Schlagwort: Medizin

  • Freiburger PFAS-Studie: Wer nur die Moleküle betrachtet, verkennt das große Ganze

    Freiburger PFAS-Studie: Wer nur die Moleküle betrachtet, verkennt das große Ganze

    Berlin (ots) –

    Pharma Deutschland kritisiert die UBA-Studie zur Ersetzbarkeit von PFAS-Wirkstoffen, weil sie die regulatorischen Pflichten und die operativen Realitäten ausblendet

    Pharma Deutschland kritisiert die Schlussfolgerung der im Sommer vorgestellten Freiburger PFAS-Studie („Per- and polyfluorinated active pharmaceutical ingredients: Overview and alternatives, Sustainable Chemistry and Pharmacy“, DOI: 10.1016/j.scp.2026.102416) als verkürzt und irreführend. Die im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erstellte Studie von M. Müller et al. kommt zu dem Ergebnis, dass für 87 Prozent der untersuchten humanmedizinischen PFAS-Wirkstoffe bereits PFAS-freie Alternativen existierten. Damit blendet die Studie allerdings genau jene regulatorischen, operativen und unternehmerischen Herausforderungen aus, die für eine Substitution in der Praxis entscheidend sind.

    Dazu Dr. Elmar Kroth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer von Pharma Deutschland: „Eine Studie, die zeigen will, ob PFAS in Arzneimitteln ersetzbar sind, darf nicht bei der Molekülstruktur und der reinen Pharmakologie stehenbleiben. Sie würde zu völlig anderen Ergebnissen kommen, wenn sie sich auch mit der Praxis und den zugehörigen Akteuren beschäftigt hätte. Weil die Studie die Hersteller, Zulassungsbehörden, Ärzteschaft und Lieferketten nicht in den Blick nimmt, entsteht der Eindruck, einer breiten Substitution stünden keine handfesten praktischen, regulatorischen und juristischen Hürden im Weg, sondern lediglich ein fehlender Umsetzungswille der Unternehmen. Dieser Eindruck ist komplett falsch. Nicht die Bereitschaft der Pharmaunternehmen, sondern Arzneimittelrecht, Pharmakovigilanz, Produktionsrealität und Versorgungssicherheit bestimmen, ob, wann und zu welchem Preis ein Wirkstoff überhaupt ausgetauscht werden kann.“

    Die 5 zentralen Kritikpunkte der Pharmabranche an der Freiburger Studie:

    1. Chemische Verfügbarkeit ist nicht gleich praktische Austauschbarkeit

    Die Studie definiert eine „Alternative“ allein als PFAS-freien Wirkstoff derselben chemisch-pharmakologischen Gruppe – ohne Evidenzlage, Zulassungsstatus in Deutschland, Indikation, Dosierung oder Erstattung zu bewerten. Ein Molekül, das nur in anderen Ländern oder für andere Indikationen zugelassen ist, ist damit keine gleichwertige Therapieoption. Die Autorinnen und Autoren räumen selbst ein, dass sie die praktische Einsetzbarkeit nicht untersucht haben.

    2. Der Austausch eines Wirkstoffs ist rechtlich keine Formsache

    Ein Wirkstoffwechsel erfordert in der Regel eine vollständige Neuzulassung. Reale Verfahren dauern lange: Das dezentralisierte Zulassungsverfahren beim BfArM nahm 2024 im Schnitt 746 Tage in Anspruch; die Entwicklung eines völlig neuen Wirkstoffs – wie für die neun von der Studie selbst eingeräumten Ausnahmefälle nötig – dauert 12 bis 13,5 Jahre. Solche Fristen ergeben sich aus dem Arzneimittelrecht, nicht aus mangelndem Willen der Hersteller.

    3. Patientensicherheit und Langzeitdaten werden nicht gewürdigt

    Jeder Wirkstoffwechsel ist eine medizinische Nutzen-Risiko-Abwägung im Einzelfall. Neu zugelassene Alternativen stützen sich auf eine deutlich schmalere Sicherheits- und Langzeitdatenbasis; die verpflichtenden Pharmakovigilanz-Instrumente belegen, dass Wissenslücken erst über Jahre geschlossen werden. Dass ein Wechsel innerhalb einer Substanzklasse Risiken nicht automatisch löst, zeigt die Geschichte der COX-2-Hemmer – ausgerechnet ein solcher Klassenwechsel dient der Studie als Positivbeispiel.

    4. Versorgungssicherheit und Produktionsrealität bleiben ausgeblendet

    Die Studie abstrahiert vollständig von Produktionskapazitäten und Lieferketten – und trifft auf ein bereits fragiles System: Anfang 2026 registrierte das BfArM mit 546 gleichzeitig aktiven Lieferengpässen einen Rekordwert, bei einer Importabhängigkeit von rund 68 Prozent aus Asien. Für manche Darreichungsformen wie z.B. Dosieraerosole gibt es im Akutfall keine Alternative; die Umstellung neuer Treibmittel dauert 6 bis 10 Jahre pro Produkt. Ein forcierter Substitutionsdruck erhöht das Engpassrisiko, ohne den globalen PFAS-Eintrag zu senken.

    5. Falsche Diagnose statt Systemperspektive – und ein einseitiger Blick auf die Alternativen

    Indem die Studie die Akteure ausblendet, verschiebt sie die Ursache: Sie legt einen „Umsetzungs-Unwillen“ der Unternehmen nahe, wo tatsächlich regulatorische, klinische und ökonomische Hürden wirken. Zugleich bleibt offen, ob die vorgeschlagenen Alternativen ökologisch überhaupt besser sind – Umweltdaten zu ihnen sind oft unvollständig.

    Pharma Deutschland fordert daher ein integriertes Bewertungsmodell, das Umweltwirkungen, Patientensicherheit und Versorgungssicherheit gleichrangig zusammenführt, sowie realistische Übergangsfristen. Die Branche ist bereit, gemeinsam mit den anderen Stakeholdern, wie bspw. UBA, BfArM, EMA und der Ärzteschaft, gemeinsame Lösungen in einem strukturierten Dialog zu diskutieren und zu erarbeiten.

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    Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.

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    hoenemann@pharmadeutschland.de

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    gutzeit@pharmadeutschland.de

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    Quelle: Freiburger PFAS-Studie: Wer nur die Moleküle betrachtet, verkennt das große Ganze

  • Moderne Diagnostik kann über den Erhalt eines Zahns entscheiden: Dr. Hegner erklärt, wie 3D-Röntgen die Zahnmedizin verändert

    Moderne Diagnostik kann über den Erhalt eines Zahns entscheiden: Dr. Hegner erklärt, wie 3D-Röntgen die Zahnmedizin verändert

    Regensburg (ots) –

    Ob ein Zahn erhalten werden kann oder ersetzt werden muss, entscheidet sich häufig lange bevor die eigentliche Behandlung beginnt.

    Der entscheidende Faktor ist die Diagnostik. Während klassische Röntgenaufnahmen in vielen Fällen ausreichend sind, stoßen sie bei komplexen Fragestellungen an ihre Grenzen. Moderne 3D-Röntgentechnologie eröffnet Zahnärzten heute deutlich präzisere Einblicke und schafft damit die Grundlage für fundiertere Therapieentscheidungen. Für Dr. Sydney Hegner ist diese Entwicklung weit mehr als ein technischer Fortschritt. Sie unterstützt eine Behandlungsphilosophie, die den Erhalt natürlicher Zähne konsequent in den Mittelpunkt stellt.

    Wenn zwei Dimensionen nicht mehr ausreichen

    Die Zahnmedizin wird zunehmend digitaler. Dennoch kommt moderne

    Dr. Sydney Hegner.jpg Technik nicht automatisch jedem Patienten zugute. Entscheidend ist, ob sie dort eingesetzt wird, wo sie einen echten diagnostischen Mehrwert bietet.

    Das dreidimensionale Röntgen ermöglicht es, anatomische Strukturen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Versteckte Wurzelkanäle, feine Zahnfrakturen oder die genaue Ausdehnung von Knochendefekten lassen sich dadurch häufig deutlich besser beurteilen als auf einer herkömmlichen zweidimensionalen Aufnahme.

    „Man sieht mit dem 3D-Röntgen einfach deutlich mehr. Dadurch können wir Behandlungen präziser planen und Patienten genauer erklären, welche Möglichkeiten bestehen“, erklärt Dr. Sydney Hegner.

    Gerade bei unklaren Beschwerden oder komplexen Behandlungsfällen liefert diese zusätzliche Information häufig die entscheidenden Hinweise für eine sichere Diagnose.

    Präzisere Diagnosen schaffen bessere Entscheidungen

    Die Möglichkeiten der dreidimensionalen Bildgebung reichen weit über die Implantologie hinaus. Sie unterstützt unter anderem die Beurteilung von Wurzelkanalbehandlungen, die Diagnose versteckter Entzündungen, die Planung schwieriger Zahnentfernungen oder die Einschätzung des Knochenverlaufs vor operativen Eingriffen.

    Für Patienten bedeutet das vor allem mehr Sicherheit. Diagnosen können schneller gestellt und Behandlungen unmittelbar geplant werden, da die Aufnahmen direkt in der Praxis ausgewertet werden können. Zusätzliche Überweisungen und längere Wartezeiten lassen sich in vielen Fällen vermeiden.

    „Wenn wir die Möglichkeit haben, eine Diagnose direkt vor Ort zu sichern, spart das Zeit und erleichtert die weitere Behandlung erheblich“, so Dr. Hegner.

    Gerade bei Beschwerden, deren Ursache auf herkömmlichen Röntgenbildern nicht eindeutig erkennbar ist, kann die dreidimensionale Darstellung entscheidende Erkenntnisse liefern und unnötige Behandlungsschritte vermeiden.

    Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Zusammenarbeit mit anderen Zahnarztpraxen der Region. Verfügt eine Praxis nicht über ein eigenes 3D-Röntgengerät, können Patienten bei entsprechender Fragestellung gezielt für die Aufnahme an Dr. Sydney Hegner überwiesen werden. Die Bildgebung wird in ihrer Praxis durchgeführt und ausgewertet, anschließend kehren die Patienten zur weiteren Behandlung in ihre Stammpraxis zurück. So profitieren auch Kolleginnen und Kollegen von der modernen Diagnostik, während Patienten schneller Klarheit erhalten und zusätzliche Wege oder lange Wartezeiten häufig vermieden werden.

    Zahnerhalt statt vorschneller Zahnersatz

    Für Dr. Hegner ist moderne Diagnostik jedoch kein Selbstzweck. Sie dient vor allem einem Ziel: den natürlichen Zahn möglichst lange zu erhalten.

    In der öffentlichen Wahrnehmung wird moderne Zahnmedizin häufig mit Implantaten oder hochwertigem Zahnersatz verbunden. Aus Sicht des Zahnarztes beginnt hochwertige Versorgung jedoch deutlich früher – nämlich bei der sorgfältigen Abwägung, ob ein Zahn tatsächlich ersetzt werden muss.

    „Der eigene Zahn ist immer die beste Lösung. Jeder Zahn, den wir einige Jahre länger erhalten können, ist für den Patienten ein Gewinn“, betont Dr. Hegner.

    Diese Haltung prägt ihretägliche Arbeit. Statt vorschnell zu ersetzen, wird zunächst geprüft, welche Möglichkeiten bestehen, den natürlichen Zahn langfristig zu erhalten. Die präzisere Diagnostik liefert dafür eine deutlich verlässlichere Entscheidungsgrundlage.

    Moderne Technik mit Verantwortung einsetzen

    So groß die Möglichkeiten moderner Bildgebung auch sind, sie ersetzt nicht die zahnärztliche Erfahrung. Deshalb wird das 3D-Röntgen in der Praxis gezielt eingesetzt und nicht routinemäßig bei jeder Untersuchung.

    „Nicht jeder Patient benötigt eine dreidimensionale Aufnahme. Entscheidend ist immer die medizinische Fragestellung und der tatsächliche Nutzen für die Behandlung“, erklärt Dr. Hegner.

    Dieser verantwortungsvolle Umgang mit moderner Diagnostik gehört heute zu den Grundprinzipien einer patientenorientierten Zahnmedizin. Technik soll medizinische Entscheidungen unterstützen, nicht bestimmen.

    Digitalisierung verändert die Zahnmedizin nachhaltig

    Die Digitalisierung wird die Zahnmedizin in den kommenden Jahren weiter prägen. Dreidimensionale Bildgebung, computergestützte Behandlungsplanung und präzisere Diagnostik schaffen neue Möglichkeiten, Therapien individueller und schonender zu gestalten.

    Für Dr. Sydney Hegner steht dabei jedoch nicht die Technologie im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Moderne Verfahren sollen dazu beitragen, bessere Entscheidungen zu treffen, Risiken frühzeitig zu erkennen und natürliche Zähne möglichst lange zu erhalten.

    Denn am Ende entscheidet nicht die modernste Technik über den Behandlungserfolg, sondern die Frage, wie sinnvoll sie eingesetzt wird, zum Wohl der Patienten und mit dem klaren Ziel, ihre eigene Zahnsubstanz so lange wie möglich zu bewahren.

    Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://praxis-zbs.de

    Pressekontakt:

    Dr. Sydney Hegner
    Zahnärzte beim Stobäusplatz
    Landshuter str. 20
    93047 Regensburg
    Tel. 0941565727
    info@praxis-zbs.de
    https://praxis-zbs.de

    Pressekontakt:
    redaktion@dimaconcept.de
    www.dimaconcept.de

    Quelle: Moderne Diagnostik kann über den Erhalt eines Zahns entscheiden: Dr. Hegner erklärt, wie 3D-Röntgen die Zahnmedizin verändert

  • Jan Josef Liefers spricht über seine Ketamin-Therapie bei TEMEDOS in Berlin

    Jan Josef Liefers spricht über seine Ketamin-Therapie bei TEMEDOS in Berlin

    Berlin (ots) –

    Schauspieler Jan Josef Liefers hat im Podcast „Hotel Matze“ über seine Behandlung mit Ketamin gesprochen. Die Behandlung fand in der Berliner Privatpraxis TEMEDOS statt. Ein aktueller Beitrag im TEMEDOS Blog (https://www.temedos.de/journal/jan-josef-liefers-ueber-seine-ketaminbehandlung-bei-temedos) greift das Gespräch auf und ordnet die Behandlung fachlich ein.

    Der Wirkstoff Ketamin wurde ursprünglich als Narkosemittel entwickelt. Seit einigen Jahren kommt er wegen seiner psychoaktiven Wirkung im Rahmen von psychotherapeutischen Behandlungen zum Einsatz, hauptsächlich für schwer behandelbare depressive Erkrankungen. Bei TEMEDOS erfolgt die Ketamininfusionstherapie (https://www.temedos.de/therapieverfahren/ketamininfusionstherapie) nach ausführlicher ärztlicher Anamnese und individueller Indikationsstellung. Die Infusion wird ärztlich überwacht und mit einer therapeutischen Begleitung verbunden.

    Ärztliche und therapeutische

    jan-josef-liefers_ketamintherapie_temedos.jpg Begleitung im Mittelpunkt

    „Entscheidend ist aus medizinischer Sicht keinesfalls die Ketamingabe allein. Am Anfang steht immer die sorgfältige Prüfung, ob eine solche Behandlung für den einzelnen Patienten überhaupt infrage kommt. Wir verstehen die Infusion als einen Baustein innerhalb eines individuell abgestimmten und therapeutisch begleiteten Behandlungskonzepts“, sagt Dr. med. Dietmar Peikert, ärztlicher Leiter von TEMEDOS.

    Denn eine Ketaminbehandlung ist ein effektvoller Therapiebaustein, aber nicht immer geeignet. Medizinische Vorgeschichte, bestehende Erkrankungen und bisherige Therapieverläufe müssen individuell berücksichtigt werden.

    Der Podcast-Auftritt von Jan Josef Liefers bietet aus Sicht der Praxis vor allem einen Anlass für sachliche Aufklärung über ein Verfahren, das zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit erhält.

    Weitere Informationen:

    https://www.temedos.de/journal/jan-josef-liefers-ueber-seine-ketaminbehandlung-bei-temedos

    Über TEMEDOS

    TEMEDOS ist eine Privatpraxis für Allgemeinmedizin und integrative Medizin am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Dietmar Peikert verbindet das interdisziplinäre Team allgemeinmedizinische Diagnostik und Behandlung mit verschiedenen integrativen Therapieansätzen. Die Praxis ist akademische Lehrpraxis der Universität Witten/Herdecke.

    Pressekontakt:

    TEMEDOS – Privatpraxis für Allgemeinmedizin und integrative Medizin
    Kristin Bethke
    Koordination & Management
    E-Mail: bethke@temedos.de
    Telefon: 0152 229 480 42

    Quelle: Jan Josef Liefers spricht über seine Ketamin-Therapie bei TEMEDOS in Berlin

  • Leben im Alter: Themenschwerpunkt bei „Volle Kanne“ im ZDF

    Leben im Alter: Themenschwerpunkt bei „Volle Kanne“ im ZDF

    Mainz (ots) –

    In Deutschland leben rund 18,7 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren und älter. Welche Chance und Lösungswege gibt es, um den Lebensabend möglichst gut zu meistern? Antworten darauf bietet das ZDF-Vormittagsmagazin „Volle Kanne – Service täglich“ in einem Themenschwerpunkt, der am Freitag, 14. August 2026, um 9.05 Uhr im ZDF startet. Am Montag, 17. August 2026, 9.05 Uhr, ist Prof. Dietrich Grönemeyer zu Gast am „Volle Kanne“-Frühstückstisch im ZDF. Er gehört zu Deutschlands bekanntesten Medizinern und begleitet mit seiner fachlichen Expertise den gesamten Themenschwerpunkt, der vom 14. bis zum 19. August 2026 bei „Volle Kanne – Service

    82100-8-2_obs_PP.jpg täglich“ präsent ist – linear und im ZDF-Streaming-Portal.

    Was ist zu tun, damit in Deutschland die Menschen respektvoll alt werden können? Welche Rolle spielen junge Menschen im Miteinander mit der älteren Generation? Wie lässt sich Wohnen im Alter gestalten und wie die Pflege? Der Themenschwerpunkt geht diesen und weiteren Fragen nach. Die Filmbeiträge suchen nach konstruktiven Antworten und stellen innovative Projekte vor. Ältere Menschen erzählen ihre Geschichte. Zudem liefern Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vertiefende Hintergründe. Und es kommen Menschen zu Wort, die sich mit großem Engagement der Pflege und Begleitung anderer widmen.

    Eine außergewöhnliche Senioren-WG

    In der „Volle Kanne“-Ausgabe am Freitag, 14. August 2026, 9.05 Uhr, wird ein generationenübergreifendes Wohnprojekt vorgestellt, das in Schweighofen in der Südpfalz auf einem ehemaligen Obstbauernhof entsteht. Dort gibt es eine Senioren-WG, eine Pflegeeinrichtung und eine Wohngruppe für junge Menschen. Ziel ist es, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen und der Einsamkeit entgegenzuwirken.

    Pflege neu gedacht

    „Volle Kanne – Service täglich“ zeigt am Montag, 17. August 2026, 9.05 Uhr im ZDF, wie die Caritas im Westerwald seit vier Jahren ein alternatives Modell der häuslichen Pflege erprobt. Angelehnt an ein niederländisches Vorbild werden nicht einzelne Pflegeleistungen abgerechnet, sondern Zeitkontingente gebucht. Dadurch erhalten Pflegekräfte mehr Handlungsspielraum und können individuell entscheiden, was für die pflegebedürftige Person an diesem Tag am wichtigsten ist.

    Aktiv im Alter

    Ebenfalls in der Montagsausgabe von „Volle Kanne“ geht der Blick in die Eifel, wo Fotografin Ulrike Beuttler als sogenannte Gemeindeschwester Plus ältere Menschen besucht und sie dabei berät, wie sie möglichst lange selbstständig in ihrem eigenen Zuhause leben können. In ihrer Fotoausstellung porträtiert sie Seniorinnen und Senioren, die aktiv am Leben teilnehmen und das Alter positiv gestalten.

    Der Einsamkeit entgegenwirken

    Die „Volle Kanne“-Sendung am Dienstag, 18. August 2026, 9.05 Uhr im ZDF, beleuchtet Einsamkeit als ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko und stellt zwei niedrigschwellige Initiativen vor, die dem entgegenwirken wollen. Dazu zählen eine Plauderkasse in einem Supermarkt in der nordrhein-westfälischen Stadt Kempen sowie die Taschengeldbörse der Caritas in Willich. Beide Projekte schaffen Begegnungen und fördern soziale Kontakte im Alltag.

    Würdevolles Sterben

    Zum Abschluss des Themenschwerpunkts stellt „Volle Kanne“ am Mittwoch, 19. August 2026, 9.05 Uhr, das Hospiz der Diakonis-Stiftung in Detmold als einen Ort vor, der Berührungsängste abbaut und dazu anregt, sich mit einer grundlegenden Frage auseinanderzusetzen: Wie möchte ich eines Tages sterben? Das Hospizteam begleitet die Menschen auf ihrem letzten Lebensweg, lindert Schmerzen, Beschwerden und Sorgen. Dabei wird die Einrichtung nicht als Ort des Abschieds gesehen, sondern als Ort des Lebens, der Begegnung und der Fürsorge.

    Leben im Alter auch Thema bei „37°Leben“ und „37°“

    Wie ein ungewöhnliches Zusammenleben der jüngeren und der älteren Generation aussehen kann, ist am Sonntag, 16. August 2026, 9.03 Uhr im ZDF, auch Thema bei „37°Leben: WG mit Oma. Zwischen Fürsorge, Uni und Start-Up“. Der Film ist ab Freitag, 14. August 2026, 5.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal zu sehen. Im Alter noch etwas Sinnvolles zu tun, zum Beispiel in Projekten, die Jung und Alt zusammenbringen, das ist auch das Thema der „37°“-Reportage „Durchstarten im Alter“. Der Film von Katharine Gugel ist ab Dienstag, 1. September 2026, 5.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal und um 22.15 Uhr im ZDF zu sehen.

    Kontakt
    Bei Fragen zu „Volle Kanne – Service täglich“ im ZDF erreichen Sie Thomas Hagedorn telefonisch unter 06131 – 70-13802 oder per E-Mail unter hagedorn.t@zdf.de.
    Sie erreichen die ZDF-Kommunikation per E-Mail unter pressedesk@zdf.de oder telefonisch unter 06131 – 70-12108.

    Pressefotos
    Pressefotos zu „Volle Kanne – Service täglich“ erhalten Sie als Download (https://presseportal.zdf.de/presse/vollekanne) (nach Log-in), per E-Mail unter pressefoto@zdf.de oder telefonisch unter 06131 – 70-16100.

    Weitere Informationen
    – „Volle Kanne – Service täglich“im ZDF streamen (https://www.zdf.de/magazine/volle-kanne-104)

    Pressekontakt:

    ZDF-Kommunikation
    pressedesk@zdf.de

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    Quelle: Leben im Alter: Themenschwerpunkt bei "Volle Kanne" im ZDF

  • Health-Apps und Fitnesstracker: Potenzial für die medizinische Versorgung wird noch nicht ausgeschöpft

    Health-Apps und Fitnesstracker: Potenzial für die medizinische Versorgung wird noch nicht ausgeschöpft

    München (ots) –

    – Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen Gesundheits-Apps und vernetzte Geräte primär zur Verbesserung ihres Lebensstils (33%).
    – Mit zunehmendem Alter sinkt das Interesse an Health-Apps und Wearables deutlich.
    – Die große Mehrheit (83%) befürwortet die Einbindung der Gesundheitsdaten in die medizinische Versorgung.

    Das Potenzial von Health-Apps und vernetzten Geräten für einen gesünderen Lebenswandel schöpfen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland längst nicht aus, wie eine aktuelle Deloitte-Befragung zeigt. Mobile Health wird derzeit vor allem von jüngeren Menschen zur Optimierung ihres Alltags eingesetzt. Die am häufigsten genannten Nutzungsmotive sind die Verbesserung des Lebensstils (33%), das Überwachen des eigenen Gewichts (25%) und die Selbstoptimierung (25%). Zur Überwachung chronischer Krankheiten oder auf Empfehlung ihres Arztes verwenden hingegen nur 18 und 13 Prozent besagte Anwendungen und Geräte. Den größten Mehrwert der Apps und Tracker sehen Verbraucherinnen und Verbraucher in den Bereichen Bewegung (23%), Schlaf (10%) und Ernährung (9%). Medizinische Anwendungsfelder wie Herzgesundheit (7%) oder Telemedizin (6%) spielen auch hier eine geringere Rolle. Ganze 30 Prozent der Befragten nehmen keinen spürbaren Nutzen für ihre Gesundheit durch Smartphones oder Wearables wahr.

    Obwohl digitale Gesundheitslösungen ein großes Potenzial für Prävention und Gesundheitsmanagement bieten, stoßen sie bei älteren Menschen auf geringeres Interesse. Während beispielsweise 80 Prozent der 25- bis 34-Jährigen eine Smartwatch nutzen oder deren Anschaffung in Betracht ziehen, trifft dies bei den Über-65-Jährigen nur auf 44 Prozent zu. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Erfassung persönlicher Gesundheitsdaten: Jüngere Befragte messen der Beobachtung ihrer Vitalwerte deutlich mehr Bedeutung bei als ältere Generationen. Über alle Altersgruppen hinweg bleibt eine einfache Bedienung die wichtigste Voraussetzung für die Nutzung digitaler Gesundheitsangebote (77%). Gleichzeitig ist die Zahlungsbereitschaft begrenzt. Für jede in der Studie abgefragte Gesundheitsanwendung würde mehr als jeder Zweite kein Geld ausgeben wollen. Auch die Bereitschaft, in smarte Gesundheitsgeräte wie Fitness-Tracker, Smartwatches oder Gesundheitsringe zu investieren, sinkt mit zunehmendem Alter deutlich.

    „Mobile-Health-Anwendungen werden derzeit vor allem von einer technologieaffinen Zielgruppe für einen gesunden Lebensstil genutzt“, sagt Andreas Gentner, Leiter des Bereiches Telekommunikation, Medien und Technologie sowie Partner bei Deloitte. „Um deutlich mehr Menschen zu erreichen, müssen Anbieter den Fokus konsequent auf die Benutzerfreundlichkeit legen. Gerade ältere Menschen, die besonders von digitalen Gesundheitslösungen profitieren könnten, müssen stärker in den Mittelpunkt der Entwicklung gestellt werden.“

    Vernetzung von Gesundheitsdaten und ärztlicher Behandlung erwünscht

    Das Potenzial für den Gesundheitsmarkt ist hoch, dabei ist das Risiko zur digitalen Selbstdiagnose gering. Bei wiederholt auffälligen Gesundheitswerten würde gut die Hälfte der Befragten (51%) zunächst einen Arzttermin vereinbaren. Knapp zwei von drei Personen (63%) sind außerdem bereit, Gesundheitsdaten von ihren Geräten mit ihren Ärztinnen und Ärzten zu teilen. Eine große Mehrheit von 83 Prozent bewertet den Einsatz ihrer Daten im Behandlungskontext positiv.

    „Fitness-Tracker und Co. führen zum Arzt, nicht an ihm vorbei“, sagt Ibo Teuber, Partner bei Deloitte und zuständig für den Gesundheitssektor. „Durch die intelligente Verknüpfung mit der bestehenden Gesundheitsversorgung könnten Mobile-Health-Anwendungen einen echten medizinischen Mehrwert entwickeln. Die große Bereitschaft, Gesundheitsdaten zu teilen, schafft dafür eine wichtige Grundlage.“

    Für die Deloitte Mobile Health Consumer Trends (https://www.deloitte.com/de/de/Industries/tmt/research/mobile-health-consumer-trends.html) wurden 2.000 Menschen in Deutschland befragt. Die Erhebung fand online im Juli 2026 statt.

    Über Deloitte

    Deloitte bietet führende Prüfungs- und Beratungsleistungen für nahezu 90% der Fortune Global 500®-Unternehmen und Tausende von privaten Unternehmen an. Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Unsere Mitarbeitenden liefern messbare und langfristig wirkende Ergebnisse, die dazu beitragen, das öffentliche Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken und unsere Kunden bei Wandel und Wachstum unterstützen. Deloitte baut auf eine über 180-jährige Geschichte auf und ist in mehr als 150 Ländern tätig. Erfahren Sie mehr darüber, wie die über 470.000 Mitarbeitenden von Deloitte zusammenarbeiten, um das Leitbild „making an impact that matters“ täglich zu leben: www.deloitte.com/de.

    Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die „Deloitte-Organisation“). DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns. Wenn Sie keine Informationen mehr erhalten wollen, antworten Sie bitte auf diese E-Mail.

    Pressekontakt:

    Nora Ottenberg
    Media Manager
    Tel: +49 89 29036 6577
    nottenberg@deloitte.de

    Quelle: Health-Apps und Fitnesstracker: Potenzial für die medizinische Versorgung wird noch nicht ausgeschöpft

  • Der Kindergarten- und Schulstart steht an – Zeit für neue Kinderschuhe. Für viele Eltern ist der Kauf eine Qual. So geht es kinderleicht.

    Der Kindergarten- und Schulstart steht an – Zeit für neue Kinderschuhe. Für viele Eltern ist der Kauf eine Qual. So geht es kinderleicht.

    Bregenz (ots) –

    Passende Kinderschuhe (und -socken): Sieben Tipps des Österreichischen Forschungsteams „Kinderfüße-Kinderschuhe“.

    1. Tipp: Verlassen Sie sich nicht auf die Schuhgrößen. Mehr als 90% (!) der Schuhgrößen sind falsch – die Schuhe fast immer zu kurz.
    2. Tipp: 12 mm Spielraum müssen mindestens sein. Fehlt er, leiden die Zehen. 12 mm entsprechen der Breite der Kleinfingerspitze eines Erwachsenen. Neue Schuhe dürfen 17 mm Spielraum haben (Daumenbreite). Gilt natürlich auch für Hausschuhe.
    3. Tipp: Messen Sie die Fußlänge und die Innenlänge der Schuhe. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach. Ein Pappstreifen genügt: https://kinderfuesse.com/fragen-antworten/#wie-misst-man-schuhe-selber
    4. Tipp: Kinder spüren nicht, ob die Schuhe passen. In einem spannenden Versuch bezeichneten Kinder sogar Schuhe, die vier Größen zu kurz sind, als passend.
    5. Tipp: Keine Angst vor gebrauchten Kinderschuhen. Aus ökonomischer und ökologischer Sicht sind gebrauchte Schuhe absolut sinnvoll, wenn sie nicht einseitig abgelaufen und 12-17 mm länger als die Füße sind.
    6. Tipp: Auch Socken sollten passen. Die meisten Socken sind viel zu kurz und zu eng. Legen Sie die Socken neben die Füße Ihres Kindes: Die Sohlenlänge der Socken sollte in etwa gleich lang sein wie die Füße. Und je breiter die Socken im Zehenbereich sind, desto besser für die Füße.
    7. Tipp: Barfuß ist das Beste. Überraschung für das Forschungsteam bei einer Untersuchung in Japan. Dort müssen die Kinder im Kindergarten barfuß gehen. Ihre Zehen sind viel seltener verkrümmt. Link Studie https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19424280.2020.1853826 Deshalb: Zuhause Barfußgehen ist die beste Erholung von Schuhen und Socken.

    Pressekontakt:

    Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe
    Dr. Wieland Kinz
    Telefon: 06642643450
    E-Mail: wieland.kinz@kinderfuesse.com

    Quelle: Der Kindergarten- und Schulstart steht an – Zeit für neue Kinderschuhe. Für viele Eltern ist der Kauf eine Qual. So geht es kinderleicht.

  • Neue Juzo GenitalCompress Shorts für flexible Kompression von Genital-, Becken- und Unterbauchödemen / Individuell anpassbare Kompression für Frauen und Männer

    Neue Juzo GenitalCompress Shorts für flexible Kompression von Genital-, Becken- und Unterbauchödemen / Individuell anpassbare Kompression für Frauen und Männer

    Aichach (ots) –

    Mit den neuen, individuell anpassbaren Juzo GenitalCompress Shorts erweiterte Juzo im August 2026 sein Portfolio für die konservative Versorgung von Genital-, Becken- und Unterbauchödemen. Die Versorgung von Ödemen in diesen Bereichen ist aufgrund unterschiedlicher Ausprägungen und anatomischer Gegebenheiten häufig herausfordernd. Geeignete Lösungen müssen sich daher flexibel an die individuelle Situation der Betroffenen und Veränderungen im Therapieverlauf anpassen lassen.

    Das neue Versorgungssystem von Juzo ermöglicht eine solche anpassbare Kompression. Es ist als Damen- und Herrenausführung erhältlich und wurde speziell für die Anforderungen im sensiblen Genital- und Unterbauchbereich entwickelt.

    „Genitallymphödeme und Ödeme des unteren Bauchbereichs stellen hohe Anforderungen an die

    lifestyle-juzo-genitalcompress-ft-schwarz-frau-ankleidezimmer-anziehen-stehen-3.jpg Kompressionstherapie. Da Lokalisation und Ausprägung der Schwellungen bei Patientinnen und Patienten sehr unterschiedlich sein können, braucht es Versorgungslösungen, die sich flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse der Betroffenen anpassen lassen“, erläutert Jakob Dotterweich, Produktmanagement bei Juzo.

    Vor diesem Hintergrund wurden die Juzo GenitalCompress Shorts unter der fachlichen Mitwirkung von Prof. Dr. med. Christian Taeger entwickelt. Mit den Shorts überträgt Juzo das bewährte medizinische adaptive Kompressionssystem auf die Versorgung von Genital-, Becken- und Unterbauchödemen und entwickelt den Ansatz für die besonderen Anforderungen dieser Ödemlokalisationen weiter.

    Kern der Versorgung ist die Kombination aus einer individuell anpassbaren Innenhose und einer fest verbundenen, stabilisierenden Außenhose.

    lifestyle-juzo-genitalcompress-ftm-schwarz-mann-schlafzimmer-sitzen-lesend.jpg Mithilfe anatomischer, horizontaler und vertikaler Bänder mit Klettverbindungen lässt sich der Druck und Halt der Kompressionsversorgung stufenlos regulieren und bei Bedarf während des Therapieverlaufs anpassen. So können sowohl unterschiedliche anatomische Gegebenheiten als auch Veränderungen des Ödembefunds berücksichtigt werden.

    Ein weiterer Vorteil der adaptiven Versorgung liegt in ihrer einfachen Handhabung. Die Möglichkeit, die Kompression innerhalb der therapeutischen Vorgaben selbst anzupassen, unterstützt das Selbstmanagement der Betroffenen und erleichtert die Integration der Versorgung in den Alltag. Dies unterstützt die kontinuierliche Umsetzung der Kompressionstherapie und ermöglicht Betroffenen mehr Flexibilität im Alltag. Eine Versorgung, die sich besser in tägliche Abläufe integrieren lässt, kann langfristig dazu beitragen, Therapieadhärenz, Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten oder zu steigern.

    Da sich die anatomischen Anforderungen bei Frauen und Männern unterscheiden, stehen geschlechtsspezifische Ausführungen zur Verfügung. Ergänzend können anatomisch geformte Juzo SoftCompress Pads eingesetzt werden. Diese erhöhen den Druck gezielt im betroffenen Bereich. Durch die Kombination aus adaptiver Kompression und zusätzlicher Druckverstärkung lässt sich eine dreidimensionale Druckwirkung erzielen, die eine bedarfsgerechte Versorgung verschiedener Ödemausprägungen unterstützt.

    Mit der Einführung der Juzo GenitalCompress Shorts erweitert Juzo sein lymphologisches Produktportfolio um eine weitere Versorgungsoption für Ödemformen, die aufgrund ihrer Lokalisation oft besondere Anforderungen an Anpassbarkeit, Druckgestaltung und Therapiekonzept stellen. Die Versorgung wurde für Betroffene mit einem Lymphödem im Bereich der Genitalien, des Beckens oder auch des Unterbauchs sowie für postoperative und posttraumatische Ödeme konzipiert.

    Für die Damen- und Herrenausführung der Juzo GenitalCompress Shorts stehen jeweils sechs Größen zur Verfügung, um eine möglichst passgenaue Versorgung sicherzustellen. Die medizinische adaptive Kompression lässt sich individuell an die jeweilige Versorgungssituation anpassen und bei Bedarf im Therapieverlauf nachjustieren. Die Shorts werden in der Farbe Schwarz angeboten und ermöglichen damit eine dezente und alltagstaugliche Versorgung. Die Shorts sind ab sofort im Fachhandel erhältlich.

    Pressekontakt:

    Laura Schultes | Tel. 08251 901 577 | E-Mail: laura.schultes@juzo.de

    Quelle: Neue Juzo GenitalCompress Shorts für flexible Kompression von Genital-, Becken- und Unterbauchödemen / Individuell anpassbare Kompression für Frauen und Männer

  • DGÄPC Statistik 2026: Jede zweite Operation bei jungen Patientinnen betrifft die Brust

    DGÄPC Statistik 2026: Jede zweite Operation bei jungen Patientinnen betrifft die Brust

    Köln (ots) –

    Erster Zwischenstand der laufenden DGÄPC Statistik (https://www.dgaepc.de/aktuelles/dgaepc-statistik/) zeigt deutliche Schwerpunkte bei Brustchirurgie und Gesichtsverjüngung

    Bereits nach der Halbzeit der laufenden DGÄPC Statistik 2026 zeichnen sich erste Entwicklungen bei ästhetisch-plastischen Eingriffen in Deutschland ab. Nach den bislang gemeldeten Behandlungen entfällt bei Frauen zwischen 18 und 30 Jahren mehr als jede zweite Operation auf die Brustchirurgie. Gleichzeitig entscheiden sich in der Gesamtzielgruppegruppe* inzwischen mehr als die Hälfte der Patienten im Gesichtsbereich für verjüngende Maßnahmen. Die Datenerhebung der DGÄPC läuft noch bis Anfang Oktober. Die nun veröffentlichten Zahlen stellen einen Zwischenstand dar und geben einen ersten Ausblick auf die vollständige DGÄPC Statistik 2026.

    Brustchirurgie bleibt bei jungen Frauen das prägende Operationsfeld

    Mit einem Anteil von 52,8 Prozent betreffen die bislang erfassten Operationen bei Frauen zwischen 18 und 30 Jahren überwiegend die Brust. Neben Brustvergrößerungen mit Implantaten (14,9 Prozent) gehören Brustverkleinerungen (14,4 Prozent) und Bruststraffungen (12,6 Prozent) zu den häufigsten Eingriffen dieser Altersgruppe. Auch über alle Altersgruppen hinweg bleibt die Brustchirurgie mit einem Anteil von 35,4 Prozent das bedeutendste operative Behandlungsfeld. Besonders auffällig entwickelt sich bislang die Nachfrage nach Bruststraffungen.

    „Der bisherige Zwischenstand zeigt, dass junge Patientinnen heute sehr differenzierte Wünsche an die Brustchirurgie haben. Es geht längst nicht mehr ausschließlich um eine Vergrößerung. Ebenso häufig stehen eine Verkleinerung oder Straffung im Vordergrund – immer mit dem Ziel, eine zur eigenen Anatomie passende und natürliche Lösung zu finden. Meine Kollegen und ich können diesen Wandel im Praxisalltag bestätigen“, so Dr. Michaela Montanari (https://www.dgaepc.de/mitglieder/bochum/dr-med-michaela-montanari/), Präsidentin der DGÄPC und Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Bochum.

    Bemerkenswert ist zugleich, dass minimalinvasive Gesichtsbehandlungen bei jungen Erwachsenen, anders, als es die öffentliche Wahrnehmung in sozialen Medien häufig vermuten lässt, eine geringe Rolle spielen. Sowohl Botulinumbehandlungen als auch Faltenunterspritzungen machen nach bisherigem Stand jeweils lediglich fünf Prozent der Behandlungen aus.

    Gesichtsverjüngung bestimmt die Nachfrage in der Gesamtgruppe

    Während bei jüngeren Patienten körperformende Eingriffe dominieren, rückt mit zunehmendem Alter die Gesichtsverjüngung stärker in den Fokus. Nach den bislang vorliegenden Daten entfallen 53,5 Prozent aller Behandlungen auf verjüngende Maßnahmen im Gesicht. Besonders häufig werden Oberlidstraffungen, Botulinumbehandlungen, Faltenunterspritzungen und Faceliftings durchgeführt. Auch das Facelifting setzt seinen positiven Trend der vergangenen Jahre nach aktuellem Stand weiter fort.

    „Viele Patienten wünschen sich heute kein sichtbar verändertes Gesicht, sondern ein frisches und authentisches Erscheinungsbild. Wir beobachten, dass die Gesichtsverjüngung zunehmend individueller geplant wird. Minimalinvasive Verfahren und operative Eingriffe werden nicht als Gegensätze verstanden, sondern ergänzen sich heute häufig sinnvoll.“, unterstreicht Dr. Michaela Montanari, Präsidentin der DGÄPC.

    DGÄPC Statistik Sommerupdate: Zwischenstand der laufenden Erhebung

    Die DGÄPC Statistik (https://www.dgaepc.de/aktuelles/dgaepc-statistik/)zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Erhebungen zur ästhetisch-plastischen Chirurgie in Deutschland. Sie basiert auf den Behandlungswünschen einer in den Mitgliedspraxen durchgeführten Patientenumfrage und dokumentiert die Entwicklung ästhetisch-plastischer Eingriffe.

    Das Sommerupdate umfasst die bis Ende Juli 2026 erhobenen Daten. Die Datenerhebung läuft noch bis Anfang Oktober. Die vollständige DGÄPC Statistik 2026 wird im Herbst veröffentlicht.

    Save-the-date: Veröffentlichung der DGÄPC Statistik 2026

    Die DGÄPC Statistik zählt zu den bundesweit größten Erhebungen zu den Interessen, Behandlungswünschen und Trends im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie – und das bereits seit 18 Jahren.

    Die vollständigen Ergebnisse der DGÄPC Statistik 2026 werden im Rahmen der 54. Jahrestagung der DGÄPC (https://www.dgaepc2026.de/) sowie des 5. German Brazilian Aesthetic Meeting vorgestellt.

    Freitag, 09. Oktober 2026

    11.15 bis 12.15 Uhr

    Rottach-Egern | Tegernsee

    Pressevertreterinnen und Pressevertreter können sich bereits heute für die hybride Pressekonferenz (digital oder vor Ort) unter presse@dgaepc.de akkreditieren.

    Über die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e.V. (DGÄPC)

    Die DGÄPC wurde 1972 gegründet und ist Deutschlands erste und älteste Fachgesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Seit bereits 54 Jahren steht der Name der Gesellschaft für qualitative Standards in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie.

    Ziele der DGÄPC sind seit der Gründung im Jahr 1972 die Qualitätssicherung bei ästhetisch-plastischen Behandlungen und Operationen mit intensivem fachlichem Austausch unter Kollegen, die Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich, sowie Aufklärungsarbeit und Patientenschutz.

    *Gesamtzielgruppe 18 – 80+ Jahre

    Pressekontakt:

    Pressestelle
    Franziska Bartel
    Tel: 0221 298511-12
    E-Mail: presse@dgaepc.de
    Web: www.dgaepc.de

    Quelle: DGÄPC Statistik 2026: Jede zweite Operation bei jungen Patientinnen betrifft die Brust

  • Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

    Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

    München (ots) –

    – Neubau in der Westpfalz eine der größten Vergaben im Rettungsdienst
    – 25 Jahre Versorgungssicherheit für schnelle Hilfe aus der Luft
    – Vorreiterprojekt mit effizienter Energienutzung und Ressourcenschonung
    – Eröffnungsfeier in Rockenhausen/Dörnbach mit Staatssekretär Dirk Herber
    – ADAC Luftrettung verantwortlich für Bau, Planung und Finanzierung

    (ADAC Luftrettung gGmbH) Die gemeinnützige ADAC Luftrettung hat im rheinland-pfälzischen Rockenhausen/Dörnbach die erste nachhaltige Luftrettungsstation gebaut und erfolgreich in Betrieb genommen. Am heutigen Montag wurde die neue Heimat des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 66“ feierlich eingeweiht – im Beisein von Staatssekretär Dirk Herber aus dem Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr, sowie Landrat

    image000053_easyots.jpg Rainer Guth und Stadtbürgermeister Michael Vettermann. Mit dem Neubau, der wegen seiner effizienten Energienutzung und Ressourcenschonung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert wurde, ist die Versorgung mit schneller Hilfe aus der Luft bis ins Jahr 2048 gesichert – für die Menschen in der Region und darüber hinaus.

    „Die Finanzierung solcher Projekte wird für gemeinnützige Organisationen wie die ADAC Luftrettung indes immer schwieriger“, kritisierte Geschäftsführer Frédéric Bruder. Der Sparkurs des Bundesgesundheitsministeriums mit einem starren Kostendeckel sorge für eine dauerhafte Unterfinanzierung der Luftrettung und gefährde so die Notfallversorgung insgesamt. „Wir erwarten, dass der Gesetzgeber bei der Reform der Notfallversorgung

    pv-anlage doernbach easyots.jpg im Herbst eine Öffnungsklausel für die medizinische Notfallrettung schafft“, forderte Bruder.

    Vorgaben und Standortfaktoren konsequent einbezogen

    Planung und Umsetzung des Neubaus in Dörnbach waren fester Bestandteil einer europaweiten Ausschreibung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums für den Luftrettungsstandort Westpfalz im Juni 2022, die ein Nachhaltigkeits- und energetisches Konzept vorschrieb. Mit einer Stationierung über einen Zeitraum von 25 Jahren handelte es sich insgesamt um eine der bundesweit größten Vergaben im Luftrettungsdienst. Die ADAC Luftrettung überzeugte das Gremium mit ihrem Konzept und setzte das schlüsselfertige Projekt in weniger als zwei Jahren um. Dabei wurde eng mit lokalen Partnern zusammengearbeitet, es wurden Bauunternehmen aus der Region

    img_gruppenfoto_7230 easyots.jpg beauftragt und Empfehlungen der örtlichen Feuerwehr im Brandschutzkonzept berücksichtigt.

    Die Station wurde mit Blick auf die lange Laufzeit mit einem Doppelhangar geplant. So kann mit einem zweiten Rettungshubschrauber bei Bedarf die Kapazität erhöht und auf Großschadensereignisse wie Naturkatastrophen schnell reagiert werden. Stationsgebäude und Hangar wurden in Holzbauweise gefertigt und Kunststoffe vermieden. Im Erdgeschoss befinden sich je ein Medizin- und Desinfektionsraum für die tägliche Arbeit der Crews sowie zwei Büroräume. Im Obergeschoß gibt es einen Schulungsraum für bis zu 30 Personen und zehn Ruheräume mit erhöhtem Schallschutz für Pausen zwischen den Einsätzen.

    Nachhaltigkeitskonzept

    Ein Gründach schützt vor extremen Temperaturen und sorgt mit einem Regenwassertank für schonenden Wasserverbrauch. Beheizt wird das Gebäude über eine Wärmepumpe mit geothermischer Unterstützung. Eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher ermöglicht eine Eigenstromversorgung von bis zu 75 Prozent. Bei einem Stromausfall kann die Station mit eigenen Aggregaten weiterbetrieben werden. All das macht die Station – zusammen mit Ausgleichmaßnahmen wie großzügigen Brachflächen und Streuobstwiesen – zu einem Vorreiterprojekt für eine effiziente Energienutzung und Ressourcenschonung.

    Mit dem neuen Luftrettungsstandort wertet die ADAC Luftrettung die regionale Rettungsdienstinfrastruktur entscheidend auf. „Christoph 66“ ist der einzige notarztbesetzte Rettungshubschrauber mit Rettungswinde in Rheinland-Pfalz und besonders im ländlichen Raum oft das einzige Rettungsmittel, das Menschen in Notsituationen eine Notärztin oder -arzt zuführen und wenn nötig in ein Krankenhaus bringen kann.

    Crew und Einsatzgebiet

    In Dörnbach sind drei Piloten der ADAC Luftrettung und ebenso viele Notfallsanitäter mit Zusatzqualifikation Winde (TC HHO) beschäftigt. 15 Notärztinnen und -ärzte von der Uniklinik Homburg und dem Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern komplettieren den Personalstamm. Das Einsatzgebiet umfasst die Stadt und den Landkreis Kaiserlautern, die Landkreise Kusel und Birkenfeld sowie den Donnersbergkreis. Für Patientenverlegungen wird der Helikopter in ganz Rheinland-Pfalz eingesetzt. Außerdem fungiert er als offizieller Intensivtransporthubschrauber des Saarlandes.

    Der tägliche Rettungsbetrieb beginnt mit Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) und dauert bis zum Sonnenuntergang. Alarmiert wird „Christoph 66“ von der Rettungsleitstelle Kaiserslautern. Der hochmoderne Hubschrauber des Typs H145 ist der leiseste seiner Leistungsklasse. Bei Bedarf könnte „Christoph 66“ in Zukunft auch in der Dämmerung oder Dunkelheit Einsätze übernehmen. Im vergangenen Jahr wurden die Crews 1530-mal alarmiert, 112 davon waren Einsätze mit der Rettungswinde. Seit seiner Stationierung in der Westpfalz im Jahr 2019 – zunächst in Eßweiler im Landkreis Kusel und ab 2021 in Imsweiler im Donnersbergkreis, flog der ADAC Rettungshubschrauber mehr als 11.000 Einsätze.

    Über die ADAC Luftrettung gGmbH

    Mit 37 Stationen und bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2023 gibt es die ADAC Telenotarzt gGmbH. Sie ist eine innovative Tochtergesellschaft der ADAC Luftrettung und hat sich auf die Bereitstellung von telemedizinischen Notarztdiensten spezialisiert. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

    Pressekontakt:

    Jochen Oesterle
    i.A. ADAC Luftrettung gGmbH
    T +49 89 76 76 34 74
    medien@adac.de
    www.presse.adac.de

    Quelle: Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

  • Ausgezeichnete Innovationskraft trifft starke Teamkultur / Medizintechnik-Spezialist ZOLL sichert sich TOP 100 Siegel

    Ausgezeichnete Innovationskraft trifft starke Teamkultur / Medizintechnik-Spezialist ZOLL sichert sich TOP 100 Siegel

    Köln (ots) –

    ZOLL wurde für die Arbeit seines Geschäftsbereichs „Cardiac Management Solutions“ mit dem TOP 100-Innovationspreis ausgezeichnet und gehört damit zu den 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Jedes Jahr würdigt die Jury des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien jene Unternehmen, die ein äußerst strukturiertes, systematisches und zielorientiertes Innovationsmanagement betreiben, das weit über dem Durchschnitt des deutschen Mittelstands liegt. ZOLL begeisterte vor allem durch seine hervorragenden strukturellen und prozessualen Voraussetzungen, die Innovationen gezielt und wiederholbar möglich machen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch klare Kommunikation und ein innovationsförderndes Klima viel Spielraum geben. Die Preisverleihung des TOP 100 Innovationspreises fand

    GettyImages-1171148506_Montage LifeVest_RZ Kopie 2.jpg am 26. Juni 2026 beim Deutschen Mittelstands-Summit in Heidelberg statt.

    ZOLL Cardiac Management Solutions unterstützt die Patientenversorgung in Deutschland mit LifeVest®, einem tragbaren Kardioverter-Defibrillator (WCD), der Patienten mit einem vorübergehend erhöhten Risiko für einen plötzlichen Herztod verordnet wird. Mit weltweit mehr als einer Million geschützten Patienten und mehr als 140.000 Patienten, die in peer-reviewten Fachpublikationen untersucht wurden, ist LifeVest® der am häufigsten eingesetzte, am umfassendsten erforschte und bewährte tragbare Defibrillator.

    Der TOP 100 Preis ist der führende Innovationswettbewerb für den deutschen Mittelstand. Die Auszeichnung der Unternehmen basiert auf einer unabhängigen, wissenschaftlichen Analyse des Instituts für Entrepreneurship und Innovation unter der Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Die Auswertung berücksichtigt einerseits bereits erreichte Innovationserfolge. Andererseits analysiert sie die innovationsfördernden Strukturen eines Unternehmens, um das zukünftige Innovationspotenzial zu ermitteln. Die Auswertung wird stetig weiterentwickelt, in diesem Jahr spielten vor allem Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eine entscheidende Rolle. Wichtig bleibt in erster Linie aber auch das Innovationsklima in einem Unternehmen und inwieweit Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

    Dieser Punkt spielt für ZOLL eine zentrale Rolle. „Entscheidend ist das starke Involvement der Mitarbeitenden: Veränderungen werden nicht verordnet, sondern gemeinsam erarbeitet“, so René Räpple, Geschäftsführer Deutschland, Österreich, Schweiz und Vice President Central Europe für den Geschäftsbereich Cardiac Management Solutions. Dieser kooperative Ansatz schafft Vertrauen und stärkt die Eigeninitiative im gesamten Team. „Unsere Mitarbeitenden begegnen dem stetigen Wandel daher nicht mit Skepsis, sondern mit Neugier und gestalten die Zukunft unseres dynamischen Arbeitsumfelds aktiv mit“, so Räpple weiter.

    Auch die Einbindung der Kundenperspektive spielt eine wichtige Rolle bei Innovationsprozessen. Dadurch wird auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt und der Markt frühzeitig auf Innovationen vorbereitet.

    Hervorragende Bewertung als Bestätigung für gelebte Innovationskraft

    ZOLL gehört im Bereich „Innovative Prozesse und Organisation“ zur Spitzengruppe: Das Unternehmen wurde hier mit der herausragenden Note A- ausgezeichnet – in einem anspruchsvollen Benchmark, dessen Notenskala bis D reicht. Ausschlaggebend für den Erfolg ist die enge Verzahnung von Führung und Belegschaft: Die Führungsebene gibt nicht nur die Richtung vor, sondern unterstützt Innovationsprozesse aktiv und kontinuierlich. Dieses durchdachte Management spiegelt sich auch in der starken Gesamtnote B+ wider. Damit positioniert sich ZOLL im Innovations-Ranking deutlich über dem deutschen Mittelstand und beweist, dass zukunftsweisende Erfolge hier das Resultat klarer, gelebter Strukturen sind.

    Patientenunterstützung durch verbesserte Prozesse gestärkt

    Innovationskraft zeigt sich bei ZOLL nicht nur in der Technologie, sondern auch im Umgang mit Patienten. Jeden Tag werden weltweit Zehntausende Patienten durch die LifeVest® vor dem plötzlichen Herztod geschützt. Rückmeldungen über die rund um die Uhr erreichbare Patienten-Hotline zeigten, dass LifeVest®-Patienten nach einer lebensrettenden Defibrillation einen besonders hohen Bedarf an Informationen und Unterstützung haben. ZOLL reagierte darauf mit einer Optimierung seiner Schulungs- und Kommunikationsprozesse, um Patienten, Angehörige und Rettungsleitstellen besser auf solche Situationen vorzubereiten. Zusätzlich wurden proaktiv Gespräche mit Rettungsleitstellen geführt, um sicherzustellen, dass im Ernstfall alle Beteiligten – vom Patienten bis zum Notarzt – koordiniert und korrekt handeln. Das Beispiel zeigt, Innovation lohnt sich: Aus den Rückmeldungen der Nutzer geht hervor, dass diese Maßnahmen dazu beigetragen haben, die Patientenbetreuung und die Kommunikation zu verbessern.

    Offene Innovationskultur als Erfolgsfaktor

    Den Sprung unter die TOP 100 verdankt ZOLL vor allem dem engagierten Team, das mit seiner Expertise und Leidenschaft ein Arbeitsumfeld schafft, in dem neue Ideen wachsen können. Innovative und unternehmerische Aktivitäten der Mitarbeiter werden aktiv unterstützt, Fehler als wertvolle Lernchancen angesehen. Flache Hierarchien und ein Austausch auf Augenhöhe sichern die Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen. Diese gelebte Kultur macht ZOLL auch am Standort Köln zu einem hochattraktiven Arbeitgeber für Fachkräfte, die die Zukunft der Medizintechnik aktiv mitgestalten wollen.

    Über ZOLL

    ZOLL, ein Unternehmen der Asahi Kasei-Gruppe, entwickelt und vermarktet medizintechnische Geräte und Softwarelösungen, die dazu beitragen, die Patientenversorgung zu verbessern und Leben zu retten, und gleichzeitig die klinische und operationale Effizienz steigern. Mit Produkten für Defibrillation und Herzüberwachung, Kreislaufunterstützung und CPR-Feedback, übersättigter Sauerstofftherapie, Datenmanagement, Beatmung, therapeutischem Temperaturmanagement sowie der Diagnose und Behandlung von Schlafapnoe bietet ZOLL ein umfassendes Spektrum an Technologien, die Ärzten, Rettungskräften und Feuerwehrleuten sowie Laienhelfern helfen, die Behandlungsergebnisse bei kritischen kardiopulmonalen Zuständen zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter www.zoll.com.

    Über Asahi Kasei

    Die Asahi Kasei-Gruppe leistet einen Beitrag zum Leben und Wohlergehen von Menschen auf der ganzen Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1922 mit den Geschäftsbereichen Ammoniak und Zellulosefasern ist Asahi Kasei durch die proaktive Umgestaltung ihres Geschäftsportfolios stetig gewachsen, um den sich wandelnden Bedürfnissen jeder Epoche gerecht zu werden. Mit weltweit 50.000 Mitarbeitern trägt das Unternehmen zu einer nachhaltigen Gesellschaft bei, indem es durch seine drei Geschäftsbereiche Healthcare, Homes und Material Lösungen für die Herausforderungen der Welt bereitstellt. Der Geschäftsbereich Healthcare umfasst Geräte und Systeme für die Intensivmedizin, Produkte und Dienstleistungen für die Herstellung von Biotherapeutika sowie ein wachsendes Portfolio an Spezialarzneimitteln. Weitere Informationen finden Sie unter www.asahi-kasei.com.

    Asahi Kasei engagiert sich zudem für Nachhaltigkeitsinitiativen und leistet einen Beitrag zur Verwirklichung einer klimaneutralen Gesellschaft bis 2050. Weitere Informationen finden Sie unter www.asahi-kasei.com/sustainability/.

    Pressekontakt:

    Kontakt und weitere Informationen:
    ZOLL CMS GmbH
    Cardiac Management Solutions
    Robert Küller
    Telefon: +49 (0)151 15127941
    rkueller@zoll.com

    Journalistenservice:
    Dr. Silke Hylla
    Burson GmbH
    Telefon: +49 (0)172 1485945
    Silke.Hylla@bursonglobal.com

    Copyright © 2026 ZOLL Medical Corporation. All rights reserved. LifeVest® and ZOLL are trademarks or registered trademarks of ZOLL Medical Corporation in the United States and/or other countries. Asahi Kasei is a registered trademark of Asahi Kasei Corporation. All other trademarks are the property of their respective owners.

    Quelle: Ausgezeichnete Innovationskraft trifft starke Teamkultur / Medizintechnik-Spezialist ZOLL sichert sich TOP 100 Siegel