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  • 80-mal um die Erde: SportOkay.com-Roboter erreichen 3,2 Millionen Kilometer

    80-mal um die Erde: SportOkay.com-Roboter erreichen 3,2 Millionen Kilometer

    Innsbruck (ots) –

    Innsbruck, 18. August 2026 – Seit 2018 haben die 72 Transportroboter im Logistikzentrum des Tiroler Online-Sporthändlers SportOkay.com gemeinsam rund 3,2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das entspricht etwa 80 Erdumrundungen oder mehr als vier Reisen zum Mond und zurück.

    Rechnerisch bewältigte die Flotte damit durchschnittlich mehr als 1.000 Kilometer pro Tag. Jeder Roboter ist Teil eines Systems, das Sportartikel schnell, flexibel und platzsparend zu den jeweiligen Arbeitsstationen im Lager bringt.

    „Jules Verne schickte seine Romanfiguren 1873 in 80 Tagen um die Welt. Unsere Roboter brauchten dafür rechnerisch mehr als sieben Jahre – dafür waren sie täglich im Einsatz“, sagt Konrad

    20260818-ONA0002-1-1.jpg Plankensteiner, CEO von SportOkay.com. „Sie transportieren Jacken, Hosen und Schuhe ebenso zuverlässig wie Ski, Stöcke, Zelte und Matten. Damit nehmen sie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lange Wege ab und schaffen mehr Zeit für Qualitätskontrolle, Verpackung und Kundenservice.“

    SportOkay.com setzte früh auf robotergestützte Intralogistik und gilt damit als Pionier im Onlinehandel. Die internationale Marktentwicklung bestätigt diesen Weg: Laut International Federation of Robotics wurden 2024 weltweit 102.900 professionelle Service-Roboter für Transport und Logistik verkauft, 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das einzigartige Logistikzentrum in Innsbruck sorgt auch international für Aufmerksamkeit. Delegationen von Korean Air aus Seoul und IKEA aus Schweden besuchten den Standort und zeigten sich von der technischen Umsetzung beeindruckt.

    Über SportOkay.com

    SportOkay.com mit Sitz in Innsbruck ist seit 2013 erfolgreich im Onlinehandel für Sportartikel tätig. Als weltweit erster Onlineshop setzt das Unternehmen auf innovative 3D-Produktdarstellungen und bietet Bekleidung, Schuhe sowie Sportausrüstung von mehr als 400 führenden Marken. Mit einem Jahresumsatz von über 35 Millionen Euro und rund 50 Mitarbeitenden verbindet SportOkay.com ein modernes digitales Einkaufserlebnis mit hochautomatisierter Logistik: Im firmeneigenen Logistikzentrum sorgen 72 Roboter für effiziente Abläufe. Die hohe Kundenzufriedenheit zeigt sich auch in der Bewertung auf Trusted Shops mit 4,87 von 5 Punkten und dem Prädikat „Sehr gut“. Darüber hinaus wurde SportOkay.com von Computer Bild bereits mehrfach als „TOP SHOP“ ausgezeichnet.

    Pressekontakt:

    Pressekontakt

    Konrad Plankensteiner

    t +43 512 890588 0

    media@sportokay.com

    SportOkay.com

    Sport Okay GmbH

    Werner-von-Siemens-Strasse 5

    6020 Innsbruck

    Österreich/Austria

    Quelle: 80-mal um die Erde: SportOkay.com-Roboter erreichen 3,2 Millionen Kilometer

  • finja setzt auf sichere digitale Identifizierung in Filialen mit AUTHADA

    finja setzt auf sichere digitale Identifizierung in Filialen mit AUTHADA

    Darmstadt (ots) –

    Das Finanzdienstleistungsunternehmen finja und der Identifizierungsdiensteanbieter AUTHADA gehen eine Partnerschaft ein, um Identifizierungsprozesse in Sparkassenfilialen zu digitalisieren. finja setzt dabei auf die AUTHADA-Lösung onsite, um Kundinnen und Kunden direkt vor Ort schnell, sicher und gesetzeskonform zu identifizieren – insbesondere im Rahmen der Anforderungen des Geldwäschegesetzes (GWG).

    Regulatorische Anforderungen treffen auf Digitalisierung

    Mit der fortschreitenden Digitalisierung und steigenden regulatorischen Anforderungen wächst der Bedarf an Lösungen, die beides verbinden: Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Genau hier setzt die Kooperation zwischen AUTHADA und finja an. Mit der Lösung onsite von AUTHADA können Kundinnen und Kunden direkt vor Ort unter anderem per Online-Ausweisfunktion (eID)

    AdobeStock_1874680435.jpeg identifiziert werden. Der Prozess erfolgt medienbruchfrei, ohne manuelle Datenerfassung und entspricht den regulatorischen Vorgaben.

    Effizienzgewinn durch digitale Prozesse

    Kundenberater*innen benötigen im Schnitt bis zu zehn Minuten, um in mehreren Schritten Kundendaten anzulegen oder zu aktualisieren. Durch den Einsatz von AUTHADA onsite ist dieser Prozess nun volldigitalisiert: Die Ausweisdaten werden von den Mitarbeitenden mit dem Smartphone oder Tablet über die NFC-Schnittstelle ausgelesen – der Auslesevorgang ist in weniger als einer Minute erledigt. Die Daten werden anschließend direkt und fehlerfrei in das System von finja übertragen. Abgelaufene und als verloren gemeldete Ausweise werden automatisch erkannt und der Auslesevorgang sofort abgebrochen.

    Mehr Zeit für das Wesentliche

    Für finja bedeutet der Einsatz von AUTHADA onsite eine deutliche Entlastung im Filialalltag. Manuelle Prüfprozesse entfallen, Abläufe werden schneller und weniger fehleranfällig. Gleichzeitig gewinnen Beraterinnen und Berater mehr Zeit für die persönliche Betreuung ihrer Kundinnen und Kunden. So entsteht ein spürbarer Mehrwert – sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Kundinnen und Kunden.

    Digitale Identifizierungsverfahren auf dem Vormarsch

    „Die Nachfrage nach digitalen und gleichzeitig rechtskonformen Identifizierungsverfahren wächst kontinuierlich“, sagt Andreas Plies, CEO und Founder der AUTHADA GmbH. „Die Partnerschaft mit finja ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich regulatorische Anforderungen und Digitalisierung effizient umsetzen lassen.“ Auch finja sieht in der Partnerschaft einen wichtigen Schritt: „Mit AUTHADA onsite integrieren wir eine Lösung, die unsere Filialprozesse deutlich vereinfacht und gleichzeitig höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt“, so Gerrit Essing, Head of Finance, Compliance & Legal. „Das schafft Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden ebenso wie für unsere Mitarbeitenden.“

    Digitale Identifizierung als Schlüssel für moderne Filialprozesse

    Die Kooperation unterstreicht die steigende Nachfrage nach digitalen Identifizierungsmöglichkeiten – auch für Vor-Ort-Prozesse. Digitale Identitätslösungen werden zunehmend zur Grundlage effizienter und sicherer Prozesse in regulierten Branchen. Mit Lösungen wie onsite lassen sich klassische Vor-Ort-Prozesse vereinfachen – ohne den persönlichen Kontakt zu verlieren, sondern durch den Zeitgewinn sogar zu steigern.

    Über AUTHADA

    AUTHADA ist ein Cybersecurity-Unternehmen, das mit innovativen Lösungen rund um eID, digitale Identifizierung und Signatur sowie EUDI-Wallet die digitale Transformation vorantreibt. Die Lösungen sind in den unterschiedlichsten Branchen im Einsatz – unter anderem in der Finanzindustrie, bei Versicherungen, im Bereich eHealth und bei Telekommunikations- und eCommerce-Anbietern. Im Rahmen des Innovationswettbewerbs der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) entwickelte AUTHADA einen Prototyp für die EUDI-Wallet und unterstützt Unternehmen mit technischen Lösungen und regulatorischem Know-how bei der Integration der EUDI-Wallet. Mit den Identifizierungslösungen von AUTHADA können Unternehmen ihre Kundinnen und Kunden online oder vor Ort sekundenschnell und gesetzeskonform über die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises identifizieren. AUTHADA wurde 2015 gegründet und beschäftigt rund 25 Mitarbeitende am Standort Darmstadt. Das Unternehmen ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie nach ISO 27001 zertifiziert und erfüllt höchste Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit.

    Pressekontakt:

    AUTHADA GmbH
    Saskia Nickel
    E-Mail: presse@authada.de
    Tel.: +49 6151 2752 500
    www.authada.de

    Quelle: finja setzt auf sichere digitale Identifizierung in Filialen mit AUTHADA

  • Börsen unter Druck, Öl im Höhenflug: Welche Fehler Anleger in geopolitischen Krisen vermeiden sollten

    Börsen unter Druck, Öl im Höhenflug: Welche Fehler Anleger in geopolitischen Krisen vermeiden sollten

    Verl (ots) –

    Die aktuelle Eskalation zwischen den USA und Iran zeigt erneut, wie schnell geopolitische Risiken Ölpreise, Inflationserwartungen und Aktienmärkte gleichzeitig bewegen können; besonders sensibel bleibt dabei die Straße von Hormus, über die laut Weltbank ein großer Teil des seewärtigen Rohölhandels läuft. Wenn Ölpreise stark steigen, reagieren viele Anleger reflexartig mit Angst – dabei gehört der Panikverkauf oft zu den teuersten Fehlern überhaupt, weil Entscheidungen dann nicht mehr strategisch, sondern emotional getroffen werden.

    Wer in der Krise sofort alles verkauft, läuft Gefahr, den anschließenden Rebound zu verpassen. Sinnvoller ist es daher, vorab festzulegen, welche Positionen langfristig gehalten werden und welche

    MirjamHagen_2022_Luddemann_5.2-197 (2) (1).jpg lediglich als taktische Beimischung gedacht sind – statt jede neue Entwicklung unmittelbar handeln zu wollen.

    Depot auf Belastbarkeit prüfen statt hektisch umschichten

    Geopolitische Krisen sind kein Anlass, den kompletten Anlageplan infrage zu stellen, sondern eher ein Stresstest für die eigene Strategie. Das Depot sollte deshalb nicht im Affekt umgebaut, sondern nach Qualität, Bewertung, Liquidität und persönlichem Anlagehorizont geprüft werden. Entscheidend ist, ob das Portfolio zu stark von einem einzigen Szenario abhängt – etwa von fallenden Zinsen, billigem Öl oder weiter steigenden Tech-Aktien.

    Ebenso wichtig sind grundlegende Fragen: Ist das Anlageziel noch unverändert? Passt das Risiko weiterhin? Ist genug Liquidität vorhanden? Sind einzelne Positionen zu groß geworden? Eine Cash-Quote ist dabei kein Zeichen von Schwäche, sondern schafft Handlungsfähigkeit, wenn Qualitätswerte plötzlich zu attraktiveren Kursen verfügbar werden.

    Zwischen Krisengewinnern und Krisenprämien unterscheiden

    Steigende Ölpreise können Energieaktien kurzfristig stützen, gleichzeitig aber Unternehmen mit hohen Transport-, Produktions- oder Energiekosten belasten. Genau deshalb ist eine differenzierte Betrachtung entscheidend: Nicht jeder Titel profitiert von der Krise und nicht jede Branche reagiert gleich. Ein häufiger Fehler besteht darin, nach starken Bewegungen blind in Öl-, Rüstungs- oder Goldwerte hineinzuspringen, nur weil diese gerade die Nachrichten dominieren – wer zu spät kauft, bezahlt oft bereits die Krisenprämie mit.

    Gold kann zwar als Krisenbaustein im Depot eine Rolle spielen, taugt aber nicht als sichere Gewinnmaschine: Ebenso Gold schwankt und dient meist auch nur als ein einzelner Baustein in einem Portfolio. Ergänzend dazu können defensive Branchen wie Gesundheit, Basiskonsum, Infrastruktur oder Versorger in unsicheren Marktphasen stabilisierend wirken, ersetzen jedoch keine breite Streuung.

    Risiken ganzheitlich im Blick behalten

    Ölpreisschocks wirken nicht nur auf einzelne Aktien, sondern können auch die Inflation wieder anheizen und Zinssenkungserwartungen verschieben. Deshalb reicht es in geopolitischen Krisen nicht aus, nur auf Aktienkurse zu schauen – auch Anleihen, Zinsen, Währungen und Rohstoffe gehören in die Einschätzung. Besonders riskant wird es, wenn in einem ohnehin nervösen Marktumfeld zusätzlich mit Hebelprodukten, Knock-outs oder zu großen Einzelwetten gearbeitet wird.

    Starke Nachrichtenbewegungen können Stopps und Risikomanagement in solchen Situationen schnell aushebeln. Für langfristige Anleger können geopolitische Rücksetzer durchaus Chancen bieten – aber nur dann, wenn mit Plan, Geduld und Risikobewusstsein gehandelt wird.

    Am Ende gilt: Der größte Fehler liegt nicht darin, eine Krise falsch vorherzusagen, sondern ohne Strategie auf jede neue Schlagzeile zu reagieren.

    Über Mario Lüddemann:

    Mario Lüddemann ist Geschäftsführer der Lüddemann Investments GmbH. Er hat 30 Jahre Berufserfahrung als Trader und bereits über 65.000 Transaktionen durchgeführt. 2020 und 2021 wurde er als „Trader des Jahres“ ausgezeichnet. Er und sein Team bei Lüddemann Investments bieten Interessenten Weiterbildungen für Investment oder Trading an. Sein Ziel: Vermögen selbstbestimmt und unabhängig von Banken und Versicherungen aufzubauen. Mehr Informationen unter: https://mariolueddemann.com/

    Pressekontakt:

    Lüddemann Investments GmbH
    Geschäftsführer: Mario Lüddemann
    E-Mail: info@mariolueddemann.com
    Website: https://mariolueddemann.com/

    Ruben Schäfer
    redaktion@dcfverlag.de

    Quelle: Börsen unter Druck, Öl im Höhenflug: Welche Fehler Anleger in geopolitischen Krisen vermeiden sollten

  • Sparda-Gruppe mit positiver Entwicklung in 2025: Zinsüberschuss gestiegen, Kundeneinlagen kräftig gewachsen, Kapitalbasis weiter gestärkt

    Sparda-Gruppe mit positiver Entwicklung in 2025: Zinsüberschuss gestiegen, Kundeneinlagen kräftig gewachsen, Kapitalbasis weiter gestärkt

    Frankfurt (ots) –

    – Kumulierte Bilanzsumme steigt auf 89,5 Mrd. EUR
    – Jahresüberschuss vor Steuern liegt bei 185,6 Mio. EUR
    – Zinsüberschuss steigt um 9% auf 1.177 Mio. EUR
    – Kundeneinlagen steigen um 4,1% auf rund 79,1 Mrd. EUR
    – Handelsrechtliches Eigenkapital und aufsichtsrechtliches hartes Kernkapital angestiegen
    – IT-Transformation der Sparda-Gruppe erfolgreich abgeschlossen

    Die Gruppe der Sparda-Banken hat sich im Jahr 2025 positiv entwickelt. Florian RENTSCH, Vorstandsvorsitzender des Verbandes und Heiko HUNKEL, Vorstand, zeigen sich mit der Bilanz überaus zufrieden: „2025 war für die Sparda-Banken das Jahr der Transformation und der finalen Konsolidierung aller Häuser bei dem genossenschaftlichen IT-Dienstleister Atruvia AG. Trotz des steigenden Wettbewerbsdrucks und der Weichenstellungen für die neue IT-Infrastruktur im laufenden Betrieb verzeichnet die Gruppe eine positive Geschäftsentwicklung mit Zuwächsen im Einlagengeschäft, bei den Kundenforderungen und beim Zinsüberschuss.“

    Im Vergleich zum Vorjahreswert ist die zusammengefasste Bilanzsumme für die elf Sparda-Banken von 86,4 Mrd. EUR auf 89,5 Mrd. EUR gestiegen. Der Jahresüberschuss nach Steuern bleibt mit 89,5 Mio. EUR (2024: 92,7 Mio. EUR) auf einem nach wie vor hohen Niveau. Der Zinsüberschuss hat sich dank konstanter Zinserträge und rückläufiger Zinsaufwendungen um 100 Mio. EUR auf 1.177 Mio. EUR deutlich verbessert, das entspricht einem Plus von insgesamt 9%. Der Provisionsüberschuss ging angesichts der wirtschaftlichen Marktbedingungen und dem erschwerten Kundenkontakt im Zeitraum der IT-Migration mehrerer Häuser zur Atruvia AG erwartungsgemäß von 302 Mio. EUR auf 287 Mio. EUR moderat zurück.

    Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich von 1.071 Mio. EUR auf 1.155 Mio. EUR. Gründe hierfür waren insbesondere tarifliche Gehaltssteigerungen, allgemeine Kostensteigerungen sowie Aufwendungen durch die IT-Umstellung mehrerer Häuser. Das Betriebsergebnis vor Bewertung konnte die Gruppe insgesamt auf 339,2 Mio. EUR steigern (2024: 332,8 Mio. EUR). Beim Betriebsergebnis nach Bewertung liegt die Gruppe bei 314,7 Mio. EUR (2024: 344,7 Mio. EUR).

    Kräftiger Anstieg der Kundeneinlagen – Kreditneugeschäft stabil

    Die Kundeneinlagen der Sparda-Gruppe sind zum Jahresende 2025 um 3,1 Mrd. EUR bzw. 4,1% auf 79,1 Mrd. EUR deutlich gestiegen. Der kräftige Zuwachs unterstreicht das weiterhin hohe Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Sparda-Banken. Darüber hinaus bieten die Häuser auch weiterhin attraktive Tagesgeld- und Festgeldprodukte an. Auch die Kundenkredite entwickelten sich positiv und erhöhten sich um 1,1 Mrd. auf 49,5 Mrd. EUR (2024: 48,4 Mrd. EUR).

    Das Kreditneugeschäft erreichte mit 6,9 Mrd. EUR trotz der IT-Migrationen von fünf Sparda-Banken nahezu das Vorjahresniveau von 7,2 Mrd. EUR. Die Wohnbaufinanzierung bleibt mit 92 Prozent der Kundenforderungen der dominierende Kreditbereich.

    Starke Eigenkapitalausstattung – Kapitalbasis weiter ausgebaut

    Die Eigenkapitalausstattung der Gruppe wurde 2025 weiter gestärkt. Mit einem Zuwachs um rund 100 Mio. EUR erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital auf 4,6 Mrd. EUR (2024: 4,5 Mrd. EUR). Das aufsichtsrechtliche harte Kernkapital liegt bei 6,1 Mrd. EUR (2024: 5,9 Mrd. EUR), was zu einer harten Kernkapitalquote von 19,3% führt (2024: 18,1%). „Eine angemessene Eigenkapitalausstattung ist Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häuser. Die Sparda-Banken sind diesbezüglich bestens aufgestellt“, so Heiko HUNKEL.

    IT-Transformation der Sparda-Banken erfolgreich abgeschlossen

    Die IT-Transformation der Sparda-Banken wurde in 2025 erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieses Prozesses migrierten die Häuser schrittweise auf das Kernbankensystem der Atruvia AG, dem zentralen genossenschaftlichen IT-Dienstleister in Deutschland. Nach den erfolgreichen Umstellungen der Sparda-Banken Ostbayern und Augsburg im Jahr 2024 folgten 2025 die Institute in München, Hessen, Nürnberg, Baden-Württemberg und West. Die übrigen Sparda-Banken migrierten bereits in früheren Jahren zur Atruvia AG. „Wir erwarten eine deutliche Verbesserung des Verwaltungsaufwands unter anderem durch den Wegfall der Doppelbelastungen. Auch zeigt sich, dass der IT-Wechsel zu einer nachhaltigen Senkung laufender IT-Kosten führt. Die Häuser profitieren nach der Umstellung von einem insgesamt niedrigeren Kostenniveau und einer stabilen IT-Landschaft. Das kommt insbesondere auch den Kundinnen und Kunden zugute“, so Vorstandsvorsitzender Florian RENTSCH.

    Kunden- und Mitgliederentwicklung – Die Sparda-Banken sind „da, wenn’s zählt“

    Die Sparda-Banken liegen zum Jahresende 2025 bei rund 3,7 Mio. Kunden und 3 Mio. Mitgliedern. Dabei verzeichnen sie einen leichten Kundenzuwachs bei moderatem Mitgliederrückgang. Die Mitgliederquote liegt mit 81% auf einem weiterhin hohen Niveau. Mit der neuen Markenkampagne „Da, wenn’s zählt“ haben die Sparda-Banken einen wichtigen Meilenstein für die Markenpräsenz sowie Neukundengewinnung gelegt. „Das Markenversprechen rückt die elf Sparda-Banken noch stärker in ihre Rolle als verlässlicher und nahbarer Finanzpartner in allen Lebenslagen, von der Kontoeröffnung bis hin zum Erwerb von Wohneigentum. Diese Werteorientierung trägt maßgeblich zum positiven Erfolg der neuen Markenkampagne bei. Wir werden wahrgenommen – insbesondere junge Familien fühlen sich von unseren Markenbotschaften angesprochen“, sagt Florian RENTSCH, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

    Altersvorsorge, Zahlungsverkehr, Wettbewerbsfähigkeit: Wichtige regulatorische Weichenstellungen erwartet

    Gleich mehrere für das privatkundenorientierte Geschäftsmodell der Sparda-Banken hochrelevante politische Entscheidungen wurden in den vergangenen Wochen vorbereitet oder getroffen. „Mit dem neuen Altersvorsorgedepot und der Frühstartrente wurden längst überfällige Grundsteine für eine Stärkung der Altersvorsorge gelegt. Hier werden auch die Sparda-Banken mit ihren Partnern aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe attraktive Angebote für ihre Kundinnen und Kunden an den Start bringen“, so Florian RENTSCH. Insgesamt sei es nun wichtig, dass auch die weitergehenden Vorschläge der Rentenkommission nicht dem parteitaktischen Kleinklein der anstehenden Landtagswahlkämpfe zum Opfer fallen.

    Auch beim digitalen Euro seien die Grundsatzentscheidungen hinsichtlich einer Einführung nun gefällt. „Für uns steht nun im Vordergrund, dass ein so kostenintensives staatliches Projekt am Ende nicht destruktiv auf den privaten Wettbewerb einwirkt. Für uns sind die Vorteile des digitalen Euro für den Verbraucher im bestehenden Design nach wie vor noch nicht erkennbar“, sagt Florian RENTSCH. Zentral werde aus Sicht des Sparda-Verbandes sein, dass die Abwicklung über die Geschäftsbanken und nicht über eine EZB-eigene Wallet ablaufe, die Anonymität der Nutzer gewährleistet bleibe und dem Bankenmarkt keine Einlagen entzogen würden. „Die derzeit von Seiten der EU-Kommission berechtigterweise angestoßene Debatte um die Wettbewerbsfähigkeit von Banken in Europa und die zarten Pflanzen einer passgenaueren Regulierung darf nicht dadurch konterkariert werden, dass auf der anderen Seite neue Hürden für erfolgreiches Wirtschaften aufgebaut werden“, so Florian RENTSCH.

    Über den Verband der Sparda-Banken

    Der Verband der Sparda-Banken e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Prüfungsverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. Als „Stabs-stelle“ ist er außerdem das Sprachrohr der Gruppe nach außen. Neben der Prüfung der Verbandsmitglieder obliegen dem Verband ebenso die Beratung und Betreuung der rechtlich und wirtschaftlich eigenständi-gen Sparda-Banken in genossenschaftlichen, rechtlichen, steuerli-chen, betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und personellen An-gelegenheiten. Darüber hinaus übernimmt er die Aufgaben der Inte-ressenvertretung und fördert die politische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Themen.

    Über die Sparda-Gruppe

    Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus elf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland. Mit 3,7 Mio. Kunden und rund 3 Mio. Mitgliedern gehören die Institute zu den bedeutendsten Retailbanken in Deutschland. Die Sparda-Banken sind genossenschaftliches Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

    Pressekontakt:

    Jascha Hausmann
    Bereichsleiter Vorstand & Öffentlichkeitsarbeit

    Verband der Sparda-Banken e.V.
    Tower 185 – 17. Etage
    Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
    60327 Frankfurt am Main

    Tel.: +49 (0) 69 / 79 20 94 – 160
    Fax: +49 (0) 69 / 79 20 94 – 190
    Mobil: +49 (0) 151 / 725 08 418
    EMail: jascha.hausmann@sparda-verband.de

    Quelle: Sparda-Gruppe mit positiver Entwicklung in 2025: Zinsüberschuss gestiegen, Kundeneinlagen kräftig gewachsen, Kapitalbasis weiter gestärkt

  • Polarise sichert sich weitere Fremdkapitalfinanzierung für den Ausbau seiner europäischen AI-Cloud-Plattform

    Polarise sichert sich weitere Fremdkapitalfinanzierung für den Ausbau seiner europäischen AI-Cloud-Plattform

    Düsseldorf (ots) –

    Die Polarise Holding GmbH („Polarise“), ein europäischer Anbieter souveräner KI-Cloud-Lösungen, hat sich eine Fremdkapitalfinanzierung durch die SWI Stoneweg Icona Group („SWI Group“) gesichert, um den Ausbau ihrer europäischen AI-Cloud-Plattform weiter zu beschleunigen. Die Finanzierung mit einem Volumen von bis zu einem hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag stärkt die Finanzierungsbasis von Polarise für die weitere Umsetzung der Wachstumsstrategie. Im Rahmen der neuen Finanzierungsstruktur haben Polarise und die SWI Group vereinbart, die zuvor angekündigte Vereinbarung über eine mehrheitliche Eigenkapitalbeteiligung in eine Fremdkapitalfinanzierung zu überführen.

    Michel Boutouil, CEO von Polarise, sagte: „Unsere Wachstumsstrategie zielt darauf ab, die europäische KI-Infrastruktur der Zukunft aufzubauen – mit nachhaltigen, hocheffizienten AI Factories und souveräner KI-Rechenleistung für Unternehmen. Wir setzen diese Strategie mit hoher Dynamik und starken Partnern um.“

    Polarise entwickelt und betreibt KI-Rechenzentren – sogenannte AI Factories – in Deutschland und ganz Europa. Das Unternehmen setzt auf ein modulares „AI Pod“-Konzept, das die Integration von KI-Infrastruktur in bestehende Gebäude ermöglicht – schneller und mit geringerem Ressourcenbedarf als bei klassischen Greenfield-Neubauprojekten. Polarise ist NVIDIA Cloud Partner und NVIDIA Cloud Service Provider.

    Polarise bietet Zugang zu souveräner KI-Rechenleistung über eigene Standorte in Oslo und München sowie über seine eigene Cloud-Plattform für GPU- und AI-as-a-Service. Weitere AI Factories sind geplant, unter anderem in Amberg, Bayern, mit einer Anfangskapazität von 65 MW und einer Skalierbarkeit auf 120 MW.

    Die neue Finanzierung verbessert die Kapitalstruktur von Polarise und schafft zusätzliche Flexibilität, um die Plattform entsprechend der wachsenden Nachfrage von Unternehmen nach souveräner KI-Rechenleistung in Europa zu skalieren. Parallel prüft Polarise weiterhin zusätzliche strategische und finanzielle Partnerschaften mit internationalen Investmentgesellschaften, um den Ausbau der Plattform weiter zu beschleunigen.

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    Über die Polarise Holding GmbH

    Gegründet in Deutschland, ist Polarise (www.polarise.eu) eine führende europäische AI Neo Cloud. Das Unternehmen stellt Hochleistungsrechnen (High-Performance Computing, HPC) im großen Maßstab bereit. Dies erfolgt durch die Kombination speziell errichteter KI-Rechenzentren, fortschrittlicher Softwarekapazitäten und umfassender operativer Expertise.

    Als einer der europäischen NVIDIA Cloud Partner und NVIDIA Cloud Service Provider ermöglicht Polarise Unternehmen und staatlichen Kunden, geschäftskritische KI-Workloads mit hoher Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit auf dem gesamten Kontinent zu betreiben.

    Pressekontakt:

    Marc Gazivoda, Chief Marketing Officer
    press@polarise.eu

    Quelle: Polarise sichert sich weitere Fremdkapitalfinanzierung für den Ausbau seiner europäischen AI-Cloud-Plattform

  • Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

    Köln (ots) –

    – Atradius-Analyse: Wetterextreme belasten nicht nur Lieferketten und Rohstoffpreise, sondern zunehmend auch Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle
    – Deutsche Industrie, Handel und Logistik geraten dadurch über Kosten, Zahlungsziele und Betriebskapital unter Druck

    Für deutsche Unternehmen wird El Niño neben klimabedingten Wetterextremen zunehmend vom Lieferketten- zum Finanzrisiko. El Niño ist ein Klimaphänomen, das in unregelmäßigen Abständen zu extremen Wetterveränderungen auf der Südhalbkugel führt. Laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) könnte es diesmal bis ins Jahr 2027 anhalten. Dadurch steigen nicht nur die Risiken für globale Lieferketten und Rohstoffpreise noch einmal mehr, sondern auch für Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle. Die direkten Auswirkungen sind zwar noch überschaubar, aber in Deutschland bereits spürbar: Industrie, Handel und Logistik geraten über höhere Kosten, verzögerte Lieferungen und angespannteres Betriebskapital unter Druck. „Zunehmende Wetterextreme sind ein vielschichtiges Risiko für die Wirtschaft. Sie verändern Wachstum, stören Handelsströme, können aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und das Zahlungsverhalten von Unternehmen beeinflussen“, erklärt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius.

    Als Exportnation und rohstoffarmes Industrieland ist Deutschland besonders anfällig für wetterbedingte Verwerfungen auf den Weltmärkten. Deutschland bezieht zum Beispiel Agrarprodukte wie Kaffee, Kakao, Reis, Palmöl, Soja, Zucker, tropische Früchte und Futtermittel aus besonders El-Niño-sensiblen Regionen. Ernteausfälle in diesen Regionen erhöhen die Weltmarktpreise und haben, teilweise mit Verzögerung, Auswirkungen auf Erzeuger- und Verbraucherpreise in Deutschland.

    Niedrigwasser erhöht Druck auf Lieferketten, Liquidität und Zahlungsfähigkeit

    Neben steigenden Rohstoffpreisen bergen Wetterphänomene auch unmittelbare Risiken für Industrieproduktion, Logistik und Liquidität. Niedrigwasser wie derzeit im Rhein trifft insbesondere die Chemie-, Stahl- und Mineralölindustrie, weil Transporte nur eingeschränkt möglich sind, Lieferungen sich verzögern und Frachtzuschläge die Kosten zeitweise vervielfachen können. Für betroffene Unternehmen entsteht daraus schnell ein finanzieller Engpass: Waren kommen später an, Umsätze verschieben sich, Lager- und Ersatztransportkosten steigen und gebundenes Betriebskapital nimmt zu. Je länger diese Störungen andauern, desto stärker geraten Zahlungsziele, Lieferantenbeziehungen und die eigene Zahlungsfähigkeit unter Druck. Unternehmen können gezwungen sein, Zahlungen zu strecken, zusätzliche Finanzierung aufzunehmen oder höhere Risiken an ihre Kunden und Lieferanten weiterzugeben. Verschlechtert El Niño zusätzlich die makroökonomische Lage wichtiger Schwellenländer, dämpft dies zudem die Nachfrage nach deutschen Investitionsgütern und Exporten – und erhöht damit auch das Risiko verzögerter Zahlungen und Forderungsausfälle. „Für deutsche Unternehmen ist es entscheidend, Risiken, Gegenmaßnahmen und Chancen zu verstehen, um sich in einem volatileren Klima- und Geschäftsumfeld zu behaupten – während El Niño und darüber hinaus“, betont Frank Liebold.

    Lieferketten, Transport und Logistik tragen das größte unmittelbare Risiko

    Die Auswirkungen eines starken El Niño-Phänomens treffen 2026 auf ein bereits angespanntes globales Umfeld. Neben weltweiten klimabedingten Hitzewellen, belastet zum Beispiel auch der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Unsicherheiten um die Straße von Hormus die weltweite Düngemittelversorgung. „Ein starker El Niño allein kann den weltweiten Agrarhandel stören, indem er die Ernteerträge schmälert und das Nahrungsmittelangebot verknappt. Gekoppelt mit den heutigen geopolitischen Unsicherheiten verschärfen sich die Risiken erheblich – mit steigender Preisvolatilität und höheren Lebensmittelpreisen weltweit“, erklärt Frank Liebold.

    Aus Wetterextremen werden Liquiditäts- und Ausfallrisiken

    Hitzewellen, wie sie in diesem Sommer in ganz Europa auftreten, beeinträchtigen die Produktivität, verzögern Lieferungen, lassen Investitions- und Versicherungskosten steigen und schaffen Unsicherheit in Bezug auf die Nachfrage. Geraten Einnahmen unter Druck, während die Kosten steigen, drohen Engpässe beim Betriebskapital: Betroffene Unternehmen fordern längere Zahlungsziele, verzögern Zahlungen an Lieferanten oder greifen verstärkt auf externe Finanzierung zurück. In schwereren Fällen erhöhen anhaltende Störungen das Risiko von Insolvenzen und Forderungsausfällen. „Unternehmen sollten die potenziellen Auswirkungen von Klimaextremen frühzeitig in ihr Risiko- und Liquiditätsmanagement einbeziehen. Wer Lieferketten diversifiziert, kritische Rohstoffe absichert und Zahlungsrisiken aktiv überwacht, kann die Folgen extremer Wetterereignisse besser abfedern und daraus vielleicht sogar einen Wettbewerbsvorteil entwickeln“, so Frank Liebold.

    Pressekontakt:

    Atradius Kreditversicherung
    Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y
    Reaseguros

    Astrid Goldberg
    Pressesprecherin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 – 2210
    E-Mail: astrid.goldberg@atradius.com

    Stefanie Heilken
    Pressereferentin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 -1034
    E-Mail: stefanie.heilken@atradius.com

    Quelle: Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko: El Niño erhöht Ausfallgefahr für deutsche Unternehmen

  • Schmales Budget: Deutschen fehlt das Geld für große Anschaffungen

    Schmales Budget: Deutschen fehlt das Geld für große Anschaffungen

    Nürnberg (ots) –

    – 50 Prozent planen kurzfristig keine höheren Ausgaben
    – Gründe: hohe Preise und geringe Ersparnisse

    Die Hälfte der Deutschen plant in den kommenden 12 Monaten keine Käufe von hochpreisigen Produkten wie Autos, Möbeln oder Waschmaschinen. Egal ob persönlicher Wunsch oder notwendige Investition, beides liegt derzeit auf Eis. Dafür einen Kredit aufzunehmen, kommt für 76 Prozent der Deutschen nicht in Frage. Die Zurückhaltung drückt einen bewussten, vorsichtigen Umgang mit dem eigenen Budget aus. Das sind Ergebnisse aus der repräsentativen Umfrage „easyCredit-Kreditindex 2026“ unter 1.679 Bundesbürgerinnen und -bürgern.

    Der erstmals erhobene easyCredit-Kreditindex zeigt diese Sensibilität deutlich: Er liegt bei -27,3 Punkten und damit klar im negativen Bereich. Der Index kann auf einer Skala von -100 (zurückhaltende Kredit- und Investitionsneigung) bis +100 (überdurchschnittliche Investitions- und Finanzierungsbereitschaft) schwanken. Ursache für die geringe Konsumfreude ist die finanzielle Situation der Haushalte. Zu hohe Preise (40 Prozent), zu wenig Ersparnisse (34 Prozent) sowie hohe Energie- oder Lebenshaltungskosten (31 Prozent) bremsen derzeit die meisten Vorhaben aus. Knapp ein Fünftel derjenigen, die geplante größere Anschaffungen wahrscheinlich nicht realisieren, möchte aktuell bewusst sparen.

    „Wenn notwendige Anschaffungen anstehen, sind Planungssicherheit und Flexibilität für viele Menschen besonders wichtig“, sagt Nicole Schulte, Leiterin Kundenreise der TeamBank. „Eine passende Finanzierung kann dabei helfen, den finanziellen Engpass zu überbrücken.“

    Ab 50-Jährige besonders vorsichtig bei den Ausgaben

    Die Kaufzurückhaltung nimmt zu, je älter die Befragten sind. Das verdeutlicht auch der Kreditindex: Während junge Erwachsene unter 30 Jahren mit +3,9 Indexpunkten im positiven Bereich liegen, sind die 50- bis 79-Jährigen mit -43,1 Punkten stark im Minus. Konkret wollen 63 Prozent der unter 30-Jährigen in den kommenden 12 Monaten in größere Anschaffungen investieren. In der Generation 50 Plus planen dagegen nur 36 Prozent notwendige Ersatzbeschaffungen oder die Erfüllung ihrer Wünsche.

    Welche Ausgaben genau auf der Liste stehen, unterscheidet sich ebenfalls je nach Alter. 18- bis 29-Jährige mit Investitionsabsichten entscheiden sich vor allem für Reparaturen, Ersatzanschaffungen und andere notwendige Ausgaben (50 Prozent). An zweiter Stelle stehen bei den Jüngeren Renovierungen, der Kauf eines Autos oder andere wichtige, aber theoretisch aufschiebbare Investitionen (48 Prozent). Die 30- bis 49-Jährigen planen hauptsächlich, in die schönen Seiten des Lebens und ihren Komfort zu investieren: 48 Prozent von ihnen wollen in einen Urlaub oder neue Möbel investieren, nur 38 Prozent in notwendige Anschaffungen und Reparaturen. Die Generation 50 Plus zeigt im Altersvergleich in allen Bereichen die geringste Bereitschaft zu Anschaffungen.

    Hindernisse und Anreize für Investitionen

    Die Vorsicht der Älteren beruht jedoch seltener auf konkreten Hindernissen als bei den Jüngeren. Etwa ein Viertel der 50- bis 79-Jährigen, die ihre Investitionen voraussichtlich nicht tätigen, hält eigentlich nichts davon ab, Geld auszugeben. Zu hohe Preise sind mit 46 Prozent der Hauptgrund der 18- bis 29-Jährigen gegen Anschaffungen. Bei den 30- bis 49-Jährigen kommen mehrere Gründe zusammen: zu hohe Preise (50 Prozent), zu wenig Ersparnisse (41 Prozent), bewusstes Sparen (27 Prozent) und ein unsicherer Arbeitsplatz (16 Prozent).

    Auch wenn derzeit weniger größere Anschaffungen geplant sind, könnten einige Entwicklungen dazu führen, dass die Deutschen ihre Sparneigung überdenken. Ein höheres Einkommen (44 Prozent), sinkende Verbraucherpreise (42 Prozent) und attraktive Angebote (39 Prozent) wären konkrete Anreize, die viele Befragte zum Geldausgeben bewegen würden. Steuerliche Entlastungen könnten jede dritte Familie mit Kindern zu mehr Ausgaben veranlassen, bei den Haushalten ohne Kinder reizt dies nur ein Viertel der Befragten.

    Hintergrundinformationen:

    Die Studie „easyCredit-Kreditindex 2026“ zeigt auf, wie es aktuell um die Investitionsneigung und Kreditaufnahmebereitschaft privater Haushalte in Deutschland bestellt ist. Im Mittelpunkt steht der easyCredit-Kreditindex, der beide Dimensionen zu einem Indikator für die aktuelle Investitions- und Finanzierungsbereitschaft privater Haushalte zusammenfasst. Für die repräsentative Studie befragte das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag der TeamBank AG 1.679 Deutsche im Mai und Juni 2026 online.

    TeamBank AG – Ein Unternehmen der DZ BANK Gruppe

    Die TeamBank bietet im Rahmen des Allfinanzangebots der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken unter den Marken easyCredit und fairer Credit ein breites Spektrum an Konsumfinanzierungslösungen. Dazu zählen innovative Ansätze wie die Bereitstellung eines Sofortkredits mit einem flexiblen finanziellen Rahmen sowie die Integration von Finanzierungskonzepten in Kauf- und Buchungsprozesse (Embedded Finance). Dies umfasst Rechnungs- und Ratenkaufmodelle, die nahtlos in die Wertschöpfungsketten der Händler und somit in den Alltag der Kundinnen und Kunden eingebettet sind.

    Kundenzentrierung ist dabei die zentrale Prämisse der TeamBank – nicht nur für Produkte und Services, sondern auch für ihre Aufbau- und Ablauforganisation.

    Pressekontakt:

    Marc-Olivier Weber
    T +49 (0) 911/ 53 90 – 12 45
    F +49 (0) 911/ 53 90 – 10 38
    E: presse@teambank.de

    Quelle: Schmales Budget: Deutschen fehlt das Geld für große Anschaffungen

  • Deutscher Geldanlage-Index Sommer 2026 (DIVAX-GA): Stimmung zu Aktienanlagen weiter auf hohem Niveau

    Deutscher Geldanlage-Index Sommer 2026 (DIVAX-GA): Stimmung zu Aktienanlagen weiter auf hohem Niveau

    Frankfurt am Main (ots) –

    – Deutscher Geldanlage-Index DIVAX-GA auf historisch zweithöchstem Wert
    – Neobroker auf dem Vormarsch
    – KI-Nutzung hält Einzug bei der Geldanlage
    – Weiter großes Interesse an persönlicher Beratung

    Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen bleibt die Stimmung in der Bevölkerung zu aktienbasierten Geldanlagen gut. Dies zeigt der Deutsche Geldanlage-Index (DIVAX-GA) des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA), der im Juli 2026 mit 34,5 Punkten den zweithöchsten Wert seit Beginn der halbjährlichen Messungen im Sommer 2020 erreicht hat. Nur im Winter 2024 war der Wert mit 35,5 Punkten etwas höher. Befragt wurden knapp 2.000 Bürgerinnen und Bürger.

    „Die positive

    3.JPG Grundstimmung ist absolut plausibel“, kommentiert Prof. Dr. Oliver Schellenberger, Wissenschaftlicher Direktor des DIVA, „denn die großen Börsen-Indices sind weiter auf Rekordkurs, und intakte Aufwärtstrends an der Börse bestimmen das Meinungsbild zu Aktien eben viel stärker als die Politik oder kriegerische Konflikte. Im Gegenteil: Es hat sich offensichtlich die Haltung manifestiert, dass den Börsen abgesehen von kurzfristigen Rücksetzern nichts etwas anhaben kann“.

    Ostdeutschland schließt auf – junge Menschen besonders positiv

    Erfreulich ist die Entwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Dort steigt der Index von 27,4 auf 35,4 Punkte. Damit liegt er erstmals praktisch gleichauf mit dem Westen. Auch bei den jüngeren Befragten

    1.JPG setzt sich der positive Trend fort. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen erreicht der Index 52,0 Punkte und steigt damit gegenüber der vorherigen Erhebung nochmals um 4,9 Punkte. Dazu Schellenberger: „Hier zeigt sich deutlich, wie Disruption Märkte und Verbraucherverhalten verändern kann. Denn die Haltung junger Menschen zu Aktienanlagen ist ganz sicher auch den Neobrokern zuzuschreiben, denen es besser als den Banken gelungen ist, die Jungen für sich zu gewinnen“.

    Neobroker weiter auf dem Vormarsch

    Diesen Trend bestätigt auch die Frage nach der Marktdurchdringung. Innerhalb von nur einem halben Jahr hat sich der Anteil derjenigen, die bei einem Neobroker oder einer Neobank ein Depot führen, von 24,3 auf aktuell 28,1 Prozent erhöht. Vor allem die Jüngeren bis 29 Jahren gehören mit 51,9 Prozent dazu. „Die Neobanken mit ihren smarten Apps und neuen Angeboten wie der Verzinsung von Kontenguthaben machen den Banken und Sparkassen inzwischen spürbar Konkurrenz.

    Die Reaktionen darauf sind bereits zu sehen, denn auch die etablierten Häuser bieten inzwischen kostengünstige und einfache Trading-Apps an oder haben das Online-Banking ganz neu aufgestellt“, kommentiert Schellenberger.

    Nutzung von KI bei der Geldanlage

    Erstmals wurde vom DIVA bei der Befragung auch das Thema KI aufgegriffen. Rund 50 Prozent der Befragten gaben an, diese bereits zu nutzen, allerdings mit sehr unterschiedlichem Fokus. Knapp 25 Prozent setzen sie ein, um sich über Geldanlagen zu informieren und sich zu orientieren. Der Anteil derjenigen, die mit Hilfe der KI-Anlageempfehlungen eines Beraters hinterfragen liegt unter 10 Prozent. „Das sind plausible Ergebnisse“, kommentiert Oliver Mathais, Geschäftsführer des Bundesverbands der Assekuranzführungskräfte VGA, einer der Trägerverbände des DIVA, „denn wer sich beraten lässt, will sich ja gerade nicht die Mühe machen, zeitaufwändig zu recherchieren. Außerdem spielt in der Beratung immer auch Vertrauen eine große Rolle. Ein nachträgliches Hinterfragen spricht eher für Misstrauen“.

    Deutliche Mehrheit will persönliche Beratung

    Unverändert hoch ist mit 72,1 Prozent der Anteil derjenigen, die persönliche Beratung als notwendig erachten, um erfolgreich in Aktienanlagen zu investieren. „Wir hätten uns hier von der Politik beim Altersvorsorgedepot und bei der Frühstartrente mehr Realitätsbezug gewünscht. Denn beide Projekte gehen vom „Homo Oeconomicus“ aus, der seine Geldanlage rational eigenständig und ohne Beratung regelt. Das Gegenteil ist der Fall. Der Kostendeckel, das Zillmerverbot und die Beschränkung der Frühstartrente auf das Standardprodukt zeigen, dass hier Politik an der deutlichen Mehrheit der Bevölkerung vorbei gemacht wurde und wird. Das Mindeste wäre gewesen, für die Frühstartrente auch das Altersvorsorgedepot zuzulassen. Jetzt wird es wohl so kommen, dass vermutlich mehr als 90 Prozent der Finanzmittel im Staatsfonds der Bundesbank landen werden,“ kommentiert Mathais die Befragungsergebnisse im Kontext zur Politik.

    Die Umfrage ist Teil der aktuellen Sommer-Ausgabe des Deutschen Geldanlage-Index (DIVAX-GA) und wurde im Auftrag des DIVA von INSA-CONSULERE durchgeführt. Befragt wurden ca. 2.000 Personen in Deutschland. Alle Ergebnisse sind auf der Webseite des DIVA (http://www.diva.de/umfragen) zu finden.

    Halten Sie sich gerne auch über unseren LinkedIn-Kanal (https://www.linkedin.com/company/diva2019/about/) auf dem Laufenden.

    DIVA – Deutsches Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung

    Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) in Frankfurt am Main ist ein An-Institut der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) und versteht sich als Meinungsforschungsinstitut für finanzielle Verbraucherfragen. Es wird von vier namhaften Vermittlerverbänden getragen: dem Bundesverband Finanzdienstleistung AfW, VOTUM, dem Bundesverband Deutscher Vermögensberater (BDV) und dem Bundesverband der Assekuranzführungskräfte VGA. Die Wissenschaftliche Leitung liegt bei FHDW-Professor Dr. Oliver Schellenberger.

    Deutscher Geldanlage-Index (DIVAX-GA); Deutscher Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV)

    Im Rahmen seines Forschungsspektrums veröffentlicht das DIVA jeweils zweimal jährlich den Deutschen Geldanlage-Index (DIVAX-GA) und den Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV), die das Meinungsklima der Menschen in Deutschland in diesen Finanzthemen messen. Sie werden ergänzt durch Sonderbefragungen zu Themen der Vermögensbildung und Alterssicherung, häufig mit Unternehmenspartnern. Veröffentlichungen des DIVA und weitere Informationen unter www.diva.de. (http://www.diva.de/)

    FHDW – Fachhochschule der Wirtschaft

    Die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) wurde 1993 gegründet. Sie bietet an fünf Campussen Bachelor- und Masterstudiengänge in Betriebswirtschaft, Informatik und Wirtschaftsinformatik an – darunter duale, berufsbegleitende und Vollzeitprogramme. Außerdem gibt es eine berufsbegleitende Promotion (DBA). Neben der engen Verzahnung von Theorie und Praxis durch die Kooperation mit rund 800 Unter-nehmen bietet die FHDW kleine Studiengruppen, intensive Betreuung, effiziente Studienorganisation und attraktive Karrieremöglichkeiten. Im Wintersemester 2025/2026 sind an der gesamten FHDW rund 2.000 Studierende eingeschrieben. Sie werden von 38 Professoren und zahlreichen Lehrbeauftragten betreut. Seit ihrer Gründung hatte die FHDW 11.400 Absolventen. Weitere Informationen unter www.fhdw.de

    Pressekontakt:

    Prof. Dr. Oliver Schellenberger, Wissenschaftlicher Direktor
    Deutsches Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung
    Kleiner Hirschgraben 10-12, 60311 Frankfurt/Main
    Tel. 069 2562 6998-0
    oliver.schellenberger@diva.de www.diva.de

    Quelle: Deutscher Geldanlage-Index Sommer 2026 (DIVAX-GA): Stimmung zu Aktienanlagen weiter auf hohem Niveau

  • ANIMAL SPIRIT: Fohlen verdienen Freiheit

    ANIMAL SPIRIT: Fohlen verdienen Freiheit

    Laaben (ots) –

    Ein erheblicher Teil der auf Fohlenauktionen verkauften Tiere landet beim Schlachter

    Wir von ANIMAL SPIRIT retten seit 24 Jahren jeden Herbst unzählige Fohlen, die ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Fohlenmast und dann zum Schlachter gehen würden. In Österreich werden viele Fohlen – v.a. Haflinger und Noriker – nach dem Almabtrieb im Herbst auf Fohlenauktionen angeboten.

    Was sind Fohlenauktionen?

    Fohlenauktionen sind Versteigerungen von ca. nur vier bis acht Monate alten Fohlen! Bevor Fohlen überhaupt bei solchen Auktionen antreten “dürfen”, gibt es Vorauswahlen. Kriterien sind dabei z.B. die Bewegungsqualität, die Abstammung, die Farbe und das Exterieur. Viele Fohlen werden bereits bei diesen Vorauswahlen aussortiert. Der Großteil der aussortierten Fohlen kann nur hoffen, daß ihr Lebensweg, wie leider so häufig, nicht am Schlachthof endet.

    Warum sind Fohlenauktionen problematisch?

    Viele der Fohlen, die bei den Vorauswahlen ausscheiden und auch jene, die bei den Auktionen keinen guten Preis erhalten, landen häufig beim Schlachter. Dr. Franz-Joseph Plank erklärt: „Einige wenige Fohlen werden zu teuren Preisen verkauft oder als Zuchthengste gekört. Der Großteil der übrig gebliebenen Fohlen kann nur hoffen, daß Privatleute sie kaufen. Für die vielen Züchter rentiert es sich nicht, die Fohlen zu behalten und aufzuziehen, wenn sie nicht als Zuchtpferde infrage kommen. Deshalb werden sehr viele Fohlen gerade im Herbst nach den Auktionen an Händler oder Schlachter verkauft. Auch den Zuchtstuten, die nicht mehr tragend werden, droht die Schlachtung.“

    Wie helfen wir von ANIMAL SPIRIT den Fohlen?

    Wir haben – gemeinsam mit unseren SpenderInnen – in den letzten 24 Jahren viel bewirken können: An die 1.300 Pferde – allein letztes Jahr waren es über 100 Fohlen – verdanken uns ein schönes Leben bis zu ihrem natürlichen Tod auf privaten Lebensplätzen! Wir sind bei Fohlenauktionen anwesend und kaufen Fohlen frei, die ansonsten geschlachtet werden. Auch können wir Fohlen, die bereits in der Vorauswahl von der Zucht ausselektiert wurden, d.h. nicht „schön“ genug für die Weiterzucht sind, übernehmen und an gute private Plätze weitervermitteln. Bereits Ende August finden die ersten Vorauswahlen bzw. Versteigerungen statt und Anfang September können wir die ersten Fohlen retten.

    Wenn Sie einen Lebensplatz (gegen Schutzvertrag) für ein oder mehrere Haflinger- oder Norikerfohlen anbieten können, bitte umgehend bei uns unter tanja@animal-spirit.at melden.

    UNTERSTÜTZEN SIE UNS SPENDEN (https://animal-spirit.at/spenden-fohlen/)

    Pressekontakt:

    ANIMAL SPIRIT
    Dr. Franz-Joseph Plank
    Telefon: (+43) 0676 7082434
    E-Mail: office@animal-spirit.at

    Quelle: ANIMAL SPIRIT: Fohlen verdienen Freiheit

  • Ausbildungsstart / Welche Versicherungen jetzt wichtig werden

    Ausbildungsstart / Welche Versicherungen jetzt wichtig werden

    Frankfurt (ots) –

    – Mit dem Ausbildungsstart beginnt die Sozialversicherungspflicht für Azubis.
    – Die Familienversicherung endet häufig – jetzt den eigenen Versicherungsschutz prüfen.
    – Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und Co.: Versicherungslücken zum Ausbildungsbeginn vermeiden.

    Mit dem Start ins Berufsleben ändern sich für viele Auszubildende auch die Regeln beim Versicherungsschutz. Welche Absicherungen weiterhin über die Eltern bestehen und welche künftig selbst geregelt werden müssen, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Eine frühzeitige Überprüfung der eigenen Situation kann helfen, Versicherungslücken zu vermeiden und den Versicherungsschutz an die neue Lebensphase anzupassen. Die Finanzcoaches der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) zeigen, worauf Auszubildende jetzt achten sollten, und

    2026_08_Ausbildung_Quelle.jpg unterstützen dabei, den Versicherungsschutz bedarfsgerecht aufzustellen.

    Häufige Fehler zum Ausbildungsbeginn

    Gerade in der Übergangsphase passieren immer wieder typische Fehler: Versicherungsunterlagen werden nicht geprüft, bestehende Absicherungen aus dem Elternhaus als ausreichend eingeschätzt oder Verträge nicht an die neue Lebenssituation angepasst. Auch die Annahme, dass mit dem Ausbildungsvertrag automatisch alle Risiken abgesichert sind, führt häufig dazu, dass Lücken erst spät auffallen.

    Auch bei der Krankenversicherung ergeben sich mit dem Ausbildungsstart häufig Veränderungen. Mit Beginn der Ausbildung greift in der Regel die Sozialversicherungspflicht. Viele Auszubildende sind dann nicht mehr über die Familienversicherung abgesichert und sollten deshalb prüfen, wie ihre Absicherung künftig geregelt ist.

    Während die gesetzliche Unfallversicherung in der Regel über den Ausbildungsbetrieb greift, ist ihr Schutz auf die berufliche Tätigkeit sowie den direkten Weg zur Arbeit und zurück begrenzt. Für Unfälle in der Freizeit besteht dieser gesetzliche Schutz nicht. Hier kann eine private Unfallversicherung eine zusätzliche Absicherung bieten – insbesondere, weil die Freizeit einen erheblichen Teil des Alltags ausmacht.

    Auch der private Haftpflichtschutz sollte überprüft werden. Eine private Haftpflichtversicherung muss aktiv abgeschlossen werden und besteht nicht automatisch. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die man anderen Personen oder deren Eigentum zufügt. Eigene Schäden sind dagegen grundsätzlich nicht über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

    Auch das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung wird häufig aufgeschoben, obwohl gerade junge Menschen oft von günstigen Beiträgen und einem frühzeitigen Versicherungsschutz profitieren können.

    Überblick behalten statt später nachbessern

    „Der Ausbildungsstart ist für viele der erste echte Kontakt mit eigenständigen Versicherungsentscheidungen – und genau hier entstehen häufig erste Lücken“, erklären die Finanzcoaches der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

    Die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater unterstützen dabei, die individuelle Situation strukturiert zu prüfen und bestehenden Versicherungsschutz zu analysieren. Ziel ist es, einen passenden Schutz für die neue Lebensphase aufzubauen und Doppelversicherungen zu vermeiden. Ihr Rat: „Wichtig ist, bestehende Verträge aus der Kindheit und den Schutz über die Familie aktiv zu überprüfen und mit der neuen Situation abzugleichen.“ Für viele Auszubildende ist der Berufseinstieg auch mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung verbunden. Damit verändern sich häufig nicht nur die Lebensumstände, sondern auch der Versicherungsbedarf. Je nach persönlicher Situation können beispielsweise eine Hausratversicherung oder Anpassungen bei bestehenden Versicherungsverträgen sinnvoll sein.

    Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe

    Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit 50 Jahren eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung.

    Pressekontakt:

    Deutsche Vermögensberatung AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 24, 60329
    Frankfurt am Main
    Sarah Neumann, Tel.: 069 2384-7115; E-Mail: Sarah. Neumann@dvag.com
    Svenja Heibel, Tel.: 069 2384-7391; E-Mail: Svenja.Heibel@dvag.com

    Quelle: Ausbildungsstart / Welche Versicherungen jetzt wichtig werden