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  • BearingPoint-Studie: Fossile Nachfrage bleibt in Deutschland länger bestehen als erwartet

    BearingPoint-Studie: Fossile Nachfrage bleibt in Deutschland länger bestehen als erwartet

    Frankfurt (ots) –

    Steigende Energiepreise verändern das Verhalten der Verbraucher, führen aber nicht automatisch zu einem Umstieg auf klimafreundlichere Energielösungen.

    Steigende Energie- und Kraftstoffpreise verändern bereits spürbar das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland, lösen aber nicht automatisch Investitionen in klimafreundlichere Energielösungen aus. Laut einer repräsentativen Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint geben 38 Prozent der Befragten an, aufgrund der Energie- und Kraftstoffpreise der vergangenen zwölf Monate weniger Auto zu fahren. Gleichzeitig nutzt rund jeder vierte Befragte häufiger Alternativen: 11 Prozent nutzen häufiger den öffentlichen Nahverkehr, 13 Prozent das Fahrrad und 4 Prozent häufiger ein E-Auto. 42 Prozent der Befragten

    BearingPoint_ERT-Studie.jpg berichten, dass die Energie- und Kraftstoffpreise keine Auswirkungen auf ihr Mobilitätsverhalten hatten.

    Kein schneller Umstieg auf klimafreundlichere Energielösungen

    Die Umfrage zeigt allerdings auch, dass ein schneller flächendeckender Umstieg auf klimafreundlichere Energielösungen für viele Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit nicht geplant ist. 53 Prozent der befragten Menschen in Deutschland geben an, in den nächsten zwei Jahren weder im Bereich Mobilität noch beim Heizen klimafreundlichere Energielösungen nutzen zu wollen. 15 Prozent planen einen Umstieg im Bereich Mobilität, etwa auf E-Auto oder Hybrid, und 11 Prozent planen einen Umstieg im Bereich Heizen, etwa auf Wärmepumpe oder Fernwärme.

    Hierbei zeigen sich deutliche Unterschiede nach Einkommen. Im unteren Einkommensdrittel planen nur 5 Prozent einen Umstieg im Bereich Mobilität und 4 Prozent im Bereich Heizen. Im oberen Einkommensdrittel sind es 21 Prozent bei der Mobilität und 16 Prozent beim Heizen.

    Das bedeutet: Die fossile Nachfrage verschwindet nicht abrupt. Sie bleibt am längsten dort bestehen, wo Kapital und Alternativen fehlen. Ablesbar ist das an weiterhin über 19 Millionen Öl- und Gasheizungen im Bestand, deren Zahl nur langsam zurückgeht. Öl und Gas werden damit planbar und über einen längeren Zeitraum gebraucht.

    Die Umfrage zeigt damit eine zentrale Herausforderung der Energietransformation: Preisänderungen führen meist schneller zu Verhaltensanpassungen als zu strukturellen Investitionsentscheidungen. Verbraucherinnen und Verbraucher können kurzfristig auf höhere Kosten reagieren, indem sie weniger Auto fahren, nicht notwendige Mobilität vermeiden oder häufiger auf ÖPNV und Fahrrad ausweichen. Der Schritt zu klimafreundlicheren Investitionen, etwa in E-Mobilität oder klimafreundlichere Heizsysteme, ist dagegen mit deutlich mehr Voraussetzungen verbunden und hängt stärker von Einkommen, Wirtschaftlichkeit und verfügbaren Alternativen ab.

    „Verbraucherinnen und Verbraucher reagieren auf steigende Energiepreise unmittelbar. Der Schritt vom Sparen zum Investieren fällt jedoch deutlich schwerer. Ob sich klimafreundliche Energielösungen durchsetzen, hängt deshalb vor allem von ihrer Wirtschaftlichkeit ab. Aus Unternehmensperspektive werden vergleichbare, bezahlbare, verlässliche und kundengerechte Angebote zum entscheidenden Erfolgsfaktor der Transformation“, sagt Nina London, Partnerin bei BearingPoint.

    Rund ein Drittel sieht Risiken oder Engpässe bei der Energieversorgung

    Im Rahmen der Umfrage hat BearingPoint auch untersucht, wie die Menschen in Deutschland das Thema Versorgungssicherheit beurteilen. Demnach halten 57 Prozent der Befragten die Energieversorgung der kommenden fünf Jahre für sicher. Allerdings sehen 40 Prozent diese Sicherheit nur mit Einschränkungen, rund ein Viertel rechnet mit Risiken und jeder Zehnte mit Engpässen. Zusammengenommen sieht damit rund ein Drittel der Befragten Risiken oder Engpässe bei der Energieversorgung.

    Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund der tatsächlichen Lage: Die physische Versorgung war auch in angespannten Phasen durchgehend gewährleistet. Von der Gasmangellage 2022 bis zu den jüngsten geopolitischen Spannungen kam es zu keinem Zeitpunkt zu einer Rationierung der Energieversorgung oder Abschaltung von Verbrauchern. Spürbar wurde die Belastung nicht an leeren Tanks, sondern an Preisen und Kosten.

    Genau darin liegt das Muster, das die Umfrageergebnisse sichtbar machen: Wahrgenommene Sicherheit ist heute weniger eine Frage physischer Verfügbarkeit als von Preis, Kosten und Vertrauen. Das zeigt sich auch in der Verteilung: Im oberen Einkommensdrittel fühlen sich 64 Prozent sicher, im unteren nur 45 Prozent.

    Für den Öl- und Gasmarkt heißt das: Resilienz bemisst sich nicht allein an Versorgungsmengen. Eine sinkende fossile Nachfrage erhöht die Sicherheit nicht automatisch. Sie kann den wirtschaftlichen Druck auf die Infrastruktur, die diese Versorgung trägt, sogar verstärken.

    Resilienz wird zur Investitions- und Steuerungsfrage

    Aus Sicht von BearingPoint entsteht die zentrale Herausforderung aus der Gleichzeitigkeit mehrerer Entwicklungen: Fossile Märkte schrumpfen langfristig, verschwinden aber nicht abrupt. Gleichzeitig müssen Netze, Lieferketten, Speicher, Raffinerie- und Vertriebsstrukturen zuverlässig weiterbetrieben werden. Unternehmen stehen damit vor der Aufgabe, kritische Infrastruktur für eine lange Übergangsphase zu sichern, während die wirtschaftliche Grundlage dieses Marktes perspektivisch abnimmt.

    Damit verschiebt sich die Resilienzfrage im Öl- und Gasmarkt. Es geht nicht nur darum, kurzfristige Engpässe zu vermeiden, sondern darum, den Übergang wirtschaftlich, technisch und gesellschaftlich tragfähig zu gestalten. Energieunternehmen müssen stärker segmentieren, welche Kundengruppen wann umsteigen können, welche weiterhin auf fossile Energieträger angewiesen sind und welche Investitionen notwendig bleiben, um Versorgungssicherheit auch in der Übergangsphase zu gewährleisten.

    „Die zentrale Frage lautet, wie kritische Infrastruktur in einer langen Übergangsphase wirtschaftlich, resilient und investierbar bleibt. Unternehmen müssen deshalb deutlich stärker steuern, welche Assets modernisiert, transformiert oder verkauft werden. Resilienz wird damit zunehmend zu einer Investitions- und Steuerungsfrage“, so Nina London.

    Über die Umfrage

    Die Daten basieren auf einer Online-Umfrage von BearingPoint über das Marktforschungsinstitut YouGov. Für die Befragung wurden im Zeitraum vom 3. bis 6. Juli 2026 insgesamt 2.016 Personen in Deutschland befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

    Über BearingPoint

    BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation, indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie, Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten dabei in unterschiedlichsten Industrien – immer nah am Kunden. Spezialisierte SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden.

    Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

    BearingPoint gehört zu den TIME World’s Best Companies und den Forbes World’s Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.

    Weitere Informationen:

    Homepage: www.bearingpoint.com

    LinkedIn: www.linkedin.com/company/bearingpoint

    Instagram: https://www.instagram.com/bearingpoint_dach/

    Pressekontakt:

    Alexander Bock
    Global Senior Manager Communications
    Tel: +49 89 540338029
    E-Mail: alexander.bock@bearingpoint.com

    Quelle: BearingPoint-Studie: Fossile Nachfrage bleibt in Deutschland länger bestehen als erwartet

  • Die iranische Hauptopposition wählt eine Frau zur neuen Generalsekretärin

    Die iranische Hauptopposition wählt eine Frau zur neuen Generalsekretärin

    Berlin (ots) –

    Von Martin Patzelt*

    Mitten in einer der angespanntesten Phasen der jüngeren iranischen Geschichte hat sich innerhalb der organisierten Opposition eine Entwicklung vollzogen, die auch in Europa größere Aufmerksamkeit verdient. Am 6. September, dem 61. Jahrestag der Gründung der Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), wurde Mahnaz Maimanat für eine zweijährige Amtszeit zur neuen Generalsekretärin gewählt.

    Die Wahl erfolgte in drei Stufen unter Beteiligung von Mitgliedern der Organisation in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Schweden, der Schweiz, den Niederlanden und Albanien. In der ersten Runde erhielt Maimanat im Wettbewerb mit zwei weiteren Kandidatinnen 56 Prozent der Stimmen, in der zweiten Runde 85

    Mahnaz Maimanat.jpg Prozent. In der abschließenden Abstimmung wurde sie mit nahezu einhelliger Zustimmung der teilnehmenden Mitglieder gewählt. Maimanat gehört seit vielen Jahren der Führung der Organisation an und war seit 2021 auf der Ebene der Generalsekretärin tätig.

    Der Wandel muss aus dem Iran selbst kommen

    Die Bedeutung dieser Wahl erschöpft sich nicht in einem personellen Wechsel. Iran befindet sich in einer tiefen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise. Zugleich ist die Sorge der Führung vor neuen Protesten und einem erneuten landesweiten Aufstand unübersehbar. Dass eine der wichtigsten und am stärksten organisierten Oppositionskräfte in dieser Situation ihre Führung neu bestimmt, ist daher ein Signal von Kontinuität – und zugleich von Vorbereitung auf eine neue politische Phase.

    Die politische Linie, die im Zusammenhang mit der Wahl erneut hervorgehoben wurde, folgt einem klaren Grundsatz: Der Wandel im Iran soll aus der iranischen Gesellschaft selbst hervorgehen und nicht Ergebnis einer ausländischen militärischen Intervention sein. Im Mittelpunkt stehen Proteste und Aufstände der Bevölkerung sowie der Ausbau organisierter Widerstandsnetzwerke innerhalb des Landes. Beobachter halten vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Missstände eine neue Phase gesellschaftlicher Erhebungen für zunehmend wahrscheinlich.

    Das fehlende Glied westlicher Iran-Politik

    Diese Perspektive berührt zugleich eine Schwachstelle der westlichen Iran-Debatte. Wir betrachten das Land meist aus zwei Blickwinkeln: auf der einen Seite ein Regime, das wegen seines Atomprogramms, seiner Regionalpolitik und seiner inneren Repression unter Druck gesetzt werden muss; auf der anderen Seite eine unzufriedene Bevölkerung, die immer wieder auf die Straße geht. Eine dritte Frage wird seltener gestellt: Gibt es zwischen gesellschaftlicher Unzufriedenheit und einer politischen Alternative eine organisierte Kraft, die in einer Krise tatsächlich handlungsfähig ist?

    Ich begrüße deshalb ausdrücklich die gemeinsame Initiative der USA, Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde auf eine Befassung des UN-Sicherheitsrats mit Irans Verstößen gegen seine nuklearen Verpflichtungen hinzuwirken. Doch diplomatischer, wirtschaftlicher und politischer Druck wird langfristig nur dann strategische Wirkung entfalten, wenn zugleich die Kräfte des Wandels innerhalb Irans in den Mittelpunkt einer schlüssigen Iran-Politik rücken.

    Auch das Verhalten des iranischen Regimes selbst liefert Hinweise darauf, welche Opposition es besonders ernst nimmt. Der Verfassungsschutzbericht 2025 des Hamburger Landesamtes stellt fest, dass das „Hauptaugenmerk“ der nachrichtendienstlichen Aktivitäten des iranischen Geheimdienstministeriums in westlichen Staaten den Volksmojahedin und dem Nationalen Widerstandsrat Iran gilt. Das beweist für sich genommen nichts über das Ausmaß gesellschaftlicher Unterstützung. Es zeigt jedoch, welche oppositionelle Kraft die Führung in Teheran selbst als Bedrohung wahrnimmt.

    Weitere Hinweise kommen aus dem Iran. Die Revolutionsgarden sprachen in diesem Sommer in ihrer Bewertung der Proteste vom Januar von einer „wirksamen und starken Rolle“ der Volksmojahedin – eine bemerkenswerte Feststellung eines Regimes, das seit Jahren eine organisierte Präsenz dieser Bewegung im Land bestreitet. Nur einen Tag vor Bekanntgabe der Wahl Maimanats wurde zudem über Festnahmen berichtet, nachdem Bilder eines Motorrad- und Autokorsos nahe Karaj verbreitet worden waren, bei dem Fahnen der Volksmojahedin gezeigt wurden.

    Das Deutsche Solidaritätskomitee für einen freien Iran und erfahrene Außenpolitiker wie der ehemalige langjährige Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Prof. Horst Teltschik, haben in ihrem Glückwunschschreiben an Mahnaz Maimanat einen wichtigen Grundsatz formuliert: Europa sollte dem iranischen Volk weder eine Führung vorgeben noch von außen über seine künftige Regierung entscheiden. Es sollte jedoch jene Kräfte ernst nehmen und mit ihnen in den Dialog treten, die über ein politisches Programm, eine Organisation, Präsenz im Land und einen nachvollziehbaren Plan für einen demokratischen Übergang verfügen.

    Auch aus einem anderen Grund ist die Wahl einer Frau an die Spitze der Organisation bemerkenswert. Maimanat hat politische Repression persönlich erfahren. Ihre Mutter und zwei ihrer Brüder kamen im Zuge der Verfolgung durch die Islamische Republik ums Leben. Einer ihrer Brüder wurde während des Massakers an politischen Gefangenen im Jahr 1988 hingerichtet.

    Ob die neue Führung den politischen Entwicklungen im Iran tatsächlich zusätzlichen Schwung verleihen kann, wird sich in der Praxis zeigen. Doch eines sollte die europäische Politik schon heute zur Kenntnis nehmen: Wer über die Zukunft Irans spricht, darf nicht nur das Regime und spontane Protestbewegungen betrachten. Zur politischen Realität gehört ein dritter Faktor: organisierter Widerstand und seine Fähigkeit, gesellschaftliche Unzufriedenheit mit einer demokratischen Perspektive zu verbinden.

    * Martin Patzelt (CDU) war von 2013 bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe Berichterstatter für Iran.

    Pressekontakt:

    Martin Patzelt
    E-Mail: martin.patzelt.dsfi@gmail.com

    Quelle: Die iranische Hauptopposition wählt eine Frau zur neuen Generalsekretärin

  • TerraMaster Photos erhält ein umfassendes Upgrade und macht das Durchsuchen und Organisieren von Fotos noch einfacher

    TerraMaster Photos erhält ein umfassendes Upgrade und macht das Durchsuchen und Organisieren von Fotos noch einfacher

    ShenZhen, China (ots) –

    Die globale Marke für professionelle Speicherlösungen TerraMaster hat heute ein umfassendes Upgrade ihrer Photos-Anwendung angekündigt. Die neue Version wurde entwickelt, um den wachsenden Anforderungen bei der Verwaltung großer Fotosammlungen gerecht zu werden, und bietet ein verbessertes Browsing-Erlebnis, eine optimierte KI-gestützte Fotoorganisation sowie eine neue Funktion zur Erkennung doppelter Fotos. Damit können Nutzer ihre Fotos einfacher durchsuchen, intelligenter organisieren und den Speicherplatz ihres NAS effizienter nutzen.

    Da Smartphones, Kameras und Computer immer mehr Fotos erzeugen, wird es für viele Nutzer zunehmend zur Herausforderung, diese digitalen Erinnerungen schnell zu finden, zu organisieren und langfristig zu bewahren. Die neue Photos-Anwendung

    1200x800-1.jpg kombiniert intelligente Fotoverwaltung mit den privaten und flexibel erweiterbaren Speichermöglichkeiten eines TerraMaster NAS und bietet Nutzern damit eine effizientere private Fotobibliothek.

    Einfacheres Durchsuchen großer Fotobibliotheken

    Die neue Photos-Anwendung bietet eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche mit drei Ebenen von Miniaturansichten, einer Timeline-Ansicht und Tastenkürzeln. Damit können Nutzer ihre Fotos effizienter durchsuchen, filtern und finden.

    Ob Familienfotos, Reiseerinnerungen oder umfangreiche Fotosammlungen – Nutzer profitieren von einem übersichtlicheren und komfortableren Browsing-Erlebnis.

    KI-gestützte Organisation für eine einfachere Fotoverwaltung

    Die neue Photos-Anwendung erweitert die KI-gestützte Fotoorganisation um die Erkennung von Personen, Szenen und Orten. So können Nutzer relevante Fotos in großen Fotobibliotheken schneller finden.

    Die Ergebnisse der KI-Erkennung lassen sich zudem mit nur einem Klick zu Alben hinzufügen. Dadurch reduziert sich der Zeitaufwand für die manuelle Suche nach Fotos, das Erstellen von Alben und das Organisieren von Inhalten – für eine einfachere und effizientere Fotoverwaltung.

    Doppelte Fotos erkennen und mehr Speicherplatz freigeben

    Im Laufe der Zeit können sich doppelte Fotos ansammeln und wertvollen Speicherplatz auf dem NAS belegen. Die neue Funktion zur Erkennung doppelter Fotos identifiziert und gruppiert automatisch doppelte Bilder. So können Nutzer unnötige Kopien schnell überprüfen und löschen, redundante Inhalte reduzieren und zusätzlichen Speicherplatz freigeben.

    Photos + TerraMaster NAS: Erstellen Sie Ihre private Fotobibliothek

    In Kombination mit einem TerraMaster NAS kann Photos Fotos von Smartphones, Kameras, Computern und anderen Geräten an einem zentralen Ort zusammenführen – für Backup, Durchsuchen, Organisieren, Suchen und Bereinigen.

    Photos ermöglicht eine intelligentere Fotoverwaltung, während ein TerraMaster NAS privaten und erweiterbaren Speicher bereitstellt. Gemeinsam verwandeln sie ein NAS von einem reinen Speicherort für Fotos in eine private Fotozentrale, in der Nutzer ihre digitalen Erinnerungen kontinuierlich erweitern, verwalten und neu entdecken können.

    Die neue Photos-Anwendung umfasst zudem zahlreiche Leistungsoptimierungen für große Fotobibliotheken und sorgt auch bei der Verwaltung umfangreicher Fotosammlungen für ein flüssigeres Nutzungserlebnis.

    September-Sonderaktion

    Anlässlich der Einführung der neuen Photos-Anwendung startet TerraMaster im September eine Sonderaktion. Ausgewählte Speicherprodukte sind mit bis zu 25 % Rabatt erhältlich und helfen Nutzern dabei, ihre Lösungen für die Foto-Sicherung und -Speicherung aufzurüsten.

    Mehr über Photos erfahren: Offizielle TerraMaster Photos-Seite (https://www.terra-master.com/pages/terra-photos?utm_source=chatgpt.com)

    September-Sonderangebote ansehen: TerraMaster Angebote (https://www.terra-master.com/pages/deal?utm_source=chatgpt.com)

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    Über TerraMaster

    TerraMaster ist eine professionelle Marke, die sich auf innovative Speicherlösungen für Privatanwender, Unternehmen und Enterprise-Kunden spezialisiert. Mit einem Fokus auf Leistung, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit bietet TerraMaster moderne NAS- und DAS-Produkte, die unterschiedlichsten Speicheranforderungen gerecht werden.

    Pressekontakt:

    marketing2@terra-master.com
    Amber Huang

    Quelle: TerraMaster Photos erhält ein umfassendes Upgrade und macht das Durchsuchen und Organisieren von Fotos noch einfacher

  • Millimeter, die entscheiden / ADAC Studie untersucht, ab welcher Profiltiefe Winterreifen gewechselt werden sollten / Leistungseinbruch zwischen vier und zwei Millimeter

    Millimeter, die entscheiden / ADAC Studie untersucht, ab welcher Profiltiefe Winterreifen gewechselt werden sollten / Leistungseinbruch zwischen vier und zwei Millimeter

    München (ots) –

    Bis 1,6 Millimeter Profiltiefe dürfen Winterreifen in Deutschland benutzt werden. Darunter müssen sie per Gesetz ausgetauscht werden. Aber: Sind Reifen bei diesem Abnutzungsgrad noch sicher? Der ADAC hat diese Frage in einer Studie untersucht. Fünf ausgewählte Winterreifen unterschiedlicher Hersteller und Preisklassen wurden mit Hilfe einer speziellen Maschine auf zwei und vier Millimeter Restprofil abgetragen. Im Anschluss mussten sie Handling- und Bremsversuche auf nasser und schneebedeckter Fahrbahn absolvieren.

    Im Ergebnis zeigt sich ein recht einheitliches Bild: Bis vier Millimeter Restprofil verlieren die Reifen in vielen Kategorien naturgemäß an Leistung, allerdings ist dieser Verlust aus technischer Sicht noch vertretbar. Zwischen

    reifen-abgefahren-profil-2608_uzn086.jpg vier und zwei Millimetern wird der Leistungseinbruch erheblich stärker und der Reifen kann sich schnell zu einem Sicherheitsrisiko entwickeln. Insbesondere Aquaplaning wird bei abnehmender Profiltiefe zum Problem.

    Als Basis für den Vergleich wurde die Fahrsicherheitsbewertung des ADAC Reifentests verwendet. In der Kategorie „Aquaplaning längs“ lag der durchschnittliche Verlust in der Bewertung zwischen Neuzustand und vier Millimetern Profil bei minus zwölf Prozent. Bei den Reifen mit zwei Millimeter Restprofiltiefe brach die Leistung im Schnitt um 22 Prozent ein. Beim quer verlaufenden Aquaplaning, wie es zum Beispiel in Kurven zu finden ist, liegt der Verlust sogar bei 25 Prozent im Mittel. In der Praxis bedeutet das: Die Reifen mit zwei Millimeter Profil würden bereits bei deutlich geringeren Geschwindigkeiten aufschwimmen und der Fahrer könnte dabei die Kontrolle verlieren. Beim Bremsen auf Schnee lag der Bewertungsverlust zwischen Neuzustand und zwei Millimetern Profil bei minus 20 Prozent.

    Wie stark sich dieser Effekt im Alltag auswirkt, zeigt das exemplarische Beispiel des Bridgestone: Beim Bremsen auf Schnee von 30 km/h bis Stillstand hätte der zwei-Millimeter-Reifen gerade etwas mehr als die Hälfte der Geschwindigkeit abgebaut, während der gleiche im Neuzustand schon stehen würde.

    Diese Entwicklungen lassen sich über nahezu alle Kategorien des Reifentest beobachten. Der ADAC empfiehlt daher allen Autofahrern, dass ein Winterreifen bei einem Restprofil von vier Millimetern ausgetauscht werden sollte. Der Leistungseinbruch kann zwar von Hersteller zu Hersteller schwanken, das grundlegende Muster ist jedoch bei fast allen Reifen gleich. Es zeigt sich in einigen Kategorien, dass der Leistungsverlust zwischen Neuzustand und vier Millimetern ähnlich groß ist wie der Verlust zwischen vier und zwei Millimetern – der Abbau wird also bei geringer Profiltiefe sehr plötzlich stärker. Ein zunächst gut bewerteter Reifen kann kurz vor Erreichen der gesetzlichen Mindestprofiltiefe plötzlich so stark einbrechen, dass er als Sicherheitsrisiko einzustufen ist. Auch ein Premiumreifen ersetzt eine fehlende Profiltiefe nicht.

    Die Ergebnisse im Detail finden Sie auf adac.de

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

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  • Internationaler Programm-Partnertag von Bibel TV: Wie erreicht christlicher Content die Menschen von heute? / Medienmacher aus fünf Ländern diskutieren über KI, Authentizität und neue Formate

    Internationaler Programm-Partnertag von Bibel TV: Wie erreicht christlicher Content die Menschen von heute? / Medienmacher aus fünf Ländern diskutieren über KI, Authentizität und neue Formate

    Hamburg (ots) –

    Wie können christliche Medien Menschen erreichen, die mit Kirche und Glauben bislang wenig Berührung haben? Und welche Rolle spielen dabei Künstliche Intelligenz, Social Media und neue Streamingformate? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Internationalen Programm-Partnertag von Bibel TV am 3. September in Hamburg. Neun Referenten aus den USA, Frankreich, Dänemark, Österreich und Deutschland diskutierten über die Zukunft christlicher Medien und die Frage, wie sich technologische Innovation und authentische Inhalte miteinander verbinden lassen.

    Matthias Brender, Geschäftsführer von Bibel TV, erläuterte die Geschichte der Christianisierung mit der Erkenntnis, dass im Verlauf der Geschichte des Christentums inzwischen die Entwicklungskurve nach unten

    IMG_8727 - bearbeitet 02.jpg zeige und in den letzten Jahrzehnten ein massiver Verlust an Christen zu verzeichnen sei. Diesen Verlust will Bibel TV durch Missionsarbeit ausgleichen – wie durch das Projekt „Bibel TV Next Mission“.

    Auch die Mediennutzung ändere sich fundamental und dynamisch. Für Bibel TV als christliches Medienhaus stelle sich die Frage, wie es Menschen dort erreichen kann, wo sie heute Medien konsumieren – ohne dabei die Authentizität der christlichen Botschaft aufzugeben. Mit der Initiative „Bibel TV Next Mission“ wolle man neue Wege gehen und aus den Erfahrungen vergangener Projekte lernen, so Brender.

    Ein Schwerpunkt dabei ist auch Künstliche Intelligenz. Der französische Digitalpionier und Medienunternehmer Éric Célérier, Gründer von u.a. „Jesus.net“ und „HelloBible“, verglich die KI mit der Erfindung des Buchdrucks. Wie Martin Luther vor rund 500 Jahren eine (fast) neue Technologie genutzt habe, um seine Botschaft einem Massenpublikum zugänglich zu machen, stelle sich heute die Frage, wer die Möglichkeit der Künstlichen Intelligenz für christliche Inhalte nutzen werde. Entscheidend sei dabei nicht mehr, ob KI eine Chance oder Bedrohung darstelle, sondern wie sie eingesetzt werde.

    Norbert Grill, CEO von Big Blue Marble, und Iva Hauk, Area Sales Manager DACH, stellten den offenen technischen Standard C2PA vor. Das Verfahren bekämpft Desinformationen, indem es offenlegt, dass die gestreamten Inhalte authentisch sind. Manipulationen an Inhalten werden automatisch sichtbar, Ursprung und Bearbeitungen können einfach nachvollzogen werden. Dieser Authentizitätsnachweis soll in erster Linie das Vertrauen der Nutzer in digitale Medien stärken und Contentanbieter vor Vorwürfen der Manipulation schützen. Big Blue Marble ist ein international tätiger Medientechnologie-Experte für Broadcasting und Streaming, der aus dem Zusammenschluss der österreichischen ORF-Tochter ORS Group und dem Streaming-Spezialisten Insys Video Technologies hervorgegangen ist.

    Dass KI nicht nur technische Prozesse verändert, sondern auch die Produktion und Adaption von Inhalten, zeigte Thorsten Lork, Storyteller und Creative Expert. Am Beispiel des US-amerikanischen Pastors und TV-Predigers Rick Warren erläuterte er, wie erfolgreiche Inhalte für andere Länder und Kulturräume adaptiert werden können. KI kann dabei Übersetzungen unterstützen und optimieren – die kulturelle und emotionale Einordnung bleibt jedoch entscheidend für die Authentizität.

    Dass neue digitale Formate auch wirtschaftlich tragfähig sein können, zeigte Jan Bertil Dahms, Senior Vice President des Streaming-Technologieunternehmens Leyra. Insbesondere kurze, vertikal produzierte Formate für die Nutzung auf Smartphones eröffneten neue Möglichkeiten, spezifische Zielgruppen anzusprechen. Entscheidend sei, Inhalte konsequent an den Bedürfnissen und Sehgewohnheiten der jeweiligen Zielgruppe auszurichten.

    Jared Geesey von Angel Studios zeigt anhand der weltweiten Erfolgsgeschichte von „The Chosen“, wie christliche Themen ein Publikum erreichen können, das bislang keinen direkten Bezug zum christlichen Glauben hat. Entscheidend sei, Geschichten so zu erzählen, dass sie emotional und kulturell anschlussfähig seien. Angel Studios zählt zu den wichtigsten internationalen Programmpartnern von Bibel TV.

    Um Authentizität und die unmittelbare Begegnung mit Menschen ging es auch bei Georg Schuster, CEO der österreichischen Uplink Medien GmbH. Unter dem Titel „Echt seinc- in welcher Haltung möchten wir den Menschen begegnen?“ stellte er neue missionarische Kampagnen aus Österreich vor. Kurt Johansen, Executive Director des internationalen christlichen Mediennetzwerks SAT-7, berichtete über die Arbeit des Senders im Nahen Osten und in Nordafrika. SAT-7 produziert u.a. Programme in Arabisch, Farsi und Türkisch und setzt dabei auf Inhalte, die Menschen in ihrer jeweiligen Landessprache und Lebenswelt erreichen.

    Zum Abschluss des Partnertages stellte Norman Rentrop, Verleger sowie Gründungsmitglied und Gesellschafter von Bibel TV, die nächste Initiative von „Bibel TV Next Mission“ vor: Bibel TV will in Deutschland in 42 Millionen Haushalten das Lukas-Evangelium zugänglich machen. Unter dem Motto „Schau in die Bibel – gut für die Seele“ soll die Bibel dabei bewusst auch Menschen erreichen, die bislang keinen Zugang zu christlichen Medien oder kirchlichen Angeboten haben.

    „Der Programm-Partnertag hat gezeigt, dass christliche Medien vor spannenden und herausfordernden Aufgaben stehen: Wir müssen technologisch offen und experimentierfreudig sein und dabei bei unserer Aufgabe bleiben, die uns ausmacht: Die christliche Botschaft zu verbreiten und glaubwürdige Geschichten zu erzählen, die Menschen Mut und Hoffnung geben“, sagt Beate Busch, Executive Vice President und Prokuristin Bibel TV. „Der Austausch mit unseren internationalen Medienpartnern ist dabei ein wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung von Bibel TV.“

    Über Bibel TV: Bibel TV ist ein christlich-ökumenisches Medienhaus mit Sitz in Hamburg und größtenteils durch Spenden finanziert. Neben dem 24-stündigen Fernsehprogramm und einem Programmheft gehören zu dem Angebot von Bibel TV eine Mediathek, verschiedene Apps und Social Media-Kanäle. Auf seiner Streaming-Plattform verbreitet Bibel TV auch christlichen Content anderer Anbieter (EWTN, Hope TV, K-TV). Über www.meingottesdienst.com/ überträgt Bibel TV Live-Gottesdienste aller christlichen Konfessionen mit über 120 Partner-Gemeinden. Bibel TV ist über ASTRA sowie in Deutschland über DVBT2 HD zu empfangen. Bibel TV ist eine gemeinnützige GmbH und hat 16 Gesellschafter, dazu gehören die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit jeweils 12,75 % der Anteile.

    Pressekontakt:

    Bibel TV Stiftung gGmbH
    Wandalenweg 26
    20097 Hamburg
    Tel.: +49 (0) 40 / 44 50 66-17
    Fax: +49 (0) 40 / 44 50 66-18
    E-Mail: presse@bibeltv.de

    Quelle: Internationaler Programm-Partnertag von Bibel TV: Wie erreicht christlicher Content die Menschen von heute? / Medienmacher aus fünf Ländern diskutieren über KI, Authentizität und neue Formate

  • Vorsicht Sepsis: Vier Warnzeichen erkennen / Wie die Apotheken in Nordrhein bei der Vorsorge helfen

    Vorsicht Sepsis: Vier Warnzeichen erkennen / Wie die Apotheken in Nordrhein bei der Vorsorge helfen

    Düsseldorf (ots) –

    Eine Sepsis kann sich aus einer zunächst alltäglichen Infektion entwickeln und innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohlich werden. Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September erklären die Apotheken in Nordrhein, wie eine Sepsis entsteht, welche Warnzeichen auf sie hindeuten und warum im Verdachtsfall schnelles Handeln entscheidend ist.

    Eine Lungenentzündung, ein Harnwegsinfekt oder eine entzündete Wunde können ganz unterschiedliche Beschwerden verursachen. Gemeinsam ist ihnen, dass Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze in den Körper eingedrungen sind und das Immunsystem darauf reagiert. Mediziner sprechen dann von einer Infektion. In den meisten Fällen gelingt es dem Körper, diese zu überwinden: je nach Erkrankung auch mit

    2026-09-Sepsis.jpg medizinischer Unterstützung.

    Gefährlich wird es, wenn die Reaktion des Körpers auf die Infektion außer Kontrolle gerät. Die körpereigene Abwehr schädigt dann nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch eigenes Gewebe und lebenswichtige Organe. Diese lebensbedrohliche Reaktion nennt man Sepsis. Sie ist ein medizinischer Notfall und muss so schnell wie möglich behandelt werden.

    „Viele Menschen kennen Sepsis noch unter dem Begriff Blutvergiftung und verbinden sie vor allem mit einer entzündeten Wunde. Tatsächlich kann aber grundsätzlich jede Infektion eine Sepsis auslösen“, erklärt Apotheker Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. „Ein entscheidendes Warnsignal ist, wenn sich der Gesundheitszustand bei einer bestehenden oder vermuteten Infektion plötzlich deutlich verschlechtert.“

    Sepsis erkennen: Auf diese vier Warnzeichen achten

    Eine Sepsis ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Auch Fieber ist kein verlässliches Warnzeichen: Es kann auftreten, aber auch fehlen. Die Kampagne #DeutschlandErkenntSepsis empfiehlt deshalb eine einfache Merkhilfe mit vier Schritten:

    1. An den Kopf fassen: Ist die Person plötzlich verwirrt, desorientiert oder ungewöhnlich teilnahmslos? Das kann darauf hindeuten, dass das Gehirn durch die schwere Reaktion des Körpers beeinträchtigt wird.

    2. Hand auf die Brust legen: Fällt das Atmen schwer, besteht Atemnot oder wird ungewöhnlich schnell geatmet? Eine deutlich veränderte Atmung kann zeigen, dass der Körper stark belastet ist.

    3. Hand aufs Herz legen: Rast der Puls, wird der Person schwindelig oder treten Kreislaufprobleme auf? Bei einer Sepsis kann der Blutdruck stark absinken und der Kreislauf instabil werden.

    4. Den Körper fühlen: Fühlt sich die Person plötzlich außergewöhnlich krank oder hat sie ungewöhnlich starke Schmerzen? Das Gefühl, „noch nie so krank gewesen zu sein“, kann ein wichtiges Warnsignal sein.

    Nicht jedes dieser Warnzeichen bedeutet automatisch, dass eine Sepsis vorliegt. Entscheidend ist das Gesamtbild: Besteht eine Infektion oder wird eine vermutet und verschlechtert sich der Gesundheitszustand plötzlich deutlich, sollte auch an eine Sepsis gedacht werden.

    „Besonders ernst nehmen sollte man das Gefühl, plötzlich außergewöhnlich schwer krank zu sein. Vor allem, wenn Atemnot, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme auftreten“, betont Apotheker Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein. Bei Verdacht auf eine Sepsis oder einem anderen lebensbedrohlichen Zustand gilt: Sofort den Notruf 112 wählen und den möglichen Sepsisverdacht nennen.

    Infektionen früh erkennen: Was die Apotheken vor Ort leisten können

    Damit es möglichst gar nicht erst zu einer Sepsis kommt, sollten Infektionen vermieden, früh erkannt und richtig behandelt werden. Die Apotheken vor Ort sind dabei eine schnell und ohne Termin erreichbare Anlaufstelle. Bei Beschwerden wie Husten, Fieber oder Schmerzen sowie bei entzündeten Wunden erhalten Betroffene eine persönliche und qualifizierte Beratung.

    Apothekerinnen und Apotheker können einschätzen, wann Beschwerden im Rahmen der Selbstmedikation behandelt werden können und wann eine ärztliche Untersuchung erforderlich ist. Ebenso wichtig ist die sichere Anwendung von Arzneimitteln: Bei verordneten Antibiotika beraten Apotheken beispielsweise zur richtigen Einnahme, zu möglichen Wechselwirkungen und dazu, was während der Behandlung zu beachten ist. Bei kleineren Verletzungen unterstützen sie zudem bei der Auswahl geeigneter Mittel zur Wundversorgung.

    Auch ein ausreichender Impfschutz kann helfen, Infektionen vorzubeugen. Apotheken beraten dazu, welche Impfungen sinnvoll sein können, und bieten bestimmte Schutzimpfungen direkt vor Ort an. Werden Infektionen verhindert oder schwere Krankheitsverläufe vermieden, sinkt damit auch das Risiko, dass sich daraus eine Sepsis entwickelt.

    „Die Stärke der Apotheke vor Ort liegt in der Verbindung von unmittelbarer Erreichbarkeit und pharmazeutischer Kompetenz“, sagt Apotheker Thomas Preis. „Wir helfen dabei, gesundheitliche Beschwerden richtig einzuordnen, Infektionen vorzubeugen und Arzneimittel sicher anzuwenden.“

    Für den akuten Notfall gilt dagegen eine klare Regel: Bei Verdacht auf eine Sepsis nicht erst eine Apotheke oder Arztpraxis aufsuchen, sondern sofort 112 wählen.

    Weitere Informationen sowie Entscheidungshilfen für Erwachsene und Kinder bietet die Initiative #DeutschlandErkenntSepsis.

    Pressekontakt:

    Jens A. Krömer
    Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Apothekerkammer Nordrhein
    Poststr. 4
    40213 Düsseldorf
    Tel. 0211 8388-119
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    Quelle: Vorsicht Sepsis: Vier Warnzeichen erkennen / Wie die Apotheken in Nordrhein bei der Vorsorge helfen

  • SoVD zum Tag der pflegenden Angehörigen: Pflege braucht mehr Rückhalt

    SoVD zum Tag der pflegenden Angehörigen: Pflege braucht mehr Rückhalt

    Berlin (ots) –

    Zum Tag der pflegenden Angehörigen am 8. September fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) mehr Unterstützung für die Millionen Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen. „Pflegende Angehörige halten unser Pflegesystem jeden Tag am Laufen. Wer sie sie entlasten möchte, darf ihre Absicherung nicht kürzen und Pflegebedürftigen den Zugang zu Leistungen nicht erschweren“, erklärt die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. Viele Pflegende reduzieren ihre Erwerbstätigkeit und nehmen dadurch finanzielle Nachteile bis hin zu Nachteilen für die eigene Alterssicherung in Kauf.

    Der erste Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes sieht eine deutliche Kürzung der Rentenbeiträge vor. Der SoVD begrüßt die nun angekündigte Kurskorrektur bei den Rentenbeiträgen

    202506191015__1TK9133_a.jpg für pflegende Angehörige. Doch weitere Korrekturen sind notwendig. Der SoVD lehnt eine Verschärfung der Schwellenwerte und der Bewertungssystematik bei der Pflegebegutachtung ebenso ab wie eine Streckung der Zuschüsse zu den pflegebedingten Eigenanteilen in der stationären Pflege. Pflegebedürftigkeit darf nicht kleingerechnet und notwendige Entlastung nicht hinausgeschoben werden.

    „Pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung und eine verlässliche soziale Absicherung“, betont Engelmeier. Der SoVD fordert deshalb den Ausbau von Tages- und Verhinderungspflege, ambulanten Diensten und Beratungsangeboten. Zudem braucht es angemessene Pflegezeiten mit einer Entgeltersatzleistung analog zum Elterngeld sowie eine bessere rentenrechtliche Absicherung. Wer Verantwortung für einen pflegebedürftigen Menschen übernimmt, darf dadurch nicht selbst finanziell ins Abseits geraten.

    Pressekontakt:

    SoVD-Bundesverband
    Pressestelle
    Constantin Schwarzer
    Stv. Pressesprecher (V.i.S.d.P.)
    Stralauer Str. 63
    10179 Berlin
    Tel.: 030/72 62 22 335
    E-Mail: pressestelle@sovd.de
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    Quelle: SoVD zum Tag der pflegenden Angehörigen: Pflege braucht mehr Rückhalt

  • Zum Auftakt zweimal „ZDFsportstudio UEFA Champions League“

    Zum Auftakt zweimal „ZDFsportstudio UEFA Champions League“

    Mainz (ots) –

    Start in die neue Saison der UEFA Champions League der Männer: Europas Fußball-Elite trifft zum dritten Mal zunächst in der Ligaphase mit 36 Teams aufeinander. Die Highlights der Königsklassen-Saison sind erneut im ZDF und im ZDF-Streaming-Portal zu sehen – zum Auftakt gleich in einer Doppelausgabe: Am Mittwoch, 9. September 2026, zeigt „ZDFsportstudio UEFA Champions League“ ab 23.00 Uhr in der Zusammenfassung unter anderem die Erstrundenpartien der deutschen Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart und Borussia Dortmund, am Donnerstag, 10. September 2026, ab 23.15 Uhr dann die vom FC Bayern München und von RB Leipzig.

    Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein führt am ersten Spieltag

    80659-3-1_obs_PP.jpg der UEFA Champions League durch die beiden Highlight-Sendungen im ZDF. Als Experte im Studio in Mainz ist der ehemalige Fußball-Profi und U19-DFB-Trainer Hanno Balitsch dabei.

    Die Partien des ersten Spieltags

    In der „ZDFsportstudio UEFA Champions League“-Ausgabe am Mittwoch, 9. September 2026, stehen diese Partien im Fokus: VfB Stuttgart – Viking Stavanger, FC Liverpool – Atlético Madrid, SSC Neapel – FC Arsenal, FC Barcelona – Feyenoord Rotterdam, Borussia Dortmund – FC Villarreal und Real Madrid – Inter Mailand. In der Ausgabe am Donnerstag, 10. September 2026, rücken diese Auftaktspiele in den Blick: Bayern München – FK Bodö/Glimt, Como 1907 – RB Leipzig und Fenerbahce SK – AS Rom.

    Zusammenfassungen aller Spiele

    Im Block sind in den zwei „ZDFsportstudio“-Sendungen auch die Tore in den weiteren neun der insgesamt 18 Spiele des ersten Spieltags zu sehen, der vom 8. bis 10. September 2026 ausgetragen wird. Die Zusammenfassungen aller Spiele mit allen Toren sind zudem am Sendetag ab 23.00 Uhr auf ZDFheute.de, in der ZDFheute-App und auf sportstudio.de abrufbar.

    Infos zum Königsklassen-Modus

    Bereits zum dritten Mal ist die UEFA Champions League im neuen Modus zu erleben, in dem die 36 qualifizierten Teams in der Ligaphase jeweils acht Spiele absolvieren – gegen jeweils acht andere Mannschaften. Somit gibt es in der Vorrunde keine zwei Spiele gegen denselben Gegner, dennoch hat jeder Verein vier Heim- und vier Auswärtsspiele. Die in der Liga der 36 Teams nach den acht Spieltagen der Vorrunde am besten platzierten Mannschaften qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale. Die Teams auf den Tabellenplätzen 9 bis 24 bestreiten eine Play-off-Runde mit Hin- und Rückspiel um den Einzug ins Achtelfinale. Ab dem Achtelfinale geht es im bekannten K.-o.-Modus bis ins Finale um den begehrten Henkel-Pott, den zuletzt zweimal hintereinander Paris Saint Germain gewinnen konnte. Das Finale der jetzt startenden Saison 2026/2027 findet am Samstag, 5. Juni 2027, in Madrid statt.

    Der nächste Sendetermin

    Die nächste „ZDFsportstudio UEFA Champions League“-Sendung mit den Highlights, Analysen und Interviews vom zweiten Spieltag der Ligaphase ist am Mittwoch, 14. Oktober 2026, 23.00 Uhr, im ZDF und im ZDF-Streaming-Portal zu sehen.

    Kontakt
    Bei Fragen zu „ZDFsportstudio UEFA Champions League“ erreichen Sie Thomas Hagedorn telefonisch unter 06131 – 70-13802 oder per E-Mail unter hagedorn.t@zdf.de.
    Sie erreichen die ZDF-Kommunikation per E-Mail unter pressedesk@zdf.de oder telefonisch unter 06131 – 70-12108.

    Pressefotos
    Pressefotos erhalten Sie als Download (https://presseportal.zdf.de/presse/sportstudiolive) (nach Log-in), per E-Mail unter pressefoto@zdf.de oder telefonisch unter 06131 – 70-16100.

    Weitere Informationen
    – „sportstudio UEFA Champions League 2026/2027“ im ZDF streamen (https://www.zdf.de/kurzfassungen/uefa-champions-league-saison-2026-27-live-highlights-livestreams-100)
    – „sportstudio live“ im ZDF streamen (https://www.zdf.de/sportstudio-live-livestream-100)
    – Sport auf ZDFheute (https://www.zdf.de/nachrichten/sport)

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    ZDF-Kommunikation
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    Quelle: Zum Auftakt zweimal "ZDFsportstudio UEFA Champions League"

  • Europäischer Facharzt für Notfallmedizin: Dr. Dominik Treffer setzt zusätzliches Zeichen für klinische Notfallmedizin

    Europäischer Facharzt für Notfallmedizin: Dr. Dominik Treffer setzt zusätzliches Zeichen für klinische Notfallmedizin

    Frankfurt (Oder) (ots) –

    – Qualifikation unterstreicht wachsenden Stellenwert der Notfallmedizin
    – Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist attraktive Aus- und Weiterbildungsstätte

    Dr. Dominik Treffer, seit Juni 2026 Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am Klinikum Frankfurt (Oder), hat die Prüfung zum europäischen Facharzt für Notfallmedizin bestanden. Der Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin sowie Klinische Akut- und Notfallmedizin hat damit seine Expertise um eine weitere, international anerkannte Qualifikation ergänzt.

    Der Hintergrund ist: Während es in zahlreichen europäischen Ländern einen eigenständigen Facharzt für Notfallmedizin gibt, existiert ein entsprechender Facharzt in Deutschland bislang nicht. Die Versorgung akut erkrankter und verletzter Patientinnen und

    2026_Zertifikat_DTreffer.jpg Patienten in den Zentralen Notaufnahmen wird hierzulande von Ärztinnen und Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen getragen. Eine strukturierte zusätzliche Qualifizierung im Bereich der klinischen Notfallmedizin gewinnt damit eine besondere Bedeutung.

    „Die Notfallmedizin ist ein spezialisierter und zugleich enorm vielseitiger Bereich der Medizin. Die Versorgung in einer Zentralen Notaufnahme erfordert ein breites Wissen, schnelle Entscheidungen und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen“, sagt Dr. Treffer. „Durch den Erwerb des europäischen Facharztes für Notfallmedizin habe ich die Möglichkeit genutzt, mich in diesem Bereich noch umfassender weiterzubilden.“

    Die Qualifikation unterstreicht zugleich den wachsenden Stellenwert der Notfallmedizin als eigenes Fachgebiet. Gerade in der Akut- und Notfallmedizin treffen unterschiedlichste Krankheitsbilder und Verletzungen aufeinander – von internistischen und neurologischen Krankheitsbildern über chirurgische Notfälle bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen, bei denen jede Minute zählt. Betroffene sind Kinder, Schwangere, ältere Patienten und jüngere Menschen gleichermaßen.

    Chefarzt Dr. Treffer möchte die Zusatzqualifikation nutzen, um die ZNA am Klinikum Frankfurt (Oder) als attraktives Arbeits- und Weiterbildungsumfeld zu entwickeln. „Ich hoffe, mit meiner zusätzlichen Qualifikation Kolleginnen und Kollegen für die Ausbildung im Bereich Notfallmedizin begeistern zu können. Wir möchten zeigen, wie abwechslungsreich und zukunftsorientiert die Arbeit in der Klinik für Akut- und Notfallmedizin in Frankfurt (Oder) ist“, so der Chefarzt.

    Ein weiterer Aspekt: Die europäische Zertifizierung ist in Brandenburg bislang nur bei wenigen Ärztinnen und Ärzten vorhanden. Für das Klinikum Frankfurt (Oder) ist die Qualifikation damit nicht zuletzt ein persönlicher Meilenstein des neuen Chefarztes, sondern auch ein Signal für den Anspruch, die Notfallversorgung des Bereichs weiter zu stärken.

    Mit dem Start von Dr. Treffer und Dr. Ronny Enk als Chefärzte im Juni 2026 hat die ZNA des Klinikums Frankfurt (Oder) nicht nur eine neue Leitung erhalten, sondern auch einen Impuls für die weitere Professionalisierung und Sichtbarkeit der klinischen Notfallmedizin gesetzt.

    Dies unterstreicht ebenfalls ein neues Format, das die beiden Chefärzte in der Region etablieren wollen: Den 1. Ostbrandenburger Emergency & Rescue (ODER) am 10. Oktober 2026 am Klinikum Frankfurt (Oder). Ein Symposium mit Fachvorträgen und zum Austausch für Interessierte aus den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr und Notfallmedizin.

    Das Klinikum Frankfurt (Oder), einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, ist eine hochmoderne medizinische Einrichtung in Brandenburg mit einem überregionalen Versorgungsauftrag. Das engagierte Team aus exzellent ausgebildeten Ärzten, Pflegekräften und Fachpersonal bietet ein breites, hoch spezialisiertes Untersuchungs- und Behandlungsspektrum. Schwerpunkte sind neben der Orthopädie u.a.auch Gefäßerkrankungen des Gehirns, Tumorerkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie Hochrisikoschwangerschaften und -geburten. Das Klinikum arbeitet interdisziplinär und ist als Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin zertifiziert. www.klinikumffo.de

    Pressekontakt:

    Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH | Abteilung für Kommunikation und Marketing
    Mandy Timm | T. 0335 548 1260 | mandy.timm@klinikumffo.de
    Müllroser Chaussee 7 | 15236 Frankfurt (Oder)

    Quelle: Europäischer Facharzt für Notfallmedizin: Dr. Dominik Treffer setzt zusätzliches Zeichen für klinische Notfallmedizin

  • Jan Skrzypczak von Kanzlei Kraftwerk verrät: So schaffen KI-Agenten neue Kapazitäten in Kanzleien

    Jan Skrzypczak von Kanzlei Kraftwerk verrät: So schaffen KI-Agenten neue Kapazitäten in Kanzleien

    Hemmingen (ots) –

    Hohe Nachfrage ist für Kanzleien eigentlich eine gute Nachricht. Treffen wachsende Arbeitsvolumina jedoch auf begrenzte personelle Ressourcen, wird Wachstum schnell zur Belastung. Gleichzeitig binden wiederkehrende Aufgaben wertvolle Arbeitszeit. Wie KI-Agenten hier neue Kapazitäten schaffen können, ohne dass der Personalbedarf im gleichen Maß wächst, erfahren Sie hier.

    Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer haben häufig kein Nachfrageproblem – im Gegenteil: Zusätzliche Mandate und wachsende Arbeitsvolumina versprechen eigentlich gute Geschäfte. Doch vielerorts fehlen die nötigen Kapazitäten, um dieses Potenzial auch wirtschaftlich zu nutzen. Begrenzte personelle Ressourcen treffen auf steigende Personalkosten, wachsende regulatorische Anforderungen und immer mehr administrative Aufgaben. Gleichzeitig verbringen selbst hochqualifizierte

    1_quer.jpeg Fachkräfte weiterhin einen Teil ihrer Arbeitszeit mit wiederkehrenden Tätigkeiten. Zusätzliche Mandate verschärfen diesen Engpass weiter, weil mit dem Arbeitsvolumen auch der Bedarf an menschlicher Arbeitszeit steigt. „Kanzleien, die repetitive Arbeit nicht automatisieren, werden Wachstum irgendwann mit Überlastung, steigenden Personalkosten oder abgelehnten Mandaten bezahlen“, warnt Jan Skrzypczak, Gründer und Geschäftsführer von Kanzlei Kraftwerk.

    „Der entscheidende Hebel liegt darin, wiederkehrende Arbeit aus den manuellen Prozessen herauszulösen. Wenn digitale Mitarbeiter einen Großteil dieser Aufgaben übernehmen, können Kanzleien mehr Arbeitsvolumen bewältigen, ohne dass der Personalbedarf im gleichen Maß wächst“, so Jan Skrzypczak weiter. Genau hier setzt er mit Kanzlei Kraftwerk an. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Skrzypczak mit Software, KI, Digitalisierung, Technologie und komplexen Kundenprojekten, davon rund zwölf Jahre in internationalen Führungsfunktionen bei einem großen Softwareunternehmen. Heute entwickelt Kanzlei Kraftwerk KI-Agenten, digitale Mitarbeiter und automatisierte Workflows für Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer und integriert sie unter anderem in DATEV, Microsoft 365, Outlook und Dokumentenmanagementsysteme. Das Ziel: Arbeitsabläufe so zu verändern, dass repetitive Tätigkeiten automatisiert erledigt und menschliche Kapazitäten für wertschöpfende Aufgaben frei werden.

    Kanzlei Kraftwerk: Der Prozess bestimmt den wirtschaftlichen Hebel

    Am Anfang einer sinnvollen Automatisierung steht keine Softwareentscheidung, sondern die Analyse des bestehenden Arbeitsablaufs. Wie häufig fällt ein Vorgang an? Wie viel Arbeitszeit bindet er? Wie viele Mitarbeiter sind daran beteiligt und welche Systeme müssen dafür genutzt werden? Erst wenn diese Faktoren bekannt sind, lässt sich beurteilen, an welcher Stelle eine Automatisierung den größten wirtschaftlichen Effekt erzielen kann. „Dabei fällt immer wieder auf, dass der größte Hebel oft nicht in der Aufgabe liegt, die am kompliziertesten wirkt, sondern bei Prozessen, die jeden Tag immer wieder wertvolle Arbeitszeit binden“, erklärt Jan Skrzypczak.

    Dabei muss längst nicht jeder Arbeitsschritt mit künstlicher Intelligenz gelöst werden. Für klar regelbasierte Aufgaben kann eine klassische Automatisierung schneller, stabiler und kostengünstiger sein. Auch bei der Wahl eines KI-Modells zählt nicht, welches System am bekanntesten oder leistungsstärksten erscheint, sondern welches für die konkrete Aufgabe die beste Kombination aus Qualität, Geschwindigkeit, Stabilität und Kosten bietet. Entscheidend ist damit nicht die Zahl der eingesetzten KI-Tools, sondern wie viel manuelle Arbeitszeit ein wiederkehrender Prozess nach der Umstellung noch bindet.

    Wie digitale Mitarbeiter ganze Prozessketten übernehmen

    Besonders groß ist das Automatisierungspotenzial, wenn digitale Mitarbeiter ganze Prozessketten übernehmen. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zur punktuellen Nutzung eines Chatbots. Während ein Mitarbeiter bei ChatGPT beispielsweise eine Analyse anstößt und das Ergebnis anschließend selbst weiterverarbeitet, können KI-Agenten mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte innerhalb eines definierten Ablaufs verbinden. Sie greifen auf benötigte Daten und Systeme zu, verarbeiten Informationen und stoßen eigenständig die nächsten vorgesehenen Schritte an. Bei komplexeren Aufgaben können zudem spezialisierte Agenten eingebunden werden. Der Mensch bleibt an festgelegten Entscheidungs-, Prüf- und Freigabepunkten Teil des Prozesses.

    Einsatzmöglichkeiten gibt es beispielsweise bei Steuerbescheidprüfungen, Jahresabschlüssen, Vertragsprüfungen, der Mandantenkommunikation oder BWA-Analysen. Viele dieser Prozesse bestehen aus wiederkehrenden Schritten: Dokumente müssen zugeordnet, Informationen aus verschiedenen Systemen zusammengeführt, Inhalte verarbeitet und Folgeaufgaben angestoßen werden. Digitale Mitarbeiter können diese Schritte zu einem durchgängigen Ablauf verbinden und damit den manuellen Aufwand reduzieren. „Der entscheidende Kapazitätsgewinn entsteht, wenn ein Vorgang nicht nach jedem einzelnen Schritt wieder auf dem Schreibtisch eines Mitarbeiters landet, sondern automatisiert weiterläuft“, erklärt Jan Skrzypczak.

    Steuerbescheidprüfung: Wie Automatisierung neue Kapazitäten schafft

    Wie viel Arbeitszeit sich durch digitale Mitarbeiter einsparen lässt, zeigt die Steuerbescheidprüfung. Geht ein neuer Bescheid ein, muss dieser zunächst erkannt und dem richtigen Mandanten sowie den zugehörigen Daten und Dokumenten zugeordnet werden. Anschließend folgt der inhaltliche Abgleich. Dabei wird geprüft, ob die Angaben im Bescheid mit den vorliegenden Informationen übereinstimmen und ob sich Abweichungen ergeben. Ist das der Fall, müssen diese fachlich bewertet und die erforderlichen Folgeschritte eingeleitet werden. Nach Angaben von Jan Skrzypczak nimmt dieser Ablauf bei einer klassischen Steuerbescheidprüfung je nach Fall durchschnittlich etwa 15 Minuten in Anspruch. Bei einer 4- oder 5-stelligen Anzahl eingehender Bescheide summiert sich dieser Aufwand über das Jahr schnell auf mehrere Tausend Arbeitsstunden.

    An dieser Prozesskette setzt Kanzlei Kraftwerk an. Der digitale Mitarbeiter übernimmt wiederkehrende Arbeitsschritte wie das Erkennen und Zuordnen eingehender Bescheide, den Abgleich mit vorhandenen Informationen, das Schreiben an den Mandanten oder die Finanzbehörde und die Vorbereitung weiterer Schritte. Fachkräfte werden gezielt nur dann eingebunden, wenn eine fachliche Bewertung, Entscheidung oder Freigabe erforderlich ist. Ansonsten läuft dieser Prozess automatisiert im Hintergrund, ohne dass der Mitarbeiter noch manuell eingreifen muss. Bei geeigneten Prozessen kann Kanzlei Kraftwerk den bisherigen manuellen Aufwand nach eigenen Angaben um bis zu 80 Prozent reduzieren. Wie hoch die Entlastung tatsächlich ausfällt, hängt vom jeweiligen Prozess sowie den technischen und organisatorischen Voraussetzungen der Kanzlei ab.

    Besonders bei hohen Fallzahlen wird daraus ein wirtschaftlicher Vorteil. Werden pro Bescheid wiederkehrende manuelle Arbeitsschritte reduziert, summiert sich die eingesparte Zeit über das Jahr zu beträchtlichen Kapazitätsgewinnen. Kanzleien können dadurch mit ihrem bestehenden Team ein größeres Arbeitsvolumen bewältigen und zusätzliche Mandate betreuen, ohne ihre Mitarbeiterzahl im gleichen Verhältnis erhöhen zu müssen. Gleichzeitig bleibt Steuerberatern, Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern mehr Zeit für Beratung, fachliche Einordnung und komplexe Entscheidungen. „Digitale Mitarbeiter sollen Fachkräfte nicht aus dem Prozess drängen. Sie sollen ihnen den Rücken für genau die Aufgaben freihalten, für die ihre Expertise wirklich gebraucht wird“, erklärt Jan Skrzypczak.

    Ein weiteres großes Automatisierungspotenzial sieht Kanzlei Kraftwerk bei der Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen. Je nach Kanzlei und Mandatsstruktur können Fachkräfte auch hier erhebliche Arbeitszeit in wiederkehrende Prozessschritte investieren. Wesentliche Teile dieser Abläufe hat das Team bereits automatisiert. Aktuell arbeitet Kanzlei Kraftwerk vor allem an den noch offenen Schnittstellen zwischen den beteiligten Systemen. Ziel ist es, künftig auch diesen komplexen Prozess möglichst weitgehend automatisiert und systemübergreifend abzubilden.

    Jan Skrzypczak: Von der KI-Demo zum belastbaren Kanzleiprozess

    Damit die beschriebenen Effekte im Kanzleialltag tatsächlich entstehen, reicht eine technisch überzeugende KI-Demo nicht aus. Vorgefertigte Automatisierungsbausteine können die Umsetzung beschleunigen, müssen aber an die jeweilige Kanzlei angepasst werden. Systeme, Daten, Dokumenttypen, Berechtigungen und bestehende Arbeitsabläufe unterscheiden sich und erst im produktiven Einsatz mit realen Daten, Schnittstellen und möglichen Fehlerfällen zeigt sich, ob eine Lösung dauerhaft funktioniert. „Die Herausforderung besteht nicht darin, irgendein Sprachmodell mit Daten zu verbinden. Entscheidend ist, daraus einen wirtschaftlichen und belastbaren End-to-End-Prozess zu bauen, der im Kanzleialltag zuverlässig funktioniert“, erklärt Jan Skrzypczak.

    Genau darin sieht Kanzlei Kraftwerk einen wesentlichen Teil der eigenen Aufgabe. KI ist dabei nur ein Bestandteil der technischen Architektur. Je nach Prozess werden klassische Automatisierung, Schnittstellen, Workflows, Datenverarbeitung und unterschiedliche KI-Modelle miteinander kombiniert. Dabei müssen nicht nur die einzelnen technischen Komponenten zusammenspielen, sondern auch die bestehenden Abläufe und Zuständigkeiten innerhalb der Kanzlei berücksichtigt werden. „Aus meiner Erfahrung scheitert Digitalisierung selten an der Technologie selbst. Entscheidend ist, Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten so zusammenzubringen, dass die Lösung auch im täglichen Betrieb zuverlässig funktioniert“, erklärt Jan Skrzypczak.

    Dazu gehören auch Datenschutz, Informationssicherheit und Governance sowie je nach Anwendungsfall regulatorische Anforderungen. Gleichzeitig muss festgelegt werden, an welchen Stellen weiterhin eine menschliche Prüfung, Entscheidung oder Freigabe erforderlich ist. Kanzlei Kraftwerk begleitet die Automatisierung deshalb nicht nur technisch, sondern integriert die entwickelten Lösungen in die vorhandenen Systeme und Prozesse der Kanzlei. Erst wenn der automatisierte Ablauf unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert, wird aus einem KI-Projekt ein produktiv nutzbarer Kanzleiprozess.

    Kanzlei Kraftwerk: Was eine AI-First-Kanzlei ausmacht

    Für Jan Skrzypczak führt diese Entwicklung langfristig zur AI-First-Kanzlei. Gemeint ist damit nicht eine Kanzlei, die möglichst viele KI-Tools einsetzt. Vielmehr werden geeignete Arbeitsabläufe von Beginn an so organisiert, dass wiederkehrende Prozessschritte weitgehend automatisiert im Hintergrund ablaufen und Mitarbeiter gezielt dort eingreifen, wo ihre fachliche Expertise erforderlich ist.

    „Eine AI-First-Kanzlei fragt nicht zuerst, wo sie noch ein KI-Tool einsetzen kann. Sie fragt, welche Arbeit überhaupt noch manuell erledigt werden muss“, erklärt Jan Skrzypczak. Genau diesen Perspektivwechsel verfolgt Kanzlei Kraftwerk: Künstliche Intelligenz wird nicht zum Selbstzweck, sondern zum Werkzeug, um Kanzleiprozesse grundlegend produktiver aufzustellen. Das übergeordnete Ziel ist, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und Wachstum zu ermöglichen, ohne dass der Bedarf an menschlicher Arbeitszeit im gleichen Verhältnis steigt.

    Sie möchten wiederkehrende Prozesse in Ihrer Kanzlei automatisieren und dadurch neue Kapazitäten schaffen? Dann melden Sie sich bei Jan Skrzypczak und seinem Team von Kanzlei Kraftwerk (https://kanzleikraftwerk.de/) und vereinbaren Sie einen Termin!

    Pressekontakt:

    KANZLEI KRAFTWERK
    eine Marke der RetailTech Talents GmbH
    Vertreten durch: Jan Skrzypczak
    E-Mail: kontakt@kanzleikraftwerk.de
    Website: https://kanzleikraftwerk.de/

    Quelle: Jan Skrzypczak von Kanzlei Kraftwerk verrät: So schaffen KI-Agenten neue Kapazitäten in Kanzleien