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  • Trotz Inflation und Kaufzurückhaltung: Mit welcher Strategie smarte Handwerker jetzt die lukrativsten Aufträge ihrer Region abräumen

    Trotz Inflation und Kaufzurückhaltung: Mit welcher Strategie smarte Handwerker jetzt die lukrativsten Aufträge ihrer Region abräumen

    Herford (ots) –

    Die Inflation bremst die Kauflaune, Standard-Aufträge brechen weg und der Preiskampf verschärft sich. Wer jetzt aus Panik Rabatte gibt, ruiniert seine Marge und manövriert den eigenen Betrieb in eine Abwärtsspirale. Doch während der Großteil der Branche um Kunden kämpft, schreiben smarte Betriebe genau jetzt Rekordumsätze. Ihr Geheimnis: Sie haben verstanden, dass das Geld im Markt nicht weg ist, sondern nur fokussierter investiert wird.

    Wer in der Krise über den Preis verkauft, verliert. Kaufkräftige Premium-Kunden investieren weiterhin – aber nur bei klaren Experten. Hier erfahren Sie, wie Inhaber die Rabattschlacht verlassen, sich als Premium-Anbieter der Region positionieren und Aufträge

    Kopie von DSC02357 (1).jpg mit gesunden Margen völlig konkurrenzlos gewinnen.

    Der Preis entscheidet längst nicht mehr allein

    Viele Handwerksbetriebe spüren derzeit, dass Kunden Angebote genauer vergleichen und Investitionen sorgfältiger abwägen. Dennoch bedeutet das nicht, dass hochwertige Projekte verschwunden sind. Vielmehr hat sich das Kaufverhalten verändert. Kunden investieren weiterhin – allerdings bevorzugt in Betriebe, die Kompetenz ausstrahlen, Vertrauen schaffen und einen professionellen Eindruck vermitteln.

    Genau deshalb führt der Versuch, Aufträge über Rabatte zu gewinnen, häufig in die falsche Richtung. Zwar kann ein niedrigerer Preis kurzfristig den Ausschlag geben, langfristig sinken jedoch die Margen und der eigene Betrieb wird zunehmend über den Preis statt über seine Qualität wahrgenommen.

    Premium beginnt nicht beim Angebot, sondern beim ersten Kontakt

    Erfolgreiche Handwerksbetriebe unterscheiden sich häufig weniger durch ihre handwerkliche Leistung als durch ihren Verkaufsprozess. Bereits nach der ersten Anfrage entscheiden sie, wie viel Zeit und Ressourcen sie investieren.

    Anstatt sofort ein Angebot zu erstellen, wird zunächst geprüft, ob das Projekt grundsätzlich zum Betrieb passt. Ein telefonisches Erstgespräch hilft dabei, den Bedarf des Interessenten einzuordnen und offene Fragen zu klären. Erst anschließend folgt eine persönliche Beratung, in der Anforderungen, Wünsche und mögliche Lösungen ausführlich besprochen werden. Dadurch entsteht nicht nur Vertrauen, sondern gleichzeitig vermeiden Betriebe, viel Zeit in Interessenten zu investieren, bei denen die Erfolgsaussichten von Anfang an gering sind.

    Planung sollte erst bei echtem Kaufinteresse beginnen

    Gerade bei größeren Projekten wie Wärmepumpen, Badsanierungen oder Dachsanierungen ist die Angebotserstellung mit erheblichem Aufwand verbunden. Heizlastberechnungen, Aufmaße oder technische Prüfungen nehmen wertvolle Arbeitszeit in Anspruch.

    Deshalb empfiehlt es sich, umfangreiche Planungen erst dann vorzunehmen, wenn der Kunde grundsätzlich von der Lösung überzeugt ist. So konzentrieren sich Betriebe auf Projekte mit einer realistischen Abschlusswahrscheinlichkeit und setzen ihre personellen Ressourcen deutlich effizienter ein.

    Das Angebot ist Teil des Verkaufsgesprächs

    Ebenso entscheidend ist die Art, wie ein Angebot präsentiert wird. Viele Betriebe versenden ihre Kalkulation per E-Mail und hoffen anschließend auf eine Rückmeldung. In diesem Moment reduziert sich die Entscheidung des Kunden häufig auf den Preis.

    Sinnvoller ist es, das Angebot gemeinsam zu besprechen. So lassen sich einzelne Positionen erläutern, Rückfragen unmittelbar beantworten und der Nutzen der vorgeschlagenen Lösung verständlich vermitteln. Der Kunde erkennt dadurch besser, welche Leistungen hinter dem Angebot stehen und weshalb sie ihren Preis haben.

    Transparente Festpreise schaffen Vertrauen

    Hat ein Betrieb seine Prozesse im Griff und kalkuliert Projekte sorgfältig, können Pauschalpreise eine sinnvolle Alternative zur klassischen Stundenabrechnung sein.

    Für Kunden bedeutet ein Festpreis vor allem Planungssicherheit. Gleichzeitig entfallen viele Diskussionen über Arbeitszeiten oder einzelne Stundenpositionen. Stattdessen rückt das fertige Ergebnis in den Mittelpunkt. Wer seine Projekte zuverlässig kalkuliert, kann dadurch nicht nur transparenter arbeiten, sondern häufig auch wirtschaftlicher.

    Professionelle Abläufe machen den Unterschied

    Ein Premium-Handwerksbetrieb definiert sich nicht allein über hochwertige Materialien oder exzellente handwerkliche Arbeit. Ebenso wichtig sind strukturierte Abläufe, verbindliche Kommunikation und ein professionelles Auftreten während des gesamten Projekts.

    Von der ersten Kontaktaufnahme über die Beratung bis hin zur Angebotserstellung sollte jeder Schritt nachvollziehbar organisiert sein. Digitale Prozesse können dabei unterstützen, Informationen schneller bereitzustellen, Abläufe zu vereinfachen und Kunden zuverlässig zu begleiten. Für Auftraggeber entsteht so der Eindruck eines Unternehmens, das organisiert arbeitet und sein Handwerk beherrscht.

    Nicht der günstigste Betrieb gewinnt – sondern der überzeugendste

    Wer sich ausschließlich über den Preis verkauft, gerät schnell in einen Wettbewerb, den am Ende niemand gewinnt. Erfolgreiche Handwerksbetriebe setzen stattdessen auf einen klar strukturierten Verkaufsprozess, transparente Kommunikation und nachvollziehbare Angebote.

    Kunden entscheiden sich gerade bei größeren Investitionen selten nur für das günstigste Angebot. Viel häufiger wählen sie den Betrieb, der Kompetenz vermittelt, professionell auftritt und Vertrauen schafft. Wer diesen Anspruch konsequent verfolgt, verbessert nicht nur seine Abschlussquote, sondern gewinnt langfristig Aufträge mit wirtschaftlich gesunden Margen.

    Über Matthias Niehaus:

    Matthias Niehaus ist Gründer und Geschäftsführer der Matthias Niehaus GmbH, die sich auf praxisnahe Digitalisierungslösungen für Handwerksbetriebe spezialisiert hat. Mit seiner eigenen Erfahrung als Handwerksunternehmer hilft er Betrieben, ihre Prozesse zu automatisieren – von der schnelleren Angebotserstellung über einfache Projektverwaltung bis zur automatisierten Buchhaltung. Statt Theorie bietet er funktionierende Systeme, die Betriebe entlasten, das Wachstum fördern und Freiräume schaffen. So unterstützt er Handwerker dabei, echte Unternehmer zu werden. Mehr Informationen unter: https://matthias-niehaus.de/

    Pressekontakt:

    Ruben Schäfer
    E-Mail: redaktion@dcfverlag.de

    Matthias Niehaus GmbH
    Eimterstraße 125
    32049 Herford

    Quelle: Trotz Inflation und Kaufzurückhaltung: Mit welcher Strategie smarte Handwerker jetzt die lukrativsten Aufträge ihrer Region abräumen

  • Kauz.ai und Allgeier Inovar starten Partnerschaft für erfolgreichen KI-Einsatz im Mittelstand

    Kauz.ai und Allgeier Inovar starten Partnerschaft für erfolgreichen KI-Einsatz im Mittelstand

    Düsseldorf (ots) –

    Allgeier Inovar bietet seinen Kunden künftig Zugang zur europäischen KI-Plattform von Kauz.ai. Ab September 2026 sollen zunächst aiWorkplace- und Chatbot-Lösungen verfügbar sein. Ab dem vierten Quartal ist geplant, eigene Softwarelösungen von Allgeier Inovar schrittweise um KI-Funktionen zu erweitern.

    Die deutsche All-in-One-KI-Plattform Kauz.ai (https://kauz.ai/) bietet ab sofort den Kunden des IT-Beratungsunternehmens Allgeier Inovar (https://allgeier-inovar.de/) Zugang zu ihrer Lösung. Perspektivisch sollen KI-Funktionen außerdem in Lösungen von Allgeier Inovar einfließen.

    Kauz.ai und Allgeier Inovar arbeiten seit dem 1. Juli 2026 zusammen, um mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Künstlicher Intelligenz zu erleichtern. Die Partnerschaft verbindet Künstliche Intelligenz direkt mit den bestehenden Geschäftssystemen der Unternehmen. Allgeier Inovar steuert hierbei seine Expertise in den Bereichen ERP, ECM und E-Commerce sowie bei Portalen und Apps bei. Kauz.ai stellt eine europäische Plattform bereit, die mit dem aiWorkplace, automatisierten Workflows sowie Chatbot- und Telefonbot-Lösungen verschiedene Anwendungsfälle bündelt.

    Damit adressieren beide Unternehmen eine Frage, die viele mittelständische Betriebe aktuell beschäftigt: wie sich KI sicher in bestehende Geschäftsprozesse einbinden lässt, ohne zusätzliche Insellösungen zu schaffen. Allgeier Inovar betreut nach eigenen Angaben mehr als 1.000 mittelständische Kunden.

    Zwei Schritte der Zusammenarbeit

    Im ersten Schritt erhalten Kunden von Allgeier Inovar Zugang zur Kauz.ai-Plattform. Ab September 2026 will Allgeier Inovar dazu zunächst aiWorkplace- und Chatbot-Lösungen auf Grundlage der Kauz.ai-Technologie anbieten. Unternehmen können damit KI-Anwendungen für den Arbeitsalltag, für Prozesse und für den Kundenkontakt prüfen und einsetzen.

    Ab dem vierten Quartal ist geplant, eigene Softwarelösungen von Allgeier Inovar, etwa im ERP-Umfeld, schrittweise um KI-Funktionen zu erweitern und als integrierte Pakete bereitzustellen. Für Anwender wird KI dadurch dort verfügbar, wo Geschäftsdaten, Vorgänge und Arbeitsabläufe bereits zusammenlaufen.

    Mögliche Einsatzfelder reichen von der Anlage von Kunden mit Bonitätsprüfung über die Angebotserstellung bis zur Auftragserfassung über verschiedene Eingangskanäle. Hinzu kommen Anwendungen im Kundenservice, etwa durch Chatbots auf der Website zur Beantwortung von Kundenanfragen.

    „Allgeier Inovar kennt die Geschäftsprozesse und Systemlandschaften seiner Kunden sehr genau. Diese Nähe zu den Anwendungen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, KI erfolgreich zu implementieren“, sagt Dr. Thomas Rüdel, Gründer und Geschäftsführer von Kauz.ai.

    „Für mittelständische Unternehmen liegt der praktische Wert der Partnerschaft vor allem darin, dass der Einsatz von KI nicht losgelöst von bestehenden Anwendungen gedacht wird. ERP-, ECM- und weitere Geschäftssysteme bleiben der Ausgangspunkt der täglichen Arbeit. Darauf aufbauend lässt sich KI schrittweise in bestehende Abläufe integrieren“, sagt Ulrich Zahner, Geschäftsführer von Allgeier Inovar.

    Über Kauz.ai

    Kauz.ai ist die europäische All-in-One KI-Plattform, die Mittelstand und öffentliche Verwaltung befähigt, künstliche Intelligenz sicher und wirtschaftlich einzusetzen. Mit den Modulen aiWorkplace (KI-Assistenz), aiWorkflows (Prozessautomatisierung, No-Code) und aiStudio (eigene KI-Anwendungen) erhalten Organisationen alle Werkzeuge in einer Plattform, zu einem transparenten, flexiblen Preis. Kauz.ai wird vollständig in Europa gehostet und ist DSGVO-konform. Gegründet von Thomas Rüdel, verfolgt Kauz.ai die Mission, KI für europäische Unternehmen und Verwaltungen zugänglich, vertrauenswürdig und wirtschaftlich zu machen. Weitere Informationen: www.kauz.ai

    Über Allgeier inovar

    Über Allgeier inovar Die Allgeier inovar GmbH unterstützt mittelständische Unternehmen mit leistungsstarken Lösungen in den Bereichen Enterprise Resource Planning (ERP), E-Commerce sowie Business Process Management und Enterprise Content Management (BPM/ECM). Ziel ist es, die Potenziale der Digitalisierung einfach, effizient und gewinnbringend nutzbar zu machen. Über 1.000 mittelständische Kunden, insbesondere aus den Branchen Holz- und Baustoffhandel, Erneuerbare Energien, technischer Großhandel und Rohstoffhandel, vertrauen auf die technologische Kompetenz, den verbindlichen Service und über 40 Jahre Erfahrung in der IT- und Technologiebranche. Als Teil der Allgeier SE, einem der führenden Technologieunternehmen für digitale Transformation im deutschsprachigen Raum, profitiert Allgeier inovar vom Zugriff auf ein breites Portfolio an IT-Dienstleistungen und Fachkompetenzen und kann so individuell auf die vielfältigen Anforderungen seiner Kunden eingehen. Weitere Informationen: www.allgeier-inovar.de (http://www.allgeier-inovar.de)

    Pressekontakt:

    PIABO Communications
    Svea Koslowski
    Mobil: +49 173 6622392
    kauz.ai@piabo.net

    Quelle: Kauz.ai und Allgeier Inovar starten Partnerschaft für erfolgreichen KI-Einsatz im Mittelstand

  • Psychische Gesundheit als Erfolgsfaktor: Chriska Wagner verstärkt den Experten- und Kompetenzkreis der BVMID

    Psychische Gesundheit als Erfolgsfaktor: Chriska Wagner verstärkt den Experten- und Kompetenzkreis der BVMID

    Nürnberg

    Belastungen früh erkennen, Fehlzeiten reduzieren und Unternehmen nachhaltig stärken

    Transformation ist für den deutschen Mittelstand längst Alltag. Digitalisierung, Fachkräftemangel, neue Marktanforderungen und steigender Wettbewerbsdruck verlangen Unternehmen eine enorme Anpassungsfähigkeit ab. Doch während Prozesse, Technologien und Geschäftsmodelle im Mittelpunkt vieler Veränderungsprojekte stehen, bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor häufig unbeachtet: Die psychische Gesundheit der Menschen.

    Genau an dieser Schnittstelle setzt Chriska Wagner, Gründerin der Beratungsmarke Mindful Work, an. Als Expertin für psychische Gesundheit, Fehlzeitenanalyse, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Resilienz und berufliche Teilhabe wurde sie in den Experten- und Kompetenzkreis der BVMID – Bundesvereinigung Mittelstand in Deutschland aufgenommen.

    Psychische Belastungen gehören heute zu den am

    Chriska_Wagner_SZ.jpeg stärksten unterschätzten Folgekosten von Transformationsprozessen. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen zeigen sich die Auswirkungen häufig erst nach intensiven Veränderungsphasen: Steigende Fehlzeiten, instabile Teams, Produktivitätsverluste, komplexe Wiedereingliederungen, Führungsprobleme oder zunehmende arbeitsrechtliche Spannungen. Ein erheblicher Teil dieser Entwicklung wäre vermeidbar, wenn Unternehmen psychische Gesundheit, Resilienz, Fehlzeitenanalyse und rechtliche Rahmenbedingungen frühzeitig gemeinsam betrachten würden.

    Aktuelle Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit: Psychische Erkrankungen verursachten im Jahr 2025 rund 366 Fehltage je 100 Versicherte – der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen. Gleichzeitig dauern entsprechende Arbeitsunfähigkeiten mit durchschnittlich rund 33 Tagen je Fall deutlich länger als bei allen anderen Krankheitsarten. Innerhalb von zehn Jahren haben sich die psychisch bedingten Krankheitstage mehr als verdoppelt.

    Dabei betrifft diese Entwicklung den Mittelstand in besonderem Maße. Inhaber- und familiengeführte Unternehmen verfügen über kurze Entscheidungswege, hohe Verantwortungstiefe und enge Kundenbeziehungen. Gleichzeitig fehlen häufig die personellen Ressourcen oder etablierten Gesundheitsstrukturen, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und wirksam gegenzusteuern. Gerade darin sieht Chriska Wagner eine große Chance.

    „Psychische Belastungen gehören zu den stillen Folgekosten von Transformation. Viele Unternehmen sehen sie erst dann, wenn Fehlzeiten steigen, Teams instabil werden oder Wiedereingliederungen kompliziert verlaufen“, erklärt Chriska Wagner.

    Ihr Beratungsansatz verbindet psychische Gesundheit mit betrieblicher Praxis. Statt Symptome isoliert zu betrachten, analysiert sie Zusammenhänge zwischen Belastung, Führung, Unternehmenskultur, Auslastung und organisatorischen Veränderungen. Dabei fließen Aspekte wie Betriebliches Eingliederungsmanagement, Teilhabe, Prävention, Resilienz sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen des SGB IX in ein ganzheitliches Konzept ein.

    „Fehlzeiten lese ich wie einen Krimi. Mich interessieren keine Verdächtigungen gegen einzelne Beschäftigte, sondern die Spuren im System: Belastung, Auslastung, Führung, Zusammenhalt und Kultur. Selbst auffallend niedrige Fehlzeiten können ein Hinweis sein – etwa dann, wenn Menschen krank zur Arbeit kommen“, beschreibt Wagner ihre Arbeitsweise.

    Die Dipl.-Pädagogin und MBA in General Management verfügt über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Gesundheitsmanagement, Fehlzeitenanalyse, Mitbestimmung, beruflicher Teilhabe und betrieblicher Praxis. Im Integrationsfachdienst begleitete sie komplexe Fälle rund um Arbeitsplatzsicherung und gesundheitliche Einschränkungen. Später beschäftigte sie sich in einem Industrieunternehmen intensiv mit Fehlzeitenanalysen, Gesundheitsmanagement und Maßnahmenplanung im Produktionsumfeld. Zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen Achtsamkeit, Resilienz und Innovationsbegleitung ergänzen ihre fachliche Expertise.

    Mit Mindful Work bündelt Chriska Wagner seit Juli 2026 diese Erfahrungen in einer eigenen Beratungsmarke speziell für mittelständische Unternehmen. Ziel ist es, Betriebe strategisch und – wenn erforderlich – auch operativ dabei zu unterstützen, psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen, Fehlzeiten nachhaltig zu reduzieren und Führungskräfte in ihrer Verantwortung zu stärken.

    Auch Stefan Bronder, Vorstand der BVMID – Bundesvereinigung Mittelstand in Deutschland, begrüßt die Aufnahme der Expertin ausdrücklich:

    „Chriska Wagner verbindet wissenschaftliche Expertise, praktische Erfahrung und ein tiefes Verständnis für die Realität mittelständischer Unternehmen. Sie betrachtet psychische Gesundheit nicht isoliert, sondern als strategischen Erfolgsfaktor für nachhaltige Unternehmensentwicklung. Gerade in Zeiten permanenter Transformation brauchen unsere Mitgliedsunternehmen Partner, die wirtschaftliche Verantwortung und menschliche Perspektive gleichermaßen im Blick haben. Mit ihrer Kompetenz bereichert Chriska Wagner unseren Experten- und Kompetenzkreis in besonderer Weise.“

    Chriska Wagner sieht gerade im Mittelstand enormes Potenzial, psychische Gesundheit aktiv zu gestalten: „Ein großer Teil menschlichen Leids und betrieblicher Folgekosten wäre vermeidbar, wenn Unternehmen psychische Gesundheit, Resilienz, Teilhabe und rechtliche Verantwortung früher zusammen denken“, betont sie.

    Mit ihrer Aufnahme in den Experten- und Kompetenzkreis der BVMID erhält der deutsche Mittelstand Zugang zu einer Expertin, die Konzernwissen in praxisnahe Lösungen für KMU übersetzt. Ihr Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Transformation nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern auch menschlich nachhaltig zu gestalten – für stabile Teams, gesunde Führung und langfristige Leistungsfähigkeit.

    Pressekontakt:

    Chriska Wagner | Mindful Work
    Hastverstraße 21
    90408 Nürnberg
    T: 0151 22339429
    Mail: info@chriska-wagner.de
    www.chriska-wagner.de

    Quelle: Psychische Gesundheit als Erfolgsfaktor: Chriska Wagner verstärkt den Experten- und Kompetenzkreis der BVMID

  • Flüssiggas Verband fordert Stopp der BEHG-Novelle: Auktionsverfahren benachteiligt den Mittelstand

    Flüssiggas Verband fordert Stopp der BEHG-Novelle: Auktionsverfahren benachteiligt den Mittelstand

    Berlin (ots) –

    – Im nationalen Emissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) wurden 2026 erstmals Emissionszertifikate innerhalb eines Preiskorridors versteigert.
    – Die bisherigen Versteigerungen zeigen: Die Zertifikate werden nach Kapitalstärke statt nach tatsächlichem Bedarf zugeteilt.
    – Das Auktionsverfahren eröffnet finanzstarken Marktteilnehmern erhebliche Gewinnmöglichkeiten – zulasten von Verbrauchern und mittelständischen Energieversorgern, ohne dass dem Staat zusätzliche Einnahmen zugutekommen.
    – „Die geplante BEHG-Novelle würde diese Fehlentwicklung weiter verschärfen und muss deshalb dringend gestoppt werden“, fordert Jobst Dietrich Diercks, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas.

    Der nationale Emissionshandel bepreist CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Er soll dadurch Anreize schaffen, auf erneuerbare Energien umzusteigen. „Unsere Branche muss nun

    Flüssiggas Verband_Vorsitzender_Jobst Dietrich Diercks.jpg konsterniert feststellen, dass sich die Auktionierung von Zertifikaten nach nur fünf Versteigerungsterminen zu einem Wettbewerb um Gewinngarantien für finanzstarke Akteure entwickelt hat – zulasten des Mittelstandes und der Energiekunden“, so das Zwischenfazit von Jobst Dietrich Diercks vom Deutschen Verband Flüssiggas.

    Zuteilung nach Kapitalstärke statt nach Bedarf

    Für 2026 stehen rund 192 Millionen Emissionszertifikate zur Versteigerung bereit. Der tatsächliche Bedarf der berichtspflichtigen Unternehmen liegt nach Schätzungen auf Basis der Vorjahresverkäufe jedoch bei rund 290 Millionen Zertifikaten. Abgesehen davon, dass dieses Verfahren mit erheblichem bürokratischem und damit kostentreibendem Aufwand für die betroffenen Unternehmen verbunden ist, kann das Ergebnis nicht überzeugen.

    Bei den bisherigen Auktionen überstieg die Gebotsmenge die jeweils zugeteilte Menge um ein Vielfaches. Bei der jüngsten Versteigerung hätte ein Bieter rechnerisch etwa das 24-Fache seines tatsächlichen Bedarfs bieten müssen, um Zertifikate in der benötigten Menge zu erhalten – und dafür Sicherheiten in Höhe des um das 24-Fache erhöhten Gebots hinterlegen müssen. „Damit wird die Zuteilung von den verfügbaren Kapitalreserven bestimmt. Mittelständische Energieversorger werden dadurch strukturell benachteiligt“, so Diercks.

    Zugleich eröffne der faktisch außer Kraft gesetzte Preisbildungsmechanismus finanzstarken Marktteilnehmern erhebliche Arbitragemöglichkeiten. Diese könnten in diesem Jahr Zertifikate zum Ausgabepreis von 65 Euro erwerben und nahe dem Überschussmengenpreis von 68 Euro weiterverkaufen. Die Folge: zusätzliche Belastungen für Verbraucher und mittelständische Energieversorger, ohne dass diese Mehrkosten dem Staat zugutekämen.

    BEHG-Novelle stoppen und Preismechanismus neu gestalten

    Die geplante BEHG-Novelle – das Dritte Gesetz zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes – würde die Fehlentwicklung nach Auffassung des Flüssiggas Verbandes weiter verschärfen. Finanzakteure könnten im Jahr 2027 bei einem Ausgabepreis von 65 Euro und einem Weiterverkauf nahe dem Überschussmengenpreis von 73 Euro eine Marge von mehr als zehn Prozent erzielen.

    „Die Bundesregierung muss den Referentenentwurf daher noch im vorparlamentarischen Verfahren stoppen. Die verbleibende Zeit gilt es zu nutzen, um gemeinsam mit den betroffenen Branchen einen verlässlich kalkulierbaren Preismechanismus für 2027 zu entwickeln“, fordert Diercks.

    Energieträger Flüssiggas:

    Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

    Pressekontakt:

    Olaf Hermann
    Tel.: 030 / 29 36 71 – 22
    Mobil: 0170 / 457 80 72
    E-Mail: presse@dvfg.de
    Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

    Quelle: Flüssiggas Verband fordert Stopp der BEHG-Novelle: Auktionsverfahren benachteiligt den Mittelstand

  • Vom Chatbot zum digitalen Kollegen: Warum KI-Agenten die Zukunft der Arbeit prägen

    Vom Chatbot zum digitalen Kollegen: Warum KI-Agenten die Zukunft der Arbeit prägen

    Frankfurt am Main (ots) –

    Während viele Unternehmen noch mit den ersten KI-Tools experimentieren, entwickelt sich die Technologie bereits weiter. Der nächste große Schritt heißt KI-Agent. Anders als klassische KI-Anwendungen liefern sie nicht nur Antworten, sondern erledigen ganze Aufgabenketten selbstständig. Sie recherchieren, planen, kommunizieren und stoßen Prozesse an – rund um die Uhr. Wer diese Entwicklung verschläft, könnte in wenigen Jahren deutlich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

    KI wird in Zukunft nicht nur unterstützen, sondern zunehmend aktiv in Arbeitsprozesse eingebunden sein. Immer deutlicher zeigt sich dabei: Der größte Hebel liegt nicht in einzelnen Tools, sondern in intelligenten KI-Agenten, die repetitive Aufgaben eigenständig übernehmen

    Julian-Fuchs-3 (1).jpg und Abläufe effizienter gestalten. Nachfolgend erfahren Sie, warum diese Technologie für Unternehmen immer wichtiger wird und welche Chancen sich insbesondere für den Mittelstand daraus ergeben.

    KI-Agenten gehen über klassische Chatbots hinaus

    Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit mit der Frage, welches KI-Tool sie einsetzen sollten. Doch langfristig ist nicht entscheidend, ob ChatGPT, Microsoft Copilot oder eine andere Lösung genutzt wird. Wesentlich wichtiger ist die Frage, welche Aufgaben künftig automatisiert werden können und an welchen Stellen Mitarbeitende ihren größten Mehrwert leisten.

    Genau hier unterscheiden sich KI-Agenten von klassischen Chatbots. Während Chatbots auf Eingaben reagieren und Antworten liefern, übernehmen Agenten komplette Arbeitsabläufe. Sie können Informationen recherchieren, Daten auswerten, E-Mails vorbereiten, Termine koordinieren, CRM-Systeme einbinden oder den nächsten Prozessschritt selbstständig anstoßen. KI verlässt damit das Chatfenster und wird zum Bestandteil realer Geschäftsprozesse.

    Mehr Zeit für wertschöpfende Arbeit

    Der Arbeitsalltag in vielen Unternehmen besteht aus zahlreichen wiederkehrenden Aufgaben: Informationen suchen, Dokumente prüfen, E-Mails weiterleiten, Daten übertragen oder Prozesse koordinieren. Diese Tätigkeiten sind notwendig, schaffen jedoch oft keinen direkten Mehrwert.

    KI-Agenten setzen genau an dieser Stelle an. Sie übernehmen zeitaufwendige Routinearbeiten und schaffen Freiräume für Aufgaben, bei denen menschliche Kompetenzen entscheidend bleiben – etwa Beratung, Kommunikation, Kreativität oder strategische Entscheidungen. Ziel ist daher nicht, Mitarbeitende zu ersetzen, sondern sie gezielt zu entlasten.

    Prozesse zuerst, Technologie danach

    Der erfolgreiche Einsatz von KI-Agenten beginnt nicht mit der Auswahl einer Software, sondern mit einer Analyse bestehender Prozesse. Erst wenn klar ist, wo Zeit verloren geht, Medienbrüche entstehen oder Informationen mehrfach gesucht werden müssen, lässt sich beurteilen, welche Aufgaben sinnvoll automatisiert werden können.

    Ein typisches Beispiel ist der Vertrieb. Häufig treffen Anfragen über unterschiedliche Kanäle ein und werden manuell bewertet. Ein KI-Agent kann eingehende Leads analysieren, vorhandene Informationen aus dem CRM zusammenführen, ähnliche Fälle identifizieren und den nächsten sinnvollen Schritt vorbereiten. Die eigentliche Kundenberatung bleibt weiterhin Aufgabe des Vertriebsteams, erfolgt jedoch auf einer deutlich besseren Informationsgrundlage.

    Ähnliche Potenziale bestehen im Kundenservice. Dort unterstützen KI-Agenten beispielsweise bei der Klassifizierung eingehender Anfragen, stellen relevante Informationen zusammen oder bereiten Antworten vor. Dadurch verkürzen sich Bearbeitungszeiten, während Mitarbeitende sich stärker auf komplexe Anliegen konzentrieren können.

    Auch beim internen Wissensmanagement bieten sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Informationen liegen häufig verteilt in Dokumenten, E-Mails, Chats oder verschiedenen Fachanwendungen vor. KI-Agenten helfen dabei, relevantes Wissen schneller aufzufinden, zusammenzufassen und für Mitarbeitende verfügbar zu machen.

    Nachhaltiger Nutzen erfordert klare Strukturen

    Die technische Umsetzung eines KI-Agenten ist heute häufig nicht mehr die größte Herausforderung. Entscheidend ist vielmehr der dauerhafte Betrieb. Agenten müssen zuverlässig mit bestehenden Systemen zusammenarbeiten, an veränderte Prozesse angepasst werden und auf aktuelle Daten zugreifen können.

    Ebenso wichtig sind klare Verantwortlichkeiten. Unternehmen sollten festlegen, welche Aufgaben ein Agent eigenständig übernehmen darf, an welchen Stellen menschliche Freigaben erforderlich sind und wer die Qualität der Ergebnisse regelmäßig überprüft. Nur so lassen sich Risiken begrenzen und langfristig stabile Lösungen schaffen.

    Der Mittelstand kann besonders profitieren

    Gerade mittelständische Unternehmen verfügen häufig über kurze Entscheidungswege und kennen ihre operativen Herausforderungen sehr genau. Gleichzeitig sind viele Prozesse historisch gewachsen und durch Medienbrüche oder manuelle Abläufe geprägt. Deshalb bieten sich hier besonders viele Ansatzpunkte für den sinnvollen Einsatz von KI-Agenten.

    Wichtig ist jedoch ein schrittweises Vorgehen. Statt möglichst viele Anwendungsfälle gleichzeitig umzusetzen, sollten Unternehmen zunächst einzelne Prozesse auswählen, konkrete Ziele definieren und den Nutzen messbar machen. So entstehen belastbare Erfahrungen, auf denen weitere Automatisierungen aufbauen können.

    Wenn KI beginnt, Arbeit zu übernehmen

    KI-Agenten markieren den nächsten Entwicklungsschritt im Einsatz künstlicher Intelligenz. Sie beantworten nicht nur Fragen, sondern übernehmen zunehmend operative Aufgaben innerhalb bestehender Geschäftsprozesse. Dadurch verändern sie die Art und Weise, wie Arbeit organisiert wird.

    Für Unternehmen besteht die Herausforderung deshalb weniger darin, möglichst viele KI-Tools einzusetzen. Entscheidend ist vielmehr, Prozesse gezielt weiterzuentwickeln und Aufgaben dort an KI zu delegieren, wo sie zuverlässig Mehrwert schafft. Wer diesen Wandel frühzeitig gestaltet, kann Effizienz steigern, Mitarbeitende entlasten und die eigene Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.

    Über Julian Fuchs:

    Julian Fuchs ist Head of AI bei der Agile Heroes GmbH. Er begleitet Unternehmen bei der strategischen Einführung von Künstlicher Intelligenz und unterstützt sie dabei, KI wirtschaftlich sinnvoll, praxisnah und unter Berücksichtigung von Compliance-Anforderungen zu integrieren. Darüber hinaus wirkt er an der Entwicklung von KI-Weiterbildungsprogrammen sowie der Umsetzung von KI- und Automatisierungsprojekten mit. Weitere Informationen: www.agile-heroes.com/de (http://www.agile-heroes.com/de).

    Pressekontakt:

    Agile Heroes GmbH
    E-Mail: kontakt@agile-heroes.de
    Web: https://www.agile-heroes.com/de/

    Quelle: Vom Chatbot zum digitalen Kollegen: Warum KI-Agenten die Zukunft der Arbeit prägen

  • Nur jeder fünfte Entscheider weiß, was GEO ist / 58 Prozent erwarten Kundenverluste durch KI-Unsichtbarkeit

    Nur jeder fünfte Entscheider weiß, was GEO ist / 58 Prozent erwarten Kundenverluste durch KI-Unsichtbarkeit

    München (ots) –

    Neue YouGov-Umfrage unter 509 deutschen Unternehmensentscheidern: Die Sorge, in den Antworten von ChatGPT & Co. nicht zu erscheinen, ist groß – doch beim Gegenmittel Generative Engine Optimization (GEO) herrscht Ratlosigkeit. Nicht einmal die Hälfte plant Investitionen in die eigene KI-Sichtbarkeit. Besonders kleine Unternehmen drohen den Anschluss zu verlieren.

    Deutsche Unternehmensentscheider haben verstanden, was auf dem Spiel steht: 58 Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen, die in KI-Antworten nicht vorkommen, in den nächsten Jahren Kunden verlieren werden. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Befragung im Auftrag der Münchner Online-Marketing-Agentur Seokratie.

    Doch zwischen Problembewusstsein und Handlungsfähigkeit klafft eine bemerkenswerte Lücke: 41 Prozent der Entscheider haben den Begriff „Generative Engine Optimization“ (GEO) – die gezielte Optimierung von Inhalten für die Sichtbarkeit in KI-Antworten – noch nie gehört. Weitere 36 Prozent kennen ihn nur vom Hörensagen. Hingegen gibt nur ein Fünftel (20 Prozent) an, zu wissen, was damit gemeint ist.

    „Diese Lücke überrascht mich nicht. Der Begriff ist noch jung – und viele Unternehmen wissen schlicht nicht, dass sie beeinflussen können, ob und wie KI-Systeme sie in ihren Antworten nennen“, sagt Julian Dziki, Gründer und Geschäftsführer von Seokratie. „Dazu kommt: Viele unterschätzen, wie schnell sich das Suchverhalten gerade verändert.“

    Gefahr erkannt – Budget nicht freigegeben

    Entsprechend zurückhaltend fällt die Selbsteinschätzung aus: Nur 45 Prozent der Befragten halten ihr Unternehmen für gut vorbereitet, in den Antworten von KI-Tools sichtbar zu sein. Und obwohl die Mehrheit Kundenverluste erwartet, planen lediglich 44 Prozent innerhalb der nächsten zwölf Monate in ihre KI-Sichtbarkeit zu investieren – gut jeder Dritte (35 Prozent) schließt das sogar ausdrücklich aus.

    Der Mittelstand droht den Anschluss zu verlieren

    Besonders deutlich wird die Lücke bei kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten: Dort fühlen sich nur 33 Prozent gut auf die KI-Sichtbarkeit vorbereitet, in Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten sind es 52 Prozent. Investieren wollen nur 34 Prozent der kleinen, aber 52 Prozent der großen Unternehmen. Und fast jeder vierte Entscheider in kleinen Unternehmen (23 Prozent) nutzt KI-Tools für die berufliche Recherche bislang überhaupt nicht.

    Die Zahlen decken sich mit Dzikis Beobachtungen aus der Beratungspraxis: „In größeren Unternehmen kommt der Impuls zur KI-Sichtbarkeit erstaunlich oft direkt aus der Vorstandsetage – dort geht es um die generelle Sichtbarkeit des Unternehmens, und aus PR und Marketing schauen längst viele Augen darauf. Kleinere Unternehmen haben dagegen oft noch nicht auf dem Schirm, dass auch sie in KI-Antworten auftauchen und Nutzer den Systemen Fragen zu ihnen stellen. Dabei kann jedes Unternehmen seine Sichtbarkeit signifikant steigern.“

    Was Unternehmen jetzt tun können

    Wie das konkret aussieht, beschreibt Dziki so: „Wir holen die Informationen, nach denen in KI-Suchen tatsächlich gefragt wird, gezielt auf die Website unserer Kunden. Dafür recherchieren wir, welche Prompts im Umfeld eines Unternehmens häufig gestellt werden, und beantworten diese Fragen dort. Wir schreiben Inhalte in Frage-Antwort-Schemata um, ziehen die wichtigsten Informationen weit nach oben in den Text – dort, wo KI-Systeme sie bevorzugt auslesen – und strukturieren Inhalte insgesamt deutlich stärker als früher.“

    Ein Abgesang auf die klassische Suchmaschinenoptimierung ist die Umfrage übrigens nicht – im Gegenteil: 71 Prozent der Entscheider stimmen zu, dass SEO auch im KI-Zeitalter wichtig für ihre Sichtbarkeit bleibt. Es ist der höchste Zustimmungswert der gesamten Befragung. GEO ersetzt die Suchmaschinenoptimierung also nicht, sondern erweitert sie.

    Methodik

    Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 16. bis 24.07.2026 insgesamt 509 Unternehmensentscheider befragt. Die Erhebung wurde quotiert und die Ergebnisse gewichtet. Die Befragten setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße, nach Geschlecht und Altersgruppen von Unternehmensentscheidern, nach sechs NACE-Wirtschaftszweigen sowie nach Nielsen-Regionsverteilung von Unternehmen zusammen.

    Über Seokratie

    Seokratie (https://www.seokratie.de/) ist eine inhabergeführte Online-Marketing-Agentur. Seit der Gründung 2008 durch Julian Dziki unterstützt Seokratie Unternehmen dabei, über SEO, Content Marketing, SEA und Social Media messbar zu wachsen. Seokratie gehört zu den ersten Agenturen in Deutschland, die Kunden systematisch zur Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen (GEO) beraten. Das hauseigene Magazin, der YouTube-Kanal und der Newsletter mit insgesamt über 80.000 Abonnenten zählen zu den reichweitenstärksten Fachformaten der Branche im deutschsprachigen Raum.

    Pressekontakt:

    Seokratie GmbH Julian Dziki
    Blutenburgstraße 18, 80636 München
    Telefon: +49 89 58 80 83 111
    E-Mail: presse@seokratie.de ·
    Web: www.seokratie.de

    Quelle: Nur jeder fünfte Entscheider weiß, was GEO ist / 58 Prozent erwarten Kundenverluste durch KI-Unsichtbarkeit

  • Nicht nur Großkonzerne betroffen: Experte warnt vor den häufigsten Cyberangriffen auf den Mittelstand

    Nicht nur Großkonzerne betroffen: Experte warnt vor den häufigsten Cyberangriffen auf den Mittelstand

    Berlin (ots) –

    Ein falscher Klick reicht. Dann steht plötzlich die Produktion still, Kundendaten sind weg oder die Buchhaltung kommt nicht mehr an ihre Systeme. Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Banken, Kliniken oder internationale Konzerne. Auch Mittelständler geraten ins Visier. Gerade dort finden Kriminelle oft einfache Einfallstore: alte Zugänge, schwache Passwörter, unklare Zuständigkeiten.

    Der Mittelstand unterschätzt dabei oft, wie professionell und gleichzeitig simpel viele Angriffe heute ablaufen. Welche Angriffsmuster aktuell besonders häufig auftreten und wie Firmen sich schützen können, erklärt dieser Beitrag.

    Wer hinter den Angriffen steckt

    Grundsätzlich lassen sich drei Gruppen von Angreifern unterscheiden, die den Mittelstand ins Visier

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    Zur ersten Gruppe zählen staatliche oder staatsnahe Akteure, deren Ziel Sabotage ist. Sie versuchen, IT-Systeme außer Betrieb zu setzen, Geschäftsprozesse zu stören oder kritische Infrastrukturen unbrauchbar zu machen. Daneben agieren staatliche oder staatsnahe Gruppen, die vor allem an Informationen interessiert sind. Sie möchten Know-how, Geschäftsgeheimnisse, technische Daten oder andere sensible Informationen aus Unternehmen abgreifen.

    Die dritte Gruppe bilden klassische Cybercrime-Organisationen. Ihr Motiv ist finanzieller Natur. Häufig verschlüsseln sie Daten, entwenden Informationen oder kombinieren beide Methoden. Anschließend setzen sie Unternehmen unter Druck – entweder mit der Drohung, gestohlene Daten zu veröffentlichen, oder mit der Forderung nach einem Lösegeld für die Wiederherstellung der Systeme.

    Spear-Phishing wird immer überzeugender

    Nach wie vor beginnt ein Großteil erfolgreicher Angriffe mit einer E-Mail. Allerdings hat sich die Vorgehensweise in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Während klassisches Phishing oft leicht zu erkennen war, setzen Angreifer heute zunehmend auf Spear-Phishing – also gezielt personalisierte Nachrichten.

    Dafür nutzen sie öffentlich verfügbare Informationen aus sozialen Netzwerken wie LinkedIn, von Unternehmenswebseiten oder aus Pressemitteilungen. Mithilfe künstlicher Intelligenz entstehen daraus täuschend echte, personalisierte E-Mails. Wie überzeugend solche Angriffe inzwischen sind, zeigt ein Fall aus der Beratungspraxis: Kriminelle kopierten die Webseite eines Unternehmens nahezu identisch und veröffentlichten sie unter einer leicht veränderten Internetadresse. Mitarbeitende erhielten individuell formulierte E-Mails und gelangten über einen Link auf die gefälschte Seite. Dort gaben zahlreiche Beschäftigte ihre Zugangsdaten ein – in dem Glauben, sich auf der echten Unternehmenswebseite anzumelden.

    Warum auch kleine Unternehmen betroffen sind

    Viele mittelständische Unternehmen gehen noch immer davon aus, für Cyberkriminelle uninteressant zu sein. Diese Annahme entspricht jedoch längst nicht mehr der Realität.

    Die meisten Angriffe starten heute automatisiert. Kriminelle scannen das Internet nach erreichbaren Systemen, sammeln E-Mail-Adressen aus öffentlichen Quellen oder erzeugen sie anhand typischer Namensmuster. Erst wenn ein erster Angriff erfolgreich war, beschäftigen sich die Täter näher mit dem betroffenen Unternehmen.

    Die Unternehmensgröße spielt daher zu Beginn eines Angriffs oft keine Rolle. Gerade automatisierte Angriffswellen treffen Organisationen unabhängig davon, ob sie international tätig sind oder nur wenige Dutzend Mitarbeitende beschäftigen.

    Technische Schwachstellen bleiben ein Einfallstor

    Neben Phishing zählen ungepatchte Systeme und veraltete IT-Infrastrukturen weiterhin zu den häufigsten Ursachen erfolgreicher Angriffe. Gerade im Mittelstand sind IT-Landschaften häufig über viele Jahre gewachsen. Alte Server, Spezialsoftware, unzureichend dokumentierte Abhängigkeiten oder unklare Verantwortlichkeiten erschweren es, Sicherheitslücken zeitnah zu erkennen und zu schließen.

    So stand in einem mittelständischen Unternehmen ein geschäftskritischer Server mit einer Spezialanwendung rund 15 Jahre ohne Sicherheitsupdates direkt im Internet. Der Hersteller der Software existierte nicht mehr, und aus Angst vor einem Ausfall wagte niemand eine Aktualisierung. Genau solche Altlasten suchen Angreifer gezielt. Unternehmen bemerken dies oftmals erst, wenn Schadsoftware bereits aktiv ist oder Daten verschlüsselt wurden.

    Informationssicherheit endet nicht an der Firewall

    Doch nicht jeder Angriff erfolgt ausschließlich digital. Auch physische Sicherheitslücken können den Einstieg erleichtern. Ein bekanntes Beispiel ist ein präparierter USB-Stick, der bewusst auf einem Firmenparkplatz oder im Eingangsbereich platziert wird. Beschriftungen wie „Vertraulich“, „Geschäftsführung“ oder „Gehälter“ sollen Neugier wecken.

    Ebenso relevant ist der Zugriff über externe Dienstleister. Reinigungskräfte, Handwerksbetriebe oder Wartungsunternehmen befinden sich häufig außerhalb der regulären Arbeitszeiten in den Räumlichkeiten. Bereits Fotos von Whiteboards, offenliegenden Unterlagen, Zugangskarten oder technischen Einrichtungen können ausreichen, um einem Angreifer wertvolle Informationen über interne Abläufe, Sicherheitsmaßnahmen oder mögliche Angriffspunkte zu liefern.

    Dieses Beispiel verdeutlicht, dass Informationssicherheit weit über technische Schutzmaßnahmen hinausgeht. Unternehmen sollten deshalb nicht nur ihre IT absichern, sondern ebenso klare Regeln für den Zugang zu Gebäuden, den Umgang mit externen Dienstleistern und den Schutz sensibler Informationen im Arbeitsalltag etablieren.

    Cyberrisiken erfordern ein Umdenken

    Cyberangriffe sind längst kein Problem mehr, das ausschließlich große Konzerne betrifft. Während viele international tätige Unternehmen ihre Sicherheitsstrukturen über Jahre hinweg ausgebaut haben, bestehen im Mittelstand häufig noch organisatorische und technische Schwachstellen. Wer Informationssicherheit ausschließlich als technische Aufgabe versteht oder davon ausgeht, aufgrund seiner Unternehmensgröße nicht betroffen zu sein, unterschätzt die heutige Bedrohungslage. Ein wirksamer Schutz beginnt deshalb nicht erst nach einem Vorfall, sondern mit einem realistischen Verständnis der aktuellen Risiken und klar geregelten Sicherheitsmaßnahmen im gesamten Unternehmen.

    Über Joachim Reinke

    Joachim Reinke ist Experte für Informationssicherheit und Mitglied des Teams von einfachISO. Er begleitet IT-Dienstleister, Software-Agenturen und SaaS-Unternehmen auf ihrem Weg zur ISO 27001-Zertifizierung. Sein Schwerpunkt liegt auf klar strukturierten, praxisnahen Lösungen speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Bereits über 100 Unternehmen hat er erfolgreich bis zur Zertifizierung geführt. Weitere Informationen unter: https://einfachiso.de/

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    Quelle: Nicht nur Großkonzerne betroffen: Experte warnt vor den häufigsten Cyberangriffen auf den Mittelstand