komplett zerschlagen und Beratungsangebote bei Kassen und Kommunen neu aufgebaut werden. Dadurch gehen Erfahrung und Nähe zu den Betroffenen verloren.

    3. Angebote für Pflegebedürftige und Familien werden eingeschränkt

    Pflegedienste sollen bestimmte Leistungen künftig nicht mehr oder nur eingeschränkt anbieten können. Dazu zählen bewährte ambulante Leistungen und flexible Entlastungsangebote. Die Auswirkungen würden insbesondere Pflegebedürftige und ihre Familien spüren.

    4. Das größte Problem bleibt ungelöst: fehlendes Personal

    Der Fachkräftemangel bestimmt bereits heute den Alltag vieler Einrichtungen. Trotzdem finden konkrete Vorschläge wie die schnellere Anerkennung internationaler Pflegekräfte in dem Reformentwurf bisher keine Berücksichtigung.

    Dreh- und Interviewmöglichkeiten

    Für die Berichterstattung vermitteln wir bereits im Vorfeld der Demonstration Dreh- und Interviewmöglichkeiten in Pflegeeinrichtungen. Auch rund um die Demonstration stehen Gesprächspartner für Interviews und O-Töne zur Verfügung.

    Pressekontakt:

    Thomas Engemann, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: +49 361 653 86 88 / + 01723167969 , www.bpa.de

    Quelle: Medieneinladung: Pflege geht auf die Straße: Demonstration am 24.8. in Erfurt / Demonstration vor der Erfurter Staatskanzlei gegen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)

  • Zehn-Milliarden-Pakt: Verbände fordern Innovationen für den Bevölkerungsschutz

    Zehn-Milliarden-Pakt: Verbände fordern Innovationen für den Bevölkerungsschutz

    Münster (ots) –

    Milliardeninvestitionen müssen nicht nur bestehende Fähigkeiten stärken, sondern dringend benötigte Fähigkeiten für Bevölkerungsschutz von morgen schaffen.

    Die für den 18. August angekündigte Eröffnung des Technologiezentrums für Drohnensicherheit am DLR-Standort Cochstedt ist ein wichtiges Signal: Der Bund setzt auf Reallabore, um Forschung, technologische Innovation und die Anforderungen der Sicherheitsbehörden zusammenzuführen. Diese Entwicklung weist in die richtige Richtung – für einen zukunftsfähigen Bevölkerungsschutz braucht es jedoch einen deutlich breiteren Ansatz.

    Die vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte für den Pakt für den Bevölkerungsschutz sind in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Zivilen Verteidigung und des Bevölkerungsschutzes. Die vorgesehenen zehn Milliarden Euro bis 2029 müssen jedoch mehr leisten als bestehende Ausstattung zu modernisieren: Sie müssen neue Fähigkeiten aufbauen. Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) fordern deshalb eine eigenständige, mit einem eigenen Budget ausgestattete Säule „Innovation und Technologietransfer“.

    „Der Pakt darf kein reines Beschaffungsprogramm für den Bestand werden. Er muss ein Fähigkeitspakt für die Zukunft sein. Wer zehn Milliarden Euro investiert, muss festlegen, wie viel davon dafür eingesetzt wird, Robotik, Künstliche Intelligenz und unbemannte Systeme bis zur Einsatzreife zu bringen und bundesweit nutzbar zu machen. So schützen wir Einsatzkräfte und stärken die Handlungsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes“, erklärt Dirk Aschenbrenner, Vorstandsvorsitzender des DRZ.

    Unbemannte Luft- und Bodensysteme, Robotik und Künstliche Intelligenz können Einsatzkräfte bereits heute wirksam unterstützen: Sie liefern Lagebilder, messen Schadstoffe und erkunden Bereiche, die wegen Explosionen, Einsturzgefahr, Überflutungen oder Strahlenquellen lebensgefährlich sind. Sie ersetzen keine Einsatzkräfte, sondern halten Menschen aus Gefahrenzonen heraus und erweitern die Fähigkeiten von THW, Feuerwehren und Hilfsorganisationen.

    Doch der Weg von Forschung und Industrie in den Einsatz dauert zu lange. Erfolgreiche Demonstratoren werden häufig weder beschafft noch in Ausbildung und Einsatz integriert. Benötigt wird ein durchgängiger Transferprozess von der Bedarfsermittlung über Entwicklung, realitätsnahe Erprobung und Validierung bis zu Standardisierung, Beschaffung und Qualifizierung. Dafür müssen Einsatzorganisationen, Wissenschaft, Industrie und Start-ups dauerhaft zusammenarbeiten; bestehende Forschungs-, Erprobungs- und Transferinfrastrukturen sind gezielt zu stärken.

    Die geforderte Innovationssäule soll drei Aufgaben verbindlich abdecken: Fähigkeitslücken gemeinsam mit den Einsatzorganisationen ermitteln, neue Systeme unter realistischen Bedingungen erproben und validieren sowie erfolgreiche Lösungen in die breite Anwendung bringen. Messbare Fähigkeitsziele und ein verbindlicher Innovationsanteil am Gesamtbudget sollen sicherstellen, dass Investitionen nicht bei Forschungsprojekten oder Einzelbeschaffungen enden, sondern einsatzreife Fähigkeiten schaffen.

    Die vfdb wünscht sich zudem eine Verzahnung des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung mit dem Pakt für den Bevölkerungsschutz. Forschung für die zivile Sicherheit sei eine zentrale Stellschraube, um den Staat und die Gesellschaft für die Herausforderungen von morgen zu wappnen. Hierfür sei es auch von zentraler Bedeutung, die zivile Sicherheitsforschung ausreichend und nachhaltig zu finanzieren. „Eine praxisnahe und innovative Forschung hilft, die Sicherheit in Deutschland zu erhöhen“, hebt die Vizepräsidentin der vfdb Anja Hofmann-Böllinghaus hervor.

    Über das DRZ

    Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum e. V. mit Sitz in Dortmund ist ein bundesweites Kompetenz-, Innovations- und Transfernetzwerk für robotische Systeme im Bevölkerungsschutz. Einsatzorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln und erproben gemeinsam Technologien für reale Einsatzanforderungen und überführen sie in die Praxis.

    Über die vfdb

    Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) versteht sich als das deutsche Expertennetzwerk für Schutz, Rettung und Sicherheit. Sie zählt mehr als 3.000 Mitglieder. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der Gefahrenabwehr. Das gilt für den Brandschutz ebenso wie für die technische Hilfeleistung, den Umweltschutz, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz. Die vfdb bietet fachliche Unterstützung und ein breites, professionelles Netzwerk. Anwender wie die Feuerwehren und die Hilfsorganisationen sind mit wissenschaftlichen Institutionen und Leistungserbringern aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor vereint.

    Pressekontakt:

    vfdb-Pressesprecher
    Tim Spießberger
    Tel. +49 (0)15224093133
    presse@vfdb.de

    Quelle: Zehn-Milliarden-Pakt: Verbände fordern Innovationen für den Bevölkerungsschutz

  • Mehr Anlaufstellen für Berufskraftfahrer: Sehüberprüfung jetzt auch in Augenoptikbetrieben möglich

    Mehr Anlaufstellen für Berufskraftfahrer: Sehüberprüfung jetzt auch in Augenoptikbetrieben möglich

    Düsseldorf (ots) –

    Wer eine Lkw-, Taxi- oder Bus-Fahrerlaubnis beantragt oder verlängert, kann die dafür vorgeschriebene Untersuchung des Sehvermögens ab sofort auch in Augenoptikbetrieben durchführen lassen. Eine entsprechende Änderung der Fahrerlaubnisverordnung ist am 18. August in Kraft getreten. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) begrüßt die Neuregelung als Erweiterung der Anlaufstellen für Berufskraftfahrer und zugleich als Anerkennung der fachlichen Kompetenz der Augenoptik.

    Die Neuregelung betrifft die Fahrerlaubnisklassen C, C1, CE und C1E für Lastkraftwagen sowie D, D1, DE und D1E für Busse sowie die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung. Wer eine solche Fahrerlaubnis beantragt oder verlängert, muss gegenüber der Behörde eine Untersuchung

    16-26_Sehtest für Berufskraftfahrer beim Augenoptiker.jpg seines Sehvermögens nachweisen. Mit der neuen Regelung können nun auch Augenoptikbetriebe die dafür vorgesehenen Überprüfungen der zentralen Tagessehschärfe, des Farbensehens, des Kontrast- oder Dämmerungssehens, des Gesichtsfelds und des Stereosehens durchführen und die entsprechende Bescheinigung ausstellen, sofern sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

    „Für Lkw- und Busfahrer wird es künftig deutlich mehr Möglichkeiten geben, die vorgeschriebene Sehüberprüfung wohnortnah und ohne unnötige Wartezeiten durchführen zu lassen. Gleichzeitig ist die Neuregelung ein wichtiger berufspolitischer Erfolg für die Augenoptik: Der Gesetzgeber erkennt damit ausdrücklich an, dass Augenoptiker über die fachliche Kompetenz verfügen, solche für dieVerkehrssicherheit wichtigen Untersuchungen qualitätsgesichert durchzuführen“, erklärt ZVA-Präsident Kai Jaeger.

    Zusätzliche Kapazitäten für Berufskraftfahrer

    Mit der Öffnung für Augenoptikbetriebe kann das bestehende Angebot an Untersuchungsstellen deutlich erweitert werden. Gerade für die Transport- und Personenverkehrsbranche, die auf planbare Abläufe angewiesen ist, kann die Erweiterung der Untersuchungsmöglichkeiten eine spürbare Entlastung bedeuten. Nach Einschätzung des Nationalen Normenkontrollrats könnten jährlich rund 125.000 Personen von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen. Neben kürzeren Wegen und einer besseren Verfügbarkeit von Terminen sind damit auch finanzielle Einsparungen möglich.

    Fachkompetenz und Verkehrssicherheit

    Die Erweiterung der Untersuchungsbefugnis bedeutet dabei keine Absenkung der Anforderungen. Augenoptikbetriebe müssen für die Durchführung über die erforderlichen Fachkräfte, Geräte und betrieblichen Voraussetzungen verfügen. Die Fahrerlaubnis-Verordnung bezieht Augenoptikbetriebe damit ausdrücklich in den Kreis der Stellen ein, die die vorgeschriebene Untersuchung des Sehvermögens für Berufskraftfahrer durchführen und bescheinigen können. Für den ZVA ist dies zugleich eine konsequente Nutzung vorhandener fachlicher Strukturen: Augenoptiker und Optometristen verfügen über umfassende Kompetenzen bei der Prüfung des Sehvermögens und sind flächendeckend und wohnortnah erreichbar.

    Der ZVA hatte sich im politischen Verfahren intensiv für die Einbeziehung der Augenoptik eingesetzt. Nachdem der Bundesrat der entsprechenden Verordnung am 10. Juli 2026 zugestimmt hatte, wurde sie am 17. August im Bundesgesetzblatt verkündet. Die für die Augenoptik maßgeblichen Änderungen gelten seit dem 18. August 2026.

    Pressekontakt:

    Sarah Köster
    Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen
    Alexanderstraße 25 a
    40210 Düsseldorf
    Tel.: 0211/ 86 32 35-0
    Fax: 0211/ 86 32 35-35
    E-Mail: presse@zva.de
    Web: www.zva.de

    Quelle: Mehr Anlaufstellen für Berufskraftfahrer: Sehüberprüfung jetzt auch in Augenoptikbetrieben möglich

  • BVR-Prognose: Niedrigwasser bremst Konjunktur 2026 nur vorübergehend

    BVR-Prognose: Niedrigwasser bremst Konjunktur 2026 nur vorübergehend

    Berlin (ots) –

    Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hebt seine Wachstumseinschätzung für die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr deutlich an. Nach seiner heute vorgelegten Sommer-Konjunkturprognose rechnet der BVR für 2026 nun mit einem preisbereinigten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,0 Prozent statt bislang erwarteter 0,5 Prozent. Für 2027 wird unverändert ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent erwartet. Grundlage der Einschätzung ist eine spürbare Belebung der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland trotz anhaltender geopolitischer und klimatischer Belastungen.

    „Das Niedrigwasser im Rhein und die Hitzewelle bremsen die Erholung der Wirtschaft nur vorübergehend. In den vergangenen Monaten haben sich die Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur nach mehreren Jahren der Schwäche verdichtet. Die deutsche Wirtschaft wächst inzwischen seit drei Quartalen in Folge. Hinzu kommen Verbesserungen wichtiger Frühindikatoren sowie eine Aufwärtsrevision früherer BIP-Daten. Im dritten Quartal dürfte es aufgrund des Niedrigwassers allerdings zu einer kurzen Wachstumspause kommen“, sagt Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. Getragen werde die konjunkturelle Erholung insbesondere von steigenden Exporten, einer allmählichen Belebung der Industrie sowie einer zunehmenden Dynamik im Baugewerbe. Vor allem die staatlichen Investitionsprogramme in den Bereichen Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz dürften der Wirtschaft in den kommenden Quartalen zusätzliche Wachstumsimpulse verleihen.

    Gleichzeitig belasten das anhaltende Niedrigwasser auf dem Rhein und anderen Wasserstraßen sowie damit verbundene Einschränkungen der Binnenschifffahrt derzeit die deutsche Wirtschaft. Die geringeren Transportkapazitäten führen zu höheren Logistikkosten und beeinträchtigen einzelne Branchen, unter anderem in der Chemieindustrie. „Das Niedrigwasser erschwert derzeit den Gütertransport und führt zu neuen Lieferkettenstörungen. Nach unserer Einschätzung dürfte die gesamtwirtschaftliche Belastung aber zeitlich begrenzt bleiben. Sollte sich die Pegelsituation in den kommenden Wochen normalisieren, dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal preisbereinigt wieder leicht zunehmen“, erläutert Bley. Die aktuelle Lage unterstreiche, wie wichtig widerstandsfähige Lebens- und Wirtschaftsbedingungen sind. Die Politik sollte verlässliche Rahmenbedingungen schaffen und notwendige Anpassungen an veränderte klimatische Bedingungen gezielt vorantreiben. Entscheidend seien dabei Planungssicherheit und gute Bedingungen für private Investitionen.

    „Die Risiken für die deutsche Wirtschaft bleiben auch aus geopolitischer Sicht erheblich. Eine längere Störung wichtiger Handelsrouten, erneute Verschärfungen in der US-Handelspolitik oder ein deutlicher Anstieg der Energiepreise könnten den Aufschwung abbremsen. Im Basisszenario überwiegen derzeit jedoch die Signale einer fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung“, so Bley.

    An seinen Inflationsprognosen hält der BVR fest. Der Verband erwartet für Deutschland eine Inflationsrate von 2,8 Prozent im Jahr 2026 und von 2,5 Prozent im Jahr 2027. Vorübergehend könnte die Teuerungsrate zum Jahresende 2026 jedoch wieder über die Marke von drei Prozent steigen, insbesondere aufgrund höherer Energie- und Transportkosten.

    Die aktuelle BVR-Konjunkturprognose steht www.bvr.de zum Download bereit.

    Pressekontakt:

    Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
    Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation und
    Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin
    Telefon: (030) 20 21-13 00, presse@bvr.de, www.bvr.de

    Quelle: BVR-Prognose: Niedrigwasser bremst Konjunktur 2026 nur vorübergehend

  • Lazy Gardening: Weniger Arbeit, mehr Garten

    Lazy Gardening: Weniger Arbeit, mehr Garten

    Frankfurt/Main (ots) –

    Gerade in den Sommermonaten möchten viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner ihre grüne Oase ausgiebig genießen. Doch ausgerechnet jetzt verlangt der Garten regelmäßig Aufmerksamkeit: Jäten, gießen, mähen und schneiden gehören zu den Arbeiten, die immer wieder anfallen und Zeit beanspruchen. Genau hier setzt die Idee des „Lazy Gardening“ an und hilft, mit weniger Pflegeaufwand mehr Zeit zum Entspannen zu haben.

    Dabei bedeutet Lazy Gardening trotz des englischen Worts für „faul“ keineswegs, notwendige Pflege einfach ausfallen zu lassen. Vielmehr geht es darum, sich wiederkehrende Gartenarbeiten mit geeigneten Maßnahmen zu erleichtern oder dafür zu sorgen, dass sie seltener anfallen. Der Industrieverband Agrar

    IVA_Pressedienst_Lazy_Gardening_PB_COMPO_4000px.jpg e. V. (IVA) gibt Tipps, wie das bei typischen Arbeiten im Garten gelingen kann.

    Weniger jäten: Offenen Boden vermeiden

    Jäten gehört zu den Arbeiten, die während der Gartensaison immer wieder anfallen. Besonders auf offenen Bodenflächen finden unerwünschte Pflanzen Platz zum Keimen und Wachsen. Wer solche Flächen reduziert, kann sich daher auch Arbeit ersparen.

    Eine Möglichkeit sind Bodendecker wie Storchschnabel, Elfenblume oder Waldsteinie. Sie wachsen flächig und bilden mit der Zeit eine geschlossene Pflanzendecke. Auch Staudenbeete können so angelegt werden, dass sich die Pflanzen nach und nach zu einer dichten Fläche entwickeln. Der IVA empfiehlt, beim Kauf auf die empfohlenen Pflanzabstände der jeweiligen Arten zu achten.

    Zusätzlich kann eine Mulchschicht offene Erde bedecken und das Aufkommen unerwünschter Pflanzen erschweren. Je nach Bepflanzung eignen sich beispielsweise Rasenschnitt, Laub oder im Gartencenter erhältlicher Rindenmulch. Praktisch: Die Abdeckung bremst zugleich die Verdunstung. So muss seltener gegossen werden.

    Weniger gießen: Feuchtigkeit länger im Boden halten

    Vor allem an warmen und trockenen Tagen kann das Bewässern viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Bodenbedeckung hilft bereits dabei, vorhandene Feuchtigkeit länger zu halten. Für sonnige, trockene Gartenbereiche können darüber hinaus Pflanzen gewählt werden, die nach dem Anwachsen mit wenig zusätzlichem Wasser zurechtkommen. Dazu zählen beispielsweise Fetthenne, Katzenminze, Wollziest sowie mediterrane Kräuter wie Thymian und Salbei.

    Eine besondere Möglichkeit ist das Sandbeet. Dabei wird eine ausreichend starke Sandschicht auf dem vorhandenen Gartenboden aufgebracht und mit Pflanzen kombiniert, die trockene Bedingungen gut vertragen. Der Sand übernimmt die Funktion einer mineralischen Mulchschicht. Die Oberfläche trocknet schnell ab, darunter kann sich Feuchtigkeit länger halten. Ist die Bepflanzung gut eingewachsen, kann der zusätzliche Gießbedarf dadurch deutlich sinken.

    Praktischer Nebeneffekt: Auch der Jätaufwand kann geringer ausfallen. Samenunkräuter können in der Sandschicht seltener Fuß fassen. Sollte trotzdem Beikraut wachsen, lässt es sich aus dem lockeren Sand leicht herausziehen.

    Weniger mähen: Nicht jede Rasenfläche muss kurz sein

    Rasenmähen ist während der Wachstumszeit eine besonders regelmäßig wiederkehrende Arbeit. Wer sich hier Aufwand ersparen möchte, kann deshalb prüfen, welche Bereiche tatsächlich als kurz gehaltener Rasen gebraucht werden.

    Spiel- und Liegeflächen erfüllen eine klare Funktion. Wenig genutzte Randbereiche müssen dagegen nicht zwangsläufig genauso häufig gemäht werden. Rasenflächen, die nicht so häufig betreten werden, lassen sich durch geeignete Bodendecker ersetzen. Dadurch entfallen dort sowohl das Mähen als auch das aufwändige Nacharbeiten an Rasenkanten. Polsterthymian beispielsweise liebt die Sonne, benötigt wenig Wasser, ist robust und eine angenehm duftende Bienenweide.

    Wo der Rasen erhalten und regelmäßig genutzt werden soll, braucht er weiterhin die passende Pflege. Dazu gehört auch wie bei allen Pflanzen eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, die hier vor allem einen dichten und kräftigen Bestand unterstützt. Entstehende Lücken sollten rechtzeitig nachgesät werden, damit sich dort unerwünschte Pflanzen nicht unnötig ausbreiten und zusätzliche Pflege notwendig machen.

    Weniger schneiden: Nicht alles braucht ständig die Schere

    Hecken schneiden, Gehölze in Form bringen oder Verblühtes entfernen: Viele einzelne Schnittarbeiten können sich über die Saison zu einem erheblichen Zeitaufwand summieren. Besonders dort, wo der Schnitt vor allem einer bestimmten Form oder Optik dient, lässt sich Aufwand reduzieren.

    So können frei oder langsam wachsende Sträucher beispielsweise eine pflegeleichtere Alternative zu streng in Form gehaltenen Hecken sein. Bei geeigneten Gehölzen beschränkt sich der Schnitt dann weitgehend auf tatsächlich erforderliche Pflegemaßnahmen. Auch bei Stauden kann es sich lohnen, Arten zu wählen, die nicht ständig ausgeputzt werden müssen, um attraktiv auszusehen.

    „Auch mal fünfe gerade sein lassen“ mit Zusatznutzen

    Zum Lazy Gardening gehört schließlich auch die Frage, welche vermeintlich anstehende Arbeit überhaupt sofort erledigt werden muss. Nicht jeder Bereich des Gartens muss jederzeit perfekt aufgeräumt oder kurz geschnitten sein.

    Geeignete Stauden können beispielsweise über den Winter stehen bleiben und erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Laub muss nicht überall restlos entfernt werden, sondern kann unter Gehölzen oder in wenig genutzten Gartenbereichen liegen bleiben beziehungsweise zu einem Haufen zusammengerecht werden. Und auch einzelne Rasenbereiche müssen nicht bei jedem Mähgang gekürzt werden.

    Das spart unmittelbar Zeit und hat einen willkommenen Nebeneffekt: Wo weniger häufig gemäht, zurückgeschnitten oder aufgeräumt wird, können zusätzliche Rückzugsorte und Nahrungsangebote für Nützlinge entstehen. Laubhaufen bieten beispielsweise Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten für Igel, Samenstände können im Herbst und Winter vielen Vögeln als Nahrungsquelle dienen und weniger intensiv gemähte Bereiche je nach Bewuchs Insekten zugutekommen.

    Weniger Pflege heißt nicht keine Pflege

    Ganz ohne Hinschauen geht es allerdings auch beim Lazy Gardening nicht. Der IVA empfiehlt, die Pflanzen auch bei weniger Garteneinsätzen im Blick zu behalten und bei Problemen rechtzeitig zu reagieren. Kranke Pflanzenteile sollten beispielsweise entfernt werden. Zeigen Pflanzen auffällige Veränderungen oder deutliche Fraßschäden, gilt es ebenfalls, die Ursache zu klären und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Auch eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung trägt dazu bei, Pflanzen gesund und widerstandsfähig zu halten.

    Pressekontakt:

    Industrieverband Agrar e. V. (IVA)
    c/o WPR COMMUNICATION
    Christina Carty-Bode
    Invalidenstraße 34
    10115 Berlin
    Tel. +49 30 440388-0
    E-Mail: carty-bode@wprc.de

    Maik Baumbach (IVA)
    Mainzer Landstraße 55
    60329 Frankfurt am Main
    Tel. +49 69 2556-1268
    E-Mail: baumbach.iva@vci.de

    Quelle: Lazy Gardening: Weniger Arbeit, mehr Garten

  • Sparda-Gruppe mit positiver Entwicklung in 2025: Zinsüberschuss gestiegen, Kundeneinlagen kräftig gewachsen, Kapitalbasis weiter gestärkt

    Sparda-Gruppe mit positiver Entwicklung in 2025: Zinsüberschuss gestiegen, Kundeneinlagen kräftig gewachsen, Kapitalbasis weiter gestärkt

    Frankfurt (ots) –

    – Kumulierte Bilanzsumme steigt auf 89,5 Mrd. EUR
    – Jahresüberschuss vor Steuern liegt bei 185,6 Mio. EUR
    – Zinsüberschuss steigt um 9% auf 1.177 Mio. EUR
    – Kundeneinlagen steigen um 4,1% auf rund 79,1 Mrd. EUR
    – Handelsrechtliches Eigenkapital und aufsichtsrechtliches hartes Kernkapital angestiegen
    – IT-Transformation der Sparda-Gruppe erfolgreich abgeschlossen

    Die Gruppe der Sparda-Banken hat sich im Jahr 2025 positiv entwickelt. Florian RENTSCH, Vorstandsvorsitzender des Verbandes und Heiko HUNKEL, Vorstand, zeigen sich mit der Bilanz überaus zufrieden: „2025 war für die Sparda-Banken das Jahr der Transformation und der finalen Konsolidierung aller Häuser bei dem genossenschaftlichen IT-Dienstleister Atruvia AG. Trotz des steigenden Wettbewerbsdrucks und der Weichenstellungen für die neue IT-Infrastruktur im laufenden Betrieb verzeichnet die Gruppe eine positive Geschäftsentwicklung mit Zuwächsen im Einlagengeschäft, bei den Kundenforderungen und beim Zinsüberschuss.“

    Im Vergleich zum Vorjahreswert ist die zusammengefasste Bilanzsumme für die elf Sparda-Banken von 86,4 Mrd. EUR auf 89,5 Mrd. EUR gestiegen. Der Jahresüberschuss nach Steuern bleibt mit 89,5 Mio. EUR (2024: 92,7 Mio. EUR) auf einem nach wie vor hohen Niveau. Der Zinsüberschuss hat sich dank konstanter Zinserträge und rückläufiger Zinsaufwendungen um 100 Mio. EUR auf 1.177 Mio. EUR deutlich verbessert, das entspricht einem Plus von insgesamt 9%. Der Provisionsüberschuss ging angesichts der wirtschaftlichen Marktbedingungen und dem erschwerten Kundenkontakt im Zeitraum der IT-Migration mehrerer Häuser zur Atruvia AG erwartungsgemäß von 302 Mio. EUR auf 287 Mio. EUR moderat zurück.

    Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich von 1.071 Mio. EUR auf 1.155 Mio. EUR. Gründe hierfür waren insbesondere tarifliche Gehaltssteigerungen, allgemeine Kostensteigerungen sowie Aufwendungen durch die IT-Umstellung mehrerer Häuser. Das Betriebsergebnis vor Bewertung konnte die Gruppe insgesamt auf 339,2 Mio. EUR steigern (2024: 332,8 Mio. EUR). Beim Betriebsergebnis nach Bewertung liegt die Gruppe bei 314,7 Mio. EUR (2024: 344,7 Mio. EUR).

    Kräftiger Anstieg der Kundeneinlagen – Kreditneugeschäft stabil

    Die Kundeneinlagen der Sparda-Gruppe sind zum Jahresende 2025 um 3,1 Mrd. EUR bzw. 4,1% auf 79,1 Mrd. EUR deutlich gestiegen. Der kräftige Zuwachs unterstreicht das weiterhin hohe Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Sparda-Banken. Darüber hinaus bieten die Häuser auch weiterhin attraktive Tagesgeld- und Festgeldprodukte an. Auch die Kundenkredite entwickelten sich positiv und erhöhten sich um 1,1 Mrd. auf 49,5 Mrd. EUR (2024: 48,4 Mrd. EUR).

    Das Kreditneugeschäft erreichte mit 6,9 Mrd. EUR trotz der IT-Migrationen von fünf Sparda-Banken nahezu das Vorjahresniveau von 7,2 Mrd. EUR. Die Wohnbaufinanzierung bleibt mit 92 Prozent der Kundenforderungen der dominierende Kreditbereich.

    Starke Eigenkapitalausstattung – Kapitalbasis weiter ausgebaut

    Die Eigenkapitalausstattung der Gruppe wurde 2025 weiter gestärkt. Mit einem Zuwachs um rund 100 Mio. EUR erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital auf 4,6 Mrd. EUR (2024: 4,5 Mrd. EUR). Das aufsichtsrechtliche harte Kernkapital liegt bei 6,1 Mrd. EUR (2024: 5,9 Mrd. EUR), was zu einer harten Kernkapitalquote von 19,3% führt (2024: 18,1%). „Eine angemessene Eigenkapitalausstattung ist Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häuser. Die Sparda-Banken sind diesbezüglich bestens aufgestellt“, so Heiko HUNKEL.

    IT-Transformation der Sparda-Banken erfolgreich abgeschlossen

    Die IT-Transformation der Sparda-Banken wurde in 2025 erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieses Prozesses migrierten die Häuser schrittweise auf das Kernbankensystem der Atruvia AG, dem zentralen genossenschaftlichen IT-Dienstleister in Deutschland. Nach den erfolgreichen Umstellungen der Sparda-Banken Ostbayern und Augsburg im Jahr 2024 folgten 2025 die Institute in München, Hessen, Nürnberg, Baden-Württemberg und West. Die übrigen Sparda-Banken migrierten bereits in früheren Jahren zur Atruvia AG. „Wir erwarten eine deutliche Verbesserung des Verwaltungsaufwands unter anderem durch den Wegfall der Doppelbelastungen. Auch zeigt sich, dass der IT-Wechsel zu einer nachhaltigen Senkung laufender IT-Kosten führt. Die Häuser profitieren nach der Umstellung von einem insgesamt niedrigeren Kostenniveau und einer stabilen IT-Landschaft. Das kommt insbesondere auch den Kundinnen und Kunden zugute“, so Vorstandsvorsitzender Florian RENTSCH.

    Kunden- und Mitgliederentwicklung – Die Sparda-Banken sind „da, wenn’s zählt“

    Die Sparda-Banken liegen zum Jahresende 2025 bei rund 3,7 Mio. Kunden und 3 Mio. Mitgliedern. Dabei verzeichnen sie einen leichten Kundenzuwachs bei moderatem Mitgliederrückgang. Die Mitgliederquote liegt mit 81% auf einem weiterhin hohen Niveau. Mit der neuen Markenkampagne „Da, wenn’s zählt“ haben die Sparda-Banken einen wichtigen Meilenstein für die Markenpräsenz sowie Neukundengewinnung gelegt. „Das Markenversprechen rückt die elf Sparda-Banken noch stärker in ihre Rolle als verlässlicher und nahbarer Finanzpartner in allen Lebenslagen, von der Kontoeröffnung bis hin zum Erwerb von Wohneigentum. Diese Werteorientierung trägt maßgeblich zum positiven Erfolg der neuen Markenkampagne bei. Wir werden wahrgenommen – insbesondere junge Familien fühlen sich von unseren Markenbotschaften angesprochen“, sagt Florian RENTSCH, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

    Altersvorsorge, Zahlungsverkehr, Wettbewerbsfähigkeit: Wichtige regulatorische Weichenstellungen erwartet

    Gleich mehrere für das privatkundenorientierte Geschäftsmodell der Sparda-Banken hochrelevante politische Entscheidungen wurden in den vergangenen Wochen vorbereitet oder getroffen. „Mit dem neuen Altersvorsorgedepot und der Frühstartrente wurden längst überfällige Grundsteine für eine Stärkung der Altersvorsorge gelegt. Hier werden auch die Sparda-Banken mit ihren Partnern aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe attraktive Angebote für ihre Kundinnen und Kunden an den Start bringen“, so Florian RENTSCH. Insgesamt sei es nun wichtig, dass auch die weitergehenden Vorschläge der Rentenkommission nicht dem parteitaktischen Kleinklein der anstehenden Landtagswahlkämpfe zum Opfer fallen.

    Auch beim digitalen Euro seien die Grundsatzentscheidungen hinsichtlich einer Einführung nun gefällt. „Für uns steht nun im Vordergrund, dass ein so kostenintensives staatliches Projekt am Ende nicht destruktiv auf den privaten Wettbewerb einwirkt. Für uns sind die Vorteile des digitalen Euro für den Verbraucher im bestehenden Design nach wie vor noch nicht erkennbar“, sagt Florian RENTSCH. Zentral werde aus Sicht des Sparda-Verbandes sein, dass die Abwicklung über die Geschäftsbanken und nicht über eine EZB-eigene Wallet ablaufe, die Anonymität der Nutzer gewährleistet bleibe und dem Bankenmarkt keine Einlagen entzogen würden. „Die derzeit von Seiten der EU-Kommission berechtigterweise angestoßene Debatte um die Wettbewerbsfähigkeit von Banken in Europa und die zarten Pflanzen einer passgenaueren Regulierung darf nicht dadurch konterkariert werden, dass auf der anderen Seite neue Hürden für erfolgreiches Wirtschaften aufgebaut werden“, so Florian RENTSCH.

    Über den Verband der Sparda-Banken

    Der Verband der Sparda-Banken e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Prüfungsverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. Als „Stabs-stelle“ ist er außerdem das Sprachrohr der Gruppe nach außen. Neben der Prüfung der Verbandsmitglieder obliegen dem Verband ebenso die Beratung und Betreuung der rechtlich und wirtschaftlich eigenständi-gen Sparda-Banken in genossenschaftlichen, rechtlichen, steuerli-chen, betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und personellen An-gelegenheiten. Darüber hinaus übernimmt er die Aufgaben der Inte-ressenvertretung und fördert die politische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Themen.

    Über die Sparda-Gruppe

    Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus elf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland. Mit 3,7 Mio. Kunden und rund 3 Mio. Mitgliedern gehören die Institute zu den bedeutendsten Retailbanken in Deutschland. Die Sparda-Banken sind genossenschaftliches Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

    Pressekontakt:

    Jascha Hausmann
    Bereichsleiter Vorstand & Öffentlichkeitsarbeit

    Verband der Sparda-Banken e.V.
    Tower 185 – 17. Etage
    Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
    60327 Frankfurt am Main

    Tel.: +49 (0) 69 / 79 20 94 – 160
    Fax: +49 (0) 69 / 79 20 94 – 190
    Mobil: +49 (0) 151 / 725 08 418
    EMail: jascha.hausmann@sparda-verband.de

    Quelle: Sparda-Gruppe mit positiver Entwicklung in 2025: Zinsüberschuss gestiegen, Kundeneinlagen kräftig gewachsen, Kapitalbasis weiter gestärkt

  • TÜV Mobility Studie 2026: Einladung zur Online-Pressekonferenz am 25.8.2026, 10 Uhr

    TÜV Mobility Studie 2026: Einladung zur Online-Pressekonferenz am 25.8.2026, 10 Uhr

    Berlin (ots) –

    Staus und Wartezeiten. Unsicherheit und Unfälle. Lärm und Abgase. Oder ein flüssiger, emissionsfreier und sicherer Straßen- und Schienenverkehr für alle. Mobilität entscheidet darüber mit, wie lebenswert unsere Städte und Kommunen sind. Wie sind Bürgerinnen und Bürger heute unterwegs? Welche Faktoren sind ihnen wichtig, um den Verkehrsraum lebenswert zu gestalten? Welche Maßnahmen wünschen sie sich, welche lehnen sie ab? Welche Rolle spielt Sicherheit dabei? Und kommt jetzt der Durchbruch für die Elektromobilität?

    Diese und weitere Fragen beantwortet die „TÜV Mobility Studie 2026“. Grundlage der Untersuchung ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.500 Personen in Deutschland ab 18 Jahren. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen bei einer Online-Presskonferenz vor, zu der wir Sie herzlich einladen.

    Zeit: Dienstag, 25. August 2026, 10:00 Uhr

    Ihr Gesprächspartner ist: Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verband e.V.

    Zugang zur Videokonferenz per Microsoft Teams: Hier klicken, um an der Besprechung teilzunehmen (https://teams.microsoft.com/meet/343589751917696?p=jFIZ4jkeJVam2E4shC)

    Zugang per Telefon: +49 69 566081262, Telefonkonferenz-ID: 909589145#

    HINWEIS: TV- und Hörfunk-Redaktionen können sich für die Aufzeichnung von O-Tönen (auch vorab mit Sperrfrist) gerne bei uns melden.

    Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme per E-Mail an presse@tuev-verband.de. Angemeldete Teilnehmer:innen erhalten die PK-Unterlagen ca. 15 Minuten vor dem Start.

    Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

    Pressekontakt:

    Maurice Shahd
    Pressesprecher
    TÜV-Verband e. V.
    Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
    030 760095-320, presse@tuev-verband.de
    www.tuev-verband.de | www.linkedin.com/company/tuevverband

    Quelle: TÜV Mobility Studie 2026: Einladung zur Online-Pressekonferenz am 25.8.2026, 10 Uhr

  • Repräsentative Civey-Umfrage: Herd an, Handy raus! So isst die Gen Z wirklich

    Repräsentative Civey-Umfrage: Herd an, Handy raus! So isst die Gen Z wirklich

    Berlin (ots) –

    Neue Civey-Umfrage räumt mit Ernährungsmythen auf: Jeder Zweite zwischen 16 und 29 Jahren kocht täglich selbst, 71 Prozent essen bewusst, Fleisch kommt bei 83 Prozent der Befragten regelmäßig auf den Teller – und Protein ist für die große Mehrheit Pflicht

    Erst kochen, dann posten: Für die Generation Z gehört Essen nicht nur auf den Teller, sondern auch ins Netz: Jede fünfte Person zwischen 16 und 29 Jahren teilt auf ihren Social-Media-Kanälen täglich Bilder oder andere Inhalte rund ums eigene Essen. Fast zwei von fünf posten mindestens einmal pro Woche Food-Content. Bei 83 Prozent der Befragten kommt Fleisch regelmäßig auf den Teller. Und die Gen Z kocht deutlich häufiger selbst, als es das gängige Convenience-Stereotyp vermuten lässt: Mehr als die Hälfte isst täglich selbst zubereitete Mahlzeiten zu Hause. Bei Frauen ist dieser Anteil etwas höher als bei Männern. Das sind die Kernergebnisse einer aktuellen Civey-Studie im Auftrag des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

    71 Prozent sagen: Ich esse bewusst!

    Beim Essen überlässt die Gen Z (die zwischen 1997 und 2012 Geborenen) möglichst wenig dem Zufall: 71 Prozent entscheiden täglich eher oder sogar sehr bewusst, was auf ihren Teller kommt. Ganz oben auf der Wunschliste: Gesundheit und Wohlbefinden. Mehr als die Hälfte möchte durch ihre Ernährung gesund bleiben, rund zwei von fünf wollen sich besser fühlen. Etwa jeder Dritte möchte körperlich fitter sein und gut aussehen.

    Aber: Gesund allein reicht nicht. Rund zwei Drittel sagen klar, dass ihnen Geschmack besonders wichtig ist. Knapp die Hälfte achtet auf Nährstoffe und einen günstigen Preis. Rund zwei von fünf wollen eine einfache Zubereitung. Die Gen Z will also möglichst alles auf einen Streich: gesund, lecker, bezahlbar. Und das bitte unkompliziert und alltagstauglich.

    Fleisch bleibt Mainstream in der Ernährung

    „Die aktuelle Civey-Umfrage räumt mit Vorurteilen zur Gen Z auf“, sagt Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft. Auf die Frage „Welchem Ernährungstyp würden Sie sich am ehesten zuordnen?“ antworten 30 Prozent flexitarisch. 35 Prozent essen regelmäßig Fleisch, 18 Prozent machen ihren Ernährungstyp von der aktuellen Situation abhängig. In Summe kommt damit bei 83 Prozent der Befragten Fleisch als selbstverständlicher Teil der Ernährung auf den Teller. Nur ungefähr jede neunte Person lebt vegetarisch oder vegan (11 Prozent). Dazu Wolfgang Schleicher: „Die Civey-Umfrage räumt auch mit dem Mythos einer überwiegend veganen oder vegetarisch lebenden Generation Z auf: Diese oft zu lesende Wahrnehmung ist falsch. Fleisch ist auch in der Gen Z Mainstream. Die Gen Z kocht selbst. Sie entscheidet bewusst und weiß genau, was ihr wichtig ist: Guter Geschmack, Gemeinschaftserlebnis, ausreichende Proteinversorgung, der Preis und eine einfache Zubereitung müssen zusammenpassen. Geflügelfleisch trifft genau diesen Nerv: Es schmeckt, liefert hochwertiges Protein und lässt sich unkompliziert mit Gemüse, Salaten oder Bowls kombinieren.“

    Gradmesser guter und gesunder Ernährung: Protein ist für die Gen Z unverzichtbar

    Der große Ernährungstrend der jungen Generation ist und bleibt Protein. Gut sieben von zehn Befragten ist es wichtig, ausreichend davon aufzunehmen. Nicht einmal jeder Zehnte hält die eigene Proteinzufuhr für unwichtig.

    Und Protein ist längst mehr als Muskelstoff für Fitnessfans. Ob Fleischesser, Flexitarier, Vegetarier oder Veganer: Über nahezu alle Ernährungsformen hinweg achten junge Menschen darauf, genug Protein zu sich zu nehmen. Protein ist für die Gen Z der Gradmesser guter und gesunder Ernährung.

    Bei den bevorzugten Proteinquellen liegen Eier und Geflügelfleisch mit jeweils gut der Hälfte vorn. Dahinter folgen Milchprodukte sowie Proteinpulver, Rindfleisch und Fisch.

    Fleisch bleibt Mainstream

    Auch beim Fleischkonsum widerspricht die Studie verbreiteten Klischees: Mehr als vier von fünf jungen Menschen ernähren sich zumindest teilweise fleischbasiert (83 Prozent der Befragten). Nur 11 Prozent geben an, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Fleisch und pflanzliche Lebensmittel landen selbstverständlich gemeinsam auf dem Teller – zum Beispiel in Bowls, Salaten oder Gemüsegerichten. Bei der Wahl der Fleischsorte haben die Befragten eine klare Präferenz: 52 Prozent bevorzugen Geflügel, 23 Prozent Rind, 15 Prozent Schwein. Die Präferenz für Geflügel ist bei Frauen besonders stark ausgeprägt: 57 Prozent plädieren für Geflügel, 19 Prozent für Rind. Bei den Männern gibt es 46 Prozent Geflügelfans. 28 Prozent greifen bevorzugt zum Rind.

    Das Auge isst mit. Das Smartphone auch

    Essen ist für die Gen Z Genuss, Gemeinschaft und gutaussehender, attraktiver Content. Gut ein Drittel postet Gerichte, weil sie gut aussehen. Drei von zehn wollen Erinnerungen festhalten, gut ein Viertel möchte besonderes Essen mit anderen teilen. Der bloße Kampf um Aufmerksamkeit spielt beim Posten der Inhalte hingegen eine kleinere Rolle: Nur etwa jeder Siebte nennt Likes als Grund für einen Food-Post. Entscheidend sind schöne Bilder, besondere Momente und gemeinsamer Genuss.

    Dass die Gen Z mit Internet und Smartphone aufgewachsen ist, zeigen auch die Antworten auf die Frage, woher die Generation Impulse für Gerichte und Orientierung im Hinblick auf ihre Ernährung erhält (Mehrfachnennungen möglich, daher in Summe über 100 Prozent): 39 Prozent recherchieren aktiv im Netz, jeweils 26 Prozent folgen Social-Media-Trends und befragen KI-Anwendungen, 25 Prozent folgen Influencern und Content Creators, 21 Prozent setzen auf Ernährungs-Apps oder Tracker, 14 Prozent lesen Online-Artikel oder Blogs.

    Geflügel punktet doppelt: Geschmack und Protein

    Warum kommt Geflügel so häufig auf den Teller? Die Antworten sind eindeutig: Jeweils gut die Hälfte nennt den guten Geschmack und den hohen Proteingehalt. Rund zwei von fünf schätzen die Nährwerte, etwa drei von zehn den geringen Fettgehalt, die einfache Zubereitung und Alltagstauglichkeit.

    Rund drei von fünf Befragten halten Geflügel für wichtig, wenn es um genussvolles und gesundes Essen geht. Für eine proteinreiche Ernährung schreiben ihm sogar gut sieben von zehn eine wichtige Rolle zu.

    Über die Studie

    Civey hat für den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft vom 15. bis 18. Juli 2026 online 2.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen unter Berücksichtigung eines statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten repräsentativ.

    Über den ZDG

    Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) vertritt als berufsständische Dach- und Spitzenorganisation die Interessen der deutschen Geflügelwirtschaft auf Bundes- und EU-Ebene gegenüber politischen, amtlichen sowie berufsständischen Organisationen, der Öffentlichkeit und dem Ausland. Insgesamt spricht der ZDG für rund 8.000 Mitglieder aus den angeschlossenen Bundes- und Landesverbänden.

    Pressekontakt:

    Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG)
    Amil Hota | Leiter Kommunikation
    Claire-Waldoff-Str. 7
    10117 Berlin
    Telefon 030 288831-40
    Mobil 0170 7682232
    presse@zdg-online.de

    Quelle: Repräsentative Civey-Umfrage: Herd an, Handy raus! So isst die Gen Z wirklich

  • Baugenehmigungen weiter im Plus – Handlungsdruck bleibt hoch

    Baugenehmigungen weiter im Plus – Handlungsdruck bleibt hoch

    Berlin (ots) –

    Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen im Juni 2026 im Bauhauptgewerbe für die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

    „Der Wohnungsbau zeigt erste Anzeichen einer leichten Erholung. Von einer Trendwende sind wir aber noch weit entfernt. Im Juni wurden 21.600 Wohnungen genehmigt, 13,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im ersten Halbjahr 2026 summiert sich die Zahl damit auf 126.300 genehmigte Wohnungen – ein Plus von 15,6 Prozent.

    Das ist ein Hoffnungsschimmer, aber noch kein Durchbruch. Denn während die Genehmigungszahlen steigen, werden gleichzeitig wieder mehr Projekte storniert. Laut aktueller ifo-Umfrage berichten inzwischen 13,1 Prozent der Unternehmen von stornierten Vorhaben – nach 11,4 Prozent im Vormonat.

    Kurz gesagt: Eine Baugenehmigung ist noch keine gebaute Wohnung. Sie ist erst der Startschuss. Wenn die Finanzierung danach nicht mehr aufgeht, wird der Auftrag storniert. Dass es auf dem Papier aufwärts geht, ist durchaus positiv, aber es werden in Summe immer noch zu wenig Wohnungen gebaut. Der Wohnungsmangel bleibt trotz kleiner Hoffnungsschimmer eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Der Handlungsdruck bleibt hoch.

    Was für Häuslebauer und Investoren zählt, damit am Ende tatsächlich gebaut wird, ist Verlässlichkeit. Wir brauchen schnellstens den Gebäudetyp E, damit wir die Baukosten in den Griff bekommen. Die KfW-Förderprogramme müssen sofort ordentlich und verlässlich ausgestattet werden, denn jetzt ist der letzte Zeitpunkt, dem Wohnungsbau den für diese Legislaturperiode notwendigen Schwung zu geben. Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen für private Bauherren, Investoren und für die Bauwirtschaft kommt der Wohnungsbau wieder richtig in Fahrt.“

    Pressekontakt:

    Iris Rabe
    Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
    Zentralverband Deutsches Baugewerbe
    Kronenstr. 55-58
    10117 Berlin
    Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
    eMail rabe@zdb.de

    Quelle: Baugenehmigungen weiter im Plus – Handlungsdruck bleibt hoch

  • GKV stellt klar: Bestehende Therapien bleiben geschützt

    GKV stellt klar: Bestehende Therapien bleiben geschützt

    Berlin (ots) –

    Pharma Deutschland sieht trotz Klarstellung Nachbesserungsbedarf für bestehende bundesweite Praxisbesonderheiten

    Pharma Deutschland begrüßt, dass die Selbstverwaltung die Rechtauffassung Pharma Deutschlands, dass bisher bundesweit vereinbarte Praxisbesonderheiten weitergelten, teilt. Dennoch bleibt die Unsicherheit bei der Ärzteschaft bestehen. Zukünftig mit Zusatznutzen bewertete Arzneimittel können prinzipiell in die Wirtschaftlichkeitsprüfung einbezogen werden und damit droht weiterhin ein Regress. Die kasseninduzierte Versorgungssteuerung zum Billigsten und damit am Patientenwohl vorbei wird fortgeführt. Auch wenn die sofortige Wirkung der Streichung von Praxisbesonderheiten lediglich auf Nachfrage vom GKV-SV verneint wurde, führt diese Einschätzung kurzfristig zu mehr Sicherheit für die Versorgung schwer erkrankter Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln, für die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen Zusatznutzen festgestellt hat (§ 130b SGB V).

    „Schwer erkrankte Patientinnen und Patienten können weiterhin mit hochinnovativen Arzneimitteln versorgt werden. Vertragsärztinnen und -ärzte erhalten vorerst die notwendige Sicherheit, bestehende Therapie fortzuführen. Dennoch kommen massive Versorgungsunsicherheiten durch den zukünftigen Wegfall der bundesweiten Praxisbesonderheiten auf uns zu“, so Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.

    Mit Inkrafttreten des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes am 30. Juli 2026 entfällt die gesetzliche Grundlage nach § 130b SGB V. Ohne eine bundesweite Praxisbesonderheit steigt für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte im ambulanten Bereich das Regressrisiko bei der Verordnung. Dies kann die Einführung und Etablierung neuer innovativer Arzneimitteltherapien in Deutschland verzögern.

    Die bereits im Rahmen der Erstattungsbetragsvereinbarungen ausgehandelten bundesweiten Praxisbesonderheiten bleiben demnach weiterhin bestehen und sind für die Ärztin oder den Arzt bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung im begründeten Fall entsprechend als wirtschaftlich zu berücksichtigen. Voraussetzung ist, dass keine anderen Umstände – etwa die Kündigung einer Erstattungsbetragsvereinbarung – ihren Wegfall begründen.

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    Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.

    Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:

    Hannes Hönemann
    Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    T. +49 171 5618203
    hoenemann@pharmadeutschland.de

    Anna Frederike Gutzeit
    CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    T. +49 170 4548014
    gutzeit@pharmadeutschland.de

    Geschäftsstelle Berlin
    Pharma Deutschland e.V.
    Friedrichstraße 134
    10117 Berlin

    Geschäftsstelle Bonn
    Pharma Deutschland e.V.
    Ubierstraße 71-73
    53173 Bonn

    Geschäftsstelle Brüssel
    Pharma Deutschland e.V.
    Rue Marie de Bourgogne 58
    1000 Brüssel

    www.pharmadeutschland.de
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pharmadeutschland/

    Quelle: GKV stellt klar: Bestehende Therapien bleiben geschützt