Schlagwort: Erneuerbare Energien

  • SunSpace Solar GmbH klärt auf: Wenn der Stromabschlag zur Solarrate wird – Wie Hausbesitzer ihre monatlichen Kosten neu denken können

    SunSpace Solar GmbH klärt auf: Wenn der Stromabschlag zur Solarrate wird – Wie Hausbesitzer ihre monatlichen Kosten neu denken können

    Bremen (ots) –

    Jeden Monat mehrere Hundert Euro für Strom zahlen – und im nächsten Monat wieder von vorn: Gerade Eigenheimbesitzer mit hohem Verbrauch kennen diese dauerhafte Belastung. Gleichzeitig schrecken viele davor zurück, in eine Photovoltaikanlage zu investieren. Doch gibt es zwischen hohen Stromkosten und einer großen Einmalinvestition vielleicht noch einen anderen Weg?

    Hoher Verbrauch, hoher Abschlag – für viele Eigenheimbesitzer ist diese Gleichung längst Alltag. Monat für Monat fließt Geld an den Energieversorger, während jede neue Abrechnung daran erinnert, wie schwer sich diese laufenden Kosten beeinflussen lassen. Eine eigene Photovoltaikanlage scheint zunächst einen Ausweg zu bieten. Doch schon wartet die

    15,12kWp 15 Speicher notstrom Kopie.jpg nächste Hürde: Wer dafür 15.000 bis 30.000 Euro aus eigenen Mitteln aufbringen soll, bindet auf einen Schlag einen erheblichen Teil seines verfügbaren Kapitals oder greift entsprechend tief in seine finanziellen Reserven. Gerade in einem von Preisdruck und zahlreichen unterschiedlichen Angeboten geprägten PV-Markt sorgt das für zusätzliche Unsicherheit. „Viele Hausbesitzer wissen längst, dass sie Monat für Monat zu viel für Strom ausgeben. Wenn die Alternative aber bedeutet, dafür erst einmal einen fünfstelligen Betrag investieren zu müssen, bleibt am Ende häufig alles beim Alten“, erklärt Marcel Harms von der Sunspace Solar GmbH.

    „Wenn hohe Stromkosten bereits jeden Monat das Haushaltsbudget belasten, kann die Antwort nicht einfach darin bestehen, eine weitere hohe finanzielle Hürde aufzubauen. Eine Lösung muss sich an der tatsächlichen Situation des Hausbesitzers orientieren“, ergänzt Silvan Bösche. Gemeinsam mit Marcel Harms beschäftigt er sich genau mit dieser Herausforderung. Die Sunspace Solar GmbH kommt ursprünglich aus Bremen, betreut mittlerweile Eigenheimbesitzer deutschlandweit und richtet sich insbesondere an Haushalte mit hohen Stromkosten, die ihr Eigenkapital schonen möchten. Dafür betrachten Marcel Harms und Silvan Bösche Stromverbrauch, Dach, Speicher, Finanzierung und laufende Kosten im Zusammenhang. Im Zentrum steht dabei eine Ausgabe, die in der Haushaltsrechnung längst vorhanden ist: der monatliche Stromabschlag.

    Warum der klassische Blick auf Photovoltaik zu kurz greift

    Bei der Entscheidung für oder gegen eine Photovoltaikanlage sagt der reine Anschaffungspreis nur einen Teil darüber aus, wie sich die Energieausgaben eines Haushalts tatsächlich entwickeln. Entscheidend ist vielmehr, wie sich Investition, eigenerzeugter Strom und verbleibender Netzbezug auf die laufenden Kosten auswirken. Erst diese Gesamtbetrachtung zeigt, ob sich die finanzielle Situation des Haushalts durch die Umstellung tatsächlich verbessert.

    Für Hausbesitzer verschiebt sich damit die entscheidende Frage: Statt allein auf den Preis der Anlage zu schauen, lohnt sich der Vergleich mit den Kosten, die ohnehin jeden Monat für Strom anfallen. „Am Ende zählt für den Kunden, ob seine monatliche Belastung tatsächlich sinkt. Genau daran muss sich eine sinnvolle Lösung messen lassen“, erklärt Marcel Harms.

    Wann aus dem Stromabschlag tatsächlich eine günstigere Solarrate werden kann

    An diesem Punkt setzt das Modell der Sunspace Solar GmbH konkret an. Für einen geeigneten Haushalt wird berechnet, ob sich die monatliche Finanzierung einer Photovoltaikanlage so gestalten lässt, dass die Solarrate unter dem bisherigen Stromabschlag liegt. Dafür arbeitet die Sunspace Solar GmbH mit einer Laufzeit von 25 Jahren, über die sich die Finanzierungskosten verteilen. „Wir arbeiten in diesem Modell mit dem Geld der Bank, statt das Eigenkapital des Kunden für die Anlage einzusetzen“, erklärt Silvan Bösche. Der Hausbesitzer muss die Anlage damit nicht aus eigenen Rücklagen bezahlen, sondern finanziert sie über eine langfristig angelegte monatliche Rate.

    Ob daraus tatsächlich eine niedrigere monatliche Belastung entsteht, hängt jedoch von der Ausgangssituation des jeweiligen Haushalts ab. Ein hoher Stromverbrauch kann grundsätzlich mehr Potenzial bieten, den bisherigen Netzbezug durch selbst erzeugten Strom zu reduzieren. Gleichzeitig bestimmen Dachfläche und mögliche Modulbelegung, welche Anlagenleistung realisierbar ist. Auch die Speichergröße und die Finanzierungskosten fließen in die Berechnung ein. Hinzu kommt die Frage, wie viel Strom der Haushalt trotz eigener Anlage weiterhin aus dem Netz beziehen muss. Erst im Zusammenspiel dieser Faktoren zeigt sich, ob die neue Situation wirtschaftlich günstiger ausfällt als die bisherige. Ein pauschales Sparversprechen für jeden Eigenheimbesitzer wäre deshalb nicht seriös.

    Bei der Sunspace Solar GmbH beginnt die Prüfung dieser Voraussetzungen bereits im Erstgespräch. In der anschließenden Videoberatung werden die technische Ausgangslage und die Finanzierung genauer betrachtet. Nach der Entscheidung für eine Umsetzung prüft ein Techniker vor Ort unter anderem Dach, Elektrik und mögliche Modulbelegung. Zwischen der Kundenentscheidung und der Umsetzung liegen dabei durchschnittlich etwa 38 Tage.

    Warum aus einzelnen Komponenten ein stimmiges Energiesystem werden muss

    Wie wirtschaftlich eine Photovoltaikanlage im Alltag arbeitet, hängt nicht allein von ihrem Angebotspreis ab. Entscheidend ist auch, wie gut sich der erzeugte Strom tatsächlich im eigenen Haushalt nutzen lässt. Ein Speicher kann beispielsweise Solarstrom aufnehmen, der tagsüber nicht unmittelbar benötigt wird, und ihn zu einem späteren Zeitpunkt bereitstellen. Dadurch lässt sich der Anteil des selbst genutzten Solarstroms erhöhen und der Bezug aus dem öffentlichen Netz reduzieren.

    Die Sunspace Solar GmbH arbeitet herstellerunabhängig und stellt Module, Speicher sowie weitere Komponenten entsprechend den jeweiligen Anforderungen zusammen. Dadurch ist das Unternehmen nicht auf eine feste Produktkombination beschränkt. „Ein günstiges Angebot kann am Ende teuer sein, wenn Speicher, Anlage und Verbrauch nicht zueinanderpassen. Entscheidend ist, welche Kombination dem jeweiligen Haushalt langfristig bei seinen laufenden Stromkosten hilft“, erklärt Marcel Harms.

    Über Photovoltaikanlage und Speicher hinaus lässt sich die Energieversorgung bei Bedarf um weitere Bausteine ergänzen. Dazu zählen bei der Sunspace Solar GmbH dynamische Stromtarife, ein eigenes Management-System und die Einbindung einer Wärmepumpe. Das Management-System kann etwa die Speicherladung, Einspeisung und weitere Verbraucher koordinieren. Ein dynamischer Stromtarif wiederum ermöglicht es, günstigere Strompreisphasen gezielter zu nutzen, sofern Speicher und Verbrauchsverhalten die entsprechenden Voraussetzungen bieten. Auf diese Weise entsteht aus einzelnen Komponenten ein Energiesystem, das nicht möglichst umfangreich ausgestattet sein soll, sondern auf die konkrete Nutzung im jeweiligen Haushalt ausgerichtet ist.

    Aus laufenden Stromkosten wird eine neue Perspektive

    Geht die Rechnung auf, verändert sich für Eigenheimbesitzer vor allem der Umgang mit einer Ausgabe, die zuvor schlicht als gegeben hingenommen wurde. Mit der eigenen Anlage kann ein größerer Teil des Strombedarfs selbst gedeckt und der bisherige Netzbezug entsprechend reduziert werden. Die entscheidende Veränderung liegt damit nicht allein auf dem Dach, sondern in der Haushaltsrechnung: Aus einem laufenden Kostenblock, auf den Eigentümer nur begrenzt Einfluss haben, kann eine planbarere Energieversorgung entstehen, die sie stärker selbst mitgestalten können.

    Für Marcel Harms und Silvan Bösche liegt genau darin der Kern des Modells. „Für uns ist ein Modell dann sinnvoll, wenn es nicht nur technisch funktioniert, sondern dem Hausbesitzer auch finanziell eine bessere Situation ermöglicht“, fasst Silvan Bösche zusammen.

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    Pressekontakt:

    SunSpace Solar GmbH
    E-Mail: info@sunspace-solar.de
    Web: https://sunspace-solar.de

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  • Größter Batteriespeicher Deutschlands eingeweiht: Münch Energie und Ministerpräsident Schulze geben Startschuss

    Größter Batteriespeicher Deutschlands eingeweiht: Münch Energie und Ministerpräsident Schulze geben Startschuss

    Leuna/Krumpa (ots) –

    Münch Energie hat heute gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, den größten in Betrieb befindlichen Batteriespeicherverbund Deutschlands offiziell eingeweiht. Die Anlage bei Leuna/Krumpa im Saalekreis verfügt über eine Leistung von 250 Megawatt und eine Speicherkapazität von rund 500 Megawattstunden. Noch in diesem Jahr wird sie auf 800 Megawattstunden wachsen.

    Mario Münch, Gründer und Inhaber der Münch Gruppe:

    „Über die Zukunft einer Region entscheidet heute ihre Energieinfrastruktur. Wo Strom günstig, sicher und grün ist, dorthin gehen die Investitionen. Unser Ziel ist, die Region Leipzig/Halle zu einem Standort zu entwickeln, der Wachstum über Jahrzehnte trägt, und damit

    Münch_Energie_Batteriespeicherverbund_Leuna_Krumpa_Saalekreis.JPG Wohlstand für die Menschen, die hier zu Hause sind. Wir verstehen uns als Partner der Regionen, die sich für die Zukunft fit machen wollen: Wir bringen Erzeugung, Netze und Speicher mit, die Region bringt ihre Flächen, ihre Menschen und ihren Willen ein.“

    Ministerpräsident Sven Schulze:

    „Sachsen-Anhalt ist ein Energieland. Wir erzeugen heute bereits große Mengen Strom aus Sonne und Wind. Darauf können wir stolz sein. Diese Energie wird nun genau dann verfügbar sein, wenn Menschen und Unternehmen sie brauchen. Für diese Flexibilität sind Großspeicher der Schlüssel. Das einzigartige Speichercluster von Münch Energie hier bei uns im Saalekreis zeigt, dass wir diesen Weg konsequent gehen. Aus unserer Heimatenergie wird verlässlich nutzbare Energie. Das stärkt die Versorgungssicherheit und macht unser Stromnetz stabiler. Damit schaffen wir beste Voraussetzungen für innovative Unternehmen und neue Arbeitsplätze. So bleibt die Wertschöpfung in unserer Region. Die Energiewende wird zu einer echten Zukunftschance für Sachsen-Anhalt. Für unsere Wirtschaft, unsere Kommunen und die Menschen, die hier leben.“

    Der Speicherverbund besteht aus fünf Teilanlagen, angeschlossen an mehrere eigens errichtete Umspannwerke mit insgesamt 300 Megavoltampere Anschlussleistung. Er nimmt überschüssigen Wind- und Solarstrom auf, auch aus dem öffentlichen Netz, stabilisiert das Netz und stellt über redundante Systeme gesicherte Leistung in der Region Leipzig/Halle bereit. Die Bauzeit des Speichers betrug rund sechs Monate. Finanziert wurde der Verbund vollständig privatwirtschaftlich, ohne staatliche Förderung.

    Für Münch Energie ist der Speicher Teil eines wachsenden Portfolios aus Erzeugungsanlagen (Photovoltaik und Windkraft), Umspannwerken und Großspeichern, das Regionen langfristig unabhängiger von Importen und Preisschwankungen macht.

    Über Münch Energie

    Münch Energie ist ein inhabergeführtes Energieunternehmen und einer der größten dezentralen Energieversorger Deutschlands. Seit mehr als 20 Jahren verbindet das Unternehmen erneuerbare Erzeugung, Netzinfrastruktur und Speicher zu integrierten Energiesystemen, von der Projektentwicklung über den Bau eigener Umspannwerke bis zum Betrieb. Über den eigenen regionalen Stromanbieter grüüün, Direktbelieferung von Industriekunden und Bürgerstromtarife kommt die Wertschöpfung direkt in den Regionen an.

    Pressekontakt:

    Manuel Schinner, Telefon: +49 151 25391915, E-Mail: m.schinner@muench-energie.de

    Quelle: Größter Batteriespeicher Deutschlands eingeweiht: Münch Energie und Ministerpräsident Schulze geben Startschuss

  • Commerz Real übernimmt Fondsmanagement für Pangaea Life Blue Energy

    Commerz Real übernimmt Fondsmanagement für Pangaea Life Blue Energy

    München (ots) –

    Die Commerz Real und die Versicherungsgruppe die Bayerische arbeiten künftig bei Infrastrukturinvestments zusammen. Wie die Partner gemeinsam mitteilen, wird die Commerz Real zum 1. Januar 2027 als Fondsmanager die Steuerung und Betreuung des mehr als 500 Millionen Euro umfassenden Pangaea Life Blue Energy übernehmen.

    Der Fonds investiert hauptsächlich in Erneuerbare-Energien-Anlagen, insbesondere in Photovoltaik, Wind- und Wasserkraftanlagen, sowie in Energiespeicher und Energieeffizienz-Projekte. Pangaea Life entstand 2017 als Produktmarke für Sachwertinvestments in den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Wohnimmobilien1 der Münchener Versicherungsgruppe.

    „Ich freue mich sehr, dass wir dieses attraktive Mandat gewinnen konnten und es jetzt in die Zukunft führen.

    Symbolbild-CRdB.jpeg Die Kooperation zwischen Commerz Real, Pangaea Life und der Versicherungsgruppe die Bayerische markiert den Beginn einer langfristigen Partnerschaft und bildet die Ausgangsbasis für weiteres gemeinsames Wachstum“, sagt Henning Koch, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real AG.

    „Die Idee hinter Pangaea Life war von Anfang an innovativ: Investment, einen Beitrag zur Energiewende und Altersvorsorge in einem Produkt zu vereinen. Was damals mutig war, ist heute ein Erfolgsmodell. Mit der Commerz Real entwickeln wir diese Idee jetzt konsequent weiter. Dabei haben uns nicht nur Kompetenz und Größe überzeugt, sondern vor allem die Menschen dahinter. Wir haben Partner gesucht, die unsere Werte, unsere langfristige Denkweise und unsere Leidenschaft für dieses Projekt teilen. Genau das haben wir gefunden“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen.

    Der Pangaea Life Blue Energy hat sich seit seiner Auflage als Sachwertefonds für erneuerbare Energien etabliert. Mit der nächsten Entwicklungsphase soll das Investmentuniversum gezielt erweitert werden: Neben Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen rücken künftig auch Speicher, Netze und weitere energienahe Infrastruktur stärker in den Fokus. Damit soll der Fonds noch breiter an der Energiewende partizipieren und zusätzliche Ertragsquellen erschließen, die langfristig angelegt und weniger stark von kurzfristigen Marktbewegungen geprägt sind. Commerz Real bringt dafür ihre Erfahrung im Management von Sachwertefonds sowie ihren Zugang zu passenden Infrastrukturprojekten ein.

    „Für uns zählt nicht nur, wo erneuerbare Energie erzeugt wird, sondern auch, wie sie gespeichert, verteilt und wirtschaftlich nutzbar gemacht wird. Mit dem erweiterten Infrastrukturansatz stärken wir die Portfolioqualität des Blue Energy und richten den Fonds auf die nächste Phase der Energiewende aus“, sagt Judith Lechermann, CIO der Bayerischen.

    „Der Pangaea Life Blue Energy macht die Energiewende für Kundinnen und Kunden nachvollzieh- und investierbar. Mit der Commerz Real erweitern wir die Möglichkeiten, genau diesen Weg konsequent weiterzugehen“, sagt Uwe Mahrt, CEO der Pangaea Life GmbH.

    Das Mandat für den Pangaea Life Blue Energy fügt sich in das bestehende Portfolio der Commerz Real an Infrastrukturinvestments passgenau ein. Die Sachwertetochter der Commerzbank verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Feld der Erneuerbare-Energien-Investments und verwaltet für ihre Anleger mehr als 100 Onshore-Windenergie- und Photovoltaikparks, eine Beteiligung am Offshore-Windpark Veja Mate in der Nordsee und eine mittelbare Beteiligung am deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Neben Spezialfonds und Mandaten für institutionelle Investoren betreut die Commerz Real mit dem Hausinvest, dem Klimavest und dem Infravest auch Sachwertefonds für private und semiprofessionelle Anleger sowie geschlossene Fonds der Marke CFB-Invest.

    Bisher wird der Pangaea Life Blue Energy Fonds vom Hamburger Sachwertemanager Aquila Capital (ACI) betreut, der ebenfalls zur Commerz Real Gruppe gehört. Im Zuge der Kooperation wird das Mandat zum Jahreswechsel auf die Commerz Real übertragen. Es war kürzlich europaweit neu ausgeschrieben worden. Dabei konnte sich die Commerz Real gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen.

    1 Der Pangaea Life Blue Living Fonds investiert in Neubauprojekte, die mindestens dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard entsprechen oder über eine LEED-Zertifizierung verfügen.

    Pressekontakt Commerz Real

    Maurice Farrouh 0611 7105 4405

    Pressekontakt Die Bayerische

    Maximilian Krones 089 6787 8257

    Über Commerz Real

    Die Commerz Real AG ist der Asset Manager der Commerzbank-Gruppe und verfügt über 50 Jahre internationale Markterfahrung. Das Unternehmen vereint umfassendes Know-how im Asset Management mit breiter Strukturierungsexpertise und entwickelt daraus sachwertorientierte Fondsprodukte sowie individuelle Investmentlösungen in den Bereichen Immobilien und Infrastruktur. Als Leasingdienstleister der Commerzbank bietet die Commerz Leasing zudem bedarfsgerechte Leasingkonzepte. Seit 2025 sind die Asset-Management-Beteiligungen der Commerzbank-Gruppe bei der Commerz Real AG gebündelt. Neben den Marken und Produkten der Commerz Real zählen dazu die Aquila Capital Investmentgesellschaft mit Fokus auf nachhaltige Sachwertinvestments im Bereich Energieinfrastruktur sowie Yellowfin Asset Management als Boutique für liquide Investmentstrategien. Unter dem Dach der Commerz Real AG verwalten insgesamt rund 1.000 Mitarbeitende an rund 20 Standorten Vermögenswerte von rund 55 Mrd. Euro.

    www.commerzreal.com

    Über die Bayerische

    Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 804,9 Mio. Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Unternehmensrating 2026 der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) erteilt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Auch die BL die Bayerische Lebensversicherung AG erzielte im Unternehmensrating erneut ein A+. Die BA die Bayerische Allgemeine AG wird im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

    Über Pangaea Life

    Pangaea Life ist ein auf Sachwertinvestments in den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Wohnimmobilien1 spezialisierter globaler Investmentmanager und Anbieter entsprechender Anlagelösungen. Die Marke wurde 2017 durch die Versicherungsgruppe die Bayerische mit dem Ziel gegründet, Renditechancen mit Investitionen in reale Sachwerte zu verbinden. Hinter Pangaea Life stehen zwei Fonds: Blue Energy investiert in Projekte und Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, Blue Living in Wohnimmobilien mit definierten Gebäude- und Nachhaltigkeitsstandards1. Der Fonds Blue Energy verfügt aktuell über ein Fondsvolumen von rund 518,8 Millionen Euro und bietet Kunden seit Auflage eine durchschnittliche jährliche Bruttowertentwicklung von 6,0 Prozent. Der Fonds Blue Living verfügt aktuell über ein Fondsvolumen von rund 176,7 Millionen Euro und weist seit Auflage eine durchschnittliche jährliche Bruttowertentwicklung von 4,4 Prozent auf (jeweils Bruttowerte; Stand 30.06.2026).

    Pressekontakt:

    Pressestelle der Unternehmensgruppe die Bayerische
    Felicitas Eckert, Thomas-Dehler-Straße 25, 81737 München,
    Telefon (089) 6787-8257,
    E-Mail: presse@diebayerische.de, Internet: www.diebayerische.de

    Quelle: Commerz Real übernimmt Fondsmanagement für Pangaea Life Blue Energy

  • PVMarktplatz.de: Warum sich der Verkauf über einen spezialisierten Anbieter lohnt

    PVMarktplatz.de: Warum sich der Verkauf über einen spezialisierten Anbieter lohnt

    Stuttgart (ots) –

    Wer eine Photovoltaikanlage verkaufen will, merkt schnell: Es geht um mehr als das Einstellen eines Angebots. Entscheidend ist, ob alle relevanten Daten strukturiert vorliegen und die richtigen Investoren erreicht werden. Fehlen klare Kennzahlen oder vollständige Unterlagen, kostet das Zeit – und oft auch Verhandlungsspielraum. Wie PVMarktplatz.de hier ansetzt und warum ein spezialisierter Vermarktungskanal entscheidend sein kann, erfahren Sie hier.

    Wer eine PV-Anlage, einen Solarpark oder ein PV-Portfolio verkaufen möchte, verfolgt in der Regel klare Ziele: Liquidität schaffen, Kapital umschichten oder neue Projekte ermöglichen. Der Weg dorthin ist jedoch oft komplexer als erwartet. Denn Photovoltaikanlagen werden nicht wie klassische

    WhatsApp Image 2026-05-18 at 23.31.02.jpeg Immobilien bewertet, sondern als wirtschaftliche Gesamtsysteme. Entscheidend sind Erträge, Netzanschluss, Flächenrechte, Betreiberpflichten und das jeweilige Vergütungsmodell. Allgemeine Verkaufsplattformen erreichen dabei häufig nicht die Investoren, die gezielt nach Photovoltaik-Direktinvestments suchen. Stattdessen entstehen Rückfragen, wiederholte Unterlagenanforderungen und nicht selten unrealistische Preisvorstellungen. „Viele Verkäufer unterschätzen, wie viel Vorbereitung ein professioneller PV-Verkauf erfordert. Wer ohne vollständige Unterlagen, ohne klare Kennzahlen und ohne Zugang zu den richtigen Käufern in den Markt geht, verliert nicht nur Zeit – er riskiert, seinen Verkaufspreis erheblich zu verschlechtern“, erklärt Marc Hegemann von PVMarktplatz.de.

    „Darum entscheidet am Ende nicht das Angebot, sondern die Qualität der Aufbereitung. Nur wenn Erträge nachvollziehbar dokumentiert, Rechte klar geregelt und alle relevanten Informationen strukturiert vorliegen, können Investoren ein Projekt belastbar bewerten – und entsprechend investieren“, so Marc Hegemann weiter. Genau hier setzt PVMarktplatz.de an und bringt Verkäufer gezielt mit Investoren zusammen, die aktiv nach Photovoltaikanlagen als Kapitalanlage suchen. Gleichzeitig übernimmt die Plattform die strukturierte Ansprache potenzieller Käufer, koordiniert Rückfragen und begleitet den Prozess bis zum Abschluss. So entsteht ein Vermarktungsprozess, der nicht nur effizienter verläuft, sondern auch fundierte Entscheidungen auf beiden Seiten ermöglicht. Dabei greift PVMarktplatz.de auf die Erfahrung der SUNLIFE-Gruppe zurück, die Akquise, Planung, Montage, Netzanschluss und Service entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfung abdeckt. Ergänzt wird dies durch ein Netzwerk aus Gutachtern, Technikern, Steuerberatern und Rechtsanwälten, die Projekte fachlich bewerten, Risiken einordnen und die rechtliche sowie steuerliche Struktur absichern. So entsteht ein Vermarktungsprozess, der nicht nur effizienter verläuft, sondern auch fundierte Entscheidungen auf beiden Seiten ermöglicht.

    Vom Projektrecht bis zum Solarpark: Welche Projekte PVMarktplatz.de abdeckt

    PVMarktplatz.de konzentriert sich auf die Vermarktung gewerblicher Photovoltaikprojekte in unterschiedlichen Entwicklungs- und Betriebsphasen. Dazu zählen unter anderem Projektrechte für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher, bei denen noch nicht fertiggestellte oder noch nicht in Betrieb genommene Projekte an Investoren übertragen werden sollen. Ebenso werden Bestandsanlagen vermittelt, also laufende Projekte mit bestehenden Erträgen, sowie sogenannte DC-fertige Anlagen – Projekte, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befinden und für Investoren entsprechend schneller bewertbar und umsetzbar sind.

    Auch Share-Deals sind Teil der Vermarktung. In solchen Fällen werden nicht einzelne Anlagen verkauft, sondern Anteile an Projekt- oder Betreibergesellschaften übertragen. Ergänzend dazu umfasst das Portfolio Batteriespeicherprojekte (BESS), also Systeme zur Speicherung und späteren Nutzung oder Vermarktung von elektrischer Energie. Abhängig von Struktur und Zielsetzung sind zudem Teilverkäufe oder individuell aufgebaute Modelle für Photovoltaik-Direktinvestments möglich. „Ob Einzelanlage, Solarpark, Projektrecht oder PV-Portfolio – entscheidend ist nicht die Größe des Projekts, sondern dass es für investitionsbereite Käufer professionell prüfbar gemacht wird“, sagt Marc Hegemann.

    Warum vollständige Unterlagen beim PV-Verkauf entscheidend sind

    Ein strukturierter Verkaufsprozess beginnt mit vollständigen und geordneten Unterlagen. Für eine erste fachliche Einordnung benötigt PVMarktplatz.de konkrete Informationen zur Anlage sowie zu den Verträgen und Erträgen. Verkäufer sollten diese Dokumente daher frühzeitig zusammenstellen, um Verzögerungen im Prüfprozess zu vermeiden und Investoren eine schnelle Bewertung zu ermöglichen.

    Zu den zentralen Unterlagen zählen unter anderem der Dachpachtvertrag, Abrechnungen der vergangenen Jahre, die Registrierung im Marktstammdatenregister sowie eine verbindliche Netzreservierung oder Einspeisezusage und das Inbetriebnahmeprotokoll. Ergänzend dazu sind technische und rechtliche Dokumente relevant, etwa Wartungsberichte, Betriebsführungsverträge, Projektunterlagen wie String- und Belegungspläne oder Nachweise zur Statik und Versicherung. Auch Eigentums- und Nutzungsrechte, beispielsweise durch Grundbuchauszüge oder Dienstbarkeiten, spielen eine wichtige Rolle, da sie die langfristige Nutzung der Fläche absichern. Je vollständiger und klarer diese Unterlagen vorliegen, desto schneller können Projekte geprüft, bewertet und in den Verkaufsprozess überführt werden.

    Vom Erstkontakt bis zum Abschluss: So wird der Verkauf umgesetzt

    Der Verkaufsprozess über PVMarktplatz.de beginnt mit der Übermittlung erster Projektdaten, auf deren Grundlage die Experten hinter der Plattform eine fachliche Einschätzung vornehmen. In einem anschließenden Austausch werden das Projekt, die Zielsetzung und das Vorgehen gemeinsam abgestimmt. Sobald alle relevanten Unterlagen vorliegen, erfolgt die strukturierte Auswertung und Vorbereitung der Vermarktung – unterstützt durch ein Netzwerk aus technischen, rechtlichen und steuerlichen Experten. Auf dieser Basis werden Verkaufspreis, Vorgehen und Rahmenbedingungen verbindlich festgelegt.

    Im Anschluss startet die gezielte Ansprache von Investoren aus dem bestehenden Netzwerk sowie aus relevanten Partnerstrukturen. PVMarktplatz.de begleitet den gesamten Prozess – von der Koordination der Interessenten über die Abstimmung des Kaufvertrags bis hin zur finalen Abwicklung. Auch nach dem Verkauf werden notwendige Schritte wie Eigentumsübertragungen, vertragliche Anpassungen oder organisatorische Übergaben berücksichtigt. So entsteht ein klar strukturierter Ablauf, der den Verkaufsprozess planbarer macht und typische Reibungsverluste reduziert.

    Warum ein spezialisierter Vermarktungskanal den Verkaufsprozess verändert

    Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum ein spezialisierter Vermarktungskanal wie PVMarktplatz.de im Verkaufsprozess eine so wichtige Rolle spielt. Die Plattform bündelt, was im Verkaufsprozess häufig auseinanderfällt: Projektaufbereitung, Datenprüfung, Investorenansprache und die Koordination bis zum Abschluss. Statt diese Schritte einzeln zu organisieren, werden sie in einem strukturierten Prozess zusammengeführt. Das reduziert den Aufwand für Verkäufer und sorgt dafür, dass Projekte gezielt den Investoren vorgestellt werden, für die sie tatsächlich relevant sind – ein Faktor, der sowohl die Vermarktungsdauer als auch die Qualität der Anfragen beeinflussen kann.

    Auch für die Preisfindung spielt diese Struktur eine zentrale Rolle. Je klarer technische, wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte aufbereitet sind, desto besser lässt sich ein Projekt bewerten und ein marktgerechter Preis erzielen. Gleichzeitig schafft das erfolgsbasierte Modell von PVMarktplatz.de zusätzliche Planungssicherheit, da eine Provision erst im Erfolgsfall anfällt und individuell an Projektumfang und Aufwand angepasst wird. Ergänzt wird dies durch vertrauliche Datenbehandlung und klar geregelte Abläufe, die sicherstellen, dass sensible Projektinformationen geschützt bleiben und Transaktionen ohne zusätzliche Zwischenstellen abgewickelt werden können.

    Fazit: Vorbereitung und Vermarktung als Erfolgsfaktor beim PV-Verkauf

    Der Verkauf einer Photovoltaikanlage entscheidet sich nicht allein am Angebotspreis, sondern daran, wie professionell ein Projekt vorbereitet und im Markt positioniert wird. Erst wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen, Erträge nachvollziehbar sind und Investoren gezielt erreicht werden, entsteht die Grundlage für einen erfolgreichen Abschluss.

    Genau hier setzt PVMarktplatz.de an. Als spezialisierter Vermarktungskanal aus dem Umfeld der SUNLIFE-Gruppe verbindet das Unternehmen eine strukturierte Projektaufbereitung mit direktem Zugang zu investitionsbereiten Käufern und begleitet den gesamten Verkaufsprozess bis zum Abschluss. „Wer seine Photovoltaikanlage verkaufen möchte, sollte das nicht dem Zufall überlassen. Der richtige Kanal, die richtige Vorbereitung und der Zugang zu den richtigen Investoren entscheiden darüber, ob ein Verkauf gelingt – und zu welchem Preis“, fasst Marc Hegemann zusammen.

    Sie möchten prüfen, wie sich Ihre Photovoltaikanlage strukturiert, marktgerecht und mit Zugang zu den passenden Investoren veräußern lässt? Dann melden Sie sich jetzt bei Marc Hegemann von PVMarktplatz.de (http://pvmarktplatz.de) und lassen Sie sich unverbindlich zum Verkaufsprozess und den Möglichkeiten für Ihr konkretes Projekt beraten!

    Pressekontakt:

    SUNLIFE-Sales GmbH
    Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Marc Hegemann
    E-Mail: office@pvmarktplatz.de
    Website: www.pvmarktplatz.de

    Quelle: PVMarktplatz.de: Warum sich der Verkauf über einen spezialisierten Anbieter lohnt

  • Deutsche Umwelthilfe kritisiert RWE-Rückzug aus Offshore-Wind: „RWE macht sich zum Handlanger der fossilen Trump-Regierung“

    Deutsche Umwelthilfe kritisiert RWE-Rückzug aus Offshore-Wind: „RWE macht sich zum Handlanger der fossilen Trump-Regierung“

    Berlin (ots) –

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Einigung von RWE mit der US-Regierung über den Rückzug aus Offshore-Windprojekten scharf. Nach Medienberichten erhält der Energiekonzern für die Aufgabe seiner Windkraftvorhaben vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar. Diese Mittel sollen nun in fossile Projekte umgelenkt werden. Die DUH fordert von RWE, seine klimapolitischen Verpflichtungen und die eigenen Konzernziele ernst zu nehmen.

    DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner kommentiert:

    „RWE lässt sich von der Trump-Regierung mit Steuergeld dafür bezahlen, keine Windkraft zu bauen – und investiert die Milliarden dann in Gaskraftwerke und LNG-Terminals. Damit macht RWE sich zum Handlanger der Trump-Regierung, die den Ausbau erneuerbarer Energien stoppen und die fossile Vergangenheit zementieren will. Während der Konzern sich sonst zum Vorreiter der Energiewende ernennt, riskiert er mit diesem Deal einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust. Eine Reinvestition der Rückzahlungen aus US-Offshore-Windpachten in fossile Infrastruktur steht in eklatantem Widerspruch zu RWEs Netto-Null-Ziel bis 2040. Diese Milliarden gehören in Wind, Solar und Speicher – nicht in die fossile Vergangenheit.“

    Pressekontakt:

    Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
    0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

    DUH-Newsroom:
    030 2400867-20, presse@duh.de

    www.duh.de

    Quelle: Deutsche Umwelthilfe kritisiert RWE-Rückzug aus Offshore-Wind: "RWE macht sich zum Handlanger der fossilen Trump-Regierung"

  • MaxSolar und DB Energie schließen ersten Hybrid-PPA für förderfreie Anlagenkombination

    MaxSolar und DB Energie schließen ersten Hybrid-PPA für förderfreie Anlagenkombination

    Traunstein/Berlin (ots) –

    Langfristiger Stromliefervertrag verbindet Photovoltaik und Batteriespeicher zu einem gemeinsamen Vermarktungsmodell

    Der Ausbau erneuerbarer Energien verändert die Anforderungen an den Strommarkt. Mit steigenden Anteilen von Solar- und Windenergie gewinnen flexible Vermarktungskonzepte zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund haben MaxSolar und DB Energie den ersten Hybrid PPA für die Anlagenkombination aus Photovoltaik und einem sogenannten Grünstromspeicher mit dem Projekt Friedrichshof in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen. Das Projekt ist das erste in Deutschland, bei dem eine förderfreie Anlagenkombination vermarktet wird.

    Während langfristige Stromlieferverträge für einzelne Erzeugungsanlagen inzwischen ein etablierter Bestandteil des Energiemarktes sind, steckt die Vermarktung integrierter Anlagenkombinationen aus Photovoltaik und Batteriespeicher noch

    MaxSolar_Drohnenaufnahme_Friedrichshof.JPG in den Anfängen. Hybrid-PPAs verbinden die Erzeugung erneuerbaren Stroms mit der Flexibilität eines Batteriespeichers. Dadurch kann Strom zeitlich bedarfsgerechter bereitgestellt und vermarktet werden. Dies ist ein zunehmend wichtiger Baustein für die Marktintegration erneuerbarer Energien und den Ausbau förderfreier Projekte.

    Das Projekt Friedrichshof zeigt, wie sich dieser Ansatz in der Praxis umsetzen lässt. Die Freiflächen-Photovoltaikanlage in der Gemeinde Klein Belitz (Landkreis Rostock) verfügt über eine Leistung von rund 37 Megawatt Peak (MWp) und wird jährlich rund 36.680 Megawattstunden Strom erzeugen. Ergänzt wird sie durch einen co-lokalisierten Batteriespeicher mit einer Leistung von 15 Megawatt und einer Speicherkapazität von 30 Megawattstunden. Die Inbetriebnahme

    MaxSolar_Photovoltaik_Speicheranlage_Symbolbild.jpg der Photovoltaik- und Batterieanlagen ist für Sommer 2027 vorgesehen.

    Im Rahmen des zehnjährigen Vertrags liefert MaxSolar den erzeugten Strom einschließlich der Herkunftsnachweise an DB Energie. Die Belieferung erfolgt dabei als sogenannte „Pay-as-Nominated“-Bilanzkreislieferung auf Basis der prognostizierten Stromerzeugung des Folgetages. Der Batteriespeicher ermöglicht es, die prognostizierten Einspeisemengen zeitlich zu verschieben und damit das Lieferprofil flexibel an die Anforderungen des Strommarktes anzupassen.

    Anwar Darwich, Commercial Director der MaxSolar GmbH, sagt:

    „Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien verändern sich auch die Anforderungen an ihre Vermarktung. Künftig wird nicht mehr allein die Erzeugung von Strom entscheidend sein, sondern auch die Fähigkeit, ihn flexibel bereitzustellen. Hybrid-PPAs bilden einen zentralen Baustein eines NextGen-IPP-Geschäftsmodells. Das Projekt Friedrichshof zeigt, wie sich Photovoltaik und Batteriespeicher als integrierte Anlagenkombination auch ohne Förderung erfolgreich vermarkten lassen und damit den Weg für eine neue Generation erneuerbarer Energieprojekte ebnen.“

    Florian Reuter, Geschäftsführer DB Energie, ergänzt:

    „Langfristige Stromlieferverträge sind ein wichtiger Baustein unserer Beschaffungsstrategie. Sie schaffen Planungssicherheit und helfen uns, den Anteil erneuerbarer Energien im Bahnstromportfolio kontinuierlich auszubauen. Mit steigendem Anteil fluktuierender Stromerzeugung müssen wir konsequent neue Wege finden, um eine bedarfsgerechte Strombereitstellung zu garantieren. Das Projekt Friedrichshof zeigt, wie neue Vermarktungsmodelle zusätzliche Potenziale für eine verlässliche Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien erschließen können.“

    Für MaxSolar ist das Projekt zugleich Teil einer langfristigen Unternehmensstrategie. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, künftige Photovoltaikprojekte konsequent als Anlagenkombination aus erneuerbarer Stromerzeugung und Batteriespeicher zu entwickeln und zu vermarkten. Mit der zunehmenden Marktintegration erneuerbarer Energien gewinnen solche Konzepte an Bedeutung, da sie Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbinden. Das Projekt Friedrichshof unterstreicht diese Entwicklung und zeigt, wie neue Vermarktungsmodelle den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen können.

    Über MaxSolar GmbH:

    Als ganzheitlicher Infrastrukturentwickler und Betreiber decken wir die gesamte Wertschöpfungskette der neuen Energiewirtschaft ab. Mit Erneuerbaren Energien, flexiblen Speicherlösungen und regionalen Wärme- und Mobilitätskonzepten stärken wir die Resilienz der Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie-, Techunternehmen sowie Kommunen.

    Zudem bietet MaxSolar Power Purchase Agreements (PPAs) für eine langfristige und planbare Versorgung mit grünem Strom. Mit einer Projektpipeline von 6,1 Gigawatt und sechs Standorten in Deutschland ist MaxSolar sowohl regional als auch national aktiv.

    www.maxsolar.com

    Über DB Energie:

    DB Energie leistet mit ihrer Entwicklung und Bereitstellung von Energie-Infrastruktur einen wichtigen Beitrag zur Energiewende der Deutschen Bahn.

    Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn mit Sitz in Frankfurt am Main bietet in Deutschland Eisenbahnverkehrsunternehmen eine zuverlässige und wirtschaftliche Energieversorgung. Als Netzbetreiberin bewirtschaftet DB Energie das mehr als 7.900 Kilometer lange 16,7-Hertz-Bahnstromnetz, geschlossene 50- Hertz-Verteilnetze sowie die Gleichstromversorgungsanlagen der S-Bahnen Berlin und Hamburg. Mehr als 50, über das Bundesgebiet verteilte Kraft-, Umformer- und Umrichterwerke liefern die Energie, über 1.800 Trafostationen sorgen für die richtige Spannung. Bereits heute deckt die DB 71,6 Prozent des DB-Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab Bis 2038 soll der gesamte DB-Bahnstrom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.“

    www.dbenergie.de

    Pressekontakt:

    Pressekontakt MaxSolar

    Franziska Strasser
    PR & Content Specialist
    Tel: +49 (0)151 43179515
    E-Mail: franziska.strasser@maxsolar.de

    Pressekontakt DB Energie

    Miram Müller
    Pressesprecherin der DB Energie
    Tel: +49 (0)30 297 61030
    E-Mail: presse@deutschebahn.com

    Quelle: MaxSolar und DB Energie schließen ersten Hybrid-PPA für förderfreie Anlagenkombination

  • Intersolar-Trend 2026: Warum Batteriespeicher zum wichtigsten Baustein der Energiewende werden

    Intersolar-Trend 2026: Warum Batteriespeicher zum wichtigsten Baustein der Energiewende werden

    Trier (ots) –

    Auf der Intersolar 2026 zeigt sich ein klarer Trend: Nicht Solarmodule stehen im Mittelpunkt, sondern Batteriespeicher. Denn während der Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranschreitet, wächst gleichzeitig das Problem der volatilen Stromerzeugung. Immer häufiger entsteht Strom genau dann, wenn er nicht gebraucht wird – und fehlt, wenn die Nachfrage steigt.

    Die Energiewende entscheidet sich nicht mehr nur daran, wie viel Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt wird, sondern daran, wie gut er gespeichert werden kann. Hier lesen Sie, warum Batteriespeicher zum wichtigsten Wachstumsmarkt der Branche werden und weshalb sie für Haushalte, Unternehmen und das Stromnetz gleichermaßen an Bedeutung gewinnen.

    Batteriespeicher

    _Z7A5498_E.jpg rücken in den Fokus

    Der Ausbau der Photovoltaik hat in Deutschland ein Niveau erreicht, bei dem die zusätzliche Erzeugung allein viele Herausforderungen nicht mehr löst. Vor allem zur Mittagszeit wird viel Solarstrom produziert, während der Verbrauch vergleichsweise niedrig ist. Morgens und abends steigt die Nachfrage dagegen deutlich, obwohl dann kaum Solarstrom zur Verfügung steht.

    Diese Entwicklung spiegelt sich zunehmend am Strommarkt wider. Mittags sinken die Preise häufig stark oder werden sogar negativ, nach Sonnenuntergang steigen sie deutlich an. Gleichzeitig verschlechtern sinkende EEG-Vergütungen die Wirtschaftlichkeit vieler Photovoltaikanlagen. Vor allem große Solarparks lassen sich ohne Speicher immer schwieriger wirtschaftlich betreiben.

    Für Projektentwickler verändert sich damit die Kalkulation neuer Anlagen grundlegend. Während reine Photovoltaikparks zunehmend unter sinkenden Marktwerten leiden, eröffnen Speichersysteme zusätzliche Erlösmöglichkeiten. Sie ermöglichen es, Strom gezielt dann zu vermarkten, wenn die Nachfrage und damit auch die Preise höher sind.

    Mehr Flexibilität für das Stromnetz

    Für ein stabiles Energiesystem reicht der weitere Ausbau der Photovoltaik allein nicht mehr aus. Entscheidend ist, die Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abzustimmen.

    Batteriespeicher verschieben Strom aus Zeiten mit hoher Erzeugung in Phasen mit höherem Bedarf. Dadurch müssen weniger Photovoltaikanlagen abgeregelt werden und ein größerer Anteil des erzeugten Stroms kann genutzt werden. Gleichzeitig entlasten Speicher das Stromnetz.

    Dabei orientieren sich Batteriespeicher an den Preissignalen des Strommarkts. Sie laden bevorzugt in Zeiten niedriger oder negativer Strompreise und speisen Energie wieder ein, wenn die Preise aufgrund einer höheren Nachfrage steigen. Dadurch verbessert sich nicht nur ihre Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Nutzung erneuerbarer Energien, weil Strom zeitversetzt bereitgestellt werden kann.

    Darüber hinaus stellen Batteriespeicher Regelleistung bereit und tragen damit zur Stabilisierung der Netzfrequenz bei. Neben ihrem Beitrag zur Versorgungssicherheit eröffnen sie Betreibern zusätzliche Erlösmöglichkeiten.

    Einsatzbereiche wachsen weiter

    Für private Haushalte sind Batteriespeicher längst etabliert. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage erhöhen sie den Eigenverbrauch und reduzieren den Bezug von Netzstrom. Auch Unternehmen nutzen Speicher zunehmend, um Lastspitzen zu senken, den Eigenverbrauch zu steigern und dynamische Stromtarife besser auszuschöpfen. Gerade im Mittelstand fehlen jedoch häufig personelle Ressourcen oder das notwendige Fachwissen, um diese Möglichkeiten vollständig zu nutzen.

    Das größte Wachstumspotenzial liegt derzeit im Bereich der Großspeicher. Sie werden entweder eigenständig (stand-alone) oder in Kombination mit Solar- oder Windparks (Co-located) eingesetzt und handeln flexibel an den Strom- und Regelleistungsmärkten. Besonders die hohen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tageszeiten machen diese Anlagen wirtschaftlich attraktiv.

    Technologische Trends

    Lithiumbasierte Batteriesysteme dominieren den Markt weiterhin. Natrium-Ionen-Batterien gelten zwar als vielversprechende Alternative, bieten derzeit jedoch noch nicht das gleiche Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Ein weiterer Trend der Intersolar 2026 ist die zunehmende Verbreitung DC-gekoppelter Speichersysteme. Immer mehr Hersteller bringen Hybridwechselrichter für große Photovoltaikanlagen auf den Markt. Durch die gemeinsame Kopplung von Solarmodulen und Batteriespeichern auf der Gleichstromseite lassen sich Umwandlungsverluste reduzieren und die Effizienz steigern.

    Ausbau braucht verlässliche Rahmenbedingungen

    Trotz des starken Marktinteresses bestehen weiterhin Hürden. Lange Bearbeitungszeiten bei Netzanschlüssen, uneinheitliche technische Vorgaben und regulatorische Unsicherheiten erschweren die Planung vieler Projekte. Hinzu kommen Diskussionen über künftige Netzentgelte und gesetzliche Regelungen, die Investitionen bremsen können.

    Dabei gilt die Speichertechnologie inzwischen als ausgereift und zahlreiche Projekte lassen sich bereits ohne staatliche Förderung realisieren. Damit sich der Markt weiter entwickeln kann, sind vor allem verlässliche politische Rahmenbedingungen und schnellere Genehmigungsprozesse erforderlich.

    Fazit: Batteriespeicher werden zum Taktgeber der Energiewende

    Die Intersolar 2026 zeigt deutlich, dass sich der Schwerpunkt der Energiewende verschiebt. Entscheidend ist künftig nicht mehr allein die Erzeugung erneuerbarer Energie, sondern ihre flexible Nutzung. Batteriespeicher erhöhen die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen, entlasten das Stromnetz und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Damit dieses Potenzial ausgeschöpft werden kann, braucht es neben ausgereifter Technik vor allem verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen.

    Über Michael Reichert und Ingo Berens:

    Michael Reichert ist Geschäftsführer und Mitgründer der WI Energy GmbH. Er verantwortet die digitale Transformation sowie die strategische Organisationsentwicklung des Unternehmens. Die Geschäftsführung komplettiert Ingo Berens, der für die Bereiche Vertrieb, Innovation und Business Development zuständig ist. WI Energy plant und betreibt Photovoltaikanlagen im Großmaßstab, entwickelt Speicherlösungen und beteiligt Kommunen und Bürger an innovativen Energiekonzepten. Ziel ist eine nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige Energiewende mit gesellschaftlichem Mehrwert. Mehr Informationen unter: https://wi-energy.de/

    Pressekontakt:

    Dr. René Rüth
    Head of Corporate Marketing
    Communications & Sustainability
    E-Mail: info@wi-energy.de
    Website: https://wi-energy.de/

    Quelle: Intersolar-Trend 2026: Warum Batteriespeicher zum wichtigsten Baustein der Energiewende werden

  • ENERTRAG eröffnet neues Ausbildungs- und Schulungszentrum in Dauerthal

    ENERTRAG eröffnet neues Ausbildungs- und Schulungszentrum in Dauerthal

    Dauerthal (ots) –

    ENERTRAG Service hat am 4. August 2026 ein neues Ausbildungs- und Schulungszentrum in Dauerthal in Betrieb genommen. Zum Start begrüßte das Unternehmen vier neue Servicetechniker aus Südafrika, fünf angehende Elektroniker für Betriebstechnik und eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik. Die Eröffnung verbindet Nachwuchsförderung, internationale Fachkräftegewinnung und moderne Ausbildungsinfrastruktur.

    Das neue Zentrum bündelt Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung an einem Ort. Alle technischen Ausbildungsräume sind auf dem aktuellen Stand der Technik. Neben Kabinetten für Metallbearbeitung, Hydraulik und Pneumatik sowie Elektro- und Elektronikkomponenten steht ein Schulungsraum für die Qualifizierung von Servicetechnikerinnen, Servicetechnikern und weiteren Fachkräften bereit. Dort finden künftig die Einarbeitung neuer

    202600804_Enertrag-Onboarding_696_LR.jpg Servicetechniker*innen, Jahresschulungen und fachliche Schwerpunktqualifizierungen statt. Mit dem Start der südafrikanischen Kollegen und der neuen Nachwuchskräfte wird der Dauerthaler Speicher bereits vor seiner offiziellen Eröffnung Ende September als Ausbildungsstätte in Betrieb genommen.

    Erstmals bildet ENERTRAG technische Nachwuchskräfte vollständig eigenständig aus, ohne überbetrieblichen Verbundpartner. Die Auszubildenden im ersten Lehrjahr, fünf Elektroniker für Betriebstechnik sowie Fachkräfte für Lagerlogistik, lernen künftig in der eigenen Ausbildungshalle im Dauerthaler Speicher. Ab 2028 soll jedes Jahr eine Klasse von fünf Auszubildenden zum Berufsabschluss geführt werden.

    Kanyisa, Siyabonga, Xabiso und Njabulo aus Südafrika verstärken künftig die Service-Teams von ENERTRAG in Deutschland. Sie kamen am 31. Juli 2026 an und starteten am 3. August 2026 ihr Programm in Dauerthal. Zunächst absolvieren sie einen deutschen Sprachkurs und technische Schulungen, bevor sie an verschiedenen Standorten langfristig als Servicetechniker eingesetzt werden. Die neuen südafrikanischen Kollegen gehören zur zweiten Gruppe eines Relocation-Programms, mit dem ENERTRAG Service gezielt erfahrene Fachkräfte im Ausland gewinnt. So wirkt das Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegen und sichert die Kapazitäten für das weitere Wachstum von ENERTRAG Service.

    In diesem Jahr wächst die Zahl der Nachwuchskräfte bei ENERTRAG insgesamt auf 29 und erreicht damit nahezu den doppelten Stand des Vorjahres. Die Bandbreite reicht von Ausbildungen in den Bereichen Büro, Industrie, Fachinformatik, Küche, Lager und Elektronik für Betriebstechnik bis zu dualen Studiengängen in Marketing und Digitalen Medien, Wirtschaftspsychologie, BWL mit Steuern und Prüfungswesen sowie Wirtschaftsingenieurwesen.

    Das Ausbildungsjahr 2026 bringt neben der neuen Infrastruktur am Stammsitz von ENERTRAG in Dauerthal mehrere Neuerungen. Kiel kommt als neuer Ausbildungsstandort hinzu, Berlin wird nach 15 Jahren wieder aktiviert. Der Beruf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung wird neu ausgebildet, der Industriekaufmann kehrt ins Angebot zurück. Im dualen Studium startet ENERTRAG zwei neue Hochschulkooperationen mit der FOM Hochschule in Berlin und der HAW Kiel und erweitert die Zusammenarbeit mit der HWR Berlin um den Fachbereich BWL mit Steuern und Prüfungswesen.

    „Die Energiewende entscheidet sich im ländlichen Raum – dort, wo die Anlagen stehen, wo Energie erzeugt wird und wo wir dauerhaft qualifizierte Fachkräfte brauchen. Deshalb setzen wir bei ENERTRAG Service auf mehrere Bausteine: Wir gewinnen Menschen möglichst direkt aus der Region, bilden erstmals komplett selbst aus, schaffen Perspektiven für Quereinsteiger und ergänzen dies gezielt durch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. Unser neues Ausbildungs- und Schulungszentrum in der Uckermark ist dafür ein starkes Signal: Wir investieren nicht nur in unsere eigene Entwicklung, sondern in gut bezahlte, langfristige Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven vor Ort. So verbinden wir Fachkräftesicherung, regionale Wertschöpfung und eine sichere Energieversorgung. Dass wir in diesem Jahr so viele Nachwuchskräfte wie nie zuvor begrüßen und zugleich vier neue Kollegen aus Südafrika für unser Team gewinnen konnten, zeigt, dass dieser Ansatz funktioniert“, sagt Jan Neuhann, Geschäftsführer von ENERTRAG Service.

    Pressekontakt:

    Michael Rassinger | Pressesprecher
    Tel.: +49 160 9626 1279
    michael.rassinger@enertrag.com

    Quelle: ENERTRAG eröffnet neues Ausbildungs- und Schulungszentrum in Dauerthal

  • GET H2 Nukleus nimmt Fahrt auf: Erster Wasserstoff aus Lingen erreicht Marl

    GET H2 Nukleus nimmt Fahrt auf: Erster Wasserstoff aus Lingen erreicht Marl

    Lingen, Marl, Münster, Essen (ots) –

    Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus dem niedersächsischen Lingen hat Marl im nördlichen Ruhrgebiet erreicht. Damit arbeiten alle Bausteine des integrierten Wasserstoffprojektes GET H2 Nukleus im Verbund erfolgreich zusammen.

    Im Zuge des laufenden Inbetriebnahmeprozesses für zwei 100-Megawatt-Elektrolyseanlagen von RWE in Lingen werden erste Mengen erneuerbaren Wasserstoffs nach EU-Regeln erzeugt. Diese fließen über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz der Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE sowie der Evonik-Tochter SYNEQT zum Chemiepark Marl der Evonik. Dort wird der Wasserstoff eingesetzt.

    Teile des GET H2 Nukleus werden vom Bund sowie von den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Rahmen des IPCEI-Programms (Important

    GET H2 Nukleus Elektrolyse Lingen.jpg Projects of Common European Interest) Hy2Infra gefördert. Die Leitungen gehören zu den ersten Teilen des Wasserstoff-Kernnetzes, das bundesweit Stück für Stück aufgebaut wird.

    „Mit dem GET H2 Nukleus gehen unsere ersten Wasserstoffleitungen in den Netzbetrieb. Das ist ein wichtiger Schritt für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in der Region und in Deutschland“, sagt Thomas Hüwener, CEO von OGE. „Zugleich schaffen wir mit dem Projekt wichtige Grundlagen für das zukünftige Marktdesign und erproben zentrale Prozesse wie Netzzugang, Kapazitätsbuchung und Bilanzierung im realen Betrieb.“

    Nikolaus Valerius, CEO der RWE Generation SE: „Dass zertifiziert erneuerbarer Wasserstoff aus Lingen über Leitungen Marl erreicht, zeigt: Das Zusammenspiel von Elektrolyse, Transportinfrastruktur und Abnahme funktioniert. In Richtung vollständige Inbetriebnahme unserer Elektrolyseure geht es jetzt zügig weiter. In den nächsten Monaten bereiten wir die Anlagen auf den kommerziellen Betrieb vor.“

    RWE nimmt in Lingen bis Ende 2026 eine Elektrolyseleistung von 200 Megawatt in Betrieb; ab 2027 soll die gesamte Anlage mit 300 Megawatt produzieren. Der in den Elektrolyseanlagen von RWE hergestellte Wasserstoff erfüllt die EU-Anforderungen für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO). Abnehmer erhalten dafür Nachhaltigkeitsnachweise und können den Wasserstoff somit auf ihre Dekarbonisierungsziele anrechnen.

    „Der frühzeitige Austausch und die gemeinsame Projektentwicklung mit den ersten Transportkunden im Rahmen von GET H2 hat sich ausgezahlt“, sagt Frank Heunemann Geschäftsführer von Nowega. „Durch diesen frühen Start und die konstruktive Zusammenarbeit entstehen wichtige Impulse für die Ausgestaltung des neuen Gesamtsystems. Jetzt starten wir in die Praxis des konkreten Zusammenspiel der Elemente .“ In dem Forschungsprojekt GET H2 TransHyDE hatten die Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits erste Erfahrungen gesammelt, die nun im „echten Systembetrieb“ weiter ausgebaut werden können.

    „Unsere Beharrlichkeit zahlt sich aus. Mit dem gemeinschaftlich durchgeführten Projekt öffnen wir nun die Tür noch weiter zu einem nachhaltigen Wandel und zu einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Chemieparks. Hier in Marl angekommen, lässt sich der Wasserstoff direkt für den Bedarf der Industrie nutzen. Zugleich stärkt die Verfügbarkeit die Attraktivität des Standortes für neue Ansiedlungen“, sagt Thomas Basten, Vorsitzender der Geschäftsführung von SYNEQT. „Die langjährige Zusammenarbeit aller Partner hat das möglich gemacht. Wir haben Erfahrung, Wissen und Können gebündelt und damit den Grundstein für den erforderlichen Wasserstoffhochlauf gelegt.“

    Weitere Leitungsprojekte, die an den GET H2 Nukleus anknüpfen, sind bereits fertiggestellt oder in Umsetzung. Hierzu zählt die Ende 2025 von OGE und Nowega fertiggestellte 10 Kilometer lange Neubauleitung von Heek nach Epe zur Anbindung des Wasserstoffspeichers. RWE Gas Storage West startet hier Ende 2026 mit der Befüllung des ersten kommerziellen Kavernenspeichers für Wasserstoff in Europa, der Mitte 2027 in Betrieb gehen will. Um weitere Industriekunden anzubinden, wird ebenfalls von OGE und Nowega bis 2027 eine bestehende Leitung von Legden nach Dorsten auf Wasserstoff umgestellt und eine Leitung von Dorsten nach Marl neu gebaut. Bereits fertiggestellt ist zudem eine Leitung, mit der die SYNEQT den Chemiepark Marl und die Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven verbindet.

    Über GET H2

    Wasserstoff ist einer der Schlüssel zur Dekarbonisierung der Industrie und der anderen Sektoren. In der 2019 gegründeten Initiative sind mehr als 50 Unternehmen, Institutionen, Verbände und Kommunen versammelt, die gemeinsam die Grundlage für eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft in Deutschland legen wollen. Der Fokus liegt dabei auf der konkreten Planung und Umsetzung von Projekten entlang der gesamten H2-Wertschöpfungskette: von Elektrolyse, Import, Transport und Speicherung bis zur Anwendung in verschiedenen Industriebereichen.

    Mit dem von Bund und Ländern als IPCEI (Important Project of Common European Interest) geförderten Projekt GET H2 Nukleus haben die Partner 2026 eines der ersten integrierten Wasserstoffprojekte in industriellem Maßstab in Betrieb genommen.

    Informationen zu den Partnern gibt es auf der Website: www.get-h2.de/partner/

    Pressekontakt:

    Nowega GmbH
    Kai Tenzer
    info@get-h2.de
    0251 60998-345

    Quelle: GET H2 Nukleus nimmt Fahrt auf: Erster Wasserstoff aus Lingen erreicht Marl

  • Netzpaket und Erneuerbare-Energien-Gesetz im Kabinett: Deutsche Umwelthilfe warnt vor neuen Hürden für dezentrale Energiewende

    Netzpaket und Erneuerbare-Energien-Gesetz im Kabinett: Deutsche Umwelthilfe warnt vor neuen Hürden für dezentrale Energiewende

    Berlin (ots) –

    Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und dem Netzanschlusspaket droht die Bundesregierung, neue Hürden für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu schaffen. Beide Gesetzentwürfe will das Bundeskabinett am Mittwoch, den 29. Juli, nach monatelanger Verzögerung verabschieden. Statt jedoch endlich Rechtssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen, drohen neue Hürden für Bürgerenergie und regionale Wertschöpfung. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt deshalb vor einem Rückschritt für Klimaschutz und dezentrale Energiewende.

    Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:“Die Bundesregierung darf den Menschen nicht ausgerechnet jetzt die Tür zur Energiewende vor der Nase zuschlagen. Besonders fatal ist die vorgesehene Abschaffung der Förderung für neue kleine Photovoltaikanlagen auf Dächern. Damit trifft die Bundesregierung ausgerechnet diejenigen, die die Energiewende seit Jahren mit eigenen Investitionen voranbringen: Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, Mieterstromprojekte, Bürgerenergiegesellschaften und das lokale Handwerk. Auch eine verpflichtende Direktvermarktung wäre für viele Kleinanlagen weder wirtschaftlich noch praktisch umsetzbar. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Weg für ein zukunftsfähiges EEG freizumachen, das Klimaschutz und Investitionen stärkt, die Energiewende für alle öffnet und dauerhaft niedrige Strompreise ermöglicht.“

    Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Dass die Bundesregierung im Rahmen des sogenannten Redispatch-Vorbehalts die Grenzwerte für einen Netzengpass abschwächt, ist ein Erfolg des öffentlichen Drucks. Doch an der politischen Schieflage ändert dies wenig: Die Risiken eines verschleppten Netzausbaus werden auf Betreiber von Wind- und Solaranlagen abgewälzt. Das Netzpaket adressiert zwar eines der größten Hemmnisse der Energiewende: Netzanschlüsse sind längst zum Nadelöhr geworden. Doch unverbindliche Statusmeldungen beschleunigen keinen Netzanschluss und regional unterschiedliche Verfahren drohen einen neuen Flickenteppich zu schaffen. Wir fordern bundesweit einheitliche Standards, verbindliche Entscheidungsfristen und Sanktionen bei vermeidbaren Verzögerungen. Spätestens im parlamentarischen Verfahren muss entscheidend nachgebessert werden. Gut gemeint reicht nicht – das Netzpaket muss auch gut gemacht sein.“

    Pressekontakt:

    Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
    0170 7686923, metz@duh.de

    Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
    0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

    DUH-Newsroom:
    030 2400867-20, presse@duh.de

    www.duh.de

    Quelle: Netzpaket und Erneuerbare-Energien-Gesetz im Kabinett: Deutsche Umwelthilfe warnt vor neuen Hürden für dezentrale Energiewende