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  • Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

    Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

    Coburg (ots) –

    Experte der HUK-COBURG betont: Eine Wespe im Auto ist unangenehm, aber die Situation sollte erst geklärt werden, wenn das Fahrzeug steht – Sicherheit im Straßenverkehr geht vor.

    Aktuell sind Wespen wieder besonders aktiv. Laut Umweltbundesamt gibt es in Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei davon sind echte Plagegeister. Und trotzdem reicht das schon, wenn diese auf der Suche nach Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig halt – auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe im Innenraum reicht aus, um viele Fahrer aus der Ruhe zu bringen. Vorsichtiger Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind keine

    Wespe_im_Auto_2026.jpg Seltenheit.

    Was auf der Terrasse oder in der Eisdiele meist glimpflich endet, kann im Auto gefährlich werden. Wer erschrickt, wild nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und bremst, riskiert schnell einen Unfall. Die HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen bleibt – und was im Schadenfall gilt.

    Wespe im Auto: Was tun?

    – Ruhe bewahren: Auch wenn das schwerfällt – hektische Bewegungen machen die Situation meist schlimmer.
    – Nicht anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal und kann sie eher zum Angriff reizen.
    – Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst kontrolliert langsamer werden, Abstand halten und nicht plötzlich bremsen.
    – Warnblinker einschalten: So wird signalisiert, dass das Fahrzeug langsamer wird oder stehenbleibt.
    – Sicheren Platz zum Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt fahren.
    – Fenster oder Türen öffnen: Erst anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast einen Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich zu reizen.

    Wer zahlt bei „Wespen-Unfällen“?

    Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter.

    Für den Schaden am eigenen Auto kommt in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung auf.

    Wichtig ist: „Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine Wespe im Auto ist unangenehm, bewahren Sie dennoch Ruhe und klären Sie die Situation erst, wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl Kräußlich, Experte für Kfz-Versicherungen bei der HUK-COBURG.

    So muss selbst eine überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im Chaos enden.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Wespe im Auto: Was passiert bei einem Unfall? (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/wespe-auto.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Weitere Informationen und Kontakt:

    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Grit Renning
    Tel. 09561/96-22611
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

  • Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit

    Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit

    Coburg (ots) –

    – Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg
    – Haftungsprivileg für Kinder
    – Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas

    Die Sommerferien sind in einigen Bundesländern schon vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der Verkehr erfordert volle Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wider: Kinder verunglücken besonders häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist. Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder

    Schulweg_ Internet.jpg Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicherer machen.

    Doch welches ist der sicherste Weg? Eltern können eigene Erfahrung auf der Seite https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch einmal gegenchecken: Hier lässt sich eine möglichst sichere Route auf Basis bekannter gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil der Daten zur Erkennung der Gefahrenstellen liefert die HUK-COBURG an die „Initiative für sichere Straßen“, Betreiber des Schulweg-Portals. Basis ist der Telematik-Tarif des Versicherers, den über 800.000 Kundinnen und Kunden nutzen. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Weitere Daten, die in die Berechnung einfließen, sind u.a. die polizeilichen Unfalldaten sowie Meldungen von Verkehrsteilnehmern.

    Eltern von ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass ein Kind mit ausreichendem Abstand zum fließenden Verkehr am Bordstein stehen bleibt. Und vor der Straßenüberquerung sollten Kinder immer den Blickkontakt zum Autofahrer suchen. Richtig üben lässt sich nur unter realen Bedingungen: Also morgens, wenn die Schule beginnt und mittags, wenn sie endet.

    Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für Autofahrer weitreichende Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften sie unabhängig von der Schuldfrage.

    Autofahrer müssen also stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

    Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend ist, ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen richtig einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.

    Lautet die Antwort ja, müssen aber auch Kinder für sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet in beiden Fällen eine private Haftpflichtversicherung.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Sicherer Schulweg (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/schulweg.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Grit Renning
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    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit

  • Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter / Private Unfallversicherung schließt wichtige Lücke

    Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter / Private Unfallversicherung schließt wichtige Lücke

    Coburg (ots) –

    Auf Landstraßen kommt es immer häufiger vor: Ein kleines, meist knallig lackiertes Gefährt zuckelt mit maximal 45 Kilometern pro Stunde über die Straße, während sich dahinter eine Schlange bildet. Microcars, auch Mopedautos oder Leichtkraftfahrzeuge genannt, sind längst keine Seltenheit mehr. Doch was steckt eigentlich hinter den kleinen Flitzern, und worauf sollten Fahrerinnen und Fahrer beim Versicherungsschutz achten?

    Microcars verbinden Eigenschaften von Pkw und Moped: Sie haben vier Räder, einen großen Geschwindigkeitsaufkleber auf dem Heck, maximal zwei Sitzplätze, ein Dach und bieten Schutz vor Wind und Wetter, sind aber deutlich kleiner und leichter als klassische Autos. Sie dürfen maximal

    260811_HUK_Tipp_Microcars.jpg 45 km/h fahren und lassen sich bereits mit der Führerscheinklasse AM bewegen – in Deutschland ab 15 Jahren.

    Beliebte Alternative zum Moped

    Gerade für Jugendliche auf dem Land können Microcars eine praktische Lösung sein. Wo der öffentliche Nahverkehr nur eingeschränkt verfügbar ist, schaffen sie zusätzliche Flexibilität auf dem Weg zur Schule oder zum Ausbildungsplatz. Gleichzeitig punkten sie mit niedrigen Betriebskosten, geringem Verbrauch und ihrer kompakten Bauweise. Kein Wunder also, dass sich immer mehr junge Menschen für ein Microcar statt für ein klassisches Moped entscheiden.

    Dieser Trend zeigt sich auch in den Vertragszahlen der HUK-COBURG: „Microcars haben sich von einer Nischenlösung zu einem festen Bestandteil im Straßenbild entwickelt. Das spiegelt sich klar in unseren Zahlen wider: Allein im letzten Jahr ist unser Bestand in diesem Segment um fast ein Drittel gestiegen“, sagt Michael Müller, Leiter der Abteilung Kraftfahrtversicherung bei der HUK-COBURG.

    Wo die Risiken liegen

    Mit der zunehmenden Nutzung auf Überlandstrecken rückt die Verkehrssicherheit stärker in den Fokus. Da Microcars maximal 45 km/h schnell sind, werden sie von anderen Verkehrsteilnehmern häufig unterschätzt. Die kompakte Bauweise und die Ähnlichkeit zu einem Pkw können dazu führen, dass nachfolgende Fahrzeuge die Geschwindigkeit falsch einschätzen. Riskante Überholmanöver oder zu geringer Abstand können die Folge sein.

    Hinzu kommt: Ein Microcar verfügt nicht über dieselben Sicherheitsreserven wie ein Pkw. Unter anderem fehlt die bei größeren Fahrzeugen übliche Knautschzone, wodurch sich Unfälle für die Insassen gravierender auswirken können als in einem klassischen Auto. Wer ein Microcar fährt, sollte deshalb vorausschauend unterwegs sein.

    Wie wird ein Microcar versichert?

    Bei der Versicherung orientieren sich Microcars am Moped: Statt eines klassischen Kfz-Kennzeichens erhalten die Fahrzeuge ein Versicherungskennzeichen, das direkt bei der Versicherung erhältlich ist und jährlich, jeweils zum 1. März, erneuert werden muss. Damit ist die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflicht abgedeckt, also Schäden, die man mit dem Microcar bei anderen verursacht. Optional kann eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden, die zusätzlich Schäden am eigenen Microcar abdeckt. Hier werden beispielsweise Schäden durch Diebstahl, Brand oder Hagel übernommen.

    Private Unfallversicherung mitdenken

    Ein wichtiger Punkt wird beim Blick auf den reinen Pflichtschutz oft übersehen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Fahrerinnen und Fahrer anderen Personen zufügen, nicht aber eigene Verletzungen. Eine private Unfallversicherung schließt genau diese Lücke.

    Unterm Strich gilt: Wer sich für ein Microcar entscheidet, profitiert von einem flexiblen und günstigen Fortbewegungsmittel, sollte aber sowohl im Straßenverkehr als auch beim Versicherungsschutz vorausschauend unterwegs sein.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/microcars.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung.

    Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Pressekontakt:

    Weitere Informationen und Kontakt:
    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Melanie Richter
    Telefon: 09561-9622614
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Microcars: Alternative zum Moped wird immer beliebter / Private Unfallversicherung schließt wichtige Lücke

  • HUK-E-Barometer / Umstiege auf E-Autos erreichen bei Neu- und Gebrauchtwagen im privaten Bereich Rekorde

    HUK-E-Barometer / Umstiege auf E-Autos erreichen bei Neu- und Gebrauchtwagen im privaten Bereich Rekorde

    Coburg (ots) –

    Umstiege auf E-Autos erreichen bei Neu- und Gebrauchtwagen im privaten Bereich Rekorde – Verdopplungen gegenüber Zeit vor dem Iran-Krieg – Hohe Spritpreise hinterlassen sichtbare Spuren – Auch Plug-in-Hybride legen zu – Frauen gewinnen mehr Zutrauen zu E-Autos

    – Bei fast jedem achten privaten Fahrzeug-Wechsel in Deutschland wird inzwischen ein Auto mit Verbrennungsmotor durch ein E-Auto ersetzt
    – Tesla und chinesische Marken können am stärksten von Umstiegen auf vollelektrische Neuwagen profitieren
    – Modelle des VW-Konzerns können nur bei Umstiegen auf E-Gebrauchtwagen ihre Anteile behaupten, bei Neuwagen verlieren sie klar an Boden
    – E-Autos nehmen vor allem in der Gunst

    260727_E-Barometer_Infografik_print.jpg der Frauen deutlich zu
    – Unter den Bundesländern verzeichnen Niedersachsen und Schleswig-Holstein die größte Dynamik bei privaten Anschaffungen von E-Autos
    – Auf kommunaler Ebene ist das Wachstumstempo des Bestands reiner E-Autos 2026 in den Spitzenreiter-Landkreisen Cloppenburg und Schweinfurt mehr als sechsmal so hoch wie in der Stadt Gelsenkirchen als Schlusslicht

    Im zweiten Quartal 2026 hat die Häufigkeit der Umstiege auf Elektroautos bei Privatpersonen in Deutschland erneut stark zugenommen und erreicht Rekordwerte. Bei jedem achten Fahrzeugwechsel (12,0 %) im Bestand der HUK wird inzwischen von einem Auto mit Verbrennermotor auf einen rein elektrischen PKW gewechselt. Vor Beginn des Iran-Kriegs und den daraufhin stark steigenden Spritpreisen lag die Quote nur etwa halb so hoch (6,3 % im Januar und Februar 2026). Und tatsächlich gibt es zahlreiche Indizien, die für einen direkten Zusammenhang sprechen.

    So nahm die Umstiegshäufigkeit auf gebrauchte E-Autos im zweiten Quartal 2026 stärker zu als die auf vollelektrische Neuwagen. Vermutet werden darf, dass mit Gebrauchtwagen schneller auf steigende Kosten für Benzin und Diesel reagiert werden kann, als bei Neuwagen mit Bestell- und Lieferfristen. Weiteres Indiz: Vielfahrer mit jährlich mehr als 12.000 Kilometer Fahrleistung, die besonders unter hohen Spritpreisen leiden, steigen inzwischen so viel häufiger um auf E-Autos als Fahrer mit weniger Jahresleistung, dass der Abstand zwischen den beiden Fahrergruppen ein Rekordniveau erreicht hat (14,7 % zu 8,0 %). Und dieser Unterschied ist bei Umstiegen auf gebraucht angeschaffte E-Autos in Relation noch weit größer (10,7 % zu 4,5 %).

    Deutlichste Bestätigung für einen Zusammenhang zwischen gestiegenen Spritpreisen und häufigeren Wechseln zu E-Autos liefert die bundesweit repräsentative Befragung von mehr als 4000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Rahmen des HUK-E-Barometers. Demnach gibt fast jeder vierte Befragte mit Führerschein (24 %) an, nur „wegen der Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Iran-Krieges“ erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nachgedacht zu haben oder das eine geplante Anschaffung dadurch jetzt wahrscheinlich vorgezogen wird.

    Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG zuständig für Kfz-Versicherung: „Der Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland hat eine neue Dimension erreicht, auch angetrieben durch stark gestiegene Spritpreise. Elektrische Gebrauchtwagen können dabei offenbar zum Gamechanger werden. Möglicherweise ließe sich dieser Trend noch verstärken, wenn neben den Käufern von Neuwagen auch die Käufer gebrauchter E-Autos von der staatlichen E-Autoprämie profitieren könnten.“

    Gesellschaftliche Akzeptanz für E-Autos steigt – besonders bei Frauen

    Die gesellschaftliche Zustimmung zum E-Auto hat ebenfalls neue Rekorde erreicht. Erstmals seit Beginn der Quartals-Messungen durch das HUK-E-Barometer in 2024 erklärt jetzt mehr als die Hälfte der Deutschen (52 %), dass sie Elektroautos „gut“ oder „sehr gut“ finden.

    Im Zeitverlauf gibt es dabei indes Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Männer standen und stehen vollelektrischen Autos deutlich positiver gegenüber als Frauen. Im 2. Quartal 2026 haben Frauen aber den Abstand besonders stark verkürzt. Ihre Zustimmung zu reinen Elektroautos als gut oder sehr gut stieg von 37 % im Vorquartal auf jetzt 45 Prozent. Der Anstieg lag damit um zwei Drittel höher als bei den Männern (von 54 auf 59 %).

    Tesla mit erstaunlichem Comeback

    Die Autohersteller profitierten sehr unterschiedlich vom E-Auto-Boom im ersten Halbjahr 2026. Bei den Neuwagen-Anschaffungen stehen vor allem preisgünstigere ausländische Hersteller im Fokus. Der chinesische Hersteller BYD kann seinen Anteil an der Gruppe der Umsteiger von Verbrennern zu reinen E-Neuwagen relativ am stärksten steigern – wenn auch von einem in 2025 noch niedrigen Niveau aus (0,8 auf 3,3 %). Ähnlich ist die Situation bei der ebenfalls in China beheimateten Marke Leapmotor (1,8 auf 3,4 %). Ein Comeback gelang zudem Tesla. Nachdem der Anteil der reinen E-Auto-Marke im vergangenen Jahr noch von 15,5 auf 5,6 Prozent abgestürzt war, schoss er im ersten Halbjahr nun fast im gleichen Umfang wieder nach oben auf 12,2 Prozent.

    Ausnahmslos alle deutschen Marken (außer Opel / Stellantis) büßten dagegen bei Umstiegen von Verbrenner- auf neue E-Autos Anteile ein. Werden im Rahmen der Umstiege aber gebrauchte E-Autos angeschafft, sieht es anders aus. So ist bei diesen Wechseln jedes sechste Fahrzeug ein VW. Der Anteil stieg im ersten Halbjahr sogar etwas an auf jetzt 17,1 Prozent. Auch bei weiteren Marken des VW-Konzerns gab es Zuwächse beim Anteil gebrauchter E-Autos (Audi von 5,4 auf 6,8 %, Skoda 2,7 auf 5,0 % und Cupra 2,2 auf 3,0 %).

    Deutlich unterschiedliche Dynamik in den Bundesländern

    Beim Regionalvergleich zeigen im bisherigen Jahresverlauf 2026 Schleswig-Holstein und Niedersachsen die größte Dynamik bei der Zunahme des Bestands an privaten E-Autos vor Bayern auf Rang drei. Bei den Schlusslichtern Sachsen und Berlin erreicht dagegen diese Markt-Dynamik nur etwa die Hälfte dortiger Spitzenwerte. Unterdurchschnittlich im Deutschland-Vergleich schneidet inzwischen bei der Markt-Dynamik auch das Autoland Baden-Württemberg ab – ausgenommen aber die Landeshauptstadt Stuttgart. Unter den 15 größten Städten Deutschlands über 500.000 Einwohner gibt es 2026 in Stuttgart bisher die größte Veränderungsdynamik bei E-Autos. Und mit 5,3 Prozent ist der Bestand reiner Elektroautos im Privatbesitz innerhalb der Metropolen mit Abstand am höchsten.

    Aber selbst Stuttgart ist damit weit entfernt von E-Auto-Entwicklungen in einigen ländlicheren Kommunen. So liegt der private E-Auto-Bestand beim deutschen Spitzenreiter – dem Landkreis Starnberg – mit 7,4 Prozent weit höher. Die Ranking-Schlusslichter unter den Kreisen und kreisfreien Städten sind Frankfurt/Oder (1,4 %) sowie die Landkreise Görlitz und Vogtlandkreis (je 1,5 %). Auch in Westdeutschland finden sich E-Auto-Nachzügler. So gibt es aktuell bundesweit die geringste Markt-Dynamik in der Stadt Gelsenkirchen. 2026 beträgt sie hier weniger als ein Sechstel der Spitzenreiter-Steigerungen bei den Bestandsquoten in den Landkreisen Cloppenburg (Niedersachsen) und Schweinfurt (Bayern).

    Plug-in-Hybride gewinnen – Mild-Hybride verlieren

    Seit Jahresanfang können Käufer von Plug-in-Hybriden ebenfalls von staatlichen Förderprämien profitieren. Ein verstärkter Umstieg auf Plug-in-Hybride mit Ladekabeln ist vor allem bei Fahrern von Benzin- und Dieselantrieben zu verzeichnen, aber auch bei Mild- und Voll-Hybriden. Das gilt im Vergleich zum Vorjahr vor allem für die Anschaffung gebrauchter Plug-in-Fahrzeuge. Die Umstiege sind zwar weniger häufig als auf reine E-Autos. Aber die HUK-Zahlen zeigen: Im Gegensatz zu den beliebter gewordenen Plug-in-Hybriden gehen Umstiege auf Mild- und Voll-Hybride, also ohne externe Lademöglichkeit, in 2026 zurück. Zudem deutet einiges darauf hin, dass die Rolle der Plug-ins als Brücken-Technologie sich verstärkt: 39,4 Prozent der bisherigen Plug-In-Hybrid-Fahrer wechselten bei der Neuwagen-Anschaffung im 2. Quartal 2026 auf ein reines E-Auto. Das sind sogar mehr als bei den Plug-In-Hybriden geblieben sind (38,1 %).

    Weiteres Zahlenmaterial zum aktuellen HUK-E-Barometer unter

    https://www.huk.de/e-barometer

    Das HUK-E-Barometer basiert auf exklusiven Versicherungszahlen der HUK-COBURG und einer Online-Umfrage. Als größter deutscher Autoversicherer mit insgesamt 14,5 Millionen Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an privat zugelassenen Kraftfahrzeugen bietet die HUK-COBURG valide Daten für die Analyse der Verbreitung und Akzeptanz verschiedener Antriebsarten und entsprechender Fahrzeugwechsel.

    Die zusätzlich erhobene repräsentative Umfrage wurde bundesweit durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage im YouGov Panel, an der 4121 Personen zwischen dem 08.05. und 31.5.2026 teilnahmen. Die Daten wurden mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen Bundesländer erhoben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und Geschlecht sowie für die Bevölkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach Alter, Geschlecht und Region.

    Die Presseinformation auf huk.de:

    HUK-E-Barometer (https://www.huk.de/presse/nachrichten/aktuelles/huk-ebarometer-q2-2026.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Pressekontakt:

    Weitere Informationen und Kontakt:
    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Karin Benning Telefon: 09561-9622604
    Eva-Maria Sahm Telefon: 09561-9622605
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: HUK-E-Barometer / Umstiege auf E-Autos erreichen bei Neu- und Gebrauchtwagen im privaten Bereich Rekorde

  • Wechsel zur privaten Krankenversicherung geplant? Dann ist Eile geboten! / Jetzt handeln, bevor die Hürden steigen

    Wechsel zur privaten Krankenversicherung geplant? Dann ist Eile geboten! / Jetzt handeln, bevor die Hürden steigen

    Coburg (ots) –

    Seit der jüngsten Gesundheitsreform denken wieder mehr Verbraucherinnen und Verbraucher über einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) nach. Wer diesen Schritt plant, sollte sich beeilen: 2027 wird die Versicherungspflichtgrenze außerplanmäßig und zusätzlich zur normalen jährlichen Anpassung um 3.600 Euro angehoben und der Zugang zur PKV damit spürbar erschwert.

    Für Angestellte liegt die Grenze, ab der ein Wechsel möglich ist, im Jahr 2026 bei 77.400 Euro brutto. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können zu Beginn ihrer Tätigkeit unabhängig vom Einkommen privat versichert sein.

    Kündigung der GKV bis zum 30. September 2026

    Die Kündigung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) muss fristgerecht

    HUK-COBURG  GKV Wechsel_Internet.jpg erfolgen: für dieses Jahr endet diese Frist am 30. September. „Wer die Vorteile der privaten Krankenversicherung in Zukunft genießen möchte, sollte jetzt handeln“, sagt Antje Jabbour von der HUK-COBURG Krankenversicherung. Sie empfiehlt, parallel zur Kündigung der GKV, auch zügig einen Antrag bei einer privaten Krankenversicherung zu stellen, damit der Wechsel fristgerecht klappt.

    Wechseln oder bleiben?

    Der Wechsel sollte wohl überlegt sein. Denn: Eine Rückkehr von der PKV in die GKV ist deutlich schwieriger und gelingt in der Regel nur, wenn wieder Versicherungspflicht eintritt. Eine private Krankenversicherung ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie Ihren individuellen Ansprüchen an den Gesundheitsschutz entspricht. Um zu klären, ob ein Wechsel für Sie und Ihre Familie vorteilhaft ist, empfiehlt sich ein persönlicher Beratungstermin.

    Die Medieninformation auf huk.de

    Wechsel zur privaten Krankenversicherung geplant? (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/wechsel-zur-privaten-krankenversicherung.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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    Karolin Holland
    Telefon: 09561-9622603
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Wechsel zur privaten Krankenversicherung geplant? Dann ist Eile geboten! / Jetzt handeln, bevor die Hürden steigen