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  • Basketball-WM der Frauen live bei MagentaSport und MagentaTV: Vor den Augen von Dennis Schröder: DBB-Frauen machen die K.o.-Runde klar! „Ihn an der Seitenlinie zu sehen, ist sehr, sehr cool“

    Basketball-WM der Frauen live bei MagentaSport und MagentaTV: Vor den Augen von Dennis Schröder: DBB-Frauen machen die K.o.-Runde klar! „Ihn an der Seitenlinie zu sehen, ist sehr, sehr cool“

    München (ots) –

    Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft steht bei der Heim-WM in Berlin in der K.o.-Runde! Mit einem 83:58-Erfolg gegen Mali bucht das Team von Olaf Lange das Ticket für die Qualifikation fürs Viertelfinale. Am Dienstag, ab 20.15 Uhr live bei MagentaSport, geht es gegen Südkorea. Die Niederlage zum Auftakt im Duell mit Spanien ist endgültig abgehakt. „Erste Spiele sind immer schwierig. Spanien kam im 1. Viertel raus und hat sehr, sehr gut gespielt, aggressiv, jeden Wurf getroffen. Das hat uns sehr demoralisiert. Jetzt haben wir über das Spiel gegen Japan unser Selbstbewusstsein gefunden. Wir wissen, dass wir hier spielen können und gut spielen können“, erklärt Emily Bessoir.

    Der Einzug in die K.o.-Runde gelang unter den Augen des Welt- und Europameister-Kapitäns, NBA-Star Dennis Schröder, von dem Luisa Geiselsöder auch den Award als „Player of the Match“ bekam: „Das ist sehr cool! Ich habe mich erstmal bei ihm bedankt, dass er gekommen ist. Ihn an der Seitenlinie zu sehen, ist sehr, sehr cool. Ich bin froh, dass er hierhergekommen ist und uns unterstützt hat. Das bedeutet uns sehr viel. Das zeigt die Connection, die wir mit dem Männerteam haben, dass wir alle zusammenstehen und zusammen für diese Athletenvereinbarung gekämpft haben und uns gegenseitig supporten.“

    Für Schröder selbst ist das selbstverständlich: „Das war wichtig für mich und meine Familie, hier zu sein. Der Frauensport wächst, Basketball wächst, 3×3 Olympia gewonnen. Jetzt haben wir einfach eine Heim-WM in Berlin. Das ist riesig für den Sport. Wir sind natürlich da und supporten das Ganze.“

    Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom 3. Spieltag der Frauen-Basketball-WM mit dem Spiel der DBB-Frauen gegen Mali. Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle angeben. Für Deutschland geht es, nach dem furiosen Erfolg gegen Mali bereits am Dienstag weiter: Ab 20.15 Uhr steht das Duell gegen Südkorea an.Insgesamt werden 23 Partien live bei MagentaTV und MagentaSport gezeigt. Alle Spiele der K.o.-Runde gibt’s live nur bei MagentaSport. Ireti Amojo und Per Günther begleiten die WM als Experten-Duo.

    Frauen Basketball-WM | 3. Spieltag: Deutschland – Mali 83:58 | „Haben von der ersten Minute bis zur 40. komplett Team gespielt.“

    Bühne frei! Das deutsche Team betritt die Halle in Berlin! Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=OVpqMnRrOHQ2eHgrUUUzU2RlZGVPZFYyNVJiYU0vcHhrSXQ4SUgzTU9xcz0=

    Ton an! Die Halle in Berlin gibt die deutsche Hymne zum Besten. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=YUVpY0NMN3VxbU1mZzN6Mi9BQkxRaENqdmxLaFhGWXhMS21qVDgzVDZ6QT0=

    Der Kapitän der DBB-Männer lässt es sich nicht nehmen, das Frauenteam zu supporten: Dennis Schröder mit Familie in der Halle. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=K3JtdkUrSDhMOTB0TGpEUUJ3WmczU1VwZ2VUSE14Z09ibWRLVDRLRDYzST0=

    DBB-Auswahl tanzt zum Team-Song „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel und singt: Die Szenen nach Spielende im Clip: clipro.tv/player?publishJobID=amdZYkhmb1NGck5NZCt0L3FSeks5MEpzSUNHbTlld3V6bGZTMEx5Q0h6cz0=

    Luisa Geiselsöder, „Player of the Match“ mit 17 Punkten, 3 Rebounds und 2 Assists: „Es hat sich super angefühlt! Wir haben von der ersten Minute bis zur 40. komplett Team gespielt. Es hat alles funktioniert. Es war richtig cooler Basketball, auch zum Anschauen.“

    … über den Moment, als sie von Dennis Schröder den Award als „Player of the Match“ bekommen hat: „Das ist sehr cool! Ich habe mich erstmal bei ihm bedankt, dass er gekommen ist. Ihn an der Seitenlinie zu sehen, ist sehr, sehr cool. Ich bin froh, dass er hierhergekommen ist und uns unterstützt hat. Das bedeutet uns sehr viel. Das zeigt die Connection, die wir mit dem Männerteam haben, dass wir alle zusammenstehen und zusammen für diese Athletenvereinbarung gekämpft haben und uns gegenseitig supporten.“

    … zu ihrer eigenen Leistung mit 17 Punkten: „Es sind meine Teammates. Es ist ein High-Low, es ist ein Pick-and-Roll. Ich habe die ersten beiden Spiele gestruggled. Deswegen möchte ich die ganzen Credits meinen Teammates geben. Sie sind zu mir gekommen, sie haben mich aufgebaut. Sie haben gesagt: Hey, wir glauben an dich. Mach dein Ding! Dieses Vertrauen, das wir haben, das hilft sehr, sehr viel, dass wir wissen: We got our backs! Wenn einer struggled, sind wir da Der nächste Step, gestern war es Marie. Alle sind da. Das zeigt nochmal, was für ein geiles Team wir eigentlich sind.

    … dazu, dass sie die Stimmungsmacherin im Team ist: „Ich probier’s. Ich glaube, dass ich immer so ein bisschen Vibes, Tanz und Gesang reinbringe. Einfach so ein bisschen diese Lockerheit. Ich versuch’s. Wir sind alle angespannt. Wir wissen alle, wieviel es uns bedeutet, was für Erwartungen hier sind, wie viele Leute herkommen. Deswegen, so ein bisschen Lockerheit bringt mir selbst was, dem Team auch. Wenn die Stimmung gut ist, wird das Spiel noch besser.“

    Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UHlxSUVScDAwdjBlMUpzSDh4cTQrQ1JjZXRXYjJySFNEZUpHR0tIeHo2RT0=

    Emily Bessoir, 4 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists für Deutschland: „Es macht voll Spaß. Ich liebe es, dass wir in Berlin sind, dass die Halle mitgeht. Am Samstag hat es schon mega Spaß gemacht. Natürlich war Freitag [gegen Spanien, Anm.d.Red.] unser Wake-up-Call. Diese beiden Spiele so rausgehauen zu haben, war schon gut für uns. Das war wichtig, auch für das Selbstbewusstsein von uns und uns einfach zu beweisen, dass wir können. Aber es hat einfach Spaß gemacht.“

    … über ihre Einsatzzeiten und ihren Impact gegen Mali: „In so einem Turnier kann alles passieren. Es geht darum, dass wir das Team auf dem Feld haben oder die Konstellation auf dem Feld, die wir brauchen, um zu gewinnen. Natürlich würde ich am liebsten die ganze Zeit mit den Mädels auf dem Feld stehen. Aber man kann genauso viel von der Bank bringen. Die Energie ist super wichtig. Das hat man heute und an den Tagen davor gemerkt. Deswegen versuche ich nicht dran zu denken, weil das Team gerade über allem steht.“

    … über das kommende Spiel gegen Südkorea: „Ich höre zum ersten Mal, dass es Südkorea ist. Back-to-back-Spiele sind immer tough. Aber genauso wie wir das machen müssen, müssen sie das auch haben. Wir haben sie schon mal im Qualifier gespielt. Das ist nochmal ein anderes Team, eine andere Spielweise als Mali. Aber ich glaube, wir sind ready.“

    … warum sie mit Marie Gülich und Frieda Bühner bei der Hymne angefangen haben zu lachen: „Marie lacht immer, wenn ich anfange zu singen. Wir reden ganz oft drüber. Das ist einfach so lustig und cool und absurd, dass wir gleich Basketball spielen und davor singen wir nochmal. Wir sind ja nicht mal Sänger. Marie lacht immer ein bisschen, wenn ich anfange zu singen. Ich weiß auch nicht wieso. Aber es macht Spaß, es bringt ein Lächeln aufs Gesicht.“

    Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UEJ4U0RQcngxTVBSRFVHR2NyMlJxdE9uUUI3N3ZDUm5YZGhONWhTNWVwND0=

    Olaf Lange, Bundestrainer: „Heute und das Japan-Spiel nach unserem schweren oder nicht so guten Auftaktspiel gegen Spanien. Da bin ich sehr froh, wie wir uns entwickelt haben, wie wir in Sachen Zusammenspiel, Zusammenhalt, Teamplay, wie wir uns da entwickelt haben und jetzt ist der Erfolg auch da. Aber das Wichtige ist, dass wir so spielen wie wir heute spielen, von der Einstellung, vom Miteinander.“

    … wie man sich erklären kann, dass das Zusammenspiel innerhalb von vier Tagen so viel besser geworden ist: „Erste Spiele sind immer schwierig. Spanien kam im 1. Viertel raus und hat sehr, sehr gut gespielt, aggressiv, jeden Wurf getroffen. Das hat uns sehr demoralisiert. Jetzt haben wir über das Spiel gegen Japan unser Selbstbewusstsein gefunden. Wir wissen, dass wir hier spielen können und gut spielen können. Mit dem Selbstbewusstsein würden wir auch anders gegen Spanien spielen. Aber im ersten Spiel war das alles noch ein bisschen wackelig. Manchmal braucht man so ein gutes Spiel, dann findet man seinen Weg.“

    … über das Duell mit Südkorea um das Viertelfinale: „Südkorea ist eine gute Mannschaft. Sie spielen, was wir bis jetzt gesehen haben, ein bisschen besser als in Lyon. Aber wir sind auch besser. Das ist keine einfache Mannschaft. Aber wir haben gegen Japan den asiatischen Stil schon erfahren, sodass wir ein bisschen Vorbereitung haben. Jetzt müssen wir uns wieder reorganisieren, Recovery und dann vorbereiten für morgen.“

    Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YTFJMmJ6YVpMQldtNEhPRm90Q3ZhcFZiR2Jja0lncUgrekxzWTR1N3J1bz0=

    Per Günther, MagentaSport-Experte: „Es ist die große Party, die wir uns erhofft haben. Da müssen wir gar nicht sprechen. Man hört es, es ist so laut, es ist wirklich so eine Party. Bei so einem Kantersieg trotzdem nochmal so eine Eruption mit Schlusspfiff, mit der Schlusssirene, diese Gelöstheit – was so zwei, drei Tage ausmachen können. Was haben wir nach diesem Spanien-Spiel alles schon für Horrorszenarien in unseren Köpfen gehabt, ständig von Druck, von Anspannung gesprochen, von Fallhöhe und wie unsere Damen mit den grellen Lichtern klarkommen. Jetzt zwei unfassbar dominante Siege und mit Südkorea eine lösbare Aufgabe, um ins Viertelfinale einzuziehen.“

    … was ihn gegen Mali am meisten überzeugt hatte: „Das ist ein anderes Spiel. Für mich geht das erste Kompliment an Olaf Lange. Das ist für mich heute genau das: Lehren aus dem Spanien-Spiel gezogen, wo du immer wieder geschlagen worden bist, wo du auch so ein bisschen verunsichert worden bist, dadurch, dass sie so gut getroffen haben. Dann kommt eins zum anderen. Dann bist du einen halben Meter zu nah dran. Wir haben nicht die explosiven Spielerinnen. Wir haben nicht die laterale Geschwindigkeit. Aber wir haben Länge. Und wir haben Cleverness und IQ. Vielleicht haben diese vielen Dreier von Spanien dafür gesorgt, dass die Spielerinnen ein bisschen zu nah dran waren. Heute, ganz anderer Gameplan. Heute ist: Wir lassen anderthalb Meter Platz, wir sind groß, wir lassen sie zu uns kommen, wir lassen sie werfen, wenn sie das wollen. Wir überreagieren nicht, wenn sie 1-2 aus dem Dribbling treffen. Dann haben wir eine klare, defensive Identität, die wir gut umgesetzt bekommen, wo wir sagen: Wir warten in der Zone auf euch und dann viel Glück, uns im Eins-gegen-Eins zu schlagen, wenn wir anderthalb Meter Abstand haben.“

    Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=dW1wU2J1dkdhVUxtY3ZMTjY4ejRxUThOeDRJSXg0dnNnVDRWdmRhNXpXdz0=

    DBB-Kapitän Dennis Schröder im Interview: „Wir sind natürlich da und supporten das Ganze“

    Dennis Schröder, Kapitän der DBB-Männer, in der Halbzeitpause zur Niederlage gegen Spanien: „Am Ende des Tages kann man nicht jedes Spiel gewinnen. Sie sind besser geworden. Das erste Spiel war nicht so gut. Das zweite Spiel haben sie deutlich gewonnen. Und jetzt im dritten Spiel dominieren sie auch. Du willst im dem Turnier von Spiel zu Spiel immer besser werden – und das tun sie.“

    darüber, wie wichtig es ist, die DBB-Frauen zu unterstützen: „Das war wichtig für mich und meine Familie, hier zu sein. Der Frauensport wächst, Basketball wächst, 3×3 Olympia gewonnen. Jetzt haben wir einfach eine Heim-WM in Berlin. Das ist riesig für den Sport. Wir sind natürlich da und supporten das Ganze.“

    … wie er die WNBA in Amerika wahrnimmt: „Ich schaue die Spiele in Amerika auch. Ich habe das früher schon zu Atlanta-Zeiten 2014/2015 gemacht. Es wächst, es sind sehr viele individuelle Talente, die einen Namen für sich selbst machen. Das ist einfach riesig für unser Land. Aber auch für die ganze Liga dort drüben. Das braucht immer noch mehr Anerkennung.“

    Per Günther, MagentaSport-Experte, darüber, dass Deutschland fünf Spielerinnen in der WNBA und acht in der NBA hat: „Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Natürlich, WNBA-Spielerin ist ein Wahnsinn, NBA-Spieler ist ein Wahnsinn. Aber auch die ausverkauften Hallen, die Stimmung. Das hätte ich mir nie erträumen lassen. Das ist schön zu sehen, dass Dennis da ist. Er macht das für die Jugendprogramme. Man sieht ihn regelmäßig bei U18-Turnieren. Dass du eine Kultur des ‚Gesamt-DBB‘ entwickelst, dass es nicht darum geht: Das ist die Jugendmannschaft, irgendwo sind die Frauen und eigentlich sind es die Männer, sondern, dass daran geschraubt wird, dass es ein Gesamtgefüge gibt, finde ich schon ziemlich cool, aus der Ferne zu beobachten.“

    Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TVFIV2pqNGNlNzByMFZLc2FQejlmSlJKd2dKK1lXNWFKVXNNM1hmdXdZQT0=

    MagentaSport mit preisgekröntem Team bei der Basketball WM der Frauen

    Für die Berichterstattung setzt MagentaSport auf sein preisgekröntes TV-Team. Steffi Blochwitz und Caro Ranz stehen für die Moderation und Interviews, Per Günther und Ireti Amojo sind bei ausgewählten Spielen kommentieren und analysieren die Partien. Alexander Frisch und Jakob Lobach kommentieren die Spiele.

    Die Weltmeisterschaft bei MagentaSport und MagentaTV – größte und beste Bühne

    MagentaSport zeigt zur Heim-Weltmeisterschaft live für MagentaSport-Kunden im Pay-Angebot 23 Spiele. Alle Partien der Finalrunde vom 8. bis 13. September gibt’s live nur bei MagentaTV und MagentaSport.

    Weiteres Highlight für alle Basketballfans an diesem Wochenende: Der FIBA 3×3 Europe Cup in Antwerpen von Freitag bis Sonntag live

    Neben dem großen Final-Wochenende bei der Basketball-WM der Frauen überträgt MagentaSport von Freitag bis Sonntag auch den FIBA 3×3 Europe Cup live aus Antwerpen. Die deutschen Spiele werden von Sebastian Ulrich kommentiert.

    Basketball live bei MagentaSport und MagentaTV im Überblick

    FIBA Womens‘ World Cup 2026 | 3. Spieltag

    Montag, 07.09.2026

    ab 20.30 Uhr: USA – Tschechien

    FIBA Womens‘ World Cup 2026 | Qualifikation Viertelfinale

    Dienstag, 08.09.2026, und Mittwoch, 09.09.2026

    Dienstag, 08.09.2026

    ab 17.35 Uhr: Ungarn – Japan

    ab 20.15 Uhr: Deutschland – Südkorea

    FIBA Womens‘ World Cup 2026 | Viertelfinale

    Donnerstag, 10.09.2026

    FIBA Womens‘ World Cup 2026 | Halbfinale

    Samstag, 12.09.2026

    FIBA Womens‘ World Cup 2026 | Spiel um Platz 3 und Finale

    Sonntag, 13.09.2026

    3×3 Basketball: FIBA 3×3 Europe Cup

    Freitag, 11.09.2026

    ab 13.20 Uhr: Tag 1

    Samstag, 12.09.2026

    ab 13.20 Uhr: Tag 2

    Sonntag, 13.09.2026

    ab 12.05 Uhr: Finaltag

    Pressekontakt:

    Jörg Krause
    Mail: joerg.krause@thinxpool.de
    Mobil: 0170 22 680 24

    Quelle: Basketball-WM der Frauen live bei MagentaSport und MagentaTV: Vor den Augen von Dennis Schröder: DBB-Frauen machen die K.o.-Runde klar! "Ihn an der Seitenlinie zu sehen, ist sehr, sehr cool"

  • ARD-DeutschlandTREND extra: Zwei Drittel schauen besorgt auf Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt

    ARD-DeutschlandTREND extra: Zwei Drittel schauen besorgt auf Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt

    Köln (ots) –

    ARD-DeutschlandTREND extra: Zwei Drittel schauen besorgt auf Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt

    Jeder zweite Deutsche (51 Prozent) ist der Meinung, die anderen Parteien sollten die AfD bei der politischen Arbeit künftig stärker einbinden. 45 Prozent sehen das anders und meinen, die AfD sollte von den anderen Parteien nicht stärker eingebunden werden. Das hat eine repräsentative Blitzumfrage von infratest dimap unter 1.051 Wahlberechtigten in Deutschland für einen ARD-DeutschlandTREND extra an diesem Montag ergeben.

    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde die AfD am Sonntag mit 43,8 Prozent mit deutlichem Vorsprung stärkste Kraft, verpasste aber eine absolute Mehrheit. Zwei Drittel (64 Prozent) schauen besorgt auf das Ergebnis der Wahl, jeder Vierte (24 Prozent) ist erfreut, die anderen zeigen sich gleichgültig.

    45 Prozent der Deutschen sind der Meinung, nach diesem Ergebnis sollte der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten gewählt werden – neben den AfD-Anhängern sieht das ein gutes Drittel der Unions-Anhänger (36 Prozent) so sowie 18 Prozent der Grünen-Anhänger, 12 Prozent der SPD-Anhänger und 10 Prozent der Linken-Anhänger. Insgesamt knapp jeder Zweite (48 Prozent) ist der Meinung, Ulrich Siegmund sollte nicht zum Ministerpräsidenten gewählt werden.

    Drei Viertel der Wahlberechtigten in Deutschland (76 Prozent) halten einen Denkzettel für die Bundesregierung durch das Wahlergebnis für verdient. 18 Prozent sehen das anders. Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sind mit der Arbeit der Bundesregierung aktuell weniger bzw. gar nicht zufrieden; jeder Zehnte (10 Prozent) ist mit ihr zufrieden. Dabei trifft die Unzufriedenheit insbesondere die Kanzlerpartei CDU. 63 Prozent der Unzufriedenen ärgern sich am meisten über die Christdemokraten, 22 Prozent über die SPD und 7 Prozent über die CSU.

    Eine Minderheit von 14 Prozent traut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu, Deutschland gut durch die anstehenden Aufgaben zu führen. 82 Prozent trauen ihm das nicht zu – neben Mehrheiten anderer Partei-Anhänger auch jeder zweite Unions-Anhänger.

    Mit Blick auf geplante Sozialreformen wünschen sich 13 Prozent der Deutschen, dass die Reformen etwa in den Bereichen Rente und Gesundheit wie geplant umgesetzt werden. Sechs von zehn Wahlberechtigten (59 Prozent) sprechen sich für Korrekturen an den Reformen aus. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) ist der Meinung, die Bundesregierung sollte ganz auf die Reformen verzichten.

    Diskussionen gibt es aktuell unter anderem um die so genannte Rente mit 63. Gegenwärtig können Beschäftigte nach 45 Beitragsjahren vorzeitig in Rente gehen, ohne dass sie Abzüge erhalten. Drei Viertel (74 Prozent) finden, das sollte beibehalten werden, auch wenn dafür Rentenbeiträge erhöht werden müssen. 18 Prozent sehen das anders.

    Uneins sind die Deutschen, wessen Positionen sich in der Arbeit der Bundesregierung in den nächsten Monaten stärker durchsetzen sollen: 39 Prozent wünschen sich das von den Positionen der SPD, 33 Prozent von den Positionen der Union.

    Befragungsdaten

    – Grundgesamtheit: Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland
    – Fallzahl: 1.051 Befragte
    – Erhebungszeitraum: 7. September 2026
    – Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
    – Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte

    * bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%

    Die Fragen im Wortlaut:

    – Wenn Sie an das Wahlergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt denken: Sind Sie über das Wahlergebnis eher erfreut, eher besorgt oder ist Ihnen das gleichgültig?
    – Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Bundesregierung?
    – Unzufriedene: Über welche der drei Koalitionsparteien ärgern Sie sich am meisten?
    – Es wird viel über die geplanten Reformen der Bundesregierung diskutiert, bei denen es unter anderem um Rente und Gesundheit geht. Sollte die Bundesregierung die Reformen wie geplant umsetzen, sollte sie Korrekturen an den Reformen vornehmen oder sollte sie ganz auf die Reformen verzichten?
    – Gegenwärtig können Beschäftigte nach 45 Beitragsjahren vorzeitig in Rente gehen, ohne dass sie Abzüge erhalten. Sollte das aus Ihrer Sicht beibehalten werden, auch wenn dafür die Rentenbeiträge erhöht werden müssen?
    – Sollten sich aus Ihrer Sicht in der Bundesregierung in den nächsten Monaten die Positionen der Union stärker durchsetzen oder die Positionen der SPD?
    – Bitte geben Sie zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zustimmen oder eher nicht zustimmen.

    1. Die anderen Parteien gehen unfair mit der AfD um.
    2. Ich traue Friedrich Merz zu, Deutschland gut durch die anstehenden Aufgaben zu führen.

    – Die AfD ist aus der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als stärkste Partei hervorgegangen. Sollte aus Ihrer Sicht der Spitzenkandidat der AfD Ulrich Siegmund dort zum Ministerpräsidenten gewählt werden?
    – Sollten die anderen Parteien die AfD bei der politischen Arbeit künftig stärker einbinden oder nicht?
    – Es wird darüber gesprochen, dass das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ein Denkzettel für die Bundesregierung sein könnte. Hat die Bundesregierung diesen Denkzettel aus Ihrer Sicht verdient?

    Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.WDR.de

    Pressekontakt:

    WDR Kommunikation
    Tel.: 0221 220 7100
    Email: kommunikation@wdr.de

    Quelle: ARD-DeutschlandTREND extra: Zwei Drittel schauen besorgt auf Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt

  • Catarina dos Santos-Wintz zur Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin gewählt / Frederik Bouffier ist neuer Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion

    Catarina dos Santos-Wintz zur Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin gewählt / Frederik Bouffier ist neuer Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion

    Berlin (ots) –

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat Catarina dos Santos-Wintz zur neuen Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin gewählt. Die 32-jährige Abgeordnete aus dem Wahlkreis Aachen II erhielt 90,9 Prozent der Stimmen. Zu ihrem Nachfolger als Parlamentarischer Geschäftsführer wählten die Abgeordneten Frederik Bouffier aus dem Wahlkreis Gießen.

    Dos Santos-Wintz folgt auf Steffen Bilger, der Ende Juli das Amt des Bundesverkehrsministers übernommen hat. Die Rechtsanwältin sitzt seit 2021 im Bundestag. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit außen- und europapolitischen Themen sowie der Digitalisierung.

    Bouffier, der von Beruf Rechtsanwalt ist, zog 2025 erstmals in den Bundestag ein. Zu seinen Fachgebieten gehören Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie Innen- und Kommunalpolitik.

    Pressekontakt:

    CDU/CSU – Bundestagsfraktion
    Pressestelle
    Telefon: (030) 227-53015
    Fax: (030) 227-56660
    Internet: http://www.cducsu.de
    Email: pressestelle@cducsu.de

    Quelle: Catarina dos Santos-Wintz zur Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin gewählt / Frederik Bouffier ist neuer Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion

  • Amira Mohamed Ali (BSW): „Wir werden Herrn Siegmund nicht wählen“

    Amira Mohamed Ali (BSW): „Wir werden Herrn Siegmund nicht wählen“

    Berlin/Bonn (ots) –

    Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lehnt die Parteivorsitzende des BSW, Amira Mohamed Ali, eine Wahl des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten ab. Im Interview mit dem Fernsehsender phoenix sagte sie: „Wir werden Herrn Siegmund nicht wählen.“ Man sei zwar offen, mit allen Parteien über Sachfragen zu sprechen, werde aber „keine Koalitionsgespräche führen“, so die BSW-Vorsitzende weiter.

    Durch eine Enthaltung bei einem möglichen dritten Wahlgang bei der Wahl zum Ministerpräsidenten mache sich das BSW nicht zum Steigbügelhalter für die AfD, denn dadurch entstehe „eine Pattsituation“, so die BSW-Vorsitzende. „Das heißt, wenn niemand von der CDU die AfD wählt, wonach es ja im Moment vor allem aussieht, wäre das überhaupt nicht der Fall.“

    Sie sprach sich erneut für einen überparteilich agierenden Ministerpräsidenten aus, der sich in Sachfragen wechselnde Mehrheiten suche. Dies sei immer der Vorschlag des BSW gewesen und „es wird sehr deutlich, wie vernünftig der ist. Und ich hoffe, dass die anderen Parteien ein Einsehen haben und bereit sind mit uns diesen Weg zu gehen“, so Amira Mohamed Ali bei phoenix.

    Das gesamte Interview finde Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=uxu-kefeG5Q

    Pressekontakt:

    phoenix-Kommunikation
    Telefon: 0228 / 9584 192
    kommunikation@phoenix.de
    Twitter.com: phoenix_de

    Quelle: Amira Mohamed Ali (BSW): "Wir werden Herrn Siegmund nicht wählen"

  • Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

    Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

    Berlin (ots) –

    Der Spitzenkandidat der Berliner CDU für die Abgeordnetenhauswahl, Stefan Evers, hat eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Im rbb sagte er, Berlin stehe für Weltoffenheit, Internationalität und einen Zusammenhalt über die Grenzen von Kulturen hinweg. Die AfD wolle genau das zerstören.

    Er werde, so Evers, dafür einstehen, dass es mit der AfD niemals eine Zusammenarbeit gebe.

    Beim Erstarken der AfD und der politischen Ränder generell sei ein Misstrauen gegen die Institutionen zu erleben sowie dagegen, wie Politik gemacht werde. Politisch auszuhandeln, Kompromisse zu finden und in einer Koalition über die Parteigrenzen hinweg die Verständigung zu suchen, all das lehne die AfD ab. Sie richte sich deshalb insgesamt nicht nur gegen einzelne Parteien, sondern gegen die Demokratie.

    Was seine politischen Inhalte angeht, sieht Evers die Randbebauung des Tempelhofer Feldes als eine Priorität. Dort könnten auf landeseigenen Grundstücken günstige Wohnungen errichtet werden. Durch eine Randbebauung des Tempelhofer Feld könnten 50.000 Menschen ein Zuhause finden. Gleichzeitig könne das grüne Herz der Stadt bewahrt werden, auf 200 Hektar Fläche. Das Tempelhofer Feld-Gesetz sei vor mehr als zwölf Jahren beschlossen worden, argumentiert Evers. Seitdem habe sich die Welt verändert, die Wohnungsnot sei real. Er ist daher dafür, das Gesetz im Parlament zu ändern.

    Als Erfolge der schwarz-roten Koalition nannte Evers unter anderem die Bildungs- und die Sicherheitspolitik. So liege die Zahl der Straftaten auf dem niedrigsten Niveau seit zehn Jahren.

    Pressekontakt:

    Rundfunk Berlin-Brandenburg
    Landespolitik Berlin
    Chef/Chefin vom Dienst
    Tel.: 030 979 93-70 250
    Mail: lapo-berlin@rbb-online.de

    Quelle: Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

  • Internationaler Programm-Partnertag von Bibel TV: Wie erreicht christlicher Content die Menschen von heute? / Medienmacher aus fünf Ländern diskutieren über KI, Authentizität und neue Formate

    Internationaler Programm-Partnertag von Bibel TV: Wie erreicht christlicher Content die Menschen von heute? / Medienmacher aus fünf Ländern diskutieren über KI, Authentizität und neue Formate

    Hamburg (ots) –

    Wie können christliche Medien Menschen erreichen, die mit Kirche und Glauben bislang wenig Berührung haben? Und welche Rolle spielen dabei Künstliche Intelligenz, Social Media und neue Streamingformate? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Internationalen Programm-Partnertag von Bibel TV am 3. September in Hamburg. Neun Referenten aus den USA, Frankreich, Dänemark, Österreich und Deutschland diskutierten über die Zukunft christlicher Medien und die Frage, wie sich technologische Innovation und authentische Inhalte miteinander verbinden lassen.

    Matthias Brender, Geschäftsführer von Bibel TV, erläuterte die Geschichte der Christianisierung mit der Erkenntnis, dass im Verlauf der Geschichte des Christentums inzwischen die Entwicklungskurve nach unten

    IMG_8727 - bearbeitet 02.jpg zeige und in den letzten Jahrzehnten ein massiver Verlust an Christen zu verzeichnen sei. Diesen Verlust will Bibel TV durch Missionsarbeit ausgleichen – wie durch das Projekt „Bibel TV Next Mission“.

    Auch die Mediennutzung ändere sich fundamental und dynamisch. Für Bibel TV als christliches Medienhaus stelle sich die Frage, wie es Menschen dort erreichen kann, wo sie heute Medien konsumieren – ohne dabei die Authentizität der christlichen Botschaft aufzugeben. Mit der Initiative „Bibel TV Next Mission“ wolle man neue Wege gehen und aus den Erfahrungen vergangener Projekte lernen, so Brender.

    Ein Schwerpunkt dabei ist auch Künstliche Intelligenz. Der französische Digitalpionier und Medienunternehmer Éric Célérier, Gründer von u.a. „Jesus.net“ und „HelloBible“, verglich die KI mit der Erfindung des Buchdrucks. Wie Martin Luther vor rund 500 Jahren eine (fast) neue Technologie genutzt habe, um seine Botschaft einem Massenpublikum zugänglich zu machen, stelle sich heute die Frage, wer die Möglichkeit der Künstlichen Intelligenz für christliche Inhalte nutzen werde. Entscheidend sei dabei nicht mehr, ob KI eine Chance oder Bedrohung darstelle, sondern wie sie eingesetzt werde.

    Norbert Grill, CEO von Big Blue Marble, und Iva Hauk, Area Sales Manager DACH, stellten den offenen technischen Standard C2PA vor. Das Verfahren bekämpft Desinformationen, indem es offenlegt, dass die gestreamten Inhalte authentisch sind. Manipulationen an Inhalten werden automatisch sichtbar, Ursprung und Bearbeitungen können einfach nachvollzogen werden. Dieser Authentizitätsnachweis soll in erster Linie das Vertrauen der Nutzer in digitale Medien stärken und Contentanbieter vor Vorwürfen der Manipulation schützen. Big Blue Marble ist ein international tätiger Medientechnologie-Experte für Broadcasting und Streaming, der aus dem Zusammenschluss der österreichischen ORF-Tochter ORS Group und dem Streaming-Spezialisten Insys Video Technologies hervorgegangen ist.

    Dass KI nicht nur technische Prozesse verändert, sondern auch die Produktion und Adaption von Inhalten, zeigte Thorsten Lork, Storyteller und Creative Expert. Am Beispiel des US-amerikanischen Pastors und TV-Predigers Rick Warren erläuterte er, wie erfolgreiche Inhalte für andere Länder und Kulturräume adaptiert werden können. KI kann dabei Übersetzungen unterstützen und optimieren – die kulturelle und emotionale Einordnung bleibt jedoch entscheidend für die Authentizität.

    Dass neue digitale Formate auch wirtschaftlich tragfähig sein können, zeigte Jan Bertil Dahms, Senior Vice President des Streaming-Technologieunternehmens Leyra. Insbesondere kurze, vertikal produzierte Formate für die Nutzung auf Smartphones eröffneten neue Möglichkeiten, spezifische Zielgruppen anzusprechen. Entscheidend sei, Inhalte konsequent an den Bedürfnissen und Sehgewohnheiten der jeweiligen Zielgruppe auszurichten.

    Jared Geesey von Angel Studios zeigt anhand der weltweiten Erfolgsgeschichte von „The Chosen“, wie christliche Themen ein Publikum erreichen können, das bislang keinen direkten Bezug zum christlichen Glauben hat. Entscheidend sei, Geschichten so zu erzählen, dass sie emotional und kulturell anschlussfähig seien. Angel Studios zählt zu den wichtigsten internationalen Programmpartnern von Bibel TV.

    Um Authentizität und die unmittelbare Begegnung mit Menschen ging es auch bei Georg Schuster, CEO der österreichischen Uplink Medien GmbH. Unter dem Titel „Echt seinc- in welcher Haltung möchten wir den Menschen begegnen?“ stellte er neue missionarische Kampagnen aus Österreich vor. Kurt Johansen, Executive Director des internationalen christlichen Mediennetzwerks SAT-7, berichtete über die Arbeit des Senders im Nahen Osten und in Nordafrika. SAT-7 produziert u.a. Programme in Arabisch, Farsi und Türkisch und setzt dabei auf Inhalte, die Menschen in ihrer jeweiligen Landessprache und Lebenswelt erreichen.

    Zum Abschluss des Partnertages stellte Norman Rentrop, Verleger sowie Gründungsmitglied und Gesellschafter von Bibel TV, die nächste Initiative von „Bibel TV Next Mission“ vor: Bibel TV will in Deutschland in 42 Millionen Haushalten das Lukas-Evangelium zugänglich machen. Unter dem Motto „Schau in die Bibel – gut für die Seele“ soll die Bibel dabei bewusst auch Menschen erreichen, die bislang keinen Zugang zu christlichen Medien oder kirchlichen Angeboten haben.

    „Der Programm-Partnertag hat gezeigt, dass christliche Medien vor spannenden und herausfordernden Aufgaben stehen: Wir müssen technologisch offen und experimentierfreudig sein und dabei bei unserer Aufgabe bleiben, die uns ausmacht: Die christliche Botschaft zu verbreiten und glaubwürdige Geschichten zu erzählen, die Menschen Mut und Hoffnung geben“, sagt Beate Busch, Executive Vice President und Prokuristin Bibel TV. „Der Austausch mit unseren internationalen Medienpartnern ist dabei ein wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung von Bibel TV.“

    Über Bibel TV: Bibel TV ist ein christlich-ökumenisches Medienhaus mit Sitz in Hamburg und größtenteils durch Spenden finanziert. Neben dem 24-stündigen Fernsehprogramm und einem Programmheft gehören zu dem Angebot von Bibel TV eine Mediathek, verschiedene Apps und Social Media-Kanäle. Auf seiner Streaming-Plattform verbreitet Bibel TV auch christlichen Content anderer Anbieter (EWTN, Hope TV, K-TV). Über www.meingottesdienst.com/ überträgt Bibel TV Live-Gottesdienste aller christlichen Konfessionen mit über 120 Partner-Gemeinden. Bibel TV ist über ASTRA sowie in Deutschland über DVBT2 HD zu empfangen. Bibel TV ist eine gemeinnützige GmbH und hat 16 Gesellschafter, dazu gehören die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit jeweils 12,75 % der Anteile.

    Pressekontakt:

    Bibel TV Stiftung gGmbH
    Wandalenweg 26
    20097 Hamburg
    Tel.: +49 (0) 40 / 44 50 66-17
    Fax: +49 (0) 40 / 44 50 66-18
    E-Mail: presse@bibeltv.de

    Quelle: Internationaler Programm-Partnertag von Bibel TV: Wie erreicht christlicher Content die Menschen von heute? / Medienmacher aus fünf Ländern diskutieren über KI, Authentizität und neue Formate

  • Kommentar von „nd.DerTag“ zum Ergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt

    Kommentar von „nd.DerTag“ zum Ergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt

    Berlin (ots) –

    Für die AfD war die Wahl in Sachsen-Anhalt ein Selbstläufer. Ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund brauchte nicht viel mehr zu tun, als Feste auf Marktplätzen zu feiern und auf der Simson rumzufahren. Er wurde geradezu als Heilsbringer gefeiert. Allein aufgrund seiner fast jugendlichen Ausstrahlung wirkt er wie ein Antipode zu Friedrich Merz. Der Bundeskanzler konnte der CDU mit seiner motzenden, arroganten Unternehmerhaltung nicht helfen. Bei seinen wenigen Wahlkampfbesuchen in Sachsen-Anhalt wurde er geradezu vor der Öffentlichkeit versteckt – offenbar aus Angst, vor Ort, in Leuna und Quedlinburg, ausgebuht zu werden. Merz ist auch seiner Partei inzwischen zur Belastung geworden. Nachwahlbefragungen zeigen, dass viele Menschen die extreme Rechte aus Protest gegen die Bundespolitik gewählt haben – um einen Denkzettel zu verteilen.

    Längst hat sich in Sachsen-Anhalt eine „Misstrauensgemeinschaft“ gebildet. Der Soziologe Aladin El-Mafaalani prägte den Begriff. Er beschreibt damit den umgreifenden Vertrauensverlust in Institutionen, Medien, Wissenschaft und Gerichte. Die Zweifelnden vernetzen sich über soziale Medien und leben, von Algorithmen unterstützt, mehr und mehr in ihrer eigenen Blase. Ob das, was dort verbreitet wird, wahr ist, spielt dabei nicht unbedingt eine Rolle. Für die AfD sind diese sozialen Netzwerke ein idealer Nährboden. Die Partei ist in Sachsen-Anhalt zum Ventil dieser Menschen geworden.

    Ihr Heilsversprechen beruht darauf, die gute alte Zeit zurückzubringen. Siegmund spricht manchmal nebulös vom „Rückabwickeln“. Der Kurs der Vorgängerregierungen soll korrigiert werden – aber wie, das erklärt die AfD nicht. Im Moment ist die Figur Siegmund nicht viel mehr als ein Hype. Inhaltlich ist so gut wie alles offen und unausformuliert. Nur das Personal, mit dem die AfD antritt, steht fest. Landespolitik unter der AfD wird ein Männerverein sein.

    Auffällig ist das Verhalten des BSW, das als einzige Partei im neuen Magdeburger Landtag auf Tuchfühlung mit der AfD geht und sich trotz vieler inhaltlicher Differenzen punktuell eine Zusammenarbeit mit ihr vorstellen kann. Fatal ist dabei, wie das BSW dabei die rechtsextreme Haltung der Partei verharmlost. Auch Sahra Wagenknecht hat dies kürzlich bei ihrem fernmündlichen Austausch mit dem thüringischen AfD-Chef Björn Höcke getan. Nur demokratisch gewählt zu sein, heißt aber nicht, auch selbst demokratisch zu sein.

    Die AfD hat es derzeit nicht nötig, ihre hässliche, menschenverachtende Fratze zum Vorschein kommen zu lassen – es reicht das Siegerlächeln von Siegmund. Aber Neonazis fühlen sich schon lange vom Höhenflug der AfD ermutigt. Das Landeskriminalamt hat im Mai die Soko „Jurex“ gegründet, die gegen rechtsextreme Jugendgruppen ermittelt, die es auf queere, migrantische und links denkende Menschen abgesehen haben. Deren Treffpunkte sind längst zur Zielscheibe geworden.

    Erst in der vergangenen Woche brannte der Jugendklub „Mood“ in Gardelegen aus. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, heißt es, doch viele vermuten einen rechten Anschlag dahinter. Wie sich der Wind gedreht hat, zeigt sich auch in einer Nachwahlbefragung der „Zeit“. Eine Frau gab nur preis, sie habe „demokratisch“ gewählt. Mehr wollte sie nicht sagen – aus Angst vor Konsequenzen. Der Stendaler Lehrer Max Heckel hat von der Schulbehörde eine Abmahnung bekommen, weil er sich in der Schule negativ über die AfD geäußert hat und deshalb gemeldet wurde. So wirkt Einschüchterung, so wirkt Faschismus.

    Das BSW will davon nichts wissen. Sein Spitzenkandidat Thomas Schulze regt sich lieber über die Grünen auf, die im Wahlkampf Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen bekommen haben, um den Sprung in den Landtag zu schaffen. Es ist, als hätte er den Kompass verloren – und viele andere Menschen in Sachsen-Anhalt auch.

    Pressekontakt:

    nd.DerTag / nd.DieWoche
    Redaktion

    Telefon: 030/2978-1722

    Quelle: Kommentar von "nd.DerTag" zum Ergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt

  • Wie erklärt man Kindern eine Sepsis?

    Wie erklärt man Kindern eine Sepsis?

    Berlin (ots) –

    Deutsche Sepsis-Hilfe veröffentlicht das Kinderbuch „Papas kleiner Gemeinling“ für betroffene Familien

    Wenn ein Elternteil plötzlich mit einer Sepsis auf die Intensivstation kommt, verändert sich das Leben einer ganzen Familie. Während Ärztinnen und Ärzte mit den Erwachsenen über Diagnosen, Therapien und Prognosen sprechen, bleiben Kinder oft mit Ängsten und Fragen zurück.

    Sepsis, umgangssprachlich häufig als Blutvergiftung bezeichnet, ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion und zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich erkranken hierzulande mindestens 230.000 Menschen an einer Sepsis, mindestens 85.000 sterben an den Folgen.

    Mit dem Kinderbuch „Papas kleiner Gemeinling“ unterstützt die Deutsche Sepsis-Hilfe e. V. Familien in genau dieser Situation. Das Buch erzählt die Geschichte von Hannah, deren Vater an Sepsis erkrankt. Kindgerecht erklärt es, was während der Behandlung und Rehabilitation geschieht, nimmt Ängste ernst und vermittelt Zuversicht. Unter dem Motto „Wir sind da, wenn die richtigen Worte fehlen“ hat die Deutsche Sepsis-Hilfe deshalb das Kinderbuch „Papas kleiner Gemeinling“ entwickelt. Es soll Familien helfen, Worte für das zu finden, was oft schwer zu verstehen und noch schwerer zu erklären ist.

    „Eine Sepsis verändert das Leben. Manchmal sieht ein Mensch danach anders aus, bewegt sich anders oder braucht Hilfe. Doch der Mensch bleibt derselbe – liebenswert, mutig und voller Träume. Liebe, Hoffnung und Mut helfen uns, gemeinsam weiterzugehen“, sagt Astrid Wendlik, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sepsis-Hilfe e. V.

    Geschrieben wurde „Papas kleiner Gemeinling“ von der Kinderbuchautorin Saskia Heinl, die Illustrationen stammen von Julia Hannes. Das Buch entstand im Rahmen der Kampagne #DeutschlandErkenntSepsis und wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

    Die Deutsche Sepsis-Hilfe stellt das Kinderbuch kostenfrei zur Verfügung. Das Buch kann als gedrucktes Exemplar bestellt oder kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Damit möglichst viele Kinder Zugang zu dem Angebot erhalten, wirbt sie mit „2 Kaffees für dich. 1 Buch für 1 Kind.“ für Buchpatenschaften. Bereits 7 Euro finanzieren Druck und Versand eines Kinderbuchs für betroffene Familien.

    Buch bestellen und herunterladen

    – Gedrucktes Kinderbuchexemplar: „Papas kleiner Gemeinling“ (https://shop.deutschland-erkennt-sepsis.de/article/show/kinderbuch)
    – Kinderbuch „Papas kleiner Gemeinling“ als PDF-Download (https://sepsis-hilfe.org/de/unterstuetzung/kinderbuch)

    Weitere Informationen finden Sie hier: www.sepsis-hilfe.org

    Wir freuen uns über Spenden und Buchpatenschaften. (https://secure.spendenbank.de/form/1046)

    Pressekontakt:

    Frau Thuan Madzharov
    presse@sepsis-hilfe.org

    Quelle: Wie erklärt man Kindern eine Sepsis?

  • Druck statt Worten

    Druck statt Worten

    Frankfurt (ots) –

    Vollständig nutzlos waren die ergebnislosen Friedensgespräche zwischen den USA und Russland nicht. Das Ende des Krieges ist zwar nach den Treffen kein bisschen näher gerückt. Doch die Menschen in Kiew konnten sich wegen der Waffenruhe während des Besuchs der US-Delegation in der ukrainischen Hauptstadt von den nahezu täglichen russischen Angriffen erholen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump kann behaupten, sich erneut darum bemüht zu haben, den russischen Autokraten Wladimir Putin zum Einlenken zu bringen. Und Putin kann vorgeben, gesprächsbereit zu sein, ohne Zugeständnisse machen zu müssen. Nach diesem Muster hat er bereits einige Gesprächsrunden im Grunde für sich entschieden. Er fühlt sich in der Rolle wohl, alleine über Krieg und Frieden entscheiden zu können. Lediglich Trump könnte dieses Vorgehen durchkreuzen. Doch er will die Sanktionen gegen Russland nicht verschärfen, mit denen er die angeschlagene russische Wirtschaft womöglich entscheidend schwächen würde.

    Pressekontakt:

    Frankfurter Rundschau
    Ressort Politik
    Telefon: 069/2199-3222

    Quelle: Druck statt Worten

  • Druck statt Worten

    Druck statt Worten

    Frankfurt (ots) –

    Vollständig nutzlos waren die ergebnislosen Friedensgespräche zwischen den USA und Russland nicht. Das Ende des Krieges ist zwar nach den Treffen kein bisschen näher gerückt. Doch die Menschen in Kiew konnten sich wegen der Waffenruhe während des Besuchs der US-Delegation in der ukrainischen Hauptstadt von den nahezu täglichen russischen Angriffen erholen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump kann behaupten, sich erneut darum bemüht zu haben, den russischen Autokraten Wladimir Putin zum Einlenken zu bringen. Und Putin kann vorgeben, gesprächsbereit zu sein, ohne Zugeständnisse machen zu müssen. Nach diesem Muster hat er bereits einige Gesprächsrunden im Grunde für sich entschieden. Er fühlt sich in der Rolle wohl, alleine über Krieg und Frieden entscheiden zu können. Lediglich Trump könnte dieses Vorgehen durchkreuzen. Doch er will die Sanktionen gegen Russland nicht verschärfen, mit denen er die angeschlagene russische Wirtschaft womöglich entscheidend schwächen würde.

    Pressekontakt:

    Frankfurter Rundschau
    Ressort Politik
    Telefon: 069/2199-3222

    Quelle: Druck statt Worten