Schlagwort: Konjunktur

  • BVR-Prognose: Niedrigwasser bremst Konjunktur 2026 nur vorübergehend

    BVR-Prognose: Niedrigwasser bremst Konjunktur 2026 nur vorübergehend

    Berlin (ots) –

    Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hebt seine Wachstumseinschätzung für die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr deutlich an. Nach seiner heute vorgelegten Sommer-Konjunkturprognose rechnet der BVR für 2026 nun mit einem preisbereinigten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,0 Prozent statt bislang erwarteter 0,5 Prozent. Für 2027 wird unverändert ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent erwartet. Grundlage der Einschätzung ist eine spürbare Belebung der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland trotz anhaltender geopolitischer und klimatischer Belastungen.

    „Das Niedrigwasser im Rhein und die Hitzewelle bremsen die Erholung der Wirtschaft nur vorübergehend. In den vergangenen Monaten haben sich die Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur nach mehreren Jahren der Schwäche verdichtet. Die deutsche Wirtschaft wächst inzwischen seit drei Quartalen in Folge. Hinzu kommen Verbesserungen wichtiger Frühindikatoren sowie eine Aufwärtsrevision früherer BIP-Daten. Im dritten Quartal dürfte es aufgrund des Niedrigwassers allerdings zu einer kurzen Wachstumspause kommen“, sagt Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. Getragen werde die konjunkturelle Erholung insbesondere von steigenden Exporten, einer allmählichen Belebung der Industrie sowie einer zunehmenden Dynamik im Baugewerbe. Vor allem die staatlichen Investitionsprogramme in den Bereichen Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz dürften der Wirtschaft in den kommenden Quartalen zusätzliche Wachstumsimpulse verleihen.

    Gleichzeitig belasten das anhaltende Niedrigwasser auf dem Rhein und anderen Wasserstraßen sowie damit verbundene Einschränkungen der Binnenschifffahrt derzeit die deutsche Wirtschaft. Die geringeren Transportkapazitäten führen zu höheren Logistikkosten und beeinträchtigen einzelne Branchen, unter anderem in der Chemieindustrie. „Das Niedrigwasser erschwert derzeit den Gütertransport und führt zu neuen Lieferkettenstörungen. Nach unserer Einschätzung dürfte die gesamtwirtschaftliche Belastung aber zeitlich begrenzt bleiben. Sollte sich die Pegelsituation in den kommenden Wochen normalisieren, dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal preisbereinigt wieder leicht zunehmen“, erläutert Bley. Die aktuelle Lage unterstreiche, wie wichtig widerstandsfähige Lebens- und Wirtschaftsbedingungen sind. Die Politik sollte verlässliche Rahmenbedingungen schaffen und notwendige Anpassungen an veränderte klimatische Bedingungen gezielt vorantreiben. Entscheidend seien dabei Planungssicherheit und gute Bedingungen für private Investitionen.

    „Die Risiken für die deutsche Wirtschaft bleiben auch aus geopolitischer Sicht erheblich. Eine längere Störung wichtiger Handelsrouten, erneute Verschärfungen in der US-Handelspolitik oder ein deutlicher Anstieg der Energiepreise könnten den Aufschwung abbremsen. Im Basisszenario überwiegen derzeit jedoch die Signale einer fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung“, so Bley.

    An seinen Inflationsprognosen hält der BVR fest. Der Verband erwartet für Deutschland eine Inflationsrate von 2,8 Prozent im Jahr 2026 und von 2,5 Prozent im Jahr 2027. Vorübergehend könnte die Teuerungsrate zum Jahresende 2026 jedoch wieder über die Marke von drei Prozent steigen, insbesondere aufgrund höherer Energie- und Transportkosten.

    Die aktuelle BVR-Konjunkturprognose steht www.bvr.de zum Download bereit.

    Pressekontakt:

    Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
    Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation und
    Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin
    Telefon: (030) 20 21-13 00, presse@bvr.de, www.bvr.de

    Quelle: BVR-Prognose: Niedrigwasser bremst Konjunktur 2026 nur vorübergehend

  • Wirtschaftliche Unsicherheit wird zum Stressfaktor in Unternehmen

    Wirtschaftliche Unsicherheit wird zum Stressfaktor in Unternehmen

    Eschborn (ots) –

    Hohe Kosten, eine schwache Nachfrage und unsichere Auftragsentwicklung setzen nicht nur Unternehmen unter Druck. Die wirtschaftliche Unsicherheit zeigt sich auch in den Belegschaften: Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme der mentalen Belastung bei ihren Mitarbeitenden beobachtet. Das zeigt die Randstad-ifo-HR-Befragung für das zweite Quartal 2026.

    Die zentralen Ergebnisse:

    – 51 % der Unternehmen beobachten eine gestiegene mentale Belastung oder mehr Stress bei ihren Mitarbeitenden,
    – 49 % sehen Unsicherheit durch die wirtschaftliche Lage oder Auftragsentwicklung als Belastungstreiber,
    – 45 % führen die Belastung auf Veränderungsprozesse im Unternehmen zurück,
    – 37

    randstad  infografik wirtschaftliche Unsicherheit Stressfaktor.jpg % nennen eine hohe Arbeitsmenge oder hohen Zeitdruck, 35 % Personalengpässe.

    Vor allem Unternehmen mit 250 bis 499 Beschäftigten melden eine Zunahme von mentaler Belastung oder Stress bei ihren Mitarbeitenden (73 %). Zugleich ist in dieser Größenklasse auch die Arbeitsauslastung besonders häufig gestiegen: Das geben 56 % der Unternehmen an.

    Bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten beobachten 57 % eine Zunahme der mentalen Belastung, bei Großunternehmen ab 500 Beschäftigten sind es 53 %. Unter den Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten liegt der Anteil bei 38 %.

    Mentale Belastung nimmt häufiger zu als die Arbeitsauslastung

    Die Entwicklung der Arbeitsauslastung hingegen fällt deutlich uneinheitlicher aus. Während 38 % der Unternehmen von einer gestiegenen Arbeitsauslastung berichten, ist sie bei 41 % in den vergangenen zwölf Monaten unverändert geblieben. 21 % berichten sogar von einem Rückgang. Eine abnehmende mentale Belastung beobachten dagegen lediglich 3 % der Betriebe – die Gegenüberstellung deutet darauf hin, dass das Arbeitspensum allein die Entwicklung nicht erklärt.

    „Mentale Belastung darf deshalb nicht auf die Belastbarkeit von Beschäftigten verkürzt werden. Denn es geht bei Weitem nicht nur darum, wie gut oder schlecht jemand mit einem hohen Workload umgehen kann. Auch unklare Perspektiven, Veränderungen im Unternehmen und knappe personelle Ressourcen erzeugen Druck, der ebenfalls belastet, aber schwerer greifbar ist als eine hohe Arbeitsauslastung. Arbeitgeber müssen deshalb die Bedingungen in den Blick nehmen, unter denen Menschen arbeiten – und nicht nur auf den individuellen Umgang mit Stressfaktoren“, sagt Verena Menne, Human Resources Director DACH Randstad.

    Unsicherheit und Veränderungsprozesse sind die häufigsten Belastungstreiber

    Tatsächlich führt fast die Hälfte der Unternehmen (49 %) die mentale Belastung ihrer Mitarbeitenden auf Unsicherheit durch die wirtschaftliche Lage oder Auftragsentwicklung zurück. Doch auch Veränderungsprozesse spielen mit 45 % eine große Rolle als Belastungstreiber.

    Vor allem mit zunehmender Unternehmensgröße werden Veränderungsprozesse häufiger zum Belastungsfaktor. Während 30 % der Kleinunternehmen sie als Treiber mentaler Belastung nennen, tun dies schon 46 % der Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten und 63 % der Betriebe mit 250 bis 499 Beschäftigten. Bei Großunternehmen geben 65 % Veränderungsprozesse als Belastungstreiber an.

    „Mentale Gesundheit ist nicht nur ein individuelles, sondern auch ein Führungs- und Organisationsthema“, sagt Menne. „Führung kann wirtschaftliche Unsicherheit zwar nicht beseitigen. Sie kann aber verhindern, dass fehlende Orientierung zusätzlichen Druck erzeugt. Dazu braucht es verlässliche Kommunikation – auch wenn noch nicht jede Antwort feststeht -, klare Prioritäten und eine Arbeitsplanung, die Zeitdruck und Personalengpässe realistisch berücksichtigt. Gerade in größeren Organisationen kommt es deshalb darauf an, Veränderungen nachvollziehbar zu kommunizieren und ihre Auswirkungen auf Arbeitsabläufe und Kapazitäten im Blick zu behalten.“

    Über die Randstad-ifo-HR-Befragung

    Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q2 2026. Die Befragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.

    Über Randstad

    Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen – Operational, Professional, Digital und Enterprise – unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.

    Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.

    Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

    Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie im Pressebereich (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC9cnqPISsmFfKwD-2BD00b5nvA8BThbV-2FIBT46VPx4meeJ4L6H3xyy4aoxN8XRZHMrPVituY0Q4Jw-2FxCFdSIyjdVslzSDsxOLrmassE-2BEop3zdeQ-2FmuUhAUb67tOkTWAM5nEvtaUYqxCHrhsF6i9j6mOimGboTQx3K3ZMCTEeoUUU0X9OPSpD4xbWGNlTGBq-2FDsbZnlQiWnYrBNXGj9t8-2FtW7zginBTDTvAGkMfEy1OY88JBsejhqYsQbQgCCRLmgcEDt5KsIm0C8bXwah2lZJotzCDq0QA4HDfEpKy2UzFMuH-2Fb81s7L2JPT05JRikRuid9NtReZqiYcE7zhXF2AI0Xnj0tAhwcKx5B0O-2BaDIv0px-2Fus7rcca1bwdz4pSsa30-2Fs5cMcouCJcSLhX55Rf1AMNAidwtjikGlR3yOc6jjHGEz6aD3C8McBm-2BnvwOcsmecMSPdKoZiM-2F8BYBG0gBioNi0NgCAfRe30kSCDKGjk2V-2B72kfmYHH7AszgxO-2B0BAH62M7PTv-2BBXlvFSCfYKnUTdK4-2Fid7VICHaPzujz9WKVnHy-2FtT1ikYiOgcBxzSLyktJaWT2bkCWqXh-2FqyauwS-2FJrfPk8dbXTw4pM32tQDZM186ramwDpGoZ91Z5W7wexMsZwwppKtIZNRV047z48Ve15rIPwyEqpFThSyVpT8Dr61BU5iRvAnYKUgobeyxfaAtLlcV31NyBi0Eh06Gkzj-2FjwOx4YHq93o5ZPqW-2BTFKzUsSx5Rf4T0mOQLYaK8Hk6K1udCx6K610GUDDmRewjC0DAF3SzEx7nNhYZ4Z9dxaBnG4xgCUPl2tcanL4oxq37n8-2BcU7DAPQU7JJvwF4S6BDVaewXWnHZYwcXa0KfKTqqXopxzlh3B9qlNev-2Fj0B9dmEXaMK3LZ2-2B5cUq514RszvbjglTE1mfGjSfr42VE59fxMoGjfnXLp8LCVjYQIUkvE3rPDHlciBixoQd1Av0vT3bWw2iIc2VQVYCJ6LeeC7HsGute-2B0H8ae12jMz71VFmj4LaEbjWCTpwTiP-2Bmh5F8grwFPdWeoErUqRQgT5JZiIRmF3KqjgAusI2grORUeEq-2BrHLL8mGp-2FGLdxwN-2FmtdjxFiVVA8W1hXGW2clMHIu-2BCDTerNSJ6EaRev39Nv96f71C7BNLxKyyRd8V-2B0jKvgPiZjojYQi9ngNTm-2FVcjTEUAdFf02Nc6elIoOEtQxj50PGTuc0bHbrW8eGAhnZN6NaAta0J-2B-2BM0Rxi3PRwUjqAzIkRucHngrNM7HmOp2NTuv7AE4opr5-2ByrfwhfxDAsVJHIAQ2DuvIXBAudxiJSfIhCrbo4ogBt9SUamePLMqfRcC5QE8NMmhENU00yNvxBEunmFZG4AqEAlHyfFnI1IKYslXaYcCK7eOa5KbRX31SOk1CYNJOGNM56iZ-2Bcwk0AiGsTbX4-2Fh1jinnhp7m-2BXiJ-2BQ9HZobBdDe3X7w8EIzi0Yk6WTx7sqBfgR9a1LcNuKecw3jFeQuqGef-2BjrhQDtLLhrYFkof15DOgSOfSfnu0QAcmN8eRC8ivsKtwtSGRmCwXtVhvaJW9VYpgQWrAPNsBtJ8B75LAhw_17jbu2-2BbG9RNyAX0buchWG-2BhzkWBaHBrRyg2mhV-2FHvnt6K04cJ-2BPfX65r3z47ZETlThwf7rTCckqkywqQJEDVePFfAuDGYDv9jNwGrC6wS2XqRtfeKrfjosax7D2FMzpW5rzEKE39Wl6KLy16MWLHAuMJK0foFvcQdZOvIFWbOCyAKttNksV1it-2Bh02EyAM8crPIlJXAjtXkz5tolMh-2FKgPWJaIDJAjhuwP6GzkLkSPYsWhIIrsm1EnjMg47zXVER7TZpnbsJyogkztvpHOfbnAh56HuPP-2FeWoqiakK0zAOnaTeS44qS1XrZH4Q0WKJR1GXvPPq3VUYY-2F0xvPT5OXg-3D-3D) von Randstad.

    Pressekontakt:

    Randstad Deutschland Pressestelle
    Bettina Desch
    Frankfurter Straße 100
    65760 Eschborn
    Fon 01525 / 450-9349
    E-Mail: presse@randstad.de
    www.randstad.de

    Quelle: Wirtschaftliche Unsicherheit wird zum Stressfaktor in Unternehmen

  • Factoring im 1. Halbjahr 2026: Stabiler Faktor der Unternehmensfinanzierung

    Factoring im 1. Halbjahr 2026: Stabiler Faktor der Unternehmensfinanzierung

    Berlin (ots) –

    Trotz des weiterhin schwierigen konjunkturellen Umfelds zeigt sich der deutsche Factoring-Markt im ersten Halbjahr 2026 robust. Die Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes erzielten ein Ankaufsvolumen von 212,6 Milliarden Euro und lagen damit 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.

    Die außergewöhnlich hohen Wachstumsraten der Vorjahre konnten zwar, auch aufgrund von Veränderungen in der Mitgliederstruktur, nicht fortgeschrieben werden. Die stabile Entwicklung unterstreicht jedoch die Bedeutung des Factorings als wichtiges und verlässliches Finanzierungsinstrument zur Sicherung der Liquidität von Unternehmen und zur Stabilisierung von Lieferketten.

    Nationales Geschäft wächst weiter

    Das nationale Factoring entwickelte sich erneut positiv und stieg auf ein Ankaufsvolumen von rund 151 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das internationale Geschäft blieb mit einem Volumen von rund 62 Milliarden Euro etwa auf Vorjahresniveau.

    Wie sich das nationale Geschäft in den kommenden Monaten entwickelt, wird dabei maßgeblich auch davon abhängen, welche Impulse die von der Bundesregierung angestoßenen Reformen für den Wirtschaftsstandort Deutschland setzen.

    Positiv entwickelte sich zudem die Zahl der Factoring-Kunden. Mit rund 115.000 Kunden wurde ein neuer Höchststand erreicht – ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025. Zu diesem Wachstum haben allerdings auch die zahlreichen neuen Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes beigetragen.

    Wirtschaftliche Aussichten bleiben verhalten

    „Factoring stabilisiert weiterhin die Lieferketten der deutschen Wirtschaft“, erklärt Stefan Wagner, Sprecher des Vorstandes des Deutschen Factoring-Verbandes.

    Die wirtschaftliche Unsicherheit spiegelt sich jedoch weiterhin in den Einschätzungen der Verbandsmitglieder wider. Das Geschäftsklima wurde mit der Schulnote 2,8 erneut etwas schlechter bewertet als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wird das Insolvenzrisiko mit einer Bewertung von 3,0 unverändert als hoch eingeschätzt.

    Die vorliegenden Ergebnisse gelten als repräsentativ für den deutschen Factoring-Markt. Die Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes repräsentieren rund 98 Prozent des verbandlich organisierten Factoring-Volumens in Deutschland und bilden damit den maßgeblichen Referenzmarkt der deutschen Factoring-Branche.

    Pressekontakt:

    Deutscher Factoring-Verband e.V.
    Dr. Alexander M. Moseschus, Verbandsgeschäftsführer
    Behrenstr. 73, 10117 Berlin
    Telefon: 030-20 654 654
    E-Mail: kontakt@factoring.de

    Quelle: Factoring im 1. Halbjahr 2026: Stabiler Faktor der Unternehmensfinanzierung

  • Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im Juli 2026: +0,8 % zum Vormonat

    Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im Juli 2026: +0,8 % zum Vormonat

    WIESBADEN (ots) –

    Lkw-Maut-Fahrleistungsindex, Juli 2026

    +0,8 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)

    -0,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Die Fahrleistung mautpflichtiger Lastkraftwagen mit mindestens vier Achsen auf Bundesautobahnen ist im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gestiegen. Wie das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) und das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilen, lag der kalenderbereinigte Lkw-Maut-Fahrleistungsindex 0,5 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats Juli 2025.

    Lkw-Fahrleistung gibt frühe Hinweise auf Konjunkturentwicklung in der Industrie

    Wirtschaftliche Aktivität erzeugt und benötigt Verkehrsleistungen. Daher besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Lkw-Maut-Fahrleistungsindex und Indizes zur wirtschaftlichen Aktivität, insbesondere der Industrieproduktion. Da der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex etwa einen Monat früher verfügbar ist als der Produktionsindex, eignet er sich als Frühindikator für die Konjunkturentwicklung. Eine Untergliederung nach Wirtschaftszweigen ist aber nicht möglich.

    Methodische Hinweise:

    Der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex basiert auf digitalen Prozessdaten, die im Zuge der Lkw-Mauterhebung erzeugt werden. Der Index zeichnet die Fahrleistung der mautpflichtigen Lkw nach. Entwickelt wurde der Index vom Bundesamt für Logistik und Mobilität. Das Statistische Bundesamt bereitet ihn als saisonbereinigten Konjunkturindikator für Deutschland und die einzelnen Bundesländer auf. Zudem werden Daten zu Fahrten über die Grenzen Deutschlands bereitgestellt.

    Weitere Informationen:

    Die monatlichen Ergebnisse zum Lkw-Maut-Fahrleistungsindex sind in der Datenbank GENESIS-Online über die Tabellen 42191-0001 (Deutschland), 42191-0010 (Bundesländer) und 42191-0002 (grenzüberschreitende Fahrten) abrufbar. Zusätzlich zu den monatlichen Ergebnissen stellt das Statistische Bundesamt einen experimentellen täglichen Lkw-Maut-Fahrleistungsindex bereit. Die Tageswerte werden wöchentlich aktualisiert und als Statistischer Bericht auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht.

    Die Ergebnisse des Lkw-Maut-Fahrleistungsindex sind auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.

    Im Rahmen der „Mautstatistik“ wertet das Bundesamt für Logistik und Mobilität die Mautdaten aus. Seit 2008 geführte detaillierte Tabellen stehen im Internetangebot des BALM unter dem Namen „Mautdaten Tabellenwerk“ bereit. Veränderungen des Umfangs des mautpflichtigen Straßennetzes sowie des der Mautpflicht zugrundeliegenden Gesamtgewichts der Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen im Zeitverlauf werden mit dem Lkw-Maut-Fahrleistungsindex weitgehend ausgeschlossen, sodass die konjunkturelle Entwicklung besser sichtbar wird.

    Weitere Ergebnisse des Tabellenwerks des Bundesamtes für Logistik und Mobilität sind mit Differenzierungen der mautpflichtigen Fahrleistung, zum Beispiel nach Zulassungsstaat oder Schadstoffklassen, über das bestehende Veröffentlichungsprogramm verfügbar. Aufgrund des breiteren Datenangebots und des damit höheren Auswertungsaufwands erscheint das monatliche Tabellenwerk in der Regel später als der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex und wird ohne Bereinigung von saisonalen Effekten sowie strukturellen Veränderungen der Mauterhebung bereitgestellt.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Bundesamt für Logistik und Mobilität
    Telefon: +49 221 5776 4200
    FLI@balm.bund.de
    Statistisches Bundesamt
    Telefon: +49 611 2806
    www.destatis.de/kontakt

    Pressekontakt:

    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44

    Quelle: Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im Juli 2026: +0,8 % zum Vormonat

  • Produktion im Juni 2026: +0,2 % zum Vormonat / Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 1,8 % gesunken

    Produktion im Juni 2026: +0,2 % zum Vormonat / Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 1,8 % gesunken

    WIESBADEN (ots) –

    Produktion im Produzierenden Gewerbe

    Juni 2026 (real, vorläufig):

    +0,2 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    -0,1 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Mai 2026 (real, revidiert):

    +0,7 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    0,0 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,2 % gestiegen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von April bis Juni 2026 um 0,7 % höher als in den drei Monaten zuvor. Im Mai 2026 stieg die Produktion gegenüber April 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 0,7 % (vorläufiger Wert: +0,9 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 war die Produktion Juni 2026 kalenderbereinigt 0,1 % niedriger.

    Deutlicher Produktionsanstieg in der Automobilindustrie

    Die positive Entwicklung der Produktion im Juni 2026 ist maßgeblich auf die Zuwächse in der Automobilindustrie zurückzuführen (saison- und kalenderbereinigt +3,6 % zum Vormonat). Auch der Anstieg im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +8,4 %) beeinflusste das Gesamtergebnis positiv. Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang im Maschinenbau (-3,9 %) aus.

    Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) blieb im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt unverändert (0,0 %). Dabei stieg die Produktion von Konsumgütern um 1,0 % und die Produktion von Investitionsgütern um 0,2 %. Die Produktion von Vorleistungsgütern sank dagegen um 0,9 %. Außerhalb der Industrie stieg die Energieerzeugung um 1,9 % und die Bauproduktion um 0,1 %.

    Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 sank die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 0,8 %.

    Produktion in energieintensiven Industriezweigen gesunken

    In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,8 % gesunken. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von April bis Juni 2026 um 2,5 % höher als in den drei Monaten zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Juni 2025 war die energieintensive Produktion im Juni 2026 kalenderbereinigt um 2,2 % höher. Eine Analyse zum Produktionsindex für energieintensive Industriezweige ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Die Veränderungsraten basieren auf dem Produktionsindex für das Produzierende Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    Die dem Produktionsindex zugrundeliegende Datenerhebung erfolgt fachlich gegliedert nach dem Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken (GP). Im Berichtsmonat Januar 2026 hat die neue Fassung des Güterverzeichnisses, Ausgabe 2026 (GP 2026), die bisher gültige Ausgabe 2019 (GP 2019) abgelöst. Die bei der Ergebnisdarstellung genutzte Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) änderte sich durch die GP-Umstellung nicht, die Abgrenzung der Wirtschaftszweige bleibt somit bestehen. Auch die in der Pressemitteilung betrachteten Ergebnisse auf höher aggregierter Ebene (WZ-2-Steller und Aggregate) bleiben unverändert. Die GP-Umstellung betrifft lediglich die interne Zuordnung der produzierten Güter auf die 4-Steller der Klassifikation der Wirtschaftszweige.

    Die fünf hier als energieintensiv bezeichneten Branchen haben einen besonders hohen Energiebedarf im Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung. Bezogen auf das Berichtsjahr 2021 benötigten sie zusammen 77 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs. Ihr Anteil an der industriellen Bruttowertschöpfung betrug 17 %. In diesen Branchen waren 2021 rund 930 000 Beschäftige in rund 7 000 Industriebetrieben in Deutschland tätig.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Basisdaten und lange Zeitreihen zum Produktionsindex im Produzierenden Gewerbe können über die Tabelle Indizes der Produktion (42153-0001) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Die Zeitreihe Produktionsindex energieintensive Industriezweige liegt dort nun ab dem Jahr 2005 vor.

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie und ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige sind auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ verfügbar.

    Der Produktionsindex ist auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
    www.destatis.de/kontakt

    Pressekontakt:

    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44

    Quelle: Produktion im Juni 2026: +0,2 % zum Vormonat / Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 1,8 % gesunken

  • Exporte im Juni 2026: +0,9 % zum Mai 2026

    Exporte im Juni 2026: +0,9 % zum Mai 2026

    WIESBADEN (ots) –

    Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Juni 2026

    139,3 Milliarden Euro

    +0,9 % zum Vormonat

    +6,6 % zum Vorjahresmonat

    Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Juni 2026

    123,9 Milliarden Euro

    +4,4 % zum Vormonat

    +8,4 % zum Vorjahresmonat

    Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Juni 2026

    15,4 Milliarden Euro

    Im Juni 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Mai 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,9 % und die Importe um 4,4 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 nahmen die Exporte um 6,6 % und die Importe um 8,4 % zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt. Im gesamten 1. Halbjahr 2026 wurden 3,7 % mehr Waren aus Deutschland exportiert und 4,4 % mehr Waren nach Deutschland importiert als im Vorjahreszeitraum.

    Im Juni 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 123,9 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Noch nie wurden in einem Monat kalender- und saisonbereinigt so viele Waren exportiert wie im Juni 2026. Der bisherige Höchststand war im September 2022 (139,1 Milliarden Euro) erreicht worden. Bei den Importen hatte es zuletzt im November 2022 (126,5 Milliarden Euro) einen höheren Wert als im Juni 2026 gegeben. Die Außenhandelsbilanz schloss im Juni 2026 mit einem Überschuss von 15,4 Milliarden Euro ab. Im Mai 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +19,3 Milliarden Euro betragen. Im Juni 2025 hatte er bei +16,4 Milliarden Euro gelegen. Im gesamten 1. Halbjahr 2026 lag der Exportüberschuss bei 105,0 Milliarden Euro (Exporte: 816,6 Milliarden Euro; Importe: 711,6 Milliarden Euro), im 1. Halbjahr 2025 hatte der Überschuss 105,9 Milliarden Euro betragen.

    Außenhandel mit EU-Staaten

    In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 79,3 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 63,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Mai 2026 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 1,3 % und die Importe aus diesen Staaten um 7,4 %. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 55,3 Milliarden Euro (+1,2 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 42,8 Milliarden Euro (+7,5 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 24,1 Milliarden Euro (+1,8 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 20,8 Milliarden Euro (+7,3 %) von dort importiert.

    Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten

    In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 60,0 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 60,3 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Mai 2026 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 0,3 % und die Importe von dort um 1,4 %.

    Die meisten deutschen Exporte gingen im Juni 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 12,1 Milliarden Euro exportiert, das waren 14,2 % weniger als im Mai 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 1,2 % geringer. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 7,7 % auf 7,3 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im Juni 2026 im Vergleich zum Mai 2026 um 0,3 % auf 6,2 Milliarden Euro.

    Die meisten Importe kamen im Juni 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 16,5 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 9,1 % mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 9,6 % auf 8,7 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 16,7 % auf 3,2 Milliarden Euro ab.

    Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt)

    Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Juni 2026 Waren im Wert von 147,0 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 128,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 stiegen die Exporte damit um 13,9 % und die Importe um 14,0 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Juni 2026 mit einem Überschuss von 18,8 Milliarden Euro ab. Im Juni 2025 hatte der Saldo +16,5 Milliarden Euro betragen.

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Ausführliche Erläuterungen zur Kalender- und Saisonbereinigung enthält das Methodenpapier „Saisonbereinigung im Außenhandel“. Bei kalender- und saisonbereinigten Werten handelt es sich immer um errechnete fiktive Werte. Ein Vergleich zwischen bereinigten und unbereinigten (nominalen) Reihen ist daher nicht sinnvoll.

    Bei den Ergebnissen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um vorläufige Ergebnisse der monatlichen Außenhandelsstatistik. Aussagen zu den Gründen für Veränderungen im Außenhandel insgesamt oder mit einzelnen Staaten oder Staatengruppen sind zu diesem frühen Zeitpunkt aufgrund noch nicht vorliegender Detailergebnisse nicht möglich.

    Weitere Informationen:

    Weitere kalender- und saisonbereinigte Ergebnisse der Außenhandelsstatistik bietet die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 51000-0020 und 51000-0021). Dort sind auch erste vorläufige nominale Ergebnisse des Berichtsmonats Juni 2026 abrufbar (Tabellen 51000-0002, 51000-0004 und 51000-0006). Diese ersten vorläufigen Ergebnisse werden am 20. August 2026 zeitgleich mit der Veröffentlichung der vollständigen Detailergebnisse für den Berichtsmonat (Tabellen 51000) aktualisiert.

    Ergebnisse zum Außenhandel sind auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Außenhandel
    Telefon: +49 611 75 2481
    www.destatis.de/kontakt

    Pressekontakt:

    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44

    Quelle: Exporte im Juni 2026: +0,9 % zum Mai 2026

  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2026: +3,1 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge -0,5 %

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2026: +3,1 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge -0,5 %

    WIESBADEN (ots) –

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe

    Juni 2026 (real, vorläufig):

    +3,1 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +6,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Mai 2026 (real, revidiert):

    +0,3 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +4,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt um 3,1 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,5 % niedriger als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von April 2026 bis Juni 2026 um 1,3 % höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge blieb er unverändert (0,0 %). Im Mai 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber April 2026 um 0,3 % (vorläufiger Wert: +1,9 %). Diese Revision ergibt sich aus einer Anpassung bei der Preisbereinigung.

    Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2026 ist zu einem großen Teil auf die deutlichen Anstiege im Maschinenbau (+12,7 %) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 %) zurückzuführen. In beiden Bereichen meldete eine Reihe von Betrieben Großaufträge. Auch der Zuwachs in der Automobilindustrie (+3,8 %) wirkte sich positiv auf das Gesamtergebnis aus. Im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) hingegen sanken die Auftragseingänge um 41,7 % gegenüber dem hohen Niveau des Vormonats. Zu Großaufträgen in diesem Bereich liegen für das vorläufige Ergebnis für Juni 2026 bislang nur unvollständige Daten vor.

    Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im Juni 2026 um 6,4 % höher und bei den Konsumgütern um 4,2 % höher als im Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern fiel er um 2,5 %.

    Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 %. Dabei fielen die Aufträge aus der Eurozone um 14,0 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone stiegen um 10,2 %. Die Inlandsaufträge stiegen um 7,8 %.

    Umsatz im Juni 2026 um 1,3 % niedriger als im Vormonat

    Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt 1,3 % niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,4 % niedriger. Für Mai 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,2 % gegenüber April 2026 (vorläufiger Wert: +1,8 %). Auch hier ergibt sich die Revision aus einer Anpassung bei der Preisbereinigung.

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.

    Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ einen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
    www.destatis.de/kontakt

    Pressekontakt:

    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44

    Quelle: Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2026: +3,1 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge -0,5 %

  • Europas Automobilindustrie entgehen Milliardengewinne / Die Abhängigkeit von asiatischen Batterieproduzenten steigt

    Europas Automobilindustrie entgehen Milliardengewinne / Die Abhängigkeit von asiatischen Batterieproduzenten steigt

    München (ots) –

    – Ohne eine eigene Batteriewertschöpfungskette entgehen europäischen Unternehmen rund 10,5 Milliarden Euro Gewinn.
    – 77 Prozent der Batterien für Elektrofahrzeuge werden in Asien hergestellt – ein Anstieg um 7 Prozent gegenüber 2024.
    – Investitionen und Fördermittel müssen zielgerichtet bereitgestellt werden, damit europäische Unternehmen die kritische Anlaufphase der Batteriezellproduktion überstehen.

    Europas Abhängigkeit insbesondere von chinesischen Batterieproduzenten steigt deutlich auf hohem Niveau. Demnach wurden im vergangenen Jahr 77 Prozent der Batteriezellen für Elektroautos in Asien hergestellt (2024: 70 Prozent), während auf Europa unverändert 13 Prozent entfallen, wie eine aktuelle Analyse von Deloitte zeigt. Hinzu kommt, dass 98 Prozent der europäischen Produktionskapazitäten von asiatischen Unternehmen kontrolliert werden (2024: 97 Prozent). Insgesamt ist die weltweite Produktionskapazität innerhalbeines Jahres um 26 Prozent auf 920 Gigawattstunden gestiegen.

    Die Nachfrage nach Batterien für Elektroautos wird weiter steigen: Knapp 28 Millionen Elektrofahrzeuge werden nach Analysen von Deloitte bis 2030 in Europa produziert. Sie benötigen Batterien mit einer Kapazität von 1.950 Gigawattstunden. Den hiesigen Batterieunternehmen entgehen über die kommenden vier Jahre Gewinne in Höhe von 10,5 Milliarden Euro, wenn sie diese nicht selbst herstellen. Zählt man importierte Vorprodukte, Produktionsanlagen und aus Asien entsandte Fachkräfte hinzu, auf die die europäische Batterieindustrie angewiesen ist, kann sich die entgangene Wertschöpfung bis 2030 auf 100 bis 150 Milliarden Euro summieren.

    Das zeigt eine aktuelle Studie von Deloitte. Auf Basis von Produktionsanalysen und einer Befragung unter 222 Entscheiderinnen und Entscheidern in 13 europäischen Ländern untersucht die Studie die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen entlang der Batteriewertschöpfungskette. In diesem Ökosystem agieren insgesamt circa 350 europäische Industrieunternehmen.

    Batterieabhängigkeit verschärft Absatzkrise

    „Batterien bestimmen Reichweite, Leistung und Preis eines Elektroautos“, sagt Harald Proff, Leiter des globalen Automobilsektors bei Deloitte. „Wenn europäische Hersteller hier nicht wettbewerbsfähig sind, werden die Absätze künftig noch stärker unter Druck geraten. Die Branche und die Politik müssen jetzt gemeinsam gegensteuern, um die Abhängigkeit insbesondere von China zu reduzieren.“

    Die Wertschöpfung der Batterien entsteht vorwiegend bei der Materialgewinnung und -aufbereitung (50 bis 60 Prozent der Wertschöpfung) sowie der Zellproduktion (15 bis 30 Prozent). Sie bestimmen maßgeblich die Wirtschaftlichkeit und die Stabilität der nachgelagerten Prozesse. Doch gerade in diesen Bereichen sind europäische Batterieunternehmen bislang nicht ausreichend positioniert: Für 83 Prozent der befragten Unternehmen ist die Produktion der Zellkomponenten eine zentrale Herausforderung, gefolgt von Materialgewinnung und -aufbereitung (82 Prozent).

    Insbesondere nennen 57 Prozent der Befragten Probleme bei der Versorgung mit Vorläufermaterialien als größte Hürde. An zweiter Stelle folgen Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme der Anlagen (51 Prozent) sowie fehlende Erfahrung (48 Prozent). Zudem sehen 41 Prozent das Risiko, dass Europa seinen eigenen Batteriebedarf künftig nicht decken kann.

    Europäische Unternehmen können noch gewinnen

    „Die Hersteller forschen an neuen Batterietechnologien, doch die Probleme liegen bei der Finanzierung und der Industrialisierung“, erklärt Proff. „Investitionen und Fördermittel sollten nicht nur die Entwicklungsphase, sondern auch die ersten kapitalintensiven Betriebsjahre abdecken. Denn die Batterieproduktion ist eine langfristige Wette, die die europäischen Unternehmen noch gewinnen können. Für die Investitionen braucht die Industrie langfristige Planungssicherheit und ein klares Bekenntnis zur Elektromobilität. Europa darf bei Batterien nicht länger auf Sicht fahren.“

    Die Befragung zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren nur 40 Prozent der Projekte entlang der Batteriewertschöpfungskette vollständig wie geplant umgesetzt wurden. 80 Prozent der Befragten sagen, dass die aktuelle Regulatorik einen negativen Einfluss auf Batterieprojekte hat. Hilfreich wären hingegen beschleunigte Genehmigungsverfahren (70 Prozent), eine stabile Nachfrage (54 Prozent) und die konsequente Umsetzung einer Clean-Tech Roadmap (51 Prozent).

    Über Deloitte

    Deloitte bietet führende Prüfungs- und Beratungsleistungen für nahezu 90% der Fortune Global 500®-Unternehmen und Tausende von privaten Unternehmen an. Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Unsere Mitarbeitenden liefern messbare und langfristig wirkende Ergebnisse, die dazu beitragen, das öffentliche Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken und unsere Kunden bei Wandel und Wachstum unterstützen. Deloitte baut auf eine über 180-jährige Geschichte auf und ist in mehr als 150 Ländern tätig. Erfahren Sie mehr darüber, wie die über 470.000 Mitarbeitenden von Deloitte zusammenarbeiten, um das Leitbild „making an impact that matters“ täglich zu leben: www.deloitte.com/de.

    Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die „Deloitte-Organisation“). DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns. Wenn Sie keine Informationen mehr erhalten wollen, antworten Sie bitte auf diese E-Mail.

    Pressekontakt:

    Eleni Schlossnikel
    Corporate Communications
    Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    Rosenheimer Platz 4, 81669 München
    Phone: +49 89 29036 8528| Mobile: +49 151 55720043
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    Quelle: Europas Automobilindustrie entgehen Milliardengewinne / Die Abhängigkeit von asiatischen Batterieproduzenten steigt