Schlagwort: Transport

  • China: Logwin baut seine Präsenz in Jiangsu mit der Eröffnung eines neuen Büros in Lianyungang aus

    China: Logwin baut seine Präsenz in Jiangsu mit der Eröffnung eines neuen Büros in Lianyungang aus

    Grevenmacher, Luxemburg / Lianyungang, China

    Mit dem neuen Standort stärkt Logwin seine Kundennähe in Nord-Jiangsu, baut sein internationales Netzwerk weiter aus und erschließt zusätzliche Wachstumspotenziale in wichtigen Industriesektoren.

    Logwin Air + Ocean hat eine neue Niederlassung in Lianyungang eröffnet. Damit verfügt Logwin über vier Standorte in der chinesischen Provinz Jiangsu. Die Hafenstadt am Gelben Meer ist ein wichtiger Knotenpunkt für den internationalen Handel und liegt in einem der bedeutendsten Industrie- und Wirtschaftsräume Ostchinas. Mit der neuen Präsenz baut Logwin seine regionale Nähe zu Kunden weiter aus und schafft zusätzliche Voraussetzungen für die Entwicklung seines Geschäfts in Nord-Jiangsu. Die Region zieht weiterhin

    Pressemeldung_Logwin_Lianyungang_1.jpg Investitionen in zukunftsorientierten Branchen wie Chemie, Pharmazie, Life Sciences und moderne Produktionstechnologien an und bietet damit attraktive Perspektiven für die zukünftige Geschäftsentwicklung.

    Lianyungang als wachsender Verkehrsknotenpunkt

    Lianyungang ist ein bedeutender multimodaler Verkehrsknotenpunkt mit leistungsfähigen Bahnverbindungen und einem dynamisch wachsenden Hafen. Damit unterstreicht Lianyungang seine zunehmende Bedeutung als Drehscheibe für den nationalen und internationalen Handel.

    Nah dran an Kunden und ihren Anforderungen

    Für Logwin ist genau diese Nähe entscheidend. Das Unternehmen setzt auf eine starke Präsenz vor Ort. Das neue Team in Lianyungang verfügt über ausgewiesene Logistikkompetenz sowie etablierte Beziehungen zu Unternehmen aus den exportorientierten Branchen der Region und bringt damit beste Voraussetzungen für die weitere Geschäftsentwicklung mit.

    „Wir freuen uns, unseren Kunden in dieser wirtschaftsstarken und dynamischen Region künftig noch näher zu sein“, sagt Nicolai Moeller, Country Director Mainland China & Hong Kong bei Logwin. „Die Nähe zu unseren Kunden, gutes Verständnis ihrer Anforderungen und die flexible Anpassung an sich verändernde Anforderungen prägen seit jeher unsere Geschäftstätigkeit in China. Mit dem neuen Standort können wir diesen Ansatz weiter intensivieren und unsere Kunden noch gezielter unterstützen.“

    Wachstumspotenzial in wichtigen Industriesektoren

    David von Schwerin, Commercial Director Mainland China & Hong Kong bei Logwin, ergänzt: „Die wachsende biomedizinische und pharmazeutische Industrie sowie der etablierte Chemiesektor der Region eröffnen uns attraktive Wachstumschancen. Gleichzeitig können wir unsere Position im Markt weiter stärken.“

    Lianyungang verbindet die Küstenschifffahrtsrouten mit wichtigen Wirtschaftszentren im chinesischen Hinterland und gewinnt als Handelsdrehscheibe kontinuierlich an Bedeutung. Mit der neuen Niederlassung baut Logwin sein internationales Netzwerk kontinuierlich weiter aus und stärkt seine Präsenz in strategisch wichtigen Märkten durch eigene Niederlassungen vor Ort.

    Über die Logwin AG

    Die Logwin AG (Grevenmacher, Luxemburg) realisiert für Kunden aus Industrie und Handel effiziente Logistik- und Transportlösungen. Der Konzern erzielte 2025 einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro und beschäftigt rund 3.900 Mitarbeiter. Logwin ist in allen wichtigen Märkten weltweit aktiv und verfügt über rund 190 Standorte auf sechs Kontinenten. Mit den beiden Geschäftsfeldern Solutions und Air + Ocean gehört die Logwin AG zu den führenden Unternehmen am Markt.

    Die Logwin AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet. Mehrheitsaktionärin ist die DELTON Logistics S.à r.l., Grevenmacher (Luxemburg).

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    Tel: +49(0)6021 343 – 0
    pr-info@logwin-logistics.com
    www.logwin-logistics.com

    Quelle: China: Logwin baut seine Präsenz in Jiangsu mit der Eröffnung eines neuen Büros in Lianyungang aus

  • 80-mal um die Erde: SportOkay.com-Roboter erreichen 3,2 Millionen Kilometer

    80-mal um die Erde: SportOkay.com-Roboter erreichen 3,2 Millionen Kilometer

    Innsbruck (ots) –

    Innsbruck, 18. August 2026 – Seit 2018 haben die 72 Transportroboter im Logistikzentrum des Tiroler Online-Sporthändlers SportOkay.com gemeinsam rund 3,2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das entspricht etwa 80 Erdumrundungen oder mehr als vier Reisen zum Mond und zurück.

    Rechnerisch bewältigte die Flotte damit durchschnittlich mehr als 1.000 Kilometer pro Tag. Jeder Roboter ist Teil eines Systems, das Sportartikel schnell, flexibel und platzsparend zu den jeweiligen Arbeitsstationen im Lager bringt.

    „Jules Verne schickte seine Romanfiguren 1873 in 80 Tagen um die Welt. Unsere Roboter brauchten dafür rechnerisch mehr als sieben Jahre – dafür waren sie täglich im Einsatz“, sagt Konrad

    20260818-ONA0002-1-1.jpg Plankensteiner, CEO von SportOkay.com. „Sie transportieren Jacken, Hosen und Schuhe ebenso zuverlässig wie Ski, Stöcke, Zelte und Matten. Damit nehmen sie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lange Wege ab und schaffen mehr Zeit für Qualitätskontrolle, Verpackung und Kundenservice.“

    SportOkay.com setzte früh auf robotergestützte Intralogistik und gilt damit als Pionier im Onlinehandel. Die internationale Marktentwicklung bestätigt diesen Weg: Laut International Federation of Robotics wurden 2024 weltweit 102.900 professionelle Service-Roboter für Transport und Logistik verkauft, 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das einzigartige Logistikzentrum in Innsbruck sorgt auch international für Aufmerksamkeit. Delegationen von Korean Air aus Seoul und IKEA aus Schweden besuchten den Standort und zeigten sich von der technischen Umsetzung beeindruckt.

    Über SportOkay.com

    SportOkay.com mit Sitz in Innsbruck ist seit 2013 erfolgreich im Onlinehandel für Sportartikel tätig. Als weltweit erster Onlineshop setzt das Unternehmen auf innovative 3D-Produktdarstellungen und bietet Bekleidung, Schuhe sowie Sportausrüstung von mehr als 400 führenden Marken. Mit einem Jahresumsatz von über 35 Millionen Euro und rund 50 Mitarbeitenden verbindet SportOkay.com ein modernes digitales Einkaufserlebnis mit hochautomatisierter Logistik: Im firmeneigenen Logistikzentrum sorgen 72 Roboter für effiziente Abläufe. Die hohe Kundenzufriedenheit zeigt sich auch in der Bewertung auf Trusted Shops mit 4,87 von 5 Punkten und dem Prädikat „Sehr gut“. Darüber hinaus wurde SportOkay.com von Computer Bild bereits mehrfach als „TOP SHOP“ ausgezeichnet.

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    Konrad Plankensteiner

    t +43 512 890588 0

    media@sportokay.com

    SportOkay.com

    Sport Okay GmbH

    Werner-von-Siemens-Strasse 5

    6020 Innsbruck

    Österreich/Austria

    Quelle: 80-mal um die Erde: SportOkay.com-Roboter erreichen 3,2 Millionen Kilometer

  • Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Köln (ots) –

    – Atradius-Analyse: Wetterextreme belasten nicht nur Lieferketten und Rohstoffpreise, sondern zunehmend auch Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle
    – Deutsche Industrie, Handel und Logistik geraten dadurch über Kosten, Zahlungsziele und Betriebskapital unter Druck

    Für deutsche Unternehmen wird El Niño neben klimabedingten Wetterextremen zunehmend vom Lieferketten- zum Finanzrisiko. El Niño ist ein Klimaphänomen, das in unregelmäßigen Abständen zu extremen Wetterveränderungen auf der Südhalbkugel führt. Laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) könnte es diesmal bis ins Jahr 2027 anhalten. Dadurch steigen nicht nur die Risiken für globale Lieferketten und Rohstoffpreise noch einmal mehr, sondern auch für Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle. Die direkten Auswirkungen sind zwar noch überschaubar, aber in Deutschland bereits spürbar: Industrie, Handel und Logistik geraten über höhere Kosten, verzögerte Lieferungen und angespannteres Betriebskapital unter Druck. „Zunehmende Wetterextreme sind ein vielschichtiges Risiko für die Wirtschaft. Sie verändern Wachstum, stören Handelsströme, können aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und das Zahlungsverhalten von Unternehmen beeinflussen“, erklärt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius.

    Als Exportnation und rohstoffarmes Industrieland ist Deutschland besonders anfällig für wetterbedingte Verwerfungen auf den Weltmärkten. Deutschland bezieht zum Beispiel Agrarprodukte wie Kaffee, Kakao, Reis, Palmöl, Soja, Zucker, tropische Früchte und Futtermittel aus besonders El-Niño-sensiblen Regionen. Ernteausfälle in diesen Regionen erhöhen die Weltmarktpreise und haben, teilweise mit Verzögerung, Auswirkungen auf Erzeuger- und Verbraucherpreise in Deutschland.

    Niedrigwasser erhöht Druck auf Lieferketten, Liquidität und Zahlungsfähigkeit

    Neben steigenden Rohstoffpreisen bergen Wetterphänomene auch unmittelbare Risiken für Industrieproduktion, Logistik und Liquidität. Niedrigwasser wie derzeit im Rhein trifft insbesondere die Chemie-, Stahl- und Mineralölindustrie, weil Transporte nur eingeschränkt möglich sind, Lieferungen sich verzögern und Frachtzuschläge die Kosten zeitweise vervielfachen können. Für betroffene Unternehmen entsteht daraus schnell ein finanzieller Engpass: Waren kommen später an, Umsätze verschieben sich, Lager- und Ersatztransportkosten steigen und gebundenes Betriebskapital nimmt zu. Je länger diese Störungen andauern, desto stärker geraten Zahlungsziele, Lieferantenbeziehungen und die eigene Zahlungsfähigkeit unter Druck. Unternehmen können gezwungen sein, Zahlungen zu strecken, zusätzliche Finanzierung aufzunehmen oder höhere Risiken an ihre Kunden und Lieferanten weiterzugeben. Verschlechtert El Niño zusätzlich die makroökonomische Lage wichtiger Schwellenländer, dämpft dies zudem die Nachfrage nach deutschen Investitionsgütern und Exporten – und erhöht damit auch das Risiko verzögerter Zahlungen und Forderungsausfälle. „Für deutsche Unternehmen ist es entscheidend, Risiken, Gegenmaßnahmen und Chancen zu verstehen, um sich in einem volatileren Klima- und Geschäftsumfeld zu behaupten – während El Niño und darüber hinaus“, betont Frank Liebold.

    Lieferketten, Transport und Logistik tragen das größte unmittelbare Risiko

    Die Auswirkungen eines starken El Niño-Phänomens treffen 2026 auf ein bereits angespanntes globales Umfeld. Neben weltweiten klimabedingten Hitzewellen, belastet zum Beispiel auch der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Unsicherheiten um die Straße von Hormus die weltweite Düngemittelversorgung. „Ein starker El Niño allein kann den weltweiten Agrarhandel stören, indem er die Ernteerträge schmälert und das Nahrungsmittelangebot verknappt. Gekoppelt mit den heutigen geopolitischen Unsicherheiten verschärfen sich die Risiken erheblich – mit steigender Preisvolatilität und höheren Lebensmittelpreisen weltweit“, erklärt Frank Liebold.

    Aus Wetterextremen werden Liquiditäts- und Ausfallrisiken

    Hitzewellen, wie sie in diesem Sommer in ganz Europa auftreten, beeinträchtigen die Produktivität, verzögern Lieferungen, lassen Investitions- und Versicherungskosten steigen und schaffen Unsicherheit in Bezug auf die Nachfrage. Geraten Einnahmen unter Druck, während die Kosten steigen, drohen Engpässe beim Betriebskapital: Betroffene Unternehmen fordern längere Zahlungsziele, verzögern Zahlungen an Lieferanten oder greifen verstärkt auf externe Finanzierung zurück. In schwereren Fällen erhöhen anhaltende Störungen das Risiko von Insolvenzen und Forderungsausfällen. „Unternehmen sollten die potenziellen Auswirkungen von Klimaextremen frühzeitig in ihr Risiko- und Liquiditätsmanagement einbeziehen. Wer Lieferketten diversifiziert, kritische Rohstoffe absichert und Zahlungsrisiken aktiv überwacht, kann die Folgen extremer Wetterereignisse besser abfedern und daraus vielleicht sogar einen Wettbewerbsvorteil entwickeln“, so Frank Liebold.

    Pressekontakt:

    Atradius Kreditversicherung
    Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y
    Reaseguros

    Astrid Goldberg
    Pressesprecherin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 – 2210
    E-Mail: astrid.goldberg@atradius.com

    Stefanie Heilken
    Pressereferentin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 -1034
    E-Mail: stefanie.heilken@atradius.com

    Quelle: Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

  • APOTHEKE ADHOC: Jedes dritte Arzneimittel temperaturempfindlich

    APOTHEKE ADHOC: Jedes dritte Arzneimittel temperaturempfindlich

    Berlin (ots) –

    Hitzewellen treffen auch die Arzneimittelversorgung: Dass Medikamente unter kontrollierten Temperaturbedingungen gelagert und transportiert werden müssen, ist keine die Ausnahme, sondern die Regel. Wie der Branchendienst APOTHEKE ADHOC unter Berufung auf aktuelle Zahlen aus dem Artikelstamm der Abdata berichtet, sind bei mehr als jedem dritten Arzneimittel die Vorgaben der Hersteller zu beachten.

    Von den rund 149.000 gelisteten Arzneimitteln gibt es demnach bei mehr als 54.000 Vorgaben. Das heißt: Bei 36 Prozent aller Arzneimittel definieren die Hersteller konkrete Temperaturbereiche, in denen ihre Präparate transportiert und gelagert werden müssen. 8 Prozent davon sind sogar kühlpflichtig oder kühlkettenpflichtig. „Wenn die Versandhändler und Logistikkonzerne so tun, als wäre das ein zu vernachlässigendes Problem, riskieren sie die Arzneimittelsicherheit und damit die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Tom Bellartz, Herausgeber von APOTHEKE ADHOC.

    Experten sehen dringenden Handlungsbedarf: „Für Lagerung, Transport und Versand an Endverbraucher braucht es klare und verbindliche Rahmenbedingungen sowie eine nachvollziehbare Kontrolle ihrer Einhaltung. Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass Arzneimittel bis zur Anwendung ihre Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit behalten“, sagt Dr. Dennis Ballwieser, Chefredakteur der Apotheken Umschau und Geschäftsführer des Wort & Bild Verlags.

    „Als pharmazeutischer Hersteller ist es uns außerordentlich wichtig, dass Arzneimittel so transportiert werden, dass sie unversehrt beim Verwender eintreffen“, sagt Dr. Frank Waimer, CCO der Schwabe-Group. „Nur so können Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit sichergestellt werden. Das sollte aus unserer Sicht regulatorisch adressiert werden, da dies naturgemäß außerhalb der Kontrollmöglichkeiten des Herstellers liegt.“

    Auch der auf Kinderarzneimittel spezialisierte Hersteller Infectopharm fordert verbindliche Mindeststandards für den Arzneimittelversand an den Endverbraucher, deren Einhaltung auch regelmäßig kontrolliert wird. „Temperaturkontrollierte Transporte oder die Nutzung adäquater Transportverpackungen sind zweifellos kostenintensiv. Nach unserer Auffassung ist dies beim Versand von Arzneimitteln jedoch unverzichtbar und sollte von jedem Logistikdienstleister, der Arzneimittel versendet beziehungsweise transportiert, berücksichtigt und angeboten werden. Wird an einem sachgerechten Transport gespart, kann die Qualität des Arzneimittels unter Umständen nicht mehr gewährleistet werden“, so Geschäftsführer Dr. Aldo Ammendola.

    Den vollständigen Beitrag mit weiteren Zahlen und Stimmen aus der Industrie finden Sie unter: https://ots.de/7vbptP

    APOTHEKE ADHOC ist der unabhängige Branchendienst für den Apotheken- und Pharmamarkt. Der kostenlose Newsletter kann unter www.apotheke-adhoc.de/newsletter abonniert werden.

    Die ELPATO Medien GmbH (https://elpato.de/) produziert in Berlin und Wien mit rund 90 Mitarbeitenden Medien und andere Formate für die Healthcarebranche mit besonderem Schwerpunkt im Bereich Apotheke und Pharma. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Kommunikation und Live-Events.

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    Constantin Arens
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    Quelle: APOTHEKE ADHOC: Jedes dritte Arzneimittel temperaturempfindlich

  • Vom Logistik-Start-up zum Branchen-Player: Die Geschichte hinter 10 Jahren zipmend

    Vom Logistik-Start-up zum Branchen-Player: Die Geschichte hinter 10 Jahren zipmend

    Hamburg (ots) –

    Ein Schnitt von 4,8 Sternen bei über 1.500 Google-Rezensionen am Hamburger Standort des Expresslogistikers zipmend ist ein besonderer Meilenstein. Vor zehn Jahren startete das Unternehmen, das nicht einfach als bessere Spedition antreten, sondern die Prozesse um den Transport herum vereinfachen wollte.

    Wer die Bewertungen liest, stellt fest: Für viele Kunden ist zipmend der Retter aus einer echten Notlage. Wenn in der Fertigung eine Anlage stillsteht, das fehlende Bauteil 600 Kilometer entfernt liegt und der reguläre Dienstleister 24h Vorlauf hat, zählt jede Stunde: Buchung online, Fixpreis sofort sichtbar, Abholung in 60 bis 120 Minuten. Danach fährt die Sendung direkt

    zipmend-03495.jpg.jpg zum Empfänger – ohne Umladen, ohne Hub, ohne Zwischenlager, in dem sie liegen bleiben oder beschädigt werden könnte.

    „Ein Thema zu digitalisieren, das bis dato noch nicht sauber digitalisiert wurde: der Buchungsprozess für Transporte“, beschreibt Gründer Timm Trede seine Motivation. Der erste Versuch war denkbar simpel: ein Preisrechner, ein Formular, im Hintergrund eine E-Mail. Geblieben ist das Prinzip, gewachsen ist alles andere. Heute disponiert das System über 90.000 angebundene Fahrzeuge in 28 Ländern, vom Kleintransporter bis zum 40-Tonner. Mehr als 50.000 Unternehmen versenden inzwischen über zipmend.

    Mitgewachsen ist auch das Team: 76 Mitarbeitende aus 14 Nationen, darunter Frankreich, die Niederlande und Italien. „Es ist unser Qualitätsanspruch, dass wir persönliche Beratung in der Muttersprache des jeweiligen Landes anbieten“, sagt Trede. Wer im Ernstfall anruft, soll niemandem sein Problem auf Englisch erklären müssen. Einmal im Jahr wird die Herkunft der Belegschaft gefeiert: Beim „Fest der Nationen“ bringt jeder ein Gericht aus seiner Heimat mit.

    Kundenzufriedenheit und Belegschaft gehören für Trede dabei zusammen. „Natürlich bin ich stolz auf das, was wir geschafft haben. Unser Wachstum zeigt, dass wir gute Arbeit unseren Kunden gegenüber leisten und ein Umfeld geschaffen haben, in dem Leute gerne arbeiten.“

    Pressekontakt:

    Timm Trede
    press@zipmend.com

    Quelle: Vom Logistik-Start-up zum Branchen-Player: Die Geschichte hinter 10 Jahren zipmend

  • Wie Kuriere die Rekordhitze überstehen und welches Warnsignal fast jeder falsch deutet

    Wie Kuriere die Rekordhitze überstehen und welches Warnsignal fast jeder falsch deutet

    Berlin (ots) –

    Der Sommer 2026 – mit 41,8 Grad Juni-Allzeitrekord – ist auf Rekordkurs. Am härtesten trifft es die Großstädte, wo sich die Wärme zwischen den Häusern staut. Genau dort arbeitet eine Berufsgruppe oft ohne Klimaanlage und ohne Hitzefrei: Kuriere.

    „Wer wartet, bis er Durst hat, hat schon verloren“

    Vladimir ist als Kurier in Berlin (https://radkurier24.com/fahrradkurier-berlin/) an das Kuriernetzwerk Radkurier24.com (https://radkurier24.com) angeschlossen: „Ich trinke alle 20 Minuten ein paar Schlucke, ohne dass ich Durst habe. Wer wartet, bis er Durst hat, hat schon verloren.“ Und zur Route: „Ich fahre nicht die schnellste, sondern die schattigste Strecke – der Unterschied zwischen Feierabend und Kreislaufkollaps.“ Auch Google greift das Thema auf: Für Maps wird offenbar eine Funktion getestet, die schattigere Routen bevorzugen könnte.

    Trinkbrunnen als Boxenstopp

    Markus, Lastenradkurier in Nürnberg-Fürth: „Für mich sind die öffentlichen Trinkbrunnen und Wasserspender in der Stadt Gold wert – kurz anhalten, auffüllen, weiter.“

    Das Warnsignal, das fast jeder falsch versteht

    Florian, Kurier in München: „Gefährlich wird es, wenn man plötzlich aufhört zu schwitzen. Die meisten denken: endlich vorbei. Dabei kann das ein letztes Warnsignal vor dem Hitzschlag sein. Wer das weiß, hält sofort an.“

    Die wichtigsten Hitze-Regeln der Profis

    – Trinken, bevor der Durst kommt – kleine Mengen im 20-Minuten-Takt, mit Elektrolyten.
    – Route nach Schatten planen, nicht nach Tempo.
    – Anstrengung aus der Mittagshitze (12-16 Uhr) verlegen.
    – Ende des Schwitzens = Alarmsignal; auch wer noch schwitzt, kann bei Schwindel oder Übelkeit einen Hitzschlag erleiden – anhalten, kühlen, im Zweifel 112.
    – Helle Kleidung, Kopf- und UV-Schutz.

    Pressekontakt:

    M.Hawel
    E-Mail: mail@radkurier24.com
    Web: https://radkurier24.com
    Interviewangebot: Die Kuriere stehen für Rückfragen, O-Töne und Begleitfahrten mit Fotografen zur Verfügung.

    Quelle: Wie Kuriere die Rekordhitze überstehen und welches Warnsignal fast jeder falsch deutet

  • Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

    Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

    München (ots) –

    – Neubau in der Westpfalz eine der größten Vergaben im Rettungsdienst
    – 25 Jahre Versorgungssicherheit für schnelle Hilfe aus der Luft
    – Vorreiterprojekt mit effizienter Energienutzung und Ressourcenschonung
    – Eröffnungsfeier in Rockenhausen/Dörnbach mit Staatssekretär Dirk Herber
    – ADAC Luftrettung verantwortlich für Bau, Planung und Finanzierung

    (ADAC Luftrettung gGmbH) Die gemeinnützige ADAC Luftrettung hat im rheinland-pfälzischen Rockenhausen/Dörnbach die erste nachhaltige Luftrettungsstation gebaut und erfolgreich in Betrieb genommen. Am heutigen Montag wurde die neue Heimat des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 66“ feierlich eingeweiht – im Beisein von Staatssekretär Dirk Herber aus dem Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr, sowie Landrat

    image000053_easyots.jpg Rainer Guth und Stadtbürgermeister Michael Vettermann. Mit dem Neubau, der wegen seiner effizienten Energienutzung und Ressourcenschonung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert wurde, ist die Versorgung mit schneller Hilfe aus der Luft bis ins Jahr 2048 gesichert – für die Menschen in der Region und darüber hinaus.

    „Die Finanzierung solcher Projekte wird für gemeinnützige Organisationen wie die ADAC Luftrettung indes immer schwieriger“, kritisierte Geschäftsführer Frédéric Bruder. Der Sparkurs des Bundesgesundheitsministeriums mit einem starren Kostendeckel sorge für eine dauerhafte Unterfinanzierung der Luftrettung und gefährde so die Notfallversorgung insgesamt. „Wir erwarten, dass der Gesetzgeber bei der Reform der Notfallversorgung

    pv-anlage doernbach easyots.jpg im Herbst eine Öffnungsklausel für die medizinische Notfallrettung schafft“, forderte Bruder.

    Vorgaben und Standortfaktoren konsequent einbezogen

    Planung und Umsetzung des Neubaus in Dörnbach waren fester Bestandteil einer europaweiten Ausschreibung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums für den Luftrettungsstandort Westpfalz im Juni 2022, die ein Nachhaltigkeits- und energetisches Konzept vorschrieb. Mit einer Stationierung über einen Zeitraum von 25 Jahren handelte es sich insgesamt um eine der bundesweit größten Vergaben im Luftrettungsdienst. Die ADAC Luftrettung überzeugte das Gremium mit ihrem Konzept und setzte das schlüsselfertige Projekt in weniger als zwei Jahren um. Dabei wurde eng mit lokalen Partnern zusammengearbeitet, es wurden Bauunternehmen aus der Region

    img_gruppenfoto_7230 easyots.jpg beauftragt und Empfehlungen der örtlichen Feuerwehr im Brandschutzkonzept berücksichtigt.

    Die Station wurde mit Blick auf die lange Laufzeit mit einem Doppelhangar geplant. So kann mit einem zweiten Rettungshubschrauber bei Bedarf die Kapazität erhöht und auf Großschadensereignisse wie Naturkatastrophen schnell reagiert werden. Stationsgebäude und Hangar wurden in Holzbauweise gefertigt und Kunststoffe vermieden. Im Erdgeschoss befinden sich je ein Medizin- und Desinfektionsraum für die tägliche Arbeit der Crews sowie zwei Büroräume. Im Obergeschoß gibt es einen Schulungsraum für bis zu 30 Personen und zehn Ruheräume mit erhöhtem Schallschutz für Pausen zwischen den Einsätzen.

    Nachhaltigkeitskonzept

    Ein Gründach schützt vor extremen Temperaturen und sorgt mit einem Regenwassertank für schonenden Wasserverbrauch. Beheizt wird das Gebäude über eine Wärmepumpe mit geothermischer Unterstützung. Eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher ermöglicht eine Eigenstromversorgung von bis zu 75 Prozent. Bei einem Stromausfall kann die Station mit eigenen Aggregaten weiterbetrieben werden. All das macht die Station – zusammen mit Ausgleichmaßnahmen wie großzügigen Brachflächen und Streuobstwiesen – zu einem Vorreiterprojekt für eine effiziente Energienutzung und Ressourcenschonung.

    Mit dem neuen Luftrettungsstandort wertet die ADAC Luftrettung die regionale Rettungsdienstinfrastruktur entscheidend auf. „Christoph 66“ ist der einzige notarztbesetzte Rettungshubschrauber mit Rettungswinde in Rheinland-Pfalz und besonders im ländlichen Raum oft das einzige Rettungsmittel, das Menschen in Notsituationen eine Notärztin oder -arzt zuführen und wenn nötig in ein Krankenhaus bringen kann.

    Crew und Einsatzgebiet

    In Dörnbach sind drei Piloten der ADAC Luftrettung und ebenso viele Notfallsanitäter mit Zusatzqualifikation Winde (TC HHO) beschäftigt. 15 Notärztinnen und -ärzte von der Uniklinik Homburg und dem Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern komplettieren den Personalstamm. Das Einsatzgebiet umfasst die Stadt und den Landkreis Kaiserlautern, die Landkreise Kusel und Birkenfeld sowie den Donnersbergkreis. Für Patientenverlegungen wird der Helikopter in ganz Rheinland-Pfalz eingesetzt. Außerdem fungiert er als offizieller Intensivtransporthubschrauber des Saarlandes.

    Der tägliche Rettungsbetrieb beginnt mit Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) und dauert bis zum Sonnenuntergang. Alarmiert wird „Christoph 66“ von der Rettungsleitstelle Kaiserslautern. Der hochmoderne Hubschrauber des Typs H145 ist der leiseste seiner Leistungsklasse. Bei Bedarf könnte „Christoph 66“ in Zukunft auch in der Dämmerung oder Dunkelheit Einsätze übernehmen. Im vergangenen Jahr wurden die Crews 1530-mal alarmiert, 112 davon waren Einsätze mit der Rettungswinde. Seit seiner Stationierung in der Westpfalz im Jahr 2019 – zunächst in Eßweiler im Landkreis Kusel und ab 2021 in Imsweiler im Donnersbergkreis, flog der ADAC Rettungshubschrauber mehr als 11.000 Einsätze.

    Über die ADAC Luftrettung gGmbH

    Mit 37 Stationen und bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2023 gibt es die ADAC Telenotarzt gGmbH. Sie ist eine innovative Tochtergesellschaft der ADAC Luftrettung und hat sich auf die Bereitstellung von telemedizinischen Notarztdiensten spezialisiert. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

    Pressekontakt:

    Jochen Oesterle
    i.A. ADAC Luftrettung gGmbH
    T +49 89 76 76 34 74
    medien@adac.de
    www.presse.adac.de

    Quelle: Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

  • Dachser schließt strategische Partnerschaft mit Synergie Canada

    Dachser schließt strategische Partnerschaft mit Synergie Canada

    Kempten/Boisbriand (ots) –

    Logistikdienstleister investiert in seine Luft- und Seefrachtsparte und stärkt Präsenz in Nordamerika

    Der weltweit tätige Logistikdienstleister Dachser geht eine strategische Partnerschaft mit der kanadischen Luft- und Seefrachtspedition Synergie Canada ein. Teil der Vereinbarung ist, dass Dachser 10 Prozent der Anteile an Synergie Canada übernimmt.

    Synergie Canada erwirtschaftete im Jahr 2025 mit rund 100 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro. Das 2008 gegründete Unternehmen aus der Nähe von Montreal, Québec, ist insbesondere mit Luft- und Seefrachtdienstleistungen auf transatlantischen und transpazifischen Routen aktiv und bedient Kunden aus den Branchen Fashion, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau und Technologie. Darüber hinaus

    Synergie_Headquarter.jpg bietet Synergie Canada auch Lkw-Transporte in Kanada sowie grenzüberschreitend in die USA an. Das Unternehmen wurde mehrfach mit dem Gütesiegel „Best Managed Companies Canada“ ausgezeichnet.

    „Kanada ist ein hoch interessanter Standort für einen globalen Logistikdienstleister wie Dachser. Als Mitglied der sieben bedeutendsten Industriestaaten ist die kanadische Wirtschaft eng mit den Volkswirtschaften auf dem amerikanischen Kontinent, sowie unseren Zielmärkten in Europa vernetzt“, erläutert Dr. Tobias Burger, COO Air & Sea Logistics von Dachser. „Unsere Präsenz auf dem kanadischen Markt zu erweitern, ist wesentlich für das weitere Wachstum unseres Geschäftes außerhalb Europas. Wir freuen uns, mit Synergie Canada den idealen Partner für diese Expansion gefunden zu haben.“

    „Synergie Canada ist in den 15 Jahren seit seiner Gründung dynamisch gewachsen: Von einer klassischen Landverkehrsspedition zu einem der führenden kanadischen Logistikdienstleister für internationale Luft- und Seefrachttransporte“, sagt Marc-André Guindon, President von Synergie Canada. „Gemeinsam mit Dachser können wir nun den nächsten Schritt in unserer Entwicklung vollziehen und unseren Kunden einen noch besseren Zugang zu den internationalen Märkten, insbesondere in Europa, anbieten.“

    Über Dachser:

    Das Familienunternehmen Dachser mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland, bietet Transportlogistik, Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb von zwei Business Fields: Dachser Air & Sea Logistics und Dachser Road Logistics. Letzteres teilt sich in die beiden Business Lines Dachser European Logistics und Dachser Food Logistics auf. Übergreifende Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes europäisches sowie interkontinentales Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.

    Mit rund 37.500 Mitarbeitern an weltweit 427 Standorten erwirtschaftete Dachser im Jahr 2025 einen konsolidierten Umsatz von rund 8,3 Milliarden Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt 86,2 Millionen Sendungen mit einer Tonnage von 46,7 Millionen. Dachser ist mit eigenen Landesgesellschaften in 42 Ländern vertreten. In Nordamerika ist Dachser mit 13 Transport- und Warehouse-Standorten in den USA und Mexiko vertreten und beschäftigt rund 400 Mitarbeitende.

    Weitere Pressemitteilungen von Dachser finden Sie hier: https://www.dachser.de/de/mediaroom/

    Im DACHSER magazin finden Sie regelmäßig aktuelle Berichte, Reportagen, Fachartikel und Interviews zu Themen, die uns heute und morgen beschäftigen: magazin.dachser.de

    Medienkontakt Dachser:

    Christian Weber
    Department Head Corporate Public Relations

    DACHSER SE
    Thomas-Dachser-Straße 2
    87439 Kempten
    Phone: +49 831 5916-1425
    Fax: +49 831 5916 81425

    christian.weber@dachser.com
    dachser.de

    Quelle: Dachser schließt strategische Partnerschaft mit Synergie Canada

  • Bundesverband Güterverkehr und Logistik: Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots mindert keine Transportausfälle

    Bundesverband Güterverkehr und Logistik: Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots mindert keine Transportausfälle

    Berlin (ots) –

    Der Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr und Logistik, Dirk Engelhardt, sieht den Vorschlag von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) skeptisch, die Sonn- und Feiertagsfahrverbote für Lkw zu lockern. Hintergrund sind die derzeit niedrigen Wasserpegel großer Flüsse in Deutschland. Die Branche befürchtet dadurch mögliche Transport-Ausfälle in der Güter-Schifffahrt.

    Engelhardt erklärte im rbb24 Inforadio am Freitag, das Problem dabei sei, dass die Lkw-Fahrer die Lenk- und Ruhezeiten weiter einhalten müssten: „Wenn die Lkw am Samstag oder Sonntag unterwegs sind, stehen die Fahrzeuge an einem anderen Tag der Woche.“ Man könnte die Ruhezeiten zwar aussetzen, so Engelhardt, „aber dann muss sichergestellt werden, dass das Fahrpersonal nicht zum Beispiel in einem anderen Bundesland, das nicht vom Niedrigwasser betroffen ist, in eine Polizeikontrolle kommt und noch bestraft wird.“ Deshalb plädiere sein Verband für eine Art Krisen-Interventionspass, so Engelhardt.

    Dazu komme, dass Deutschland derzeit mehr als 100.000 Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer fehlten. Daraus ergäben sich Forderungen an die Politik: „Der Job muss wieder attraktiver werden, das heißt, der Führerschein muss günstiger werden, die ganzen bürokratischen Auflagen zur Weiterbildung müssen auf den Prüfstand und digitalisiert werden.“

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    Quelle: Bundesverband Güterverkehr und Logistik: Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots mindert keine Transportausfälle

  • Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU): Sonntagsfahrverbot für Lkw könnte angesichts des Niedrigwassers der deutschen Wasserstraßen fallen

    Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU): Sonntagsfahrverbot für Lkw könnte angesichts des Niedrigwassers der deutschen Wasserstraßen fallen

    Bonn (ots) –

    Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) schließt angesichts des akuten Niedrigwassers der deutschen Wasserstraßen nicht aus, dass zumindest vorübergehend gesetzliche Regelungen in anderen Verkehrsbereichen ausgesetzt werden. „Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass wir Sonn- und Feiertagsfahrverbote für Lkw aufheben, wenn es nötig sein sollte“, verdeutlichte Bilger vor Beginn eines Krisentreffens mit Vertretern der Binnenschifffahrt im Fernsehsender phoenix. Man benötige kurzfristig Lösungen, um Transporte auf Straße und Schiene zu verlagern. Mittelfristig könne auch der Umbau von Schiffen und Fahrrinnen in den Gewässern ein Ausweg sein. „Es gibt aber keine einfache Lösung für das Niedrigwasserproblem“, meinte der CDU-Politiker und ergänzte: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass es im Zuge des Klimawandels öfter auftreten wird.“ Ausbaumaßnahmen der Wasserwege seien im Übrigen „kein Allheilmittel“ aber punktuell sinnvoll. Dabei würden Umweltbelange immer berücksichtigt. „Wir werden nichts machen, was die Umwelt schädigt“, versprach der Bundesverkehrsminister.

    Grundsätzlich gehe es ihm bei seiner Arbeit darum, das generelle Infrastrukturproblem in Deutschland kraftvoll anzugehen. „Es kommt auf alles an, denn unsere Infrastruktur ist in allen Bereichen nicht auf dem Stand, den man in Deutschland erwarten können sollte.“ Der Kanzler habe ihm bei Amtsantritt „einen klaren Auftrag erteilt“, dessen Herausforderungen er sich durchaus bewusst sei. Doch angesichts von 170 Milliarden Euro Haushaltsmitteln für infrastrukturelle Maßnahmen bis 2029 und neuen gesetzlichen Möglichkeiten, Bauprojekte zu beschleunigen, blicke er positiv in die Zukunft. „Es soll so sein, dass nach dieser Legislaturperiode jeder sagen kann, es ist besser geworden – auch bei der Pünktlichkeit der Bahn“, erklärte Bilger. Die aktuellen Pünktlichkeitswerte von 60 Prozent im Fernverkehr seien „unzureichend“ und müssten dringend verbessert werden. „Das Ziel ist 70 Prozent bis 2029“, so der Bundesverkehrsminister.

    Das gesamte Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/BRa

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    Quelle: Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU): Sonntagsfahrverbot für Lkw könnte angesichts des Niedrigwassers der deutschen Wasserstraßen fallen