Schlagwort: Auto Verkehr

  • Zahl der Neufahrzeuge unter 20.000 Euro sinkt deutlich / Nur noch 16 Modelle unter diesem Listenpreis / Modelle deutscher Hersteller nicht verfügbar

    Zahl der Neufahrzeuge unter 20.000 Euro sinkt deutlich / Nur noch 16 Modelle unter diesem Listenpreis / Modelle deutscher Hersteller nicht verfügbar

    München (ots) –

    Die Zahl der Neufahrzeuge, die zu einem Listenpreis von unter 20.000 Euro verfügbar sind, sinkt deutlich: Auf dem deutschen Markt sind aktuell nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken unterhalb der Preisschwelle erhältlich. Eine ADAC Auswertung ergab zusätzlich: Vor fünf Jahren lag die Zahl dieser Autos noch deutlich höher: 2021 waren 35 Modelle für unter 20.000 Euro verfügbar.

    Auffällig auch: Unter den 16 Modellen befindet sich kein Modell eines deutschen Herstellers und übrigens auch kein japanisches. Vor fünf Jahren waren dagegen immerhin noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller unterhalb von 20.000 Euro verfügbar. Aktuell ist das günstigste deutsche Auto der

    08182026-tabelle-autos-unter-20k.jpg VW Polo, dessen Grundpreis mit 20.380 Euro (Stand August 2026) knapp über der Schwelle liegt.

    Vor fünf Jahren waren zusätzlich immerhin drei Fahrzeuge für einen Preis von rund 10.000 Euro erhältlich. Für dieses Budget ist aktuell kein neues Auto mehr zu bekommen. Der mit Abstand günstigste Neuwagen kostet aktuell 13.590 Euro (Dacia Sandero TCe 100 Essential).

    E-Auto-Interessenten finden dafür in diesem Jahr erstmals gleich drei vollelektrische Modelle unterhalb dieser Preisschwelle. Zu diesem Preis gab es vor fünf Jahren noch keinen reinen E-Pkw.

    Autos sind insgesamt teurer geworden, weil die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestiegen sind und gleichzeitig mehr Technik vorgeschrieben oder erwartet wird.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

    Quelle: Zahl der Neufahrzeuge unter 20.000 Euro sinkt deutlich / Nur noch 16 Modelle unter diesem Listenpreis / Modelle deutscher Hersteller nicht verfügbar

  • Spritpreise legen im Wochenvergleich deutlich zu / Tanken aus Sicht des ADAC weiterhin zu teuer / Ölpreis und Niedrigwasser erklären aktuelle Spritpreise nur zum Teil

    Spritpreise legen im Wochenvergleich deutlich zu / Tanken aus Sicht des ADAC weiterhin zu teuer / Ölpreis und Niedrigwasser erklären aktuelle Spritpreise nur zum Teil

    München (ots) –

    Die Spritpreise ziehen im Wochenvergleich weiter an. Wie aktuelle Zahlen des ADAC zeigen, kostet Super E10 im bundesweiten Mittel rund 2,162 Euro je Liter. Das entspricht einem Anstieg von 3,7 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Im selben Zeitraum verteuert sich Diesel noch kräftiger: 2,253 Euro müssen Verbraucher durchschnittlich je Liter bezahlen – das sind 5,3 Cent mehr als noch in der vergangenen Woche.

    Aus Sicht des ADAC liegen die Kraftstoffpreise in Deutschland nach wie vor auf einem zu hohen Niveau. Zwar erklären das historische Niedrigwasser auf dem Rhein und damit verbundene Transportschwierigkeiten sowie der weitere leichte Anstieg des

    08-18-2026-wochentlicher-kraftstoffpreis.jpg Ölpreises (Rohöl der Sorte Brent kostet derzeit rund 91 US-Dollar je Barrel, ein Aufschlag von etwa zwei Dollar zur Vorwoche) einen Teil der höheren Kraftstoffpreise, sie reichen aus Sicht des ADAC aber nicht aus, um das derzeitige Preisniveau vollständig zu erklären: Tanken ist nach wie vor zu teuer.

    Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

    Quelle: Spritpreise legen im Wochenvergleich deutlich zu / Tanken aus Sicht des ADAC weiterhin zu teuer / Ölpreis und Niedrigwasser erklären aktuelle Spritpreise nur zum Teil

  • Große Sponsoring-Initiative „Pro Führerschein“ von auto motor und sport trifft den Nerv der Fahranfänger / Zuschüsse von jeweils bis zu 3000 Euro

    Große Sponsoring-Initiative „Pro Führerschein“ von auto motor und sport trifft den Nerv der Fahranfänger / Zuschüsse von jeweils bis zu 3000 Euro

    Stuttgart (ots) –

    Deutschland hat eine der aufwendigsten und teuersten Fahrausbildungen der Welt, was den Führerschein für viele junge Menschen nur schwer erschwinglich macht. Umso willkommener ist eine Starthilfe von jeweils bis zu 3000 Euro, die Fahranfänger bei der Initiative „Pro Führerschein“ gewinnen können.

    Sie bildet den diesjährigen Schwerpunkt der breit aufgestellten Sicherheitskampagne, die 2021 von auto motor und sport gemeinsam mit zehn weiteren Medienmarken der Motor Presse und des ETM-Verlags 2021 ins Leben gerufen wurde und. Die Initiative „Pro Führerschein“ wird von zahlreichen Unternehmen unterstützt: HUK-COBURG, LIQUI MOLY, MAC Jeans, Mazda und SONAX.

    „Fahranfänger sind die am meisten gefährdete Personengruppe

    Truck.jpeg im Verkehr – trotz der aufwendigen Fahrausbildung in Deutschland“, sagt Michael Pfeiffer, Chefredakteur von auto motor und sport. „Mit unserer Initiative wollen wir mit allen relevanten Akteuren Diskussionen darüber anregen, wie der Erwerb des Führerscheins reformiert werden kann, um ihn erschwinglicher zu machen und zugleich die Fahrsicherheit der Anfänger zu verbessern.“

    Bewährt hat sich bereits, mit dem begleiteten Fahren zu erlauben, dass junge Menschen schon mit 17 Jahren hinter das Steuer und Fahrpraxis sammeln dürfen: „Fahranfänger profitieren sehr davon, auf diese Weise routinierter werden zu können, bevor sie allein unterwegs sind“, sagt Pfeiffer. Ein weiteres Element sind Fahrsimulatoren, wie die Besucher der BEST CARS EXPO in Stuttgart im Truck der Initiative „Pro Führerschein“ bereits ausprobieren konnten.

    Die bei Fahranfängern und ihren Eltern auf großes Interesse stoßende Initiative läuft noch weiter bis zum

    30. November 2026. Teilnehmen kann man unter folgendem Link

    https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/pro-fuehrerschein/

    Die Motor Presse Stuttgart und Hamburg (www.motorpresse.de) sind als führendes Special Interest- und Lifestyle-Medienhaus in Europa mit Lizenzausgaben und Syndikationen in 15 Ländern rund um die Welt verlegerisch aktiv. Die Gruppe publiziert über 30 Zeitschriftentitel, darunter auto motor und sport, promobil, MOTORRAD, Men’s Health, Runner’s World und weitere, auch digitale Medien in den Themenfeldern Auto, Motorrad, Luft- und Raumfahrt, Lifestyle, Sport und Freizeit. Alleininhaber der Motor Presse Stuttgart und Hamburg sind die Gründerfamilien Pietsch und Scholten zusammen mit Herrn Dr. Hermann Dietrich-Troeltsch.

    Kontakt:

    Kirsten Segler
    Referentin Unternehmenskommunikation
    Motor Presse Stuttgart
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    Quelle: Große Sponsoring-Initiative "Pro Führerschein" von auto motor und sport trifft den Nerv der Fahranfänger / Zuschüsse von jeweils bis zu 3000 Euro

  • Importierte Gebrauchtwagen: Deutlich höheres Risiko für Tachomanipulation

    Importierte Gebrauchtwagen: Deutlich höheres Risiko für Tachomanipulation

    Hamburg (ots) –

    Importierte Fahrzeuge spielen auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt eine wichtige Rolle, bergen jedoch ein deutlich höheres Betrugsrisiko. Eine Analyse des Kfz-Datenunternehmens carVertical zeigt: Bei aus dem Ausland importierten Fahrzeugen ist die Wahrscheinlichkeit eines manipulierten Kilometerstands mehr als fünfmal so hoch wie bei Fahrzeugen, die ausschließlich in Deutschland genutzt wurden. Da historische Fahrzeugdaten beim Export häufig nicht länderübergreifend verfügbar sind, entstehen erhebliche Transparenzlücken, die Betrug begünstigen und das Vertrauen der Käufer in den europäischen Gebrauchtwagenmarkt schwächen.

    Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in einer europaweiten Umfrage von carVertical wider: 74,6 % der deutschen Autofahrer befürchten, beim Kauf eines Gebrauchtwagens ein Fahrzeug

    shutterstock_2387678479.jpg mit versteckten Mängeln zu erwerben.

    Importfahrzeuge weisen deutlich häufiger manipulierte Kilometerstände auf

    Für die Analyse wertete carVertical alle Fahrzeughistorien aus, die zwischen August 2025 und Juli 2026 von Nutzern in Deutschland erworben wurden. Insgesamt wiesen 1,9 % der überprüften Fahrzeuge einen manipulierten Kilometerstand auf. Betrachtet man jedoch ausschließlich Importfahrzeuge, steigt der Anteil auf 4,2 %. Bei Fahrzeugen, die ihr gesamtes Leben in Deutschland verbracht haben, lag die Quote dagegen bei lediglich 1,4 %. Damit ist das Risiko eines zurückgedrehten Tachos bei Importfahrzeugen dreimal höher.

    Auch das Vertrauen in den Gebrauchtwagenhandel leidet unter dieser Intransparenz. Laut einer europaweiten carVertical-Umfrage mit mehr als 10.000 Teilnehmern – darunter über 1.000 Befragte aus Deutschland – vertrauen 27,7 % der deutschen Autokäufer Gebrauchtwagenhändlern überhaupt nicht.

    Ein wesentlicher Grund dafür ist die mangelnde Verfügbarkeit grenzüberschreitender Fahrzeugdaten. Kilometerstände, Unfallhistorien und weitere wichtige Informationen verbleiben häufig im Ursprungsland des Fahrzeugs. Dadurch können selbst seriöse Händler oft nicht erkennen, dass ein Fahrzeug bereits einen manipulierten Kilometerstand aufweist oder in einen schweren Unfall verwickelt war.

    „Verschiedene Länder haben unterschiedliche Gesetze bezüglich der Manipulation von Kilometerzählern, was es schwierig macht, diese Art von Betrug international zu kontrollieren. Da Länder keine historischen Fahrzeugdaten austauschen, beginnt die Geschichte eines Autos bei

    Null, sobald es exportiert wird. Deshalb ist das Risiko, ein Auto mit zurückgedrehtem Kilometerstand zu kaufen, bei der Wahl eines importierten Modells immer um ein Vielfaches höher“, erklärt Matas Buzelis, Kfz-Experte bei carVertical.

    Rund jedes dritte geprüfte Fahrzeug in Deutschland stammt aus dem Ausland

    Importfahrzeuge haben in Deutschland einen spürbaren Marktanteil. Laut der Analyse wurden 18 % der über carVertical geprüften Fahrzeuge aus dem Ausland importiert, während 82 % ursprünglich aus Deutschland stammen. Europaweit variiert der Importanteil erheblich – besonders hoch ist er unter anderem in Lettland, Litauen, der Ukraine und Serbien.

    Mit steigenden Importzahlen wächst auch das Risiko, auf Fahrzeuge mit versteckten Schäden oder manipulierten Kilometerständen zu treffen. „“Fahrzeuge aus anderen Ländern kommen oft nach Unfällen oder mit zurückgedrehten Kilometerständen. Nur weil ein Auto aus Frankreich, Österreich oder einem anderen Land stammt, bedeutet das nicht automatisch, dass es in gutem Zustand ist. Jedes Auto hat seine eigene Geschichte, und nicht alle davon sind angenehm“, sagt Buzelis.

    Fehlende Daten erschweren den Verbraucherschutz

    Während Behörden in der Regel umfangreiche Informationen über Fahrzeuge besitzen, die dauerhaft im Inland zugelassen waren, gehen viele dieser Daten beim Export faktisch verloren. Für Käufer bedeutet das: Ein wesentlicher Teil der Fahrzeughistorie bleibt häufig verborgen.

    Entsprechend deutlich fällt die Forderung nach mehr Transparenz aus. 83,6 % der deutschen Befragten sind der Ansicht, dass Käufer Zugang zu historischen Fahrzeugdaten erhalten sollten. Zudem sprechen sich 64,8 % dafür aus, nicht sensible Fahrzeugdaten grenzüberschreitend verfügbar zu machen.

    Auch bei der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) überwiegt der Wunsch nach mehr Offenheit. Obwohl sie in einigen europäischen Ländern als personenbezogene Daten behandelt werden, sind mehr als 79 % der deutschen Befragten der Meinung, dass die FIN-Nummern keine sensible Information darstellen und ihre Offenlegung kein Risiko für die Privatsphäre birgt.

    Wie notwendig mehr Transparenz wäre, zeigt die Erfahrung vieler Autofahrer: 47,4 % der über 1.000 deutschen Befragten geben an, bereits mindestens einmal von einem unehrlichen Verkäufer getäuscht worden zu sein und ein Fahrzeug mit manipuliertem Kilometerstand oder versteckten Mängeln gekauft zu haben. Weitere 17 % wissen nicht, ob sie betroffen waren. Ein besserer Datenaustausch und ein leichterer Zugang zu historischen Fahrzeuginformationen könnten dazu beitragen, Betrug einzudämmen und den europäischen Gebrauchtwagenmarkt transparenter zu machen.

    Methodik

    Die carVertical-Studie analysierte Fahrzeugberichte, die von den Nutzern des Unternehmens in EU-Ländern zwischen August 2025 bis Juli 2026 erworben wurden.

    Darüber hinaus basiert diese carVertical-Studie auf einer Umfrage, die auf dem Ladebildschirm des carVertical-Berichts angezeigt wurde und zwischen Oktober bis November 2025 mit rund 10.000 Befragten in 37 Ländern durchgeführt wurde, darunter über 1.000 Befragte in Deutschland. Da sich die Umfrage ausschließlich an carVertical-Nutzer richtete, repräsentiert die Stichprobe Personen, die sich aktiv für Gebrauchtwagen interessieren.

    Pressekontakt:

    PUNKT Gesellschaft für Public Relations mbH
    Benjamin Kolthoff
    Völckersstraße 44, 22765 Hamburg
    Tel.: +49 40 / 85 37 60 00
    E-Mail: bkolthoff@punkt-pr.de
    www.punkt-pr.de

    Quelle: Importierte Gebrauchtwagen: Deutlich höheres Risiko für Tachomanipulation

  • Mehr Anlaufstellen für Berufskraftfahrer: Sehüberprüfung jetzt auch in Augenoptikbetrieben möglich

    Mehr Anlaufstellen für Berufskraftfahrer: Sehüberprüfung jetzt auch in Augenoptikbetrieben möglich

    Düsseldorf (ots) –

    Wer eine Lkw-, Taxi- oder Bus-Fahrerlaubnis beantragt oder verlängert, kann die dafür vorgeschriebene Untersuchung des Sehvermögens ab sofort auch in Augenoptikbetrieben durchführen lassen. Eine entsprechende Änderung der Fahrerlaubnisverordnung ist am 18. August in Kraft getreten. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) begrüßt die Neuregelung als Erweiterung der Anlaufstellen für Berufskraftfahrer und zugleich als Anerkennung der fachlichen Kompetenz der Augenoptik.

    Die Neuregelung betrifft die Fahrerlaubnisklassen C, C1, CE und C1E für Lastkraftwagen sowie D, D1, DE und D1E für Busse sowie die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung. Wer eine solche Fahrerlaubnis beantragt oder verlängert, muss gegenüber der Behörde eine Untersuchung

    16-26_Sehtest für Berufskraftfahrer beim Augenoptiker.jpg seines Sehvermögens nachweisen. Mit der neuen Regelung können nun auch Augenoptikbetriebe die dafür vorgesehenen Überprüfungen der zentralen Tagessehschärfe, des Farbensehens, des Kontrast- oder Dämmerungssehens, des Gesichtsfelds und des Stereosehens durchführen und die entsprechende Bescheinigung ausstellen, sofern sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

    „Für Lkw- und Busfahrer wird es künftig deutlich mehr Möglichkeiten geben, die vorgeschriebene Sehüberprüfung wohnortnah und ohne unnötige Wartezeiten durchführen zu lassen. Gleichzeitig ist die Neuregelung ein wichtiger berufspolitischer Erfolg für die Augenoptik: Der Gesetzgeber erkennt damit ausdrücklich an, dass Augenoptiker über die fachliche Kompetenz verfügen, solche für dieVerkehrssicherheit wichtigen Untersuchungen qualitätsgesichert durchzuführen“, erklärt ZVA-Präsident Kai Jaeger.

    Zusätzliche Kapazitäten für Berufskraftfahrer

    Mit der Öffnung für Augenoptikbetriebe kann das bestehende Angebot an Untersuchungsstellen deutlich erweitert werden. Gerade für die Transport- und Personenverkehrsbranche, die auf planbare Abläufe angewiesen ist, kann die Erweiterung der Untersuchungsmöglichkeiten eine spürbare Entlastung bedeuten. Nach Einschätzung des Nationalen Normenkontrollrats könnten jährlich rund 125.000 Personen von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen. Neben kürzeren Wegen und einer besseren Verfügbarkeit von Terminen sind damit auch finanzielle Einsparungen möglich.

    Fachkompetenz und Verkehrssicherheit

    Die Erweiterung der Untersuchungsbefugnis bedeutet dabei keine Absenkung der Anforderungen. Augenoptikbetriebe müssen für die Durchführung über die erforderlichen Fachkräfte, Geräte und betrieblichen Voraussetzungen verfügen. Die Fahrerlaubnis-Verordnung bezieht Augenoptikbetriebe damit ausdrücklich in den Kreis der Stellen ein, die die vorgeschriebene Untersuchung des Sehvermögens für Berufskraftfahrer durchführen und bescheinigen können. Für den ZVA ist dies zugleich eine konsequente Nutzung vorhandener fachlicher Strukturen: Augenoptiker und Optometristen verfügen über umfassende Kompetenzen bei der Prüfung des Sehvermögens und sind flächendeckend und wohnortnah erreichbar.

    Der ZVA hatte sich im politischen Verfahren intensiv für die Einbeziehung der Augenoptik eingesetzt. Nachdem der Bundesrat der entsprechenden Verordnung am 10. Juli 2026 zugestimmt hatte, wurde sie am 17. August im Bundesgesetzblatt verkündet. Die für die Augenoptik maßgeblichen Änderungen gelten seit dem 18. August 2026.

    Pressekontakt:

    Sarah Köster
    Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen
    Alexanderstraße 25 a
    40210 Düsseldorf
    Tel.: 0211/ 86 32 35-0
    Fax: 0211/ 86 32 35-35
    E-Mail: presse@zva.de
    Web: www.zva.de

    Quelle: Mehr Anlaufstellen für Berufskraftfahrer: Sehüberprüfung jetzt auch in Augenoptikbetrieben möglich

  • Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise im Westen / Bundesländer am Rhein besonders teuer / Unterschiedliche Versorgungswege beeinflussen die Preise

    Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise im Westen / Bundesländer am Rhein besonders teuer / Unterschiedliche Versorgungswege beeinflussen die Preise

    München (ots) –

    Das Niedrigwasser am Rhein sorgt in den angrenzenden Bundesländern für hohe Spritpreise. Das zeigen Daten des ADAC aus dem aktuellen Bundesländervergleich der Kraftstoffpreise. Besonders teuer sind Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Während Nordrhein-Westfalen insbesondere beim Diesel vorn liegt (2,254 Euro je Liter), steht Hessen bei Super E10 an der Spitze (2,164 Euro).

    Welche Rolle das aktuelle Niedrigwasser spielt, zeigt ein Blick auf die günstigsten Bundesländer im ADAC Vergleich. Bei Super E10 liegen Mecklenburg-Vorpommern (2,078 Euro), Berlin (2,081 Euro) und Bayern (2,087 Euro) am unteren Ende der Preisskala. Ähnlich ist das Bild beim Diesel: Hier liegen Mecklenburg-Vorpommern bei 2,172 Euro

    regionalvergleich_18082026.jpg sowie Berlin und Bayern bei jeweils 2,175 Euro. Die Raffinerien und Tanklager in diesen Regionen sind deutlich weniger von Transporten über den Rhein abhängig. Dadurch wirken sich die Folgen des Niedrigwassers dort weniger stark auf die Kraftstoffversorgung und die Preise aus. Für Bayern spielt dabei die Versorgung über die Transalpine Ölleitung aus dem Süden eine wichtige Rolle. In Berlin wirken sich zudem die hohe Tankstellendichte und der damit verbundene intensive Wettbewerb preisdämpfend aus. Die aktuellen Preisunterschiede zwischen den Bundesländern fallen deutlich stärker aus als dies üblicherweise der Fall ist.

    Der Vergleich der Bundesländer macht insgesamt deutlich, dass die logistischen Herausforderungen durch das Niedrigwasser Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise haben. Dieser Sonderfaktor dürfte neben einem steigenden Ölpreis dazu beitragen, dass die Spritpreise bundesweit um einige Cent höher liegen.

    Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

    Quelle: Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise im Westen / Bundesländer am Rhein besonders teuer / Unterschiedliche Versorgungswege beeinflussen die Preise

  • Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

    Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

    Coburg (ots) –

    Experte der HUK-COBURG betont: Eine Wespe im Auto ist unangenehm, aber die Situation sollte erst geklärt werden, wenn das Fahrzeug steht – Sicherheit im Straßenverkehr geht vor.

    Aktuell sind Wespen wieder besonders aktiv. Laut Umweltbundesamt gibt es in Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei davon sind echte Plagegeister. Und trotzdem reicht das schon, wenn diese auf der Suche nach Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig halt – auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe im Innenraum reicht aus, um viele Fahrer aus der Ruhe zu bringen. Vorsichtiger Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind keine

    Wespe_im_Auto_2026.jpg Seltenheit.

    Was auf der Terrasse oder in der Eisdiele meist glimpflich endet, kann im Auto gefährlich werden. Wer erschrickt, wild nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und bremst, riskiert schnell einen Unfall. Die HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen bleibt – und was im Schadenfall gilt.

    Wespe im Auto: Was tun?

    – Ruhe bewahren: Auch wenn das schwerfällt – hektische Bewegungen machen die Situation meist schlimmer.
    – Nicht anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal und kann sie eher zum Angriff reizen.
    – Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst kontrolliert langsamer werden, Abstand halten und nicht plötzlich bremsen.
    – Warnblinker einschalten: So wird signalisiert, dass das Fahrzeug langsamer wird oder stehenbleibt.
    – Sicheren Platz zum Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt fahren.
    – Fenster oder Türen öffnen: Erst anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast einen Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich zu reizen.

    Wer zahlt bei „Wespen-Unfällen“?

    Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter.

    Für den Schaden am eigenen Auto kommt in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung auf.

    Wichtig ist: „Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine Wespe im Auto ist unangenehm, bewahren Sie dennoch Ruhe und klären Sie die Situation erst, wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl Kräußlich, Experte für Kfz-Versicherungen bei der HUK-COBURG.

    So muss selbst eine überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im Chaos enden.

    Die Medieninformation auf huk.de:

    Wespe im Auto: Was passiert bei einem Unfall? (https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/wespe-auto.html)

    Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe

    Mit deutlich über 13 Mio. Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2025 von rund 11 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 14,5 Mio. versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Haftpflicht- und Hausratversicherung ist sie ebenfalls führend. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2025 insgesamt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Weitere Informationen und Kontakt:

    HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Grit Renning
    Tel. 09561/96-22611
    E-Mail: presse@huk-coburg.de

    Quelle: Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt

  • Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

    Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

    Wiesbaden (ots) –

    Nach der Hitze kommen die Unwetter – oft verbunden mit starken Regenfällen. Dadurch steigt das Aquaplaning-Risiko, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Um die Unfallgefahr zu senken, lohnt sich die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks.

    Aquaplaning wird nicht umsonst oft „Wasserglätte“ genannt. „Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen ‚aufschwimmen‘ – sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis“, erklärt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. Ein Risiko besteht überall dort, wo der Regen nicht richtig ablaufen kann. „Vor allem in Senken, in Unterführungen und unter Brücken sowie bei Spurrillen ist Vorsicht geboten“, so Richter weiter.

    Bei Wetterwarnungen mit Starkregen sollten Autofahrer jederzeit auf Aquaplaning eingestellt sein. „Wer auf nasser Fahrbahn unterwegs ist, behält am besten die vorausfahrenden Fahrzeuge im Auge: Erzeugen sie Wasserfontänen, ist das ein Hinweis auf die Gefahr von Aquaplaning“, sagt R+V-Experte Richter.

    Risiko schon vor der Fahrt verringern

    Zusätzlich lässt sich das Unfallrisiko im Vorfeld senken: Der Zustand der Reifen ist ein wichtiger Faktor. „Je geringer die Profiltiefe, desto eher verlieren die Reifen bei Regen den Kontakt zur Fahrbahn“, sagt Richter. Grund dafür: Die Rillen können das Wasser dann nicht mehr so gut ableiten. Am sichersten sind Profiltiefen von mehr als vier Millimetern. Auch der Reifendruck spielt eine Rolle. Ist er zu gering, erhöht sich die Angriffsfläche und das Wasser läuft ebenfalls schlechter ab. Kritisch ist vor allem die Fahrt mit älteren Reifen, bei denen der Druck längere Zeit nicht überprüft wurde.

    Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

    – Setzt plötzlich starker Regen ein, heißt das: runter vom Gas und möglichst nicht bremsen. Denn Bremsen kann bei Aquaplaning nur sehr schwer dosiert werden – und blockierende Räder verstärken den Aquaplaning-Effekt. Zudem kann das Auto ins Schleudern geraten, wenn es wieder Bodenkontakt bekommt.
    – Nicht Gegenlenken: Bei heftigen Lenkbewegungen wirken starke Kräfte auf das Fahrzeug, wenn es wieder Haftung hat.
    – Wenn die Räder die Bodenhaftung verlieren, können Autofahrer zusätzlich die Kupplung treten oder auskuppeln.

    Pressekontakt:

    R+V-Infocenter
    06172/9022-131
    ruv-infocenter@arts-others.de
    http://infocenter.ruv.de

    Quelle: Aquaplaning: geringer Reifendruck, hohes Risiko

  • Back-to-School: Mit dem OG200 macht UTO Radfahren einfacher und entspannter

    Back-to-School: Mit dem OG200 macht UTO Radfahren einfacher und entspannter

    Lyon, Frankreich (ots) –

    Zum Start nach den Sommerferien präsentiert der französische Hersteller UTO mit dem neuen OG200 sowie den Modellen PRO16 und PRO20 NE drei Fahrradkonzepte für unterschiedliche Anforderungen des modernen, urbanen Alltags.

    Nach den Sommerferien beginnt für Millionen Menschen wieder der Alltag: Der Weg zur Arbeit, zur Schule oder in die Kita muss organisiert werden. Gleichzeitig füllen sich Straßen und öffentliche Verkehrsmittel, Staus und überfüllte Bahnen zerren an den Nerven. Für UTO (ehemals Eovolt) ist das ein guter Zeitpunkt, um eine einfache Frage zu stellen: Muss Fahrradfahren in der Stadt eigentlich kompliziert sein?

    UTO ist überzeugt: Das muss es

    UTO OG 200 Back to School.jpg nicht. Denn es geht nicht allein um die Infrastruktur. Ebenso entscheidend ist, ob Fahrräder den Anforderungen des modernen Stadtlebens tatsächlich gerecht werden. Seit seiner Gründung entwickelt UTO deshalb Fahrräder, die die Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt stellen.

    „Wir glauben, dass Fahrradfahren im Alltag vieler Menschen noch immer unnötig kompliziert ist. Deshalb entwickeln wir Fahrräder, die sich möglichst einfach in das tägliche Leben integrieren lassen – für Familien, für Paare und für alle, die sich einfacher durch die Stadt bewegen möchten“, sagen die UTO-Gründer Luca Chevalier und Baptiste Fullen.

    Gemeinsam unterwegs: Das OG200 macht den Familienalltag leichter

    Im Mittelpunkt steht das OG200, das erste zweisitzige Cargo-E-Bike von UTO. Es bietet Platz für zwei Erwachsene auf einer gemeinsamen Sitzbank und kann zusätzlich mit einem Kindersitz ausgestattet werden. Damit eignet sich das OG200 gleichermaßen für den Weg zur Kita oder Schule, den Einkauf oder gemeinsame Freizeitaktivitäten.

    Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, während die lange Sitzbank, der stabile Mittelständer und eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern das Fahrrad zu einer attraktiven Alternative zum Zweitwagen machen. Mit einer Zuladung von bis zu 200 Kilogramm lässt sich das OG200 flexibel an unterschiedliche Alltagssituationen anpassen – vom Wocheneinkauf bis zum Familienausflug.

    Auch beim Thema Sicherheit setzt UTO bewusst auf europäische Standards. Das OG200 erfüllt die Normen EN15194 für Pedelecs sowie EN17860 für Cargo-Bikes. Die Motorunterstützung endet entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bei 25 km/h. Dank des modularen MIK-Systems lassen sich Körbe, Taschen, Front- und Heckgepäckträger oder ein Kindersitz in wenigen Sekunden montieren oder austauschen.

    Das OG200 im Überblick:

    – Reichweite bis zu 80 km
    – Zuladung bis 200 kg
    – Gewicht: 34 kg
    – Erhältlich in drei Farbvarianten, zwei Sattelhöhen verfügbar
    – Unverbindliche Preisempfehlung: 2.499 Euro

    Zwei weitere Konzepte für unterschiedliche Anforderungen

    Nicht jeder bewegt sich auf dieselbe Weise durch die Stadt. Deshalb verfolgt UTO bewusst nicht den Ansatz eines Fahrrads für alle, sondern entwickelt unterschiedliche Konzepte für verschiedene Lebenssituationen.

    Das PRO16 richtet sich an Berufspendler, die regelmäßig Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel miteinander kombinieren. Mit seinen 16-Zoll-Rädern ist es das kompakteste E-Bike der UTO-Modellpalette und lässt sich dank seines geringen Faltmaßes problemlos in Bus und Bahn oder im Büro verstauen. Gates-Riemenantrieb, automatische Schaltung und eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern machen das Modell zu einer praktischen Lösung für den täglichen Arbeitsweg.

    PRO16 im Überblick:

    – Gewicht: 18,5 kg
    – Reichweite bis zu 50 km
    – Erhältlich in drei Farbvarianten
    – Unverbindliche Preisempfehlung: 2.799 Euro

    Wer bewusst auf elektrische Unterstützung verzichten möchte, findet im PRO20 NE eine leichte und wartungsarme Alternative. Das nur 14,8 Kilogramm leichte Faltrad kombiniert eine Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung, Gates-Riemenantrieb und hydraulische Shimano-Scheibenbremsen mit dem direkten Fahrgefühl eines klassischen Fahrrads.

    PRO20 NE im Überblick:

    – Gewicht: 14,8 kg
    – Erhältlich in zwei Farbvarianten
    – Unverbindliche Preisempfehlung: 1.699 Euro

    Fahrräder, die sich dem Leben anpassen

    Mit der Umbenennung von Eovolt in UTO hat das Unternehmen seine Markenstrategie konsequent weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Fahrradkategorien, sondern Lösungen für unterschiedliche Anforderungen des urbanen Alltags. Ob Pendeln, Familienleben oder Freizeit – UTO entwickelt Fahrräder, die sich dem Leben ihrer Nutzer anpassen und nicht umgekehrt.

    Über UTO

    UTO wurde 2018 von Luca Chevalier und Baptiste Fullen gegründet und entwickelt kompakte, faltbare und alltagstaugliche Fahrräder für moderne urbane Lebensstile. Das Unternehmen mit Sitz in Genas bei Lyon fertigt seine Fahrräder in Frankreich und arbeitet mit rund 1.000 Fachhandelspartnern in Europa zusammen. Seit der Gründung wurden mehr als 50.000 Fahrräder verkauft.

    https://utobikes.com/de-de

    LinkedIn: @utobikes

    Pressekontakt:

    Christoph Seeger
    +49 (0)40 207 6969 81
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  • Zehn Jahre Keyless-Test: Oft noch unsicher / ADAC Datenbank umfasst inzwischen über 850 untersuchte Fahrzeuge / Fast die Hälfte kann nach wie vor illegal geöffnet werden

    Zehn Jahre Keyless-Test: Oft noch unsicher / ADAC Datenbank umfasst inzwischen über 850 untersuchte Fahrzeuge / Fast die Hälfte kann nach wie vor illegal geöffnet werden

    München (ots) –

    Autos mit Keyless-System versprechen einen gewissen Komfort, denn für das Öffnen und Starten des Fahrzeugs muss man nicht mehr den Schlüssel in die Hand nehmen. Allerdings ist diese Technik vielfach unsicher. Seit zehn Jahren testet der ADAC im Rahmen seines Autotests die Sicherheit der Systeme. Stand heute wurden über 850 Fahrzeuge untersucht. Die Erfahrungen des Mobilitätsclubs zeigen klar: Einige Hersteller nehmen die Gefahr immer noch nicht ernst genug, obwohl technische Lösungen verfügbar sind.

    Je nach Fahrzeugmodell kann mit speziellen Geräten die Funkkommunikation zwischen Auto und Schlüssel künstlich verlängert werden. Diebe nutzen das aus und können das Auto ohne

    keyless-auto-presse-18-13-2607.jpg den Schlüssel illegal öffnen und in vielen Fällen sogar starten und davonfahren. Für den ADAC Test werden die Signale zwischen Auto und Schlüssel mit einem Funkverlängerer gestreckt. So lassen sich hunderte Meter Strecke und sogar Mauern oder Türen überwinden. Am Fahrzeug wird dann überprüft, ob es sich mit dem verlängerten Signal öffnen und starten lässt.

    Die Ergebnisse sind aus Sicht des ADAC inakzeptabel: Auch heute kann noch fast die Hälfte der Fahrzeuge mit einem verlängerten Funksignal geöffnet werden, in rund jedem dritten Fall gelang sogar der illegale Start des Motors. Die Zahlen zeigen zwei Trends: Einige Hersteller haben die Problematik ernst genommen und nachgebessert. Sie rüsten ihre Autos in der Regel mit der sogenannten Ultra Wide Band-Technologie (UWB) nach, die nach dem aktuellen Stand der Technik als gut abgesichert gilt. Dennoch gibt es immer noch viele Hersteller, die auf den alten, unsicheren Standard setzen.

    Der ADAC fordert, dass alle Fahrzeughersteller Keyless-Systeme künftig zeitgemäß absichern müssen. Die Technologie ist erprobt und kann mit geringen Mehrkosten verbaut werden. Das Problem der Keyless-Diebstähle ist seit über 15 Jahren bekannt und kann so einfach abgeschafft werden. Verbraucher sollten beim Kauf aktiv nachfragen, ob das Keyless-System des Fahrzeugs auf diese Technologie setzt und im Zweifelsfall auf die Komfortfunktion verzichten. Mehr dazu, wie Autofahrer sich schützen können, hat der ADAC hier (https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/assistenzsysteme/keyless/) zusammengefasst.

    Hersteller, bei denen alle vom ADAC untersuchten Autos nicht ausreichend geschützt sind:

    Aiways, Alfa Romeo, Alpine, BYD, Chevrolet, DS automobiles, Fiat, Honda, Infinity, Isuzu, Jeep, KGM/SsangYong, Lync & Co, MG, Opel

    Nur 20 Prozent oder weniger der vom ADAC untersuchten Modelle folgender Hersteller sind besser gesichert:

    Dacia, Ford, Hyundai, Kia, Lexus, Mazda, Nissan, Peugeot, Polestar, Porsche, Renault, Seat, Toyota und Volvo

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

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