Schlagwort: Ernährung

  • Repräsentative Civey-Umfrage: Herd an, Handy raus! So isst die Gen Z wirklich

    Repräsentative Civey-Umfrage: Herd an, Handy raus! So isst die Gen Z wirklich

    Berlin (ots) –

    Neue Civey-Umfrage räumt mit Ernährungsmythen auf: Jeder Zweite zwischen 16 und 29 Jahren kocht täglich selbst, 71 Prozent essen bewusst, Fleisch kommt bei 83 Prozent der Befragten regelmäßig auf den Teller – und Protein ist für die große Mehrheit Pflicht

    Erst kochen, dann posten: Für die Generation Z gehört Essen nicht nur auf den Teller, sondern auch ins Netz: Jede fünfte Person zwischen 16 und 29 Jahren teilt auf ihren Social-Media-Kanälen täglich Bilder oder andere Inhalte rund ums eigene Essen. Fast zwei von fünf posten mindestens einmal pro Woche Food-Content. Bei 83 Prozent der Befragten kommt Fleisch regelmäßig auf den Teller. Und die Gen Z kocht deutlich häufiger selbst, als es das gängige Convenience-Stereotyp vermuten lässt: Mehr als die Hälfte isst täglich selbst zubereitete Mahlzeiten zu Hause. Bei Frauen ist dieser Anteil etwas höher als bei Männern. Das sind die Kernergebnisse einer aktuellen Civey-Studie im Auftrag des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).

    71 Prozent sagen: Ich esse bewusst!

    Beim Essen überlässt die Gen Z (die zwischen 1997 und 2012 Geborenen) möglichst wenig dem Zufall: 71 Prozent entscheiden täglich eher oder sogar sehr bewusst, was auf ihren Teller kommt. Ganz oben auf der Wunschliste: Gesundheit und Wohlbefinden. Mehr als die Hälfte möchte durch ihre Ernährung gesund bleiben, rund zwei von fünf wollen sich besser fühlen. Etwa jeder Dritte möchte körperlich fitter sein und gut aussehen.

    Aber: Gesund allein reicht nicht. Rund zwei Drittel sagen klar, dass ihnen Geschmack besonders wichtig ist. Knapp die Hälfte achtet auf Nährstoffe und einen günstigen Preis. Rund zwei von fünf wollen eine einfache Zubereitung. Die Gen Z will also möglichst alles auf einen Streich: gesund, lecker, bezahlbar. Und das bitte unkompliziert und alltagstauglich.

    Fleisch bleibt Mainstream in der Ernährung

    „Die aktuelle Civey-Umfrage räumt mit Vorurteilen zur Gen Z auf“, sagt Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft. Auf die Frage „Welchem Ernährungstyp würden Sie sich am ehesten zuordnen?“ antworten 30 Prozent flexitarisch. 35 Prozent essen regelmäßig Fleisch, 18 Prozent machen ihren Ernährungstyp von der aktuellen Situation abhängig. In Summe kommt damit bei 83 Prozent der Befragten Fleisch als selbstverständlicher Teil der Ernährung auf den Teller. Nur ungefähr jede neunte Person lebt vegetarisch oder vegan (11 Prozent). Dazu Wolfgang Schleicher: „Die Civey-Umfrage räumt auch mit dem Mythos einer überwiegend veganen oder vegetarisch lebenden Generation Z auf: Diese oft zu lesende Wahrnehmung ist falsch. Fleisch ist auch in der Gen Z Mainstream. Die Gen Z kocht selbst. Sie entscheidet bewusst und weiß genau, was ihr wichtig ist: Guter Geschmack, Gemeinschaftserlebnis, ausreichende Proteinversorgung, der Preis und eine einfache Zubereitung müssen zusammenpassen. Geflügelfleisch trifft genau diesen Nerv: Es schmeckt, liefert hochwertiges Protein und lässt sich unkompliziert mit Gemüse, Salaten oder Bowls kombinieren.“

    Gradmesser guter und gesunder Ernährung: Protein ist für die Gen Z unverzichtbar

    Der große Ernährungstrend der jungen Generation ist und bleibt Protein. Gut sieben von zehn Befragten ist es wichtig, ausreichend davon aufzunehmen. Nicht einmal jeder Zehnte hält die eigene Proteinzufuhr für unwichtig.

    Und Protein ist längst mehr als Muskelstoff für Fitnessfans. Ob Fleischesser, Flexitarier, Vegetarier oder Veganer: Über nahezu alle Ernährungsformen hinweg achten junge Menschen darauf, genug Protein zu sich zu nehmen. Protein ist für die Gen Z der Gradmesser guter und gesunder Ernährung.

    Bei den bevorzugten Proteinquellen liegen Eier und Geflügelfleisch mit jeweils gut der Hälfte vorn. Dahinter folgen Milchprodukte sowie Proteinpulver, Rindfleisch und Fisch.

    Fleisch bleibt Mainstream

    Auch beim Fleischkonsum widerspricht die Studie verbreiteten Klischees: Mehr als vier von fünf jungen Menschen ernähren sich zumindest teilweise fleischbasiert (83 Prozent der Befragten). Nur 11 Prozent geben an, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Fleisch und pflanzliche Lebensmittel landen selbstverständlich gemeinsam auf dem Teller – zum Beispiel in Bowls, Salaten oder Gemüsegerichten. Bei der Wahl der Fleischsorte haben die Befragten eine klare Präferenz: 52 Prozent bevorzugen Geflügel, 23 Prozent Rind, 15 Prozent Schwein. Die Präferenz für Geflügel ist bei Frauen besonders stark ausgeprägt: 57 Prozent plädieren für Geflügel, 19 Prozent für Rind. Bei den Männern gibt es 46 Prozent Geflügelfans. 28 Prozent greifen bevorzugt zum Rind.

    Das Auge isst mit. Das Smartphone auch

    Essen ist für die Gen Z Genuss, Gemeinschaft und gutaussehender, attraktiver Content. Gut ein Drittel postet Gerichte, weil sie gut aussehen. Drei von zehn wollen Erinnerungen festhalten, gut ein Viertel möchte besonderes Essen mit anderen teilen. Der bloße Kampf um Aufmerksamkeit spielt beim Posten der Inhalte hingegen eine kleinere Rolle: Nur etwa jeder Siebte nennt Likes als Grund für einen Food-Post. Entscheidend sind schöne Bilder, besondere Momente und gemeinsamer Genuss.

    Dass die Gen Z mit Internet und Smartphone aufgewachsen ist, zeigen auch die Antworten auf die Frage, woher die Generation Impulse für Gerichte und Orientierung im Hinblick auf ihre Ernährung erhält (Mehrfachnennungen möglich, daher in Summe über 100 Prozent): 39 Prozent recherchieren aktiv im Netz, jeweils 26 Prozent folgen Social-Media-Trends und befragen KI-Anwendungen, 25 Prozent folgen Influencern und Content Creators, 21 Prozent setzen auf Ernährungs-Apps oder Tracker, 14 Prozent lesen Online-Artikel oder Blogs.

    Geflügel punktet doppelt: Geschmack und Protein

    Warum kommt Geflügel so häufig auf den Teller? Die Antworten sind eindeutig: Jeweils gut die Hälfte nennt den guten Geschmack und den hohen Proteingehalt. Rund zwei von fünf schätzen die Nährwerte, etwa drei von zehn den geringen Fettgehalt, die einfache Zubereitung und Alltagstauglichkeit.

    Rund drei von fünf Befragten halten Geflügel für wichtig, wenn es um genussvolles und gesundes Essen geht. Für eine proteinreiche Ernährung schreiben ihm sogar gut sieben von zehn eine wichtige Rolle zu.

    Über die Studie

    Civey hat für den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft vom 15. bis 18. Juli 2026 online 2.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen unter Berücksichtigung eines statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten repräsentativ.

    Über den ZDG

    Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) vertritt als berufsständische Dach- und Spitzenorganisation die Interessen der deutschen Geflügelwirtschaft auf Bundes- und EU-Ebene gegenüber politischen, amtlichen sowie berufsständischen Organisationen, der Öffentlichkeit und dem Ausland. Insgesamt spricht der ZDG für rund 8.000 Mitglieder aus den angeschlossenen Bundes- und Landesverbänden.

    Pressekontakt:

    Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG)
    Amil Hota | Leiter Kommunikation
    Claire-Waldoff-Str. 7
    10117 Berlin
    Telefon 030 288831-40
    Mobil 0170 7682232
    presse@zdg-online.de

    Quelle: Repräsentative Civey-Umfrage: Herd an, Handy raus! So isst die Gen Z wirklich

  • JETZT Performance zum Intervallfasten: Warum bei Unternehmern das Timing über Schlaf und Regeneration mitentscheidet

    JETZT Performance zum Intervallfasten: Warum bei Unternehmern das Timing über Schlaf und Regeneration mitentscheidet

    Ottobrunn (ots) –

    Intervallfasten gilt als praktikabel und alltagstauglich – gerade für vielbeschäftigte Unternehmer. Doch wenn sich die erste Mahlzeit wegen voller Terminkalender immer weiter nach hinten verschiebt, kann sich das ursprünglich sinnvolle Modell gegen Schlaf, Regeneration und Leistungsfähigkeit richten. Ist also nicht das Fasten selbst, sondern vor allem das Timing entscheidend?

    Intervallfasten lässt sich scheinbar ideal mit einem vollen Unternehmeralltag verbinden: Morgens wird auf das Frühstück verzichtet, die erste Mahlzeit ist für mittags geplant. Doch dann beginnt der Arbeitstag. Ein Call dauert länger, das nächste Meeting wartet bereits und operative Probleme verlangen sofortige Entscheidungen. Aus zwölf Uhr wird 14 Uhr,

    DMK x Hoffmann Productions-1085.JPG aus 14 Uhr plötzlich der Abend. Was als bewusstes Fasten begonnen hat, wird so schnell zu einem nahezu vollständig nüchternen Arbeitstag. Problematisch kann das vor allem dann werden, wenn am Abend großer Hunger auftritt und die ausgefallenen Mahlzeiten mit einer entsprechend üppigen Portion nachgeholt werden. Damit verschiebt sich die Nahrungsaufnahme ausgerechnet ans Ende eines ohnehin fordernden Tages – und kann Schlaf und Erholung zusätzlich belasten. „Wer sich tagsüber darauf verlässt, dass der Körper trotz fehlender Versorgung weiter funktioniert, bemerkt die Folgen häufig erst später – etwa bei der Erholung, der Belastbarkeit oder der Fähigkeit, nach einem fordernden Tag wieder herunterzufahren“, erklärt Lea Feder, Gründerin von JETZT Performance.

    „Wer trotz eines anspruchsvollen Arbeitsalltags intervallfasten möchte, sollte das Fastenfenster nicht in die leistungsintensivste Phase des Tages legen. Sinnvoller kann es sein, morgens und mittags zu essen und die längere Essenspause in den späteren Tagesverlauf zu verschieben“, so Lea Feder weiter. Genau an solchen Zusammenhängen setzt ihre Arbeit mit JETZT Performance an. Lea Feder hat Medizin und Bioinformatik studiert, war Leistungssportlerin und begleitet seit über neun Jahren Unternehmer im Coaching. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit bei JETZT Performance liegt auf datenbasierter Leistungsoptimierung im Unternehmerumfeld. Mehr als 2.000 Klienten hat das Unternehmen auf diesem Weg bereits unterstützt. Dabei betrachtet JETZT Performance einzelne Belastungssignale oder Leistungseinbrüche nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel von Schlaf, Stress, Regeneration, Ernährung, Bewegung, digitalem Verhalten und Selbstmanagement.

    Warum langes Fasten im Unternehmeralltag zur zusätzlichen Belastung werden kann

    Ein leerer Magen führt nicht zwangsläufig dazu, dass die Leistungsfähigkeit sofort einbricht. Gerade Unternehmer und Führungskräfte erleben häufig das Gegenteil: Sie starten ohne Frühstück, springen von Termin zu Termin und fühlen sich dennoch wach und konzentriert. Ein Grund dafür können Stresshormone sein, die kurzfristig Wachheit, Antrieb und verfügbare Energie unterstützen. Was sich subjektiv nach Leistungsfähigkeit anfühlt, muss deshalb nicht mit einer stabilen Energieversorgung und guter Regeneration gleichzusetzen sein. Auch eine über viele Stunden unterbrochene Energiezufuhr kann dazu beitragen, dass berufliche Belastungen stärker wahrgenommen werden – etwa wenn eine unangenehme Nachricht oder ein Konflikt plötzlich mehr Stress auslöst als gewöhnlich.

    Hält dieser Zustand über viele Stunden an, kann sich die Belastung bis in den Abend hinein fortsetzen. Folgt dann eine entsprechend üppige Mahlzeit, sind Verdauung und Stoffwechsel ausgerechnet zu einer Zeit stark beschäftigt, in der der Körper eigentlich herunterfahren soll. Darunter kann die Schlafqualität leiden – und fällt die nächtliche Erholung schlechter aus, beginnt der nächste anspruchsvolle Arbeitstag bereits unter ungünstigeren Voraussetzungen. Wiederholt sich dieser Ablauf regelmäßig, können sich Fasten, spätes Essen und fehlende Erholung zunehmend gegenseitig beeinflussen. Für Lea Feder liegt genau darin der kritische Punkt: „Problematisch wird Intervallfasten vor allem dann, wenn der Körper tagsüber unter hoher Belastung funktionieren muss und die notwendige Erholung durch spätes Essen zusätzlich erschwert wird.“

    Warum ein früheres Essfenster besser zum Unternehmeralltag passen kann

    Dennoch muss Intervallfasten nicht vollständig aufgegeben werden. Schließlich können längere Essenspausen für manche Klienten gut funktionieren. Entscheidend ist aber, dass sie nicht zulasten von Schlaf und Erholung gehen. Bei hoher Arbeitsbelastung empfiehlt Lea Feder deshalb eher ein umgekehrtes Modell: morgens ausgewogen essen und den Körper bereits zu Beginn der aktiven Tagesphase mit Energie und Nährstoffen versorgen.

    Bei Bedarf folgt mittags eine weitere Mahlzeit, bevor die längere Essenspause bereits am Nachmittag oder frühen Abend beginnt. Das Fastenfenster verschiebt sich damit in eine Tageszeit, in der die beruflichen Anforderungen allmählich abnehmen und der Körper stärker auf Erholung ausgerichtet ist. In der Begleitung von Klienten wird dabei immer wieder beobachtet, dass sich Schlaf- und Erholungswerte verändern, wenn die letzte größere Mahlzeit früher liegt. Dabei handelt es sich um Erfahrungswerte aus der Coaching-Praxis – ob und wie stark das im Einzelfall zutrifft, lässt sich erst aus den individuellen Daten ablesen.

    Was morgens auf den Teller gehört, damit die Energie stabil bleibt

    Früher zu essen bedeutet allerdings nicht, morgens irgendeine Mahlzeit einzuplanen. Ein Glas Orangensaft und ein süßer Brotaufstrich auf Weißbrot liefern zwar beispielsweise viele schnell verfügbare Kohlenhydrate, tragen aber erfahrungsgemäß weniger zu einer gleichmäßigen Energieversorgung über den Vormittag bei. Früh einsetzender Hunger, nachlassende Konzentration und sinkende Belastbarkeit können die Folge sein. Gerade in einem anspruchsvollen Arbeitsalltag können solche Schwankungen zum Problem werden, wenn über viele Stunden Konzentration und Leistungsfähigkeit gefragt sind.

    Lea Feder empfiehlt deshalb ein einfaches Bausteinprinzip: Proteine, Fette, Kohlenhydrate und Ballaststoffe sollen gemeinsam eine stabile Grundlage für Sättigung und Energie schaffen. Ballaststoffe finden sich beispielsweise in Gemüse, Obst, Haferflocken, Linsen, Kichererbsen oder Vollkornprodukten. Eine ausgewogene Kombination kann dazu beitragen, die Energieversorgung über den Vormittag stabiler zu halten und Leistungseinbrüche vor dem Mittag zu vermeiden. Gerade im Unternehmeralltag kommt es dabei jedoch nicht nur auf die Zusammensetzung, sondern auch auf die Umsetzbarkeit an. Lea Feder selbst bereitet ihr Frühstück bei knappen Morgenstunden bereits am Vorabend vor. So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Mahlzeit einem vollen Terminkalender zum Opfer fällt.

    Nicht das Fastenfenster entscheidet, sondern die Leistungsfähigkeit danach

    Wer beruflich viel leistet, braucht keine perfekte Ernährung nach Lehrbuch, sondern Routinen, die auch zwischen Meetings, Reisen und operativer Verantwortung funktionieren. Dabei muss selbst ein früheres Essensfenster nicht für jeden Menschen gleichermaßen die beste Lösung sein. Entscheidend ist vielmehr, wie der Körper auf Essenszeiten, Mahlzeiten und die individuelle Belastung im Alltag reagiert. Genau deshalb arbeitet JETZT Performance datenorientiert und bezieht unter anderem die von Klienten eingebrachten Werte zu Glukoseverlauf, Schlaf und Herzratenvariabilität als Orientierung in die Auswertung ein. Letztere beschreibt die zeitlichen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen und kann Hinweise darauf geben, wie der Körper auf Belastung und Erholung reagiert.

    Solche Daten aus Wearables oder Blutzuckersensoren ersetzen keine medizinische Diagnose, können aber helfen, wiederkehrende Muster sichtbar zu machen. So lässt sich beispielsweise beobachten, ob sich mit einer veränderten Mahlzeitenroutine auch Schlaf, Blutzuckerverlauf oder Regeneration verändern. „Am Ende zählt nicht, ob jemand ein Fastenfenster perfekt eingehalten hat. Entscheidend ist, ob er danach besser schläft, sich besser erholt und langfristig leistungsfähig bleibt“, fasst Lea Feder zusammen.

    Die JETZT Performance GmbH begleitet Unternehmer und Führungskräfte dabei, Ernährung, Schlaf und Regeneration an die Anforderungen ihres Arbeitsalltags anzupassen. Informationen zum Ansatz und zu einem unverbindlichen Erstgespräch unter www.jetzt-performance.de.

    Pressekontakt:

    JETZT Performance GmbH
    Vertreten durch Lea Feder
    E-Mail: info@jetzt-performance.de
    Website: https://jetzt-performance.de/

    Quelle: JETZT Performance zum Intervallfasten: Warum bei Unternehmern das Timing über Schlaf und Regeneration mitentscheidet

  • Ernährung als Baustein für gesundes Altern: EDEKA wird Ernährungspartner des Longevity Forum Deutschland

    Ernährung als Baustein für gesundes Altern: EDEKA wird Ernährungspartner des Longevity Forum Deutschland

    Hamburg (ots) –

    – Langfristige Partnerschaft stärkt Ernährungskompetenz im Kontext von gesundem Altern
    – Auftakt beim Impulstag des Longevity Forum Deutschland am 4. September 2026 in Hamburg
    – EDEKA nimmt Longevity langfristig in Sortimentsgestaltung und Kommunikation auf

    EDEKA und das Longevity Forum Deutschland gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Die Zusammenarbeit knüpft an das langjährige Engagement von EDEKA an, Ernährungskompetenz zu stärken und Kund:innen bei bewussten Ernährungsentscheidungen zu unterstützen. Gemeinsam wollen die Partner Impulse zu gesundem Altern, bewusster Ernährung und Prävention im Alltag geben. Den Auftakt bildet der Impulstag des Longevity Forum Deutschland am 4. September 2026 in Hamburg. EDEKA ist vor

    EDEKA_Pressemotiv_Partnerschaft_Longevity Forum Deutschland.jpg Ort mit einem eigenen Stand präsent und macht das Thema Ernährung mit kostenfreien Vital-Highlights sowie begleitender Kommunikation über die eigenen Kanäle erlebbar.

    „Gesundes Altern ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Ernährung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Als Lebensmittelhändler begleiten wir Millionen Menschen jeden Tag bei ihren Kaufentscheidungen. Daraus erwächst auch Verantwortung. Gemeinsam mit dem Longevity Forum Deutschland möchten wir wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu Ernährung und Prävention verständlich vermitteln und aufzeigen, wie gesundheitsfördernde Gewohnheiten Schritt für Schritt im Alltag verankert werden können“, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG.

    „Das Thema Longevity gewinnt sowohl in der Forschung als auch in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung. Gleichzeitig wächst der Bedarf an verlässlicher wissenschaftlicher Einordnung der existierenden Ansätze und ihrer Relevanz für den Alltag der Menschen. Das Longevity Forum Deutschland setzt hier mit einem evidenzbasierten Austausch zu gesundem Altern, Prävention und medizinischer Versorgung an“, so Prof. Dr. Stefan Kluge, wissenschaftlicher Leiter des Longevity Forum Deutschland.

    Ernährungskompetenz langfristig stärken

    EDEKA bringt sich als Partner mit seiner Ernährungskompetenz und der Nähe zum Alltag der Kund:innen ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie bewusste Ernährung als Baustein eines gesundheitsorientierten Lebensstils verständlich, niedrigschwellig und praxisnah vermittelt werden kann. Bereits seit vielen Jahren arbeitet der EDEKA-Verbund dazu mit Partnern aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Sport zusammen.

    Auch die wachsende Bedeutung individueller Ernährungsbedürfnisse spiegelt sich im Sortiment wider. Mit Angeboten aus den Bereichen Protein, Bio, pflanzenbasierte Ernährung sowie glutenfreien und weiteren ernährungsbewussten Sortimenten schafft EDEKA Wahlmöglichkeiten für unterschiedliche Lebensstile und Bedürfnisse. Die Partnerschaft mit dem Longevity Forum Deutschland soll dazu beitragen, das Thema gesundes Altern aus Perspektive der Ernährung stärker in den Alltag der Verbraucher:innen zu übersetzen. Geplant ist die Integration entsprechender Inhalte in die Kommunikation über die EDEKA Social-Media-Kanäle, die EDEKA App und weitere Kundenkontaktpunkte.

    Auftakt beim Impulstag am 4. September 2026

    Zum Start der Partnerschaft ist EDEKA beim Impulstag des Longevity Forum Deutschland am 4. September 2026 im CCH (Congress Center Hamburg) vertreten. Erwartet werden rund 500 bis 600 Teilnehmende aus Fachkreisen sowie gesundheitsinteressierte Verbraucher:innen.

    Am eigenen Stand macht EDEKA bewusste Ernährung vor Ort erlebbar. Im Fokus stehen ausgewählte Ernährungsschwerpunkte wie Bio-zertifizierte Angebote, frisches Obst und Gemüse, proteinreiche Produkte sowie pflanzenbasierte Ernährung, die unter anderem anhand von Eigenmarken und Sortimentsbeispielen wie EDEKA Bio, EDEKA Herzstücke und MAX BALANCE vorgestellt werden.

    Mit dem Impulstag startet eine langfristig angelegte Zusammenarbeit, die beim Longevity Forum Deutschland am 19. und 20. März 2027 im Congress Center Hamburg fortgesetzt wird.

    Informationen zur Presseakkreditierung finden Sie unter: www.longevity-forum-deutschland/files.de (https://www.longevity-forum-deutschland.de/_files/ugd/c4fe95_b18f621248ed40fa822983788c7275be.pdf)

    Longevity Forum Deutschland

    Das Longevity Forum Deutschland ist die neue Plattform für evidenzbasierte Prävention und gesunde Langlebigkeit in Deutschland. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse, medizinische Innovationen und praxisnahe Ansätze zusammenzuführen und den Dialog zwischen Forschung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Veranstaltet wird das Longevity Forum Deutschland von der Hamburg Messe und Congress GmbH, organisatorisch umgesetzt durch die planetfair GmbH.

    EDEKA – Deutschlands erfolgreichste Unternehmer-Initiative

    Das Profil des mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbunds basiert auf dem erfolgreichen Zusammenspiel dreier Stufen: Bundesweit verleihen rund 3.200 selbstständige Kaufleute EDEKA ein Gesicht. Sie übernehmen auf Einzelhandelsebene die Rolle des Nahversorgers, der für Lebensmittelqualität und Genuss steht. Unterstützt werden sie von sechs regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne „Wir lieben Lebensmittel“ und gibt vielfältige Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft. Fachhandelsformate wie trinkgut, NATURKIND oder budni, die Kooperation mit dem App-basierten Lieferdienst Picnic und das Großverbrauchergeschäft mit dem EDEKA Foodservice runden das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. Der EDEKA-Verbund erzielte 2025 mit rund 10.900 Märkten und rund 417.500 Mitarbeitenden einen Umsatz von 77,3 Mrd. Euro. Mit rund 20.900 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.

    Pressekontakt:

    EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG
    Unternehmenskommunikation
    Tel. 040 / 6377 – 2182
    E-Mail: presse@edeka.de
    https://verbund.edeka

    Quelle: Ernährung als Baustein für gesundes Altern: EDEKA wird Ernährungspartner des Longevity Forum Deutschland

  • Vitafant Grüne Helfer Erfahrungen: Wie ein einfaches Morgenritual zu mehr Wohlbefinden führt

    Vitafant Grüne Helfer Erfahrungen: Wie ein einfaches Morgenritual zu mehr Wohlbefinden führt

    Sigharting (ots) –

    Stressige Morgen, wenig Zeit und trotzdem den Tag bewusster gestalten? Eine wachsende Zahl von Menschen entdeckt für sich, wie kleine Veränderungen große Wirkungen haben können – und teilt ihre Erfahrungen mit Vitafant Grüne Helfer.

    Der Wecker klingelt, die erste E-Mail wartet schon, und der Gedanke an ein aufwändiges Frühstücksritual ist schnell abgehakt. In der Realität berufstätiger Menschen zeigt sich ein interessanter Trend: Die Suche nach einfachen, aber wirksamen Wegen, den Tag bewusster zu beginnen. Keine aufwendigen Rituale, kein zeitraubender Einkauf von Einzelprodukten, sondern praktikable Lösungen für den modernen Alltag.

    Ein Getränk als Ankerpunkt für die tägliche Routine

    Was

    Moodbild 1_Querformat.jpg vor einigen Jahren noch als exotisch galt, ist mittlerweile in vielen Küchen angekommen: ein grüner Drink als Morgenroutine. Allerdings sind klassische Green-Juices oft mit einem prägnanten und oftmals als störend empfundenen Grasgeschmack und aufwendiger Zubereitung verbunden. Pulverbasierte Mischungen bieten eine Alternative, die Zeit spart, ohne dabei auf eine hochwertige Zusammensetzung zu verzichten.

    Das österreichische Unternehmen Vitafant hat mit „Grüne Helfer“ ein derartiges Produkt entwickelt. Das fein gemahlene Pulver kombiniert Gerstengras, Spirulina, Chlorella und Matcha mit Apfel- und Heidelbeerpulver, ergänzt um Ceylon-Zimt und Koriander. Die Zubereitung ist minimal: Ein bis zwei Teelöffel in etwa 300 Milliliter Wasser, Saft oder Smoothie – und der grüne Drink ist fertig.

    Geschmack als entscheidender Faktor

    Bei der Entwicklung wurde bewusst darauf geachtet, nicht den typischen Grasgeschmack in den Vordergrund zu stellen. Tatsächlich erinnert Grüne Helfer an eine Schwedische Apfeltorte, fruchtige Noten dominieren klar: Das Apfelpulver sorgt für eine angenehme Süße, während die feine Zimtnote das Ganze harmonisch abrundet. Das Ergebnis ist ein mild schmeckender Drink, der sich deutlich von klassischen Green-Smoothies unterscheidet – ein Punkt, der in den Vitafant Erfahrungen vieler Kunden immer wieder positiv hervorgehoben wird.

    Das klingt banal, hat aber großen praktischen Wert. Neue Gewohnheiten etablieren sich leichter, wenn sie mit positiven Assoziationen verbunden sind. Ein Drink, auf den man sich morgens freut, wird schneller zur Routine als eine Pflichtübung aus dem Gesundheitsprogramm.

    Vitafant Grüne Helfer Erfahrungen: Das berichten Anwender

    Ein Beutel enthält 200 Gramm. Das reicht für etwa 30 Portionen und damit für einen kompletten Monat bei täglicher Anwendung. Wie unkompliziert das Produkt im Alltag ist, zeigt auch eine Befragung von Bestandskunden aus dem November 2025 zu ihren Erfahrungen mit Vitafant Grüne Helfer. Nicht nur die schnelle Zubereitung überzeugte, sondern auch die Ergebnisse: 79 Prozent der Befragten berichteten in ihren Erfahrungsberichten von positiven Veränderungen im Zusammenhang mit Gewichtsverlust, 78 Prozent beobachteten deutliche Verbesserungen ihres Stoffwechsels. Und 81 Prozent beschrieben sich als energiegeladener und vitaler.

    Was drin steckt

    Ein genauerer Blick auf die Rezeptur lohnt sich. Neben den grünen Pulvern wie Gerstengras und den Algen Spirulina und Chlorella enthält das Produkt gezielt ausgewählte Nährstoffe. Das Spurenelement Mangan trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Eisen unterstützt die Funktion des Immunsystems und kann bei der Verringerung von Müdigkeit helfen. Cholin fördert den Fettstoffwechsel und die Leberfunktion. Inulin als löslicher Ballaststoff rundet die Formel ab.

    Die Nährstoffdichte liest sich beeindruckend: Eine Portion liefert nur knapp 21 Kilokalorien, enthält aber beachtliche Mengen Eiweiß, Ballaststoffe und die genannten Mikronährstoffe. Das Produkt ist zudem vegan, glutenfrei und laktosefrei.

    Ein Ritual mit System

    Ein neues Morgenritual funktioniert am besten, wenn es fest verankert ist. Der Beutel steht sichtbar in der Küche, das Lieblingsglas wartet daneben, und die Zubereitung wird zur Gewohnheit, über die man irgendwann gar nicht mehr nachdenkt – genauso wie die Tasse Kaffee nach dem Aufstehen oder Zähneputzen. Dieses kurze Ritual nimmt nur wenige Minuten in Anspruch, schafft aber psychologisch einen Ankerpunkt für einen bewusster gestalteten Tag.

    Der Hersteller arbeitet transparent: Das Produkt wird nach eigener Rezeptur in Österreich abgefüllt und unterliegt entsprechenden Qualitätskontrollen. Wer zunächst testen möchte, erhält eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

    Fazit: Vitafant Erfahrungen – lohnen sich Grüne Helfer im Alltag?

    Der Trend zu praktischen, aber hochwertigen Morgenritualen wird nicht verschwinden. Je schneller und stressiger der Alltag wird, desto mehr Menschen suchen danach, trotzdem bewusst und gesundheitsorientiert zu starten. Produkte wie Grüne Helfer sprechen genau diese Bedürfnisse an: Sie bieten Effizienz ohne Kompromisse bei der Qualität und ermöglichen es, dass Gewohnheit nicht langweilig sein muss.

    Die Erfahrungsberichte vieler Anwender deuten darauf hin, dass es nicht nur um einzelne Nährstoffe geht, sondern um ein ganzheitliches Konzept. Ein Produkt, das in den Alltag passt, gut schmeckt und dabei positive Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden haben kann. Ob für die morgendliche Routine nach dem Sport, als schneller Start ins Homeoffice oder als bewusster Moment vor einem stressigen Tag – der kleine Griff zum Grünen Helfer wird für viele zur neuen Normalität.

    Pressekontakt:

    Vitafant GmbH
    Tobias Dobelhofer
    tobias@vitafant.com

    Quelle: Vitafant Grüne Helfer Erfahrungen: Wie ein einfaches Morgenritual zu mehr Wohlbefinden führt

  • Afghanistan: Fast jedes zehnte Kind leidet unter akuter Mangelernährung – Hilfskürzungen verschärfen die Lage

    Afghanistan: Fast jedes zehnte Kind leidet unter akuter Mangelernährung – Hilfskürzungen verschärfen die Lage

    Berlin/Kabul (ots) –

    Während sich die Machtübernahme der Taliban zum fünften Mal jährt, haben Millionen Kinder nicht genug zu essen und sind mangelernährt. Aktuell sind 3,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren von akuter Mangelernährung betroffen – fast jedes zehnte Kind dieser Altersgruppe. Gleichzeitig führen drastische Kürzungen internationaler Hilfsgelder dazu, dass lebensrettende Gesundheitsdienste wegfallen und immer mehr Familien ohne medizinische Versorgung zurückbleiben.

    Während die Not wächst, bricht die Hilfe weg: Die Zahl der akut mangelernährten Kinder unter fünf Jahren ist seit 2022 um 14 Prozent gestiegen. Zugleich ist die Finanzierung der humanitären Hilfe für Afghanistan um mehr als zwei Drittel gesunken. Für das Jahr 2026 sind lediglich rund 390 Millionen Euro der benötigten 1,48 Milliarden Euro an Hilfsgeldern zugesagt, was einer Finanzierungslücke von fast 74 Prozent entspricht. Die Folgen sind bereits deutlich spürbar: Fast 600 Gesundheitseinrichtungen mussten ihren Betrieb einstellen oder vorübergehend schließen. Rund vier Millionen Menschen können dadurch nicht mehr medizinisch versorgt werden, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder.

    „Die Welt darf nicht wegsehen, während immer mehr Kinder in Afghanistan an Mangelernährung leiden“, sagt Shagufa Abdul von Save the Children in Afghanistan. „Hunger, Vertreibung, Wetterextreme und Armut treffen Millionen Familien gleichzeitig. Es braucht dringend zusätzliche finanzielle Mittel und langfristige Unterstützung, um das Leben, die Rechte und die Zukunft von Kindern zu schützen.“

    Infolge der Hilfskürzungen haben bereits rund 700.000 Menschen den Zugang zu Save the Childrens medizinischer Grundversorgung verloren – darunter 140.000 Kinder unter fünf Jahren. Mit kurzfristigen Finanzierungen konnte die Kinderrechtsorganisation 14 Kliniken weiter betreiben und damit die medizinische Versorgung in einigen der entlegensten Regionen Afghanistans aufrechterhalten. Doch wie lange dies noch möglich ist, bleibt ungewiss.

    In einer abgelegenen Bergregion im Norden Afghanistans ist Save the Children der einzige Gesundheitsdienstleister für rund 10.000 Menschen. In der Klinik werden täglich mehr als 100 Patient*innen behandelt, von denen einige bis zu drei Stunden zu Fuß zurücklegen. Zu ihnen gehört die 35-jährige Sama*, die mit ihrem Mann und ihren sieben Kindern in der Region lebt. Als ihr neun Monate alter Sohn Mustafa* an Mangelernährung litt, wurde er in der Klinik von Save the Children behandelt. Ohne rechtzeitige Hilfe hätte seine Erkrankung lebensbedrohlich werden können.

    Shagufa Abdul warnt vor den langfristigen Folgen der Versorgungslücken: „Kinder können sich von akuter Mangelernährung erholen, wenn sie rechtzeitig behandelt werden. Doch diese Hilfe muss verfügbar bleiben. Die Schließung von Kliniken gefährdet das Leben von Kindern. Bleiben Kinder über längere Zeit krank oder mangelernährt, verpassen sie oft die Schule. Mit jedem verpassten Schuljahr steigt das Risiko von Kinderarbeit. So droht ein Teufelskreis zu entstehen, der die Perspektiven einer ganzen Generation beeinträchtigt.“

    Save the Children ist seit 1976 in Afghanistan tätig. Die Kinderrechtsorganisation setzt derzeit Programme in neun Provinzen um und arbeitet mit Partnerorganisationen in weiteren elf Provinzen zusammen. Die Programme umfassen Gesundheitsversorgung, Ernährung, Bildung, Kinderschutz sowie Wasser-, Sanitär- und Hygienedienste. Zudem werden Familien bei der Sicherung des Lebensunterhalts unterstützt. Allein im vergangenen Jahr erreichte Save the Children mehr als zwei Millionen Menschen in Afghanistan, fast die Hälfte davon Kinder. Rund 5.000 Kinder wurden erfolgreich wegen schwerer akuter Mangelernährung behandelt. In den von Save the Children betriebenen Kliniken wurden insgesamt 1,4 Millionen Menschen unterstützt.

    * Name zum Schutz geändert

    Über Save the Children

    Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 100 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können – seit über 100 Jahren.

    Pressekontakt:

    Save the Children Deutschland e.V.
    Pressestelle
    Tel.: +49 (0)30 – 27 59 59 79 – 226
    Mail: presse@savethechildren.de

    Quelle: Afghanistan: Fast jedes zehnte Kind leidet unter akuter Mangelernährung – Hilfskürzungen verschärfen die Lage

  • Eiweiß vom Acker, Stickstoff aus der Luft

    Eiweiß vom Acker, Stickstoff aus der Luft

    Berlin (ots) –

    Sojabohnen, Körnererbsen, Ackerbohnen und Süßlupinen besitzen eine Fähigkeit, die andere Kulturpflanzen nicht haben: Mithilfe von Bakterien können sie Stickstoff aus der Bodenluft für ihr Wachstum und die Ertragsbildung nutzbar machen. Mineralische Stickstoffdüngung wird dadurch überflüssig. Das macht sie zu interessanten Kulturen für eine ressourcenschonendere und resiliente Landwirtschaft.

    Stickstoff ist für das Wachstum von Pflanzen unverzichtbar. Getreide und fast alle anderen Kulturpflanzen müssen deshalb mit pflanzenverfügbaren Stickstoffverbindungen gedüngt werden. Bei Sojabohnen, Körnererbsen, Ackerbohnen und Süßlupinen aus der Pflanzenfamilie der Leguminosen funktioniert die Versorgung anders: Die auch als Hülsenfrüchte bezeichneten Pflanzen gehen mit ihren Wurzeln eine Symbiose mit spezialisierten Bodenbakterien

    PB_Duenger.jpg ein. Dadurch können sie atmosphärischen Stickstoff aus der Bodenluft erschließen und kommen beim Anbau ohne zusätzlichen Stickstoffdünger aus.

    Diese Fähigkeit ist nicht nur eine biologische Besonderheit. Sie ist auch landwirtschaftlich relevant. Die Herstellung mineralischer Stickstoffdünger benötigt viel Energie und ist mit Treibhausgasemissionen verbunden. Wo Kulturen ihren Stickstoffbedarf auf natürlichem Weg decken, kann daher der Einsatz energieintensiv und treibhausgasrelevant hergestellter Betriebsmittel sinken.

    Zugleich liefern die reifen Samen der Hülsenfrüchte pflanzliches Protein. Die vier Kulturen verbinden damit zwei Anforderungen, die für die Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen: die effiziente Nutzung von Ressourcen und die Erzeugung proteinreicher Lebensmittel.

    Eine Symbiose im Wurzelraum

    Möglich wird die besondere Stickstoffversorgung durch sogenannte Rhizobien. Diese Bodenbakterien bilden kleine Knöllchen an den Wurzeln der Pflanzen. Darin wandeln sie atmosphärischen Stickstoff aus der Bodenluft in mineralische Stickstoffverbindungen um, die von den Pflanzenwurzeln weitertransportiert und für den Aufbau von Eiweiß und anderen pflanzlichen Substanzen genutzt werden können.

    Die Pflanzen stellen den Bakterien im Gegenzug energiereiche Kohlenstoffverbindungen zur Verfügung, die sie durch die Fotosynthese in den grünen Pflanzenteilen erzeugen. Pflanze und Mikroorganismus profitieren somit voneinander: Die Bakterien erhalten Energie, die Pflanze Zugang zu einer Stickstoffquelle, die sie allein nicht erschließen könnte.

    Wie gut diese Symbiose funktioniert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Kulturart, die im Boden vorhandenen Bakterienstämme, das Angebot an frei verfügbarem Mineralstickstoff und die Witterung. Bei der Sojabohne und auch beim ersten Anbau von Süßlupinen ist es beispielsweise notwendig, das Saatgut vor der Aussaat mit geeigneten Rhizobien zu impfen, da in Deutschland oder Österreich die benötigten Bakterien im Boden nicht oder nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind.

    „Hülsenfrüchte zeigen, wie sich die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel mit einem extensiveren Einsatz von Betriebsmitteln verbinden lässt. Ihre besondere Form der Stickstoffversorgung macht sie zu wichtigen Kulturen für eine resiliente Landwirtschaft“, sagt Stephan Arens, Geschäftsführer der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP).

    Mehr als der Verzicht auf Stickstoffdünger

    Der Nutzen der Hülsenfrüchte endet nicht mit ihrer eigenen Ernte. Ihre Wurzeln und Erntereste verbleiben auf dem Acker und werden dort von Bodenorganismen abgebaut. Dabei gelangen organische Substanz und Nährstoffe zurück in den Boden. Auch die nachfolgende Kultur kann von den Wirkungen der Leguminosen profitieren und braucht so selbst weniger Stickstoffdüngung.

    Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt unter anderem von der angebauten Art, dem Ertrag, der Menge der Erntereste und der weiteren Bewirtschaftung ab. Pauschale Aussagen über die Höhe einer bestimmten Düngewirkung sind deshalb nicht möglich. Unbestritten ist jedoch, dass Körnerleguminosen als Bestandteil der Fruchtfolge eine wichtige und besondere Funktion übernehmen.

    Denn mit Ackerbohnen, Körnererbsen, Süßlupinen oder Sojabohnen kommt eine zusätzliche Pflanzenfamilie auf den Acker. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Kulturen kann dazu beitragen, einseitige Fruchtfolgen aufzulockern und die Vermehrung spezialisierter Krankheitserreger und Schädlinge zu begrenzen. Voraussetzung dafür sind ausreichend lange Anbaupausen, denn auch Leguminosen können von artspezifischen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein.

    Die Wurzelsysteme der vier Kulturen unterscheiden sich deutlich. Während einige Arten tiefere Bodenschichten erschließen, konzentrieren sich andere stärker auf den oberen Wurzelraum. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die biologische Aktivität im Boden fördern und zur Vielfalt innerhalb landwirtschaftlicher Fruchtfolgen beitragen können.

    Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für die Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.

    Über „DIE VIER VON HIER!“:

    „DIE VIER VON HIER! Körnerleguminosen aus Europa für eine nachhaltige Ernährung“ ist eine Absatzförderkampagne, die von der Europäischen Union finanziert wird mit den Zielen, Wissen über europäische Körnerleguminosen zu vermitteln, deren Image zu verbessern und damit Verhaltensänderungen bei den Konsumentinnen und Konsumenten hin zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung anzustoßen. Diese Kampagne wird von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. von Februar 2024 bis Januar 2027 in Deutschland und Österreich durchgeführt.

    Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP):

    Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

    Aktuelle Ernährungsempfehlungen zu Körnerleguminosen (Hülsenfrüchte):

    Deutschland: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-ernaehrungskreis

    Österreich: https://www.oege.at/wissenschaft/10-ernaehrungsregeln-der-oege/

    Pressekontakt:

    Anja Gründer
    Kampagnenbüro DIE VIER VON HIER!
    c/o WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
    Schulstr. 25
    53757 St. Augustin
    Tel. 02241 / 23 40 7-0
    E-Mail: gruender@wprc.de

    Quelle: Eiweiß vom Acker, Stickstoff aus der Luft

  • Vom Lieblingsfisch zur Fischvielfalt / Warum mehr Arten auf dem Teller Bestände entlasten und Ernährung und Genuss bereichern können

    Vom Lieblingsfisch zur Fischvielfalt / Warum mehr Arten auf dem Teller Bestände entlasten und Ernährung und Genuss bereichern können

    Hamburg (ots) –

    Nachhaltigkeit, Gesundheit und Genuss sprechen für mehr Vielfalt beim Fischverzehr. Das Fisch-Informationszentrum (FIZ) zeigt, warum es sich lohnt, beim Einkauf und auf dem Teller über die bekannten Klassiker hinauszudenken. Denn die Welt von Fisch und Seafood ist größer, vielfältiger und spannender, als es viele Speisepläne vermuten lassen.

    Lachs, Thunfisch, Kabeljau, Garnelen: Einige wenige Arten prägen das Bild, das Verbraucherinnen und Verbraucher von Fisch und Seafood haben. Dabei ist deren Vielfalt enorm – und sie kennt geografisch kaum Grenzen: von heimischen Flüssen und Seen über Nord- und Ostsee hinaus in den Atlantik und bis in die Weiten des Pazifiks.

    iStock-542331706.jpg Dazu kommen Muscheln, Krebstiere und andere Meeresfrüchte. Das Spektrum der Artenvielfalt, Aromen und Zubereitungsmöglichkeiten ist einzigartig.

    „Fischvielfalt ist mehr als Abwechslung auf dem Teller. Sie ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Fischversorgung – ökologisch, ernährungsphysiologisch und kulinarisch“, sagt Julia Steinberg-Böthig, Referentin beim Fisch-Informationszentrum, Ernährungswissenschaftlerin und angehende Fischsommelière. „Wer immer wieder dieselben wenigen Arten kauft, konzentriert die Nachfrage. Wer verschiedene Arten und Herkünfte entdeckt, nutzt dagegen die vorhandene Vielfalt und eröffnet sich gleichzeitig neue kulinarische Möglichkeiten.“

    Nachhaltigkeit: Vielfalt verteilt den Druck auf die Bestände

    Nicht jeder Fischbestand steht gleichermaßen unter Druck. Bestände unterscheiden sich nach Region, Art und Fangmethode – deshalb gibt es auch nicht den einen pauschal „nachhaltigen Fisch“. Entscheidend ist, welche Art aus welchem Bestand beziehungsweise aus welcher Produktion auf dem Teller landet.

    Mehr Vielfalt beim Fischkonsum kann dazu beitragen, die Nachfrage auf unterschiedliche Arten und Herkünfte zu verteilen. Neben bekannten Arten lohnt der Blick auf Arten aus gut bewirtschafteten Beständen sowie auf saisonal und regional verfügbare Fische. Eine weitere Säule ist die Aquakultur: Verantwortungsvoll erzeugter Fisch aus Aquakultur kann den Wildfang ergänzen und dazu beitragen, die Versorgung mit Fisch und Seafood auf mehrere Säulen zu stellen.

    „Nachhaltigkeit beginnt auch mit der Frage: Muss es eigentlich immer dieselbe Fischart sein?“, sagt Steinberg-Böthig. „Wenn wir die Vielfalt der verfügbaren Arten und Produktionsformen stärker nutzen, kann sich die Nachfrage breiter aufstellen. Das schafft mehr Spielraum für eine vielfältige und zukunftsfähige Fischversorgung.“

    Ob Wildfang oder Aquakultur: Nachhaltigkeit lässt sich nicht allein an der Produktionsform festmachen. Bei Wildfisch entscheiden unter anderem Zustand und Entwicklung des Bestands sowie die Art und Weise, wie er befischt wird. Bei Aquakultur spielen beispielsweise Haltungssystem, Futter, Herkunft und Ressourceneinsatz eine Rolle. Das FIZ macht diese Zusammenhänge verständlich und schafft Orientierung für eine informierte Kaufentscheidung.

    Gesundheit: Fisch liefert mehr als Protein

    Fisch ist ernährungsphysiologisch weit mehr als ein klassischer Proteinlieferant. Er ist ein wasserreiches Lebensmittel mit hochwertigem Protein und einer besonderen Kombination aus Makro- und Mikronährstoffen. Sein Protein enthält alle essenziellen Aminosäuren und ist gut verdaulich. Gleichzeitig liefert Fisch – abhängig von Art und Fettgehalt – unterschiedliche Mengen an langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Jod, Vitamin B12 und Selen. Die Nährstoffe liegen dabei in einer Lebensmittelmatrix vor, die der Körper gut verdauen und verwerten kann. Je nach Art und Fettgehalt unterscheidet sich die Zusammensetzung deutlich – und genau darin liegt ein weiterer Vorteil der Vielfalt.

    „Fisch ist ernährungsphysiologisch kein einfaches ‚Fleisch aus dem Wasser‘. Er ist eine komplexe Lebensmittelmatrix, in der hochwertiges Protein, Fett und Mikronährstoffe zusammenkommen und vieles davon kann der Körper gut verwerten“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. „Gerade die Vielfalt ist dabei ein Vorteil: Unterschiedliche Arten bringen unterschiedliche Nährstoffprofile mit. Wer variiert, erweitert also auch das Spektrum der aufgenommenen Nährstoffe.“

    Fettfische wie Hering, Makrele oder Sardine liefern beispielsweise relevante Mengen der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Magerfische wie Kabeljau oder Zander punkten dagegen mit hochwertigem Protein bei geringem Fettgehalt. Je nach Art kommen außerdem Vitamin D, Jod, Vitamin B12 und Selen hinzu.

    Für die Ernährung bedeutet das: Nicht die eine „beste“ Fischart ist entscheidend, sondern Abwechslung. Fett- und Magerfische, Süß- und Salzwasserarten sowie Seafood können sich auf dem Speiseplan sinnvoll ergänzen.

    Genuss: Kaum ein Lebensmittel bietet so viel Abwechslung

    Und dann ist da noch der vielleicht schönste Grund für mehr Fischvielfalt: Fisch und Seafood können kulinarisch beinahe alles. Zartes Filet oder kräftiger Räucherfisch, roh als Sashimi, gebeizt oder mariniert, gedämpft, gebraten, gegrillt oder frittiert. Kaum ein anderes tierisches Lebensmittel bringt eine solche kulinarische Bandbreite auf den Teller.

    Die Vielfalt beginnt bei den Fischen selbst: von Aal bis Zander, von Hering und Makrele über Kabeljau und Schellfisch bis zu Forelle, Saibling und heimischen Raubfischen. Dazu kommen die Vertreter der marinen Welt: von Auster bis Seeigel, von Garnele bis Hummer, von Miesmuschel bis Tintenfisch.

    „Wer sagt, er mag keinen Fisch, meint oft nur: Er mag bestimmte Fischarten oder bestimmte Zubereitungen nicht. Die Welt von Fisch und Seafood ist so groß, dass es sich lohnt, weiterzuprobieren“, sagt Steinberg-Böthig. „Ein milder Zander hat mit einem würzigen Matjes sensorisch so wenig gemeinsam wie eine Auster mit einer Garnele. Unterschiedliche Arten bringen ganz eigene Aromen, Texturen und Zubereitungsmöglichkeiten mit. Fisch ist kein Einheitsgeschmack.“

    Gerade darin liegt eine große Chance: Fisch muss nicht immer das klassische gebratene Filet sein. Aus Räucherfisch werden Aufstriche, aus Haut und Abschnitten aromatische Fonds. Muscheln und Krustentiere bringen maritime Aromen in Pasta- und Reisgerichte, und auch weniger bekannte Arten können kulinarisch überraschen.

    Vielfalt macht den Unterschied

    Mehr Vielfalt beim Fischverzehr bedeutet nicht, möglichst viele Arten auf einmal zu essen. Es geht um einen bewussteren Blick auf das gesamte Angebot – und um die Bereitschaft, neben den bekannten Favoriten auch andere Arten und Seafood-Produkte kennenzulernen.

    „Die Zukunft des Fischkonsums liegt nicht darin, immer mehr vom Gleichen zu essen. Sie liegt darin, die ganze Vielfalt zu nutzen, die uns Fisch und Seafood bieten“, fasst Julia Steinberg-Böthig zusammen. „Mehr Vielfalt kann die Fischversorgung breiter aufstellen, bringt unterschiedliche Nährstoffprofile zusammen und macht vor allem den Speiseplan spannender.“

    Ob heimischer Süßwasserfisch, verantwortungsvoll bewirtschafteter Wildfang, verantwortungsvoll erzeugter Aquakulturfisch oder Muscheln und Krebstiere: Vielfalt schafft Auswahl. Und Auswahl schafft Möglichkeiten.

    Für Verbraucherinnen und Verbraucher lautet die vielleicht einfachste Empfehlung: öfter Fisch, aber nicht immer denselben. Denn zwischen Aal und Zander, Auster und Seeigel liegt eine kulinarische Welt, die es zu entdecken lohnt.

    Pressekontakt:

    Fisch-Informationszentrum (FIZ) e.V.
    Dipl. oec. troph. Julia Steinberg-Böthig
    Große Elbstraße 133
    D-22767 Hamburg
    Tel. 040 / 389 25 97
    Mobil: 0151 420 360 58
    Mail: jboethig@fischinfo.de
    Web: www.fischinfo.de

    Quelle: Vom Lieblingsfisch zur Fischvielfalt / Warum mehr Arten auf dem Teller Bestände entlasten und Ernährung und Genuss bereichern können

  • Lidl Deutschland Tour: Discounter macht Radrennen zum Event für alle / Radsport-Highlight als Motivator für einen aktiven und ausgewogenen Alltag

    Lidl Deutschland Tour: Discounter macht Radrennen zum Event für alle / Radsport-Highlight als Motivator für einen aktiven und ausgewogenen Alltag

    Bad Wimpfen (ots) –

    Vom 19. bis zum 23. August verwandelt die Lidl Deutschland Tour die Straßen Südwestdeutschlands in eine Bühne für den Radsport. Das bedeutendste heimische Etappenrennen führt vom Auftakt-Prolog in Bad Orb über Schwäbisch Hall, Offenbach an der Queich und Herxheim nach Bad Dürkheim bis zum Finale in die Lidl-Heimat nach Heilbronn. Gemeinsam mit der A.S.O. Germany nutzt Lidl als Hauptsponsor, Namensgeber und „Offizieller Frische-Partner“ die fünf Renntage, um den Spitzensport hautnah zu den Menschen vor Ort zu bringen und das Rennen in ein nahbares Event für alle zu verwandeln.

    An allen Etappenorten sorgt Lidl für ein umfangreiches Rahmenprogramm:

    260805_Lidl_Foto_Lidl Deutschland Tour Aktivierungen.jpg In Start- und Zielbereichen verteilt Lidl mit Frische-Bikes Obstsalate, während im Ziel zusätzlich ein Lidl Foodtruck Frozen Yogurt und frisches Obst serviert. Damit zeigt der Discounter, wie einfach sich eine bewusste Ernährung in den Alltag integrieren lässt. An verschiedenen Mitmach-Stationen können Besucher selbst in die Pedale treten, Verweilflächen laden an den Zielorten zum Entspannen ein und an einer Sonnenschutz-Station steht Sonnencreme der Lidl-Eigenmarke Cien mit Lichtschutzfaktor 50 kostenfrei zur Verfügung. Zudem bringen Mitarbeiter-Rides und Fanzonen viele Beschäftigte der einzelnen Lidl-Regionen aktiv auf die Strecke und an den Straßenrand.

    Besonderer Fokus auf Lidl-Heimat Heilbronn

    Ein Highlight ist das Finale in Heilbronn, wo die letzte Etappe sowohl startet als auch endet. Dort bietet Lidl ein zweistöckiges Frische-Stadion: Während unten gesunde Smoothies auf die Gäste warten, lädt oben eine Aussichtsterrasse zum Verweilen ein.

    Doch in der Stadt am Neckar wird am Finaltag nicht nur zugeschaut. Heilbronn ist auch Austragungsort des offiziellen Breitensportrennens „ADAC Cycling Tour“ und bietet somit Hobbyfahrern die Gelegenheit, auf Teilen der offiziellen Strecke Kondition und Ehrgeiz unter Beweis zu stellen.

    „Die Lidl Deutschland Tour bringt den Spitzensport direkt vor die Haustür der Menschen. Radfahren verbindet Generationen und zeigt, wie einfach und bezahlbar ein aktiver Alltag sein kann. Mit unserer Partnerschaft verfolgen wir das Ziel, die Zuschauer zu Bewegung und einer bewussten Ernährung zu motivieren. Als Lebensmitteleinzelhändler sehen wir es als Teil unserer sozialen Verantwortung, einen gesunden und aktiven Lebensstil zu fördern“, sagt Arnd Pickhardt, Chief Customer Officer der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG.

    Langfristiges Engagement für bewusste Ernährung und Bewegung

    Die Partnerschaft zwischen Lidl und der Tour besteht nach aktuellem Stand mindestens bis einschließlich 2028 und unterstreicht das Versprechen des Lebensmitteleinzelhändlers, Bewegung und bewusste Ernährung fest im Alltag der Bevölkerung zu verankern. Neben der Lidl Deutschland Tour unterstützt der Frische-Discounter auch die Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ und die „ADAC Cyclassics Hamburg“. Das Engagement ist Teil der sozialen Verantwortung von Lidl im Fokusfeld „Gesundheit fördern“ und geht Hand in Hand mit der konsequenten Ausrichtung des Sortiments auf mehr Vollkornprodukte und pflanzliche Proteine.

    Die Etappen im Überblick:

    – Mittwoch, 19. August: Prolog in Bad Orb
    – Donnerstag, 20. August: 1. Etappe – Bad Orb nach Schwäbisch Hall
    – Freitag, 21. August: 2. Etappe – Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich
    – Samstag, 22. August: 3. Etappe – Herxheim nach Bad Dürkheim
    – Sonntag, 23. August: 4. Etappe – Start und Ziel in Heilbronn (inklusive „ADAC Cycling Tour“)

    Weitere Informationen zu Lidl in Deutschland finden Sie hier (https://unternehmen.lidl.de/newsroom/boilerplate).

    Pressekontakt:

    Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG · Corporate Media Relations
    07063/931 60 90 · presse@lidl.de

    Quelle: Lidl Deutschland Tour: Discounter macht Radrennen zum Event für alle / Radsport-Highlight als Motivator für einen aktiven und ausgewogenen Alltag

  • Blähbauch, ständige Müdigkeit, Stimmungstiefs: Was die Darm-Hirn-Achse mit dem Mikrobiom zu tun hat

    Blähbauch, ständige Müdigkeit, Stimmungstiefs: Was die Darm-Hirn-Achse mit dem Mikrobiom zu tun hat

    Berlin

    Der Nachmittag zieht sich, gegen 15 Uhr kommt das Energieloch, der Bauch spannt und die Lust auf etwas Süßes wird übermächtig. Das kann mit dem Darm und seinen Bakterien zusammenhängen, denn er steht über die Darm-Hirn-Achse in ständigem Austausch mit unserem Denkorgan. Der Darm ist dabei kein Schalter für Stimmung oder Energie, aber ein Faktor, den es sich lohnt besser kennenzulernen.

    Das Wichtigste in Kürze

    – Die Darm-Hirn-Achse verbindet Darm und Gehirn über Nerven, Botenstoffe und das Immunsystem. Alltagszustände wie Blähbauch, Müdigkeit oder Stimmung können damit zusammenhängen.
    – Vieles davon ist gut belegt (etwa wie ein Blähbauch entsteht), anderes wird

    Hero-Image.jpg aktiv erforscht (etwa die Verbindung zwischen Mikrobiom und Stimmung).
    – Das Mikrobiom des eigenen Darms lässt sich über Tests bestimmen. Wichtig ist dabei die Messtiefe: Erst eine Analyse bis auf einzelne Bakterienarten macht sichtbar, wo man steht. Diese Tiefe bietet im DACH Raum etwa der Test von NB1 mit dem Verfahren der Shotgun-Metagenomik.

    Viele Menschen kennen die Symptome Müdigkeit und Blähbauch aus dem Alltag, aber nur wenige denken dabei an das eigene Mikrobiom im Darm, diese Gemeinschaft von Billionen Bakterien.

    Dieser Beitrag zeigt, wie Darm und Hirn verbunden sind, welche alltäglichen Zustände tatsächlich mit der Darm-Hirn-Achse zusammenhängen können und was das für Ihren Alltag bedeutet. Er erklärt auch, wie sich die Zusammensetzung der Bakterien im eigenen Darm überhaupt messen lässt, und wie sich die Tests von Anbietern wie NB1 von einfachen, günstigen Tests unterscheiden.

    Was ist die Darm-Hirn-Achse?

    Die Darm-Hirn-Achse ist die ständige, wechselseitige Kommunikation zwischen dem Verdauungstrakt und dem Gehirn. Sie läuft über mehrere Kanäle: über den Vagusnerv als direkte Nervenverbindung, über Botenstoffe und Hormone sowie über das Immunsystem und Stoffwechselprodukte der Darmbakterien. Der Austausch geht in beide Richtungen. Stress im Kopf kann auf den Darm schlagen und umgekehrt können Signale aus dem Darm im Gehirn ankommen.

    Eine zentrale Rolle spielt das enterische Nervensystem, ein dichtes Geflecht aus über 100 Millionen Nervenzellen (https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/das-geheimnis-unseres-bauchgehirns/) in der Darmwand, das oft als „Bauchhirn“ bezeichnet wird. Es steuert die Verdauung weitgehend eigenständig. Dass wir bei Aufregung „Schmetterlinge im Bauch“ oder bei Anspannung Magendrücken spüren, macht diese Verbindung im Alltag spürbar. Forschende um John Cryan beschrieben 2019 in einer vielzitierten Übersichtsarbeit (https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/physrev.00018.2018), welche Rolle das Darmmikrobiom dabei spielt, unter anderem über kurzkettige Fettsäuren, die beim Abbau von Ballaststoffen entstehen.

    Wie diese Bakteriengemeinschaft im Detail aufgebaut ist, lässt sich heute bis auf einzelne Arten auslesen. Verfahren wie die Shotgun-Metagenomik, auf die etwa der Mikrobiom-Test-Anbieter NB1 (https://outlink.space/qo/nb1) setzt, entschlüsseln nicht nur grobe Bakteriengruppen, sondern das Zusammenspiel einzelner Arten. Dies ist die Grundlage dafür, den eigenen Status Quo im Darm einordnen zu können.

    Wie kann der Darm mit Energie, Stimmung und Heißhunger zusammenhängen?

    Der Darm hängt über die Darm-Hirn-Achse mit Phänomenen wie Energie, Stimmung und Heißhunger zusammen, teils über gut belegte Mechanismen, teils über Verbindungen, die die Forschung gerade genauer versteht.

    Beeinflusst der Darm die Stimmung?

    Die Verbindungswege zwischen Darm und Stimmung sind real, sie funktionieren nur anders, als viele denken. Der Darm steht über den Vagusnerv in direkter Verbindung zum Gehirn. Eine vielzitierte Studie aus Cell (https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(15)00248-2) (Yano et al., 2015) zeigte, dass bestimmte Darmbakterien sogar die Serotoninbildung im Darm anregen. Tatsächlich werden rund 90 Prozent des körpereigenen Serotonins nicht im Gehirn gebildet, sondern im Darm (https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/das-geheimnis-unseres-bauchgehirns/). Dieses Darm-Serotonin steuert vor allem die Verdauung und wandert nicht direkt ins Gehirn, der Austausch läuft über Nerven, Immunsystem und Stoffwechselprodukte. Über diese Wege bringt die Forschung die Zusammensetzung des Mikrobioms zunehmend mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung.

    Kann der Darm dahinter stecken, wenn man ständig müde ist, trotz viel Schlaf?

    Bei anhaltender Müdigkeit lohnt der Blick auf den Darm, als ein Faktor unter mehreren. Ein gut belegter Mechanismus: Darmbakterien gewinnen aus Ballaststoffen kurzkettige Fettsäuren, und eine davon, Butyrat, dient den Zellen der Darmschleimhaut als wichtige Energiequelle (https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(16)30592-X). Wie stark ein einzelnes Mikrobiom das Tagesenergieniveau prägt, erforscht die Wissenschaft noch. Wer sich trotz genug Schlaf dauerhaft müde fühlt, sollte parallel klassische Ursachen wie Eisen- oder Vitamin-B12-Mangel oder die Schilddrüse ärztlich abklären lassen.

    Hat Heißhunger mit dem Darm zu tun?

    Beim Heißhunger wird der Darm als Mitspieler der Appetit- und Sättigungsregulation immer besser verstanden. Ein großer Teil der Sättigungssignale entsteht im Verdauungstrakt und die Darmbakterien reden dabei mit. Ganz praktisch zeigt sich das an einem gut belegten Effekt: Eine ballaststoffreiche Mahlzeit hält in der Regel länger satt als schnelle Kohlenhydrate und kann Heißhungerspitzen abmildern. Ein einfacher Hebel, den Sie sofort nutzen können.

    Was können Sie bei einem Blähbauch tun und was hat der Darm damit zu tun?

    Ein Blähbauch entsteht sehr direkt im Darm: Gelangen unverdaute Nahrungsbestandteile in den Dickdarm, werden sie dort von Darmbakterien vergoren, und dabei bilden sich Gase. Das ist ein normaler Vorgang und kein Zeichen für eine gestörte Darmflora. Häufige Auslöser sind laut Apotheken Umschau (https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/symptome/blaehungen-luft-im-bauch-ursachen-und-hilfen-739487-mehrseiter-3-ursachen-von-blaehungen.html) verschluckte Luft (etwa durch hastiges Essen oder kohlensäurehaltige Getränke), eine besonders gasbildende Ernährung sowie Unverträglichkeiten.

    Die bakterielle Zusammensetzung des Darms ist von Mensch zu Mensch verschieden. Eine Analyse, wie der Mikrobiom-Test von NB1 sie bietet, kann diese individuelle Zusammensetzung sichtbar machen, als reine Bestandsaufnahme. Ein Mittel gegen einen Blähbauch ist sie nicht. Sie ordnet Beschwerden auch nicht medizinisch ein und bei anhaltenden Beschwerden ersetzt sie keine ärztliche Abklärung.

    Wer die Ballaststoffzufuhr erhöht, um den Darm zu unterstützen, kennt den Effekt: Anfangs kann es stärker „arbeiten“. Deshalb lohnt es sich, Ballaststoffe langsam zu steigern und ausreichend zu trinken. Halten Beschwerden an oder treten Warnzeichen wie Schmerzen, Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl auf, gehören sie ärztlich abgeklärt und nicht mit einem Selbsttest beantwortet.

    Was heißt das für Sie?

    Für Sie heißt das vor allem eines: Der Darm gehört zu den Faktoren, die mit dem Wohlbefinden in Verbindung gebracht werden. Die Grundlage ist für alle Menschen gleich: eine ballaststoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung mit Vielfalt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (https://www.dge.de/presse/meldungen/2022/ueberarbeitete-referenzwerte/) nennt als Richtwert mindestens 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag; die meisten Menschen in Deutschland erreichen laut Nationaler Verzehrsstudie II (https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf) nur rund 18 bis 19 Gramm. Diese Basis ist der erste Schritt, nicht der letzte. Denn allgemeine Ernährungsregeln behandeln jeden Darm gleich, dabei ist Ihr Mikrobiom so individuell wie ein Fingerabdruck und genau hier wird es interessant.

    Wenn Sie wissen möchten, wie Ihr eigenes Darmmikrobiom zusammengesetzt ist, kann eine Stuhlanalyse ein guter Startpunkt sein. Entscheidend ist die Qualität des Tests. Einfache Selbsttests, die eine einzelne Momentaufnahme als fertiges Urteil verkaufen, hat Stiftung Warentest (https://www.test.de/Mikrobiom-Selbstests-Teure-Analysen-ohne-Aussagekraft-6115898-0/) zu Recht kritisiert, denn eine nackte Zahl ohne Einordnung sagt wenig. Aussagekräftig wird eine Analyse erst, wenn sie das Mikrobiom tief genug misst und Ihnen zeigt, wo Sie stehen und was Sie daraus machen können. Ein solcher Test ersetzt keine ärztliche Untersuchung, aber er macht sichtbar, wo Sie und Ihr Darm stehen.

    NB1: genauer messen, klarer einordnen

    NB1 setzt auf ein besonders genaues Analyseverfahren (Shotgun-Metagenomik), das den Darm bis auf einzelne Bakterienarten analysiert. Aus diesem persönlichen Profil stellt NB1 eine monatliche, individuell abgestimmte Nährstoff-Versorgung für Sie zusammen, die auf Ihrer eigenen Biologie beruht, nicht auf einem Durchschnittswert. Bei einer erneuten Messung passt sich die Empfehlung an. Aus einer Momentaufnahme wird eine Entwicklung.

    Getragen wird die Methodik von einem wissenschaftlichen Beirat, darunter Prof. Dr. Dirk Haller (TU München, Ernährung und Immunologie), die Bioinformatikerin Polina Novikova und der Mikrobiologe Prof. Dr. Koen Venema. Die personalisierte Nährstoff-Versorgung ist ein Lebensmittel (Nahrungsergänzung), kein Arzneimittel und kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

    Wer genau wissen möchte, wie der Status Quo im eigenen Darm ist, und die Entwicklung über die Zeit verfolgen möchte, findet die Methode, den Test und den wissenschaftlichen Beirat bei NB1 (https://outlink.space/qo/nb1) im Detail.

    Quellen & Hinweise

    Für diesen Beitrag wurden wissenschaftliche Publikationen sowie Informationen anerkannter Fachinstitutionen und Verbraucherorganisationen herangezogen, unter anderem:

    – Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (https://www.dge.de/presse/meldungen/2022/ueberarbeitete-referenzwerte/) und die Nationale Verzehrsstudie II (https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf) (Ballaststoffe)
    – Apotheken Umschau (https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/symptome/blaehungen-luft-im-bauch-ursachen-und-hilfen-739487-mehrseiter-3-ursachen-von-blaehungen.html) (Blähungen) und Stiftung Warentest (https://www.test.de/Mikrobiom-Selbstests-Teure-Analysen-ohne-Aussagekraft-6115898-0/) (Mikrobiom-Selbsttests)
    – Quarks (WDR) (https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/das-geheimnis-unseres-bauchgehirns/) zur Darm-Hirn-Achse und zum enterischen Nervensystem
    – Fachpublikationen in Cell (Yano et al., 2015 (https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(15)00248-2); Koh et al., 2016 (https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(16)30592-X)) und Physiological Reviews (Cryan et al., 2019 (https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/physrev.00018.2018))

    Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ein Mikrobiom-Test ist kein medizinischer Diagnosetest, Nahrungsergänzung ersetzt keine ausgewogene Ernährung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

    Erstellt von Crafins Studio. Hinweis zu Affiliate-Links: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn Sie über einen dieser Links einkaufen, erhalten wir möglicherweise eine Provision.

    Quelle: Blähbauch, ständige Müdigkeit, Stimmungstiefs: Was die Darm-Hirn-Achse mit dem Mikrobiom zu tun hat

  • ANGOCIN® MANNOSE PLUS – mehr als nur Mannose: Neues Nahrungsergänzungsmittel mit D-Mannose im praktischen Direktstick

    ANGOCIN® MANNOSE PLUS – mehr als nur Mannose: Neues Nahrungsergänzungsmittel mit D-Mannose im praktischen Direktstick

    Eschborn (ots) –

    Das Nahrungsergänzungsmittel ANGOCIN® MANNOSE PLUS ist jetzt in Apotheken erhältlich. Das einzigartig zusammengesetzte Produkt vereint fünf optimal aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe: D-Mannose, Cranberry, die Powerpflanze Brunnenkresse sowie die Vitamine D3 & B3* zur Unterstützung des Immunsystems und der Schleimhaut, z. B. der Blasenschleimhaut. Das besondere Plus ist die moderne Darreichungsform als praktischer Direktstick. Damit ist es jederzeit und überall ohne Wasser einnehmbar. Mit seinem fruchtigen Geschmack überzeugt ANGOCIN® MANNOSE PLUS als unterstützender Begleiter im Alltag.

    Das Nahrungsergänzungsmittel ergänzt die ANGOCIN®-Produktfamilie sinnvoll. Bereits seit mehr als 65 Jahren steht mit ANGOCIN® Anti-Infekt N ein bewährtes Arzneimittel zur Verfügung, das sich

    ANGOCIN MANNOSE PLUS-Packshot © Repha.jpg unter anderem in der Therapie von akuten Harnwegsinfektionen etabliert hat. In vitro-Untersuchungen zeigen, dass das pflanzliche Arzneimittel antientzündliche und antibakterielle Eigenschaften hat [1-3]. Darüber hinaus kann ANGOCIN® Anti-Infekt N Krankheitserreger daran hindern, sich an der Blasenschleimhaut festzusetzen, und so die Bildung bakterieller Biofilme hemmen [4-8].

    __________________________________________________________________________

    Mehr als nur Mannose

    > einzigartige 5-fach-Kombination mit Brunnenkresse

    > mit den Vitaminen D3 und B3 zur Unterstützung des Immunsystems und von Schleimhäuten, wie z. B. der Blasenschleimhaut*

    > Direktstick: Einnahme ohne Wasser jederzeit & überall

    > angenehm fruchtiger Geschmack

    __________________________________________________________________________

    *Vitamin D3 trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin B3 trägt zum normalen Aufbau und Funktion von Haut und Schleimhaut bei.

    __________________________________________________________________________

    1. Márton M.-R. et al. Determination of bioactive, free isothiocyanates from a glucosinolate-containing phytotherapeutic agent:A pilot study with in vitro models and human intervention. Fitoterapia 85: 25-34 (2013)
    2. Lee Y.M. et al. Benzyl isothiocyanate exhibits anti-inflammatory effects in murine macrophages and in mouse skin. J Mol Med 87 (12): 1251-1261 (2009)
    3. Conrad A. et al. Broad spectrum antibacterial activity of a mixture of isothiocyanates from nasturtium (Tropaeoli majoris herba) and horseradish (Armoraciae rusticanae radix). Drug Res 63: 65-68 (2013)
    4. Marcon J. et al. In vitro efficacy of phytotherapeutics suggested for prevention and therapy of urinary tract infections. Infection 47 (6): 937-944 (2019)
    5. Mutters N. et al. Treating urinary tract infections due to MDR E. coli with Isothiocyanates a phytotherapeutic alternative to antibiotics? Fitoterapia 129: 237-240 (2018)
    6. Kaiser SJ. et al. Natural isothiocyanates express antimicrobial activity against developing and mature biofilms of Pseudomonas aeruginosa. Fitoterapia 119: 57-63 (2017)
    7. Ta CAK. et al. Mini review of phytochemicals and plant taxa with activity as microbial biofilm and quorum sensing inhibitors, Molecules 21,29 (2016)
    8. Borges A. et al. Evaluation of the effects of selected phytochemicals on quorum sensing inhibition and in vitro cytotoxicity. Biofouling 30, No. 2: 183-195 (2014)

    __________________________________________________________________________

    ANGOCIN® Anti-Infekt N

    Anwendungsgebiete: Zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Erkrankungen der Bronchien, Nebenhöhlen und ableitenden Harnwege. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Stand 02/20.

    Pressekontakt:

    CGC – Cramer-PR im Gesundheitswesen
    Frank Etzel
    T: 06196 58655 966
    etzel@cgc-pr.com

    Quelle: ANGOCIN® MANNOSE PLUS – mehr als nur Mannose: Neues Nahrungsergänzungsmittel mit D-Mannose im praktischen Direktstick